Spenden

Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

MediathekMedia Centre
NAVIGATION

Mediathek

medica mondiale mediathek

News zum Evaluationsbericht: Rückgang der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Medica Liberia schafft kompetente Unterstützungsstrukturen für Gewaltüberlebende, muss jedoch mehr für deren Nachhaltigkeit tun.

Unkomplizierte Hilfe für Gewaltbetroffene, kompetente Beratung und größere Aufmerksamkeit für das Problem sexualisierter Gewalt – zu diesen Voraussetzungen will Medica Liberia im Rahmen ihres aktuellen Projekts beitragen, um geschlechtsspezifischer Gewalt und ihren Folgen entgegenzuwirken. Dazu setzt sich die liberianische Nichtregierungsorganisation in zwölf Dorfgemeinschaften rund um Monrovia für den Aufbau kompetenter Anlaufstellen für Gewaltbetroffene ein, bildet Fachkräfte weiter und sensibilisiert die Bevölkerung. Nach der Hälfte der Projektlaufzeit hat ein Evaluationsteam nun den bisherigen Verlauf des Vorhabens bewertet und Empfehlungen für dessen erfolgreiche Weiterführung formuliert. 

Link-Medium

Monika Hauser, Gründerin der Kölner Frauenrechtsorganisation medica mondiale:
"Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, wollen wir deutlich machen, dass Kriege nach wie vor auf den Körpern von Frauen und Mädchen ausgetragen werden."
Mit einem Aktionstag in Köln machte medica mondiale auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. In diesem Video sind die Highlights des Aktionstags gegen Gewalt an Frauen zu sehen: ein Interview mit Monika Hauser, Stimmen von PassantInnen, der Auftritt des Flashmob-Chors sowie unterstützende Worte von Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin am Museum Ludwig (Standort der Video-Projektion am 25.11.2018).
Mehr Infos zur Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper" unter:
https://www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de
Copyright Video: Anna Verena Mueller/medica mondiale

Link-Medium

Kein Krieg auf meinem Körper


Jede zweite Frau in Europa hat seit ihrem 15. Lebensjahr mindestens eine Form sexueller Belästigung erlebt, so eine Infografik des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments (EPRS) vom März 2018. Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom November 2017 belegen: Jede dritte Frau auf der Welt erfährt im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexualisierte Gewalt - meist durch ihren Partner.

"Akute Konflikt- und Nachkriegssituationen und Vertreibung verschärfen Gewalt innerhalb der Familie und führen oft zu neuen Formen von Gewalt gegenüber Frauen", erklärt Monika Hauser, Gründerin der Kölner Frauenrechtsorganisation medica mondiale. "Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, wollen wir deutlich machen, dass Kriege nach wie vor auf den Körpern von Frauen und Mädchen ausgetragen werden."

Mit einem Aktionstag in Köln macht medica mondiale auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Am 25. November 2018 ab 16 Uhr zeigt eine Projektion an der Fassade des Museums Ludwig Porträts sowie Zahlen und Fakten zur Situation von Frauen und Mädchen weltweit. Dazu Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin am Museum Ludwig: "Wir hoffen, dass viele Menschen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden und gratulieren medica mondiale zum 25-jährigen Bestehen!"

"Tagtäglich werden Frauen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt", erläutert Hauser. Auch auf der Flucht setze sich diese Gewaltspirale fort - bis hin in deutsche Flüchtlingsunterkünfte. Deshalb fordert die Gynäkologin und Aktivistin: "Schauen wir gemeinsam hin und nicht weg. Solidarität beginnt bei uns selbst."

Der 25. November läutet die "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" ein. Bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember finden weltweit Aktionen statt, die auf die Diskriminierung von Frauen und Mädchen hinweisen und Geschlechtergerechtigkeit fordern, damit Frauen ohne Gewalt leben können.

Projektion "Kein Krieg auf meinem Körper. Frauen leben ohne Gewalt."


Termin: Sonntag, 25. November 2018, ab 16 Uhr
Ort: Museum Ludwig, Köln (Fassade rechts neben dem Eingang in Richtung HBF und Heinrich-Böll-Platz)

Infos unter: https://www.facebook.com/medicamondiale/

Seit 25 Jahren setzt sich medica mondiale für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ein. Dabei versteht sich die Organisation als Anwältin für die Rechte und Interessen von Frauen, die sexualisierte Kriegsgewalt überlebt haben. Neben medizinischer, psychosozialer und rechtlicher Unterstützung bietet medica mondiale Programme zur Existenzsicherung und leistet politische Menschenrechtsarbeit. 2008 wurde die Gründerin der Organisation, Dr. Monika Hauser, mit dem Right Livelihood Award, dem so genannten Alternativen Nobelpreis, ausgezeichnet.

Mehr zur Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper":
https://www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de/

Link-Medium

Weniger als 40 % der Frauen, die Gewalt erlebt haben, suchen sich irgendeine Form von Hilfe. Nur 10 % von ihnen wenden sich an die Polizei.
Jede dritte Frau auf der Welt (35 %) erfährt im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch einen Partner oder sexuelle Gewalt durch einen Nicht-Partner.
Jede zweite Frau in Europa (55%) hat seit ihrem 15. Lebensjahr mindestens eine Form sexueller Belästigung erlebt.
29 % aller Frauenrechtsaktivistinnen haben Morddrohungen in der Öffentlichkeit erhalten. 14 % von ihnen haben Mordversuche überlebt.
Weltweit sind über 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht1. 50 % davon sind Frauen und Mädchen. Sie fliehen vor Gewalt, Ehrverbrechen, Zwangsverheiratung und Genitalverstümmelung.
Mehr als 20.000 Mädchen pro Tag werden bereits vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet. Für rund 100 Millionen Mädchen weltweit gibt es keine Gesetze, um sie vor verfrühter Eheschließung zu schützen.

