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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Die in Köln ansässige Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale feierte in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Seit 1993 unterstützt sie weltweit Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten, die Vergewaltigungen und andere Formen von Gewalt erleben mussten.

Autor
: Michael Ganter
Erschienen in
: Rheinisches Ärzteblatt 10/2018

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Stress und Überforderung durch Achtsamkeit und Selbstfürsorge vermeiden
Selbstfürsorge im (Arbeits-) Alltag ist notwendig, um auch morgen noch Kraft für die täglichen Herausforderungen zu haben. Wir haben erkannt: Es ist wichtig, achtsam mit sich und anderen umzugehen. Wir geben dir 12 einfache Tipps, wie du deine Energie und Lebensfreude durch Achtsamkeit und Selbstfürsorge steigern kannst.

  1. Lobe dich einmal täglich selbst!
    Beispiele: „Super, dass ich das jetzt geschafft habe“. „Heute sehe ich richtig gut aus“. Und wenn dann gleich ein ABER hinterherkommen will, vertröste es auf später, JETZT ist Zeit zu loben!
  2. Einmal täglich andere loben!
    Beispiel: „Ich finde es prima von dir, dass du….“ Genieße die Reaktion des gelobten Gegenübers. Und auch hier: Keine Einschränkung oder ABER hinterherschieben!
  3. Frage bei dir selber nach:
    „Was will ICH jetzt?“, „Was brauche ICH jetzt?“, „Was tut MIR jetzt gut?“ 
  4. Einmal täglich innehalten
    Richte die Achtsamkeit auf dich selbst, um so ein Gefühl für den eigenen Standpunkt zu bekommen. Beobachte deine Atmung, um die Wahrnehmung nach innen und außen auszudehnen. Schließe die Begegnung mit dir nach drei Minuten ab mit dem Satz: Ich bin JETZT HIER.
  5. Einmal täglich lachen!
    Pack eine der vielen Gelegenheiten und lache über die Komik des Alltags! Bevor du die Gesichtskontrolle vor dem Spiegel abschließt, lächle dir selber zu!
  6. Einmal täglich JA sagen
    Einmal täglich NEIN sagen. Genieße die Kraft, die in der Eindeutigkeit dieser Aussagen steckt!
  7. Einmal täglich ohne Umschweife die eigene Meinung äußern!
    Beispiel: „Lass mich mal frei von der Leber her sagen, was ich finde“… oder auch: „Dazu möchte ich jetzt gar nichts sagen“!
  8. Schaffe dir mehrmals wöchentlich je ½ Stunde eine schöne Atmosphäre!
    Beispiele: schöne Musik hören, ein Buch genießen, in den freien Himmel gucken und Wolken zählen, im Lieblings-Café Leute beobachten…
  9. Es gibt meistens eine wohlmeinende Person um dich herum!
    Entdecke sie, schaue in ihr freundliches Gesicht, genieße ihre vertraute Stimme!
  10. Nutze günstige Gelegenheiten…
    (In deinem privaten Umfeld) für eine Umarmung, einen Kuss, eine warmherzige Begegnung! Sollten sie sich nicht von alleine herstellen, sorge selber dafür!
  11. Nehme Veränderungen wahr und gib ihnen Raum!
    Feiere Veränderungen, Jahrestage, Jahreszeiten, Feste...
  12. Frage immer mal wieder bei dir selber nach:
    Was sind meine Stärken? Was mache ich gerne? Welche Potenziale schöpfe ich nicht aus? Was wollte ich schon immer mal tun?


Jetzt zum Herunterladen:
12 Tipps zur Selbstfürsorge und Burn-Out-Prävention.

Meldung: Einmal täglich innehalten: Tipps zur Selbstfürsorge und Burn-out-Prävention

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung zur Verwendung der 12 Tipps zur Selbstfürsorge aus „Handbuch Traumakompetenz“ von Lydia Hantke und Hans-Joachim Görges, Psychosozial-Verlag

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Jetzt zum Herunterladen:
Unsere kompakte Grafik mit den wichtigsten Tipps für die Selbstfürsorge und Burn-out-Prävention im (Arbeits-) Alltag. Die Übernahme, Nutzung und Verbreitung ist bei Kennzeichnung der Urheberschaft gestattet. Um eine kurze Info wird gebeten.

Für wen sind diese 12 Tipps geeignet?

