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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Das Buch "I am Anemone" ("Ich bin Anemone") enthält die Berichte von 24 Frauen und einem Mann, die während des Kosovokriegs sexualisierte Gewalt überlebten. Im Kosovo ist es das erste veröffentlichte Buch dieser Art. Es wurde anlässlich des Jubiläums „20 Jahre medica mondiale im Kosovo“ von Medica Gjakova veröffentlicht.


Mit Vorworten von:
Dr. Monika Hauser (Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale e.V.)
Atifete Jahjaga (Präsidentin der Republik Kosovo, 2011-2016)
Salie Gajtani-Osmankaq (Co-Autorin des Buchs)


Die Veröffentlichung des Buches wurde unterstützt von medica mondiale und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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News zum Evaluationsbericht: Gewaltprävention nachhaltig umsetzen
Stärkung und Ausweitung lokaler Solidaritäts- und Schutznetzwerke zur Reduzierung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen


medica Liberia hat dazu beigetragen, dass Frauen und Mädchen besser vor sexualisierter Gewalt geschützt sind. Ein wesentlicher Grund dafür: Solidargruppen in den Dorfgemeinschaften wissen mehr über sexualisierte geschlechtsbasierte Gewalt (SGBV) und sprechen das Problem zunehmend an. Nun muss Medica Liberia erreichen, dass dies auch so bleibt.

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„Wir wollen Sicherheit“ leuchtet die Entwicklungen im Bereich genderspezifischer Ankunfts- und Aufnahmepolitiken mit Blick auf die Praxis sowie auf die rechtliche und politische Situation kritisch aus. So werden sowohl Missstände und strukturelle Defizite aufgezeigt, als auch bestehende Strukturen und AkteurInnen in ihrer wertvollen, unersetzlichen Arbeit sichtbar gemacht und unterstützt. Die Broschüre möchte durch interprofessionelle Kooperationen und partizipative Arbeitsweisen Wege für eine gendersensible, sicherere Ankunfts- und Aufnahmepolitik aufzeigen.


Ausgangspunkt sind Gesprächsrunden mit geflüchteten Frauen* über ihre Lebenssituation, insbesondere zu geschlechtsspezifischen Aspekten von Sicherheit und Schutz. Prägnant war hier die vielschichtige Definition der geflüchteten Frauen* von „Sicherheit“: Sie thematisierten den Begriff nicht nur in Bezug auf den konkreten Alltag in Gemeinschaftsunterkünften und der Öffentlichkeit, sondern erweiterten ihn unter dem Aspekt der „Aufenthaltssicherheit“: „Wir können erst anfangen, uns sicher zu fühlen, wenn es auch sicher für uns ist, dass wir hier sein dürfen.“ Zentral ist die Forderung nach staatlicher, rechtlich verankerter und nachhaltig geförderter Sicherheit und Teilhabe für alle geflüchteten Menschen, inklusive einer gendersensiblen Herangehensweise.


Herausgegeben vom Forschungsprojekt „Gender, Flucht Aufnahmepolitiken“ der Universität Osnabrück, dem Niedersächsischen Flüchtlingsrat e.V. und dem Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe e.V (bff).

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Die Jahrestagung der IGT (Internationale Gesellschaft für Tiefenpsychologie) wurde am 27. Oktober 2019 in Lindau unter dem Thema „Respekt – von Grenzen, Gräben und Brücken“ veranstaltet.


Monika Hauser eröffnete die Veranstaltung mit Ihrem Vortrag „Von Würde, Anerkennung und Solidarität. Über das Engagement von medica mondiale.“ Sie berichtete aus 26 Jahren engagiertem und erfolgreichem Einsatz für traumatisierte Frauen in Kriegs- und Krisengebieten und betonte, wie wichtig die Aufarbeitung von sexualisierter Kriegsgewalt für Betroffene sowie nachfolgende Generationen ist:
"Für alle Nachkriegsgesellschaften ist es essentiell, dass langfristige Folgen von Gewalt bewältigbar werden und Friedensbildung und Gewaltprävention auch für die zweite und dritte Generation möglich sind. [...] [Dies ist] besonders auch mit Blick auf die deutsche Geschichte wichtig, wo auch 75 Jahre nach Kriegsende Kriegstraumata noch unzureichend aufgearbeitet oder sogar verdrängt werden."

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Character im Porträt: Dr. Monika Hauser über persönliche Wendepunkte und den Kampf für Menschenrechte


"Ein gesichtsloses graues Bürogebäude im Kölner Agnesviertel. Hier arbeitet eine Frau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Gesicht zu zeigen: Dr. Monika Hauser, eine der streitbarsten Menschenrechtlerinnen Deutschlands. In den Räumen ihrer Organisation medica mondiale herrscht bunter Pragmatismus. Aus einem Blumentopf ragt eine Sonnenblume aus Stoff. Die Billy-Regale sind vollgestellt mit Büchern über Geschlechterverhältnisse, Rechtsfragen und Folter. Ein hellblauer Helm, wie ihn Angehörige der UN-Friedenstruppen bei Einsätzen tragen, verstaubt in einer Vitrine.


An die Raufaserwände hat jemand großformatige Frauenfotos gehängt. Und etwas schief, aber immerhin gerahmt: den Right Livelihood Award, auch Alternativer Nobelpreis genannt. Monika Hauser hat ihre Jacke aus Afghanistan über den Stuhl geworfen. Sie ist gerade aus dem Nordirak zurückgekehrt."


Autorin: Jessica Braun
Erschienen in: Character – Das Gesellschaftsmagazin der Bethmann Bank (2019/02)

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Ajna Jusić wurde bei einer Vergewaltigung im Bosnienkrieg gezeugt. Lange Zeit verschwieg ihre Mutter ihr das. Als Ajna es schließlich doch herausfand, brach erst ihre Welt zusammen. Dann wurde sie zur Kämpferin.


Autorin: Kristina Maroldt
Erschienen in: Brigitte 20/2019

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Einmal im Jahr treffen sich Friedensstifter aus Krisenregionen zum Global Peacebuilders Summit (GPS) in Paretz. Der diesjährige Gipfel fand vom 6.09. bis 11.09.2019 statt. Zweck dieses Retreats und der Advocacy-Veranstaltung ist es, voneinander über wirkungsvolle Strategien zur lokalen Friedensbildung zu lernen; sich von Stress und persönlicher Bedrohung zu erholen; und sich mit europäischen PartnerInnen zu vernetzen.


"Effective Support for Local Peacebuilders – Summary of Key Recommendations to the German Parliament"


Das Statement wurde von einer Gruppe von GPS-Mitgliedern verfasst, auf dem Gipfel selbst diskutiert und finalisiert und auf einer gemeinsamen Sitzung mit dem Unterausschuss für zivile Krisenprävention am 10. September mit Blick auf die drei vorher vereinbarten Hauptthemen vorgestellt. Die Hoffnung ist, dass die Mitglieder des Unterausschusses ihren Einfluss auf die Bundesregierung im Sinne und Geist unserer Empfehlungen nutzen.

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