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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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medica mondiales Verständnis von Selbstfürsorge grenzt sich klar ab von einer neoliberalen Sichtweise, die darauf abzielt, die Produktivität von Arbeitnehmer:innen zu optimieren, ohne sich mit schwächenden Strukturen und Dynamiken der Arbeit zu befassen. Unser Verständnis von Selbstfürsorge reiht sich vielmehr in eine Tradition von Konzepten und Ideen als Teil kollektiver emanzipatorischer Kämpfe und sozialer Bewegungen ein, wie zum Beispiel für die Anerkennung der Erfahrungen von Menschen mit Beeinträchtigungen, und in Kontexten von gemeinschaftlich geführter Peer-Unterstützung und stärkenden Gruppen. Selbstfürsorge überschneidet sich also mit Formen von Machtdynamik und Diskriminierung, wie Patriarchat und Heteronormativität, Rassismus und/oder Behindertenfeindlichkeit. Diese müssen folglich reflektiert werden.

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Förderung von Gewaltschutz, Inklusion und Traumasensibilität


Das Projekt „Empowerment first! Förderung von Gewaltschutz, Inklusion und Traumasensibilität“ wurde von Mai 2018 bis April 2021 mit Förderung durch die Aktion Mensch von medica mondiale durchgeführt. Es richtet sich an Expert:innen, Trainer:innen, Haupt- und Ehrenamtliche in Deutschland, die in Beratungsstellen, Unterkünften oder Initiativen mit Gewaltbetroffenen und Geflüchteten arbeiten oder in der Verwaltung tätig sind. In verschiedenen Fortbildungsformaten werden sie zu den Themen Trauma und Gewalt geschult. Zentraler Bestandteil der Fortbildungen ist der von medica mondiale entwickelte „STA – stress- und traumasensibler Ansatz®“. Der Ansatz basiert auf den Grundprinzipien Sicherheit, Verbindung und Solidarität, Empowerment sowie Selbst- und Mitarbeitendenfürsorge. Ziel ist es, Gewaltbetroffene zu stärken und ihre Unterstützer:innen zu befähigen, ihnen mit einer stress-und traumasensiblen Haltung zu begegnen.


Die Ergebnisse und Empfehlungen der vorliegenden Evaluierung beziehen sich auf zwei Zentrale Unterbringungseinrichtungen (ZUEs) in Nordrhein-Westfalen. Die Fortbildungen richten sich an Mitarbeitende und Leitungskräfte der ZUEs sowie an Mitarbeitende der für die ZUEs zuständigen Bezirksregierung. Außerdem werden für geflüchtete Frauen Gruppenangebote durchgeführt, um sie zu stärken.

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medica mondialefordert feministische Antworten auf sexualisierte Gewalt und Unterstützung für Frauenrechtsaktivist:innen


Wähler:innen in Deutschland haben ihre Stimmen abgegeben und den 20. Deutschen Bundestag gewählt. In den kommenden Wochen finden Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen statt. Als feministische Frauenrechts-und Hilfsorganisation steht für uns fest: Feministische Handlungsansätze sind immer Teil einer wirksamen politischen Lösung. 


Zur Themenseite rund um die Bundestagswahl

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Frauenrechte sind nicht verhandelbar! Wir benötigen eine Politik, die die Rechte von Frauen und Mädchen auch in Krisen gewährleistet und geschlechtsspezifische Gewalt wirksam bekämpft – im In- und auch im Ausland.


Die kommende Bundesregierung hat die Chance, mit konkreten Maßnahmen ein Programm für eine geschlechtergerechte Zukunft zu gestalten. Welche Konzepte haben die Parteien, um Frauenrechte zu stärken und Frauen vor Gewalt zu schützen? Wir haben die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen, demokratischen Parteien auf wichtige frauenpolitische Themen geprüft.

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Auszug: "Angesichts des jahrelangen NATO-Einsatzes und des politischen sowie bürokratischen Versagens in den vergangenen Monaten steht Deutschland, wie andere Länder auch, in der Verantwortung, Bedrohte aufzunehmen. Hinzu kommt, dass Tausende Gefährdete Angehörige haben, die bereits in Deutschland leben. Es gibt eine starke afghanische Gemeinschaft und eine aktive Zivilgesellschaft in Deutschland, die den neu Ankommenden bei Ankunft und gesellschaftlicher Teilhabe unterstützend zur Seite stehen werden. Es gilt jetzt, Menschenleben zu retten!"


medica mondiale hat diesen offenen Brief an die Bundesregierung zusammen mit rund 55 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen unterzeichnet.



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Unsere afghanischen Kolleginnen haben sich in den vergangenen Jahren–auch mit Förderung der Bundesregierung–für Frauenrechte und Rechtsstaatlichkeit eingesetzt. Eine Arbeit, für die sie in ihrem Leben bedroht sind. Die Bundesregierung muss jetzt endlich ihrer politischen Verantwortung gerecht werden und für die Ausreise der Frauenrechtsaktivistinnen sorgen.



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In der Handreichung ,stärkende Gruppenangebote‘ stellen wir vor, wie stärkende Gruppenangebote für geflüchtete Frauen stress- und traumasensibel gestaltet werden können. Auf Grundlage langjähriger Erfahrungen und in Kooperation mit unserem Referent:innenpool haben wir zudem Konzepte für Gruppenangebote zur Stärkung von geflüchteten Frauen entwickelt: Von einer Einführung des STA – stress- und traumasensibler Ansatz® über die Vorstellung verschiedener Gruppenformate bis hin zu konkreten Praxisbeispielen finden sich hier hilfreiche Hinweise zur Gestaltung von stärkenden Gruppenangeboten.


Eine barrierearme Version erhalten Sie gerne auf Anfrage unter seminare@medicamondiale.org

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