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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Zu den 16 Days of Activism zeigen wir dir für jeden Tag eine Mitmach-Aktion für Frauenrechte. Lass dich inspirieren! Die „16 Days of Activism against Gender-Based Violence“ ist eine internationale Kampagne, um auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen. Sie findet jährlich vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, statt.

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"Gemäß Artikel 4 der Istanbul-Konvention dürfen Regierungen gewaltbetroffene Frauen nicht wegen eines unsicheren Aufenthaltsstaus diskriminieren. Das heißt: auch geflüchtete Frauen müssen von Gewaltschutzmaßnahmen profitieren können. Das ist aktuell nicht der Fall. Die deutsche Bundesregierung muss dafür Sorge tragen, dass auch sie Zugang zu Hilfs- und Beratungsangeboten haben und zukünftig alle Maßnahmen diskriminierungsfrei ausgestalten." so Jessica Mosbahi, Referentin für Politik und Menschenrechte bei medica mondiale.


Das Bündnis Istanbul-Konvention (BIK) kritisiert anlässlich des Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November, dass noch immer nicht alle Frauen in Deutschland effektiv vor Gewalt geschützt werden. Vor allem das Recht von marginalisierten Frauen und Mädchen auf Schutz und Unterstützung werde nicht ausreichend umgesetzt.


Als Mitglied des Bündnis Istanbul-Konvention ist medica mondiale Mitzeichnerin der Pressemitteilung.

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Mit der Kampagne „Niemals nur Geschichte“ erinnert medica mondiale an das Leid aller Betroffenen von sexualisierter Kriegsgewalt. Gleichzeitig würdigen wir ihre Kraft, mit der sie das Unrecht und die Gewalt bewältigen. Wir zeigen unsere Solidarität und treten dafür ein, dass ihre Geschichten nicht vergessen werden. Denn ihre Geschichten sind niemals nur Geschichte. Ihre Geschichten sind ein Teil von uns.

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Sexualisierte Kriegsgewalt - wie sie Millionen von Frauen während und nach dem Zweiten Weltkrieg erleben mussten - und das damit einhergehende Trauma sind kein individuelles Schicksal der Betroffenen. Sie reichen als transgenerationales Trauma bis in unsere Gegenwart und beeinflussen unser menschliches Miteinan­der und unser gesellschaftliches Zusammenleben.Pia Frohwein, Trauma-Expertin bei medica mondiale spricht mit Helena Haack, Pressereferentin bei medica mondiale darüber, wie sich vererbte Traumata bei Kindern und sogar Enkeln der Kriegsgeneration auswirken können. Im Gespräch spürt Pia Frohwein, Trauma-Fachreferentin bei medica mondiale, den Folgen dieser Gewalt nach. Kann ein Trauma „vererbt“ werden? Wie äußert sich ein transgenerationales Trauma?  


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Das ganze Interview „Sexualisierte Kriegsgewalt und transgenerationales Trauma – Was hat das mit uns zu tun“ finden Sie auf der Themenseite Zweiter Weltkrieg


Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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 Unverarbeitet dauern die seelischen Folgen der erfahrenen Gewalt an und prägen das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen nachhaltig. Im Gespräch spürt Pia Frohwein, Trauma-Fachreferentin bei medica mondiale, den Folgen dieser Gewalt nach. Wie entsteht ein Trauma? Kann ein Trauma „vererbt“ werden? Wie äußert sich ein transgenerationales Trauma? Und was können wir heute tun, um uns den Wunden der Vergangenheit zu nähern?

Pia Frohwein, Trauma-Expertin bei medica mondiale spricht mit Helena Haack, Pressereferentin bei medica mondiale darüber, wie sich vererbte Traumata bei Kindern und sogar Enkeln der Kriegsgeneration auswirken können.


HINTERGRUNDINFOS:
75 Jahre Kriegsende in Europa und Asien. Zu den schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen und Mädchen. Die Erlebnisse und Geschichten der Frauen und Mädchen, die im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden, sind kaum bekannt. Ihr Leid wurde in den Nachkriegsgesellschaften bis heute meist ignoriert und verdrängt – auch in Deutschland. 


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Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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Am 30. Oktober 2000 jubelten Frauenrechtsaktivistinnnen aus aller Welt: Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig die UN-Resolution 1325 – Frauen, Frieden, Sicherheit verabschiedet. Sie ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Gleichberechtigung. Zum 20-jährigen Jubiläum behandelt der Podcast, was sie verändern konnte, für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften. Zu Wort kommen Frauenrechtsaktivistinnen aus Afghanistan, der Ukraine, Deutschland und Montenegro.


Mit Statements von Jeannette Böhme, Referentin für Politik und Menschenrechte bei media mondiale und Jamila Afghani, Friedensaktivistin und Direktorin von Medica Afghanistan.


Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung

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medica mondiale verfolgt seit 20 Jahren die Umsetzung der Resolution und nimmt das Jubiläum als Anlass für eine frauenpolitische Bilanz. medica mondiale feiert die UN-Resolution 1325 als Initialzündung für eine internationale Politik, die vor 20 Jahren erstmals offiziell anerkannte, dass Frauen und Mädchen eine entscheidende Rolle für Frieden und Sicherheit spielen. Doch trotz dieses bahnbrechenden Erfolgs tun Regierungen weltweit noch immer zu wenig für konkrete Verbesserungen: Die ‘Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit’ ist bisher für die meisten Frauen und Mädchen, die weltweit in Kriegsgebieten leben, eine rhetorische Absichtserklärung geblieben statt gelebter Realität.

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