Quellen:
Stand Ende 2017. Vgl.: UNO-Flüchtlingshilfe: Flüchtlinge weltweit. Zahlen & Fakten, abgerufen am 23.07.2018 unter:
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten/
Vgl.: Violence against women - Intimate partner and sexual violence against women, Fact sheet, Updated November 2017;
http://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/violence-against-women
Vgl.: EPRS | European Parliamentary Research Service; 2018;
http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/ ATAG/2018/614716/EPRS_ATA(2018)614716_EN.pdf
Vgl.: Save the Children (Hrsg.): Ending Child Marriage: Child Marriage Laws and their Limitations, Oktober 2017
Vgl.: Un-Stats (Hrsg.): The World’s Women 2015,
https://unstats.un.org/unsd/gender/downloads/Ch6_VaW_info.pdf

Link-Medium

Die in Köln ansässige Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale feierte in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Seit 1993 unterstützt sie weltweit Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten, die Vergewaltigungen und andere Formen von Gewalt erleben mussten.

Autor
: Michael Ganter
Erschienen in
: Rheinisches Ärzteblatt 10/2018

Link-Medium

Stress und Überforderung durch Achtsamkeit und Selbstfürsorge vermeiden
Selbstfürsorge im (Arbeits-) Alltag ist notwendig, um auch morgen noch Kraft für die täglichen Herausforderungen zu haben. Wir haben erkannt: Es ist wichtig, achtsam mit sich und anderen umzugehen. Wir geben dir 12 einfache Tipps, wie du deine Energie und Lebensfreude durch Achtsamkeit und Selbstfürsorge steigern kannst.

  1. Lobe dich einmal täglich selbst!
    Beispiele: „Super, dass ich das jetzt geschafft habe“. „Heute sehe ich richtig gut aus“. Und wenn dann gleich ein ABER hinterherkommen will, vertröste es auf später, JETZT ist Zeit zu loben!
  2. Einmal täglich andere loben!
    Beispiel: „Ich finde es prima von dir, dass du….“ Genieße die Reaktion des gelobten Gegenübers. Und auch hier: Keine Einschränkung oder ABER hinterherschieben!
  3. Frage bei dir selber nach:
    „Was will ICH jetzt?“, „Was brauche ICH jetzt?“, „Was tut MIR jetzt gut?“ 
  4. Einmal täglich innehalten
    Richte die Achtsamkeit auf dich selbst, um so ein Gefühl für den eigenen Standpunkt zu bekommen. Beobachte deine Atmung, um die Wahrnehmung nach innen und außen auszudehnen. Schließe die Begegnung mit dir nach drei Minuten ab mit dem Satz: Ich bin JETZT HIER.
  5. Einmal täglich lachen!
    Pack eine der vielen Gelegenheiten und lache über die Komik des Alltags! Bevor du die Gesichtskontrolle vor dem Spiegel abschließt, lächle dir selber zu!
  6. Einmal täglich JA sagen
    Einmal täglich NEIN sagen. Genieße die Kraft, die in der Eindeutigkeit dieser Aussagen steckt!
  7. Einmal täglich ohne Umschweife die eigene Meinung äußern!
    Beispiel: „Lass mich mal frei von der Leber her sagen, was ich finde“… oder auch: „Dazu möchte ich jetzt gar nichts sagen“!
  8. Schaffe dir mehrmals wöchentlich je ½ Stunde eine schöne Atmosphäre!
    Beispiele: schöne Musik hören, ein Buch genießen, in den freien Himmel gucken und Wolken zählen, im Lieblings-Café Leute beobachten…
  9. Es gibt meistens eine wohlmeinende Person um dich herum!
    Entdecke sie, schaue in ihr freundliches Gesicht, genieße ihre vertraute Stimme!
  10. Nutze günstige Gelegenheiten…
    (In deinem privaten Umfeld) für eine Umarmung, einen Kuss, eine warmherzige Begegnung! Sollten sie sich nicht von alleine herstellen, sorge selber dafür!
  11. Nehme Veränderungen wahr und gib ihnen Raum!
    Feiere Veränderungen, Jahrestage, Jahreszeiten, Feste...
  12. Frage immer mal wieder bei dir selber nach:
    Was sind meine Stärken? Was mache ich gerne? Welche Potenziale schöpfe ich nicht aus? Was wollte ich schon immer mal tun?


Jetzt zum Herunterladen:
12 Tipps zur Selbstfürsorge und Burn-Out-Prävention.

Meldung: Einmal täglich innehalten: Tipps zur Selbstfürsorge und Burn-out-Prävention

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung zur Verwendung der 12 Tipps zur Selbstfürsorge aus „Handbuch Traumakompetenz“ von Lydia Hantke und Hans-Joachim Görges, Psychosozial-Verlag

Link-Medium

Jetzt zum Herunterladen:
Unsere kompakte Grafik mit den wichtigsten Tipps für die Selbstfürsorge und Burn-out-Prävention im (Arbeits-) Alltag. Die Übernahme, Nutzung und Verbreitung ist bei Kennzeichnung der Urheberschaft gestattet. Um eine kurze Info wird gebeten.

Für wen sind diese 12 Tipps geeignet?

Fühlen Sie sich müde, ausgelaugt, gereizt? Sind Sie erschöpft von den täglichen Herausforderungen des Alltags