Fühlen Sie sich müde, ausgelaugt, gereizt? Sind Sie erschöpft von den täglichen Herausforderungen des Alltags? Haben Sie das Gefühl, dass Sie abends nur noch völlig erledigt ins Bett fallen? Dann überlegen Sie doch mal, wann Sie das letzte Mal gut zu sich selbst waren. Wann haben Sie sich selbst zuletzt gelobt? Wieviel Zeit ist seit dem letzten herzlichen Lachen vergangen? Apropos Zeit: Nehmen Sie sich manchmal welche – einfach so, nur für sich? Wir haben für Sie „12 Tipps zur Selbstfürsorge und Burn-out-Prävention“ grafisch aufbereitet. Drucken Sie sie aus, hängen Sie sie an den Kühlschrank, über den Schreibtisch, in die Werkstatt. Diese Tipps können Sie im Alltag unterstützen, Ihre Energiereserven nicht über die Maßen zu strapazieren.
Sie fragen sich, welche Rolle Selbstfürsorge bei der Arbeit von medica mondiale spielt? Wir arbeiten als Hilfsorganisation mit Beraterinnen zusammen, die täglich mit äußerst schmerzvollen Erfahrungen ihrer Klientinnen zu tun haben. Für ihre Arbeit ist es besonders wichtig, Stress und Überforderung zu vermeiden, Kraft- und Energiereserven stetig aufzufüllen. Dazu braucht es Achtsamkeit und Selbstfürsorge im Alltag. Die Mitarbeiterinnen werden ermutigt, auf ihre körperlichen Bedürfnisse zu achten und durch stärkende Erlebnisse für ihr seelisches Wohlbefinden zu sorgen. Diese Selbstfürsorge ist entscheidend für den Beratungserfolg in den Projekten von medica mondiale. Das wissen wir aus 25 Jahren praktischer Erfahrung. Die stärkende Wirkung im Alltag ist spürbar – probieren Sie es aus.
Copyright: Mit freundlicher Genehmigung zur Verwendung der Tipps zur Selbstfürsorge aus „Handbuch Traumakompetenz“ von Lydia Hantke und Hans-Joachim Görges.
Grafik: Marisa Reichert/medica mondiale

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Auch 15 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs findet Liberia nur mühsam zur Normalität zurück. Ein Problem ist bis heute die hohe sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Doch Veränderungen sind möglich: Im Foto-Reisebericht teilen zwei Kolleginnen viele Mut machende Eindrücke. Aber nur mit Spenden können wir unser Ziel erfolgreich weiterverfolgen: Überlebende traumasensibel begleiten, Lebenssituationen verbessern, Gewalt gegen Frauen vorbeugen und verhindern.

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Für eine menschenrechtsbasierte und geschlechtergerechte Außenpolitik: Handlungsbedarfe zur Umsetzung der Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“.
"Ab Januar 2019 nimmt Deutschland für zwei Jahre einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) ein. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte zugesagt, die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ zu einem Schwerpunkt der von ihm verantworteten Politik zu machen und diese in New York engagiert zu vertreten. Er wies diesbezüglich ausdrücklich auf den „engen Zusammenhang“ zwischen „Geschlechtergleichstellung, dem Schutz der Menschenrechte, nachhaltiger Entwicklung und der Wahrung von Frieden und Sicherheit“ hin.
Eine solche Außenpolitik würde darauf hinwirken, die Mehrheit der Bevölkerung – also auch Frauen, Kinder und RentnerInnen – angemessen an Krisenprävention und Friedensprozessen zu beteiligen und wirksam vor Gewalt zu schützen. Deutschland kann dabei an das Engagement von Schweden anknüpfen. Als erstes Land hatte Schweden 2014 eine “feministische Außenpolitik” angekündigt und ebenfalls im Sicherheitsrat vertreten. Damit jedoch die von Bundesaußenminister Maas angekündigte menschenrechtsbasierte, geschlechtergerechte und damit friedenssichernde Außenpolitik in der Praxis wirken kann, sind nach Auffassung der zeichnenden Organisationen folgende Maßnahmen unerlässlich."


MitunterzeichnerInnen:
medica mondiale e. V., Amica e. V., Care, Deutscher Frauenrat, Women's International League For Peace & Freedom, Frauennetzwerk für Frieden, UN-Women, Deutscher Frauenring e. V., Heinricht Böll Stiftung/Gunda Werner Institut, OWEN.
Copyright: Jeannette Böhme (medica mondiale), Anica Heinlein (CARE) und Ines Kappert (Gunda-Werner-Institut)

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Weltweit werden zivilgesellschaftliche Handlungsräume immer weiter eingeschränkt: Vielerorts werden politische Aktivisten überwacht, eingeschüchtert, verhaftet und bedroht. Zum Tag der Demokratie hat VENRO unter Mitwirkung von medica mondiale daher mit einem öffentlichen Protest gezeigt, wie Zivilgesellschaften „in Ketten“ gelegt werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich wirkungsvoll für zivilgesellschaftliche Rechte einzusetzen.
Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft - weltweit. Stop #ShrinkingSpace!

Die Aktion „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft” des Verbands Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) wird von medica mondiale aktiv unterstützt.

Blogartikel: "VENRO fordert die Bundesregierung auf: Stop #ShrinkingSpace!"

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Berlin, 13 . September 2017 – Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich weltweit zunehmendem Druck und zunehmender Repression ausgesetzt. Darauf weist der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hin. Im Vorfeld des Internationalen Tages der Demokratie (15. September) hat VENRO das Positionspapier „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft“ veröffentlicht , das den Blick auf den zunehmend engeren Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Akteure lenkt - auf den Trend von sogenanntem „Shrinking Space“ . 

Die Aktion „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft” des Verbands Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe wird von medica mondiale aktiv unterstützt.

Blogartikel: "VENRO fordert die Bundesregierung auf: Stop #ShrinkingSpace!"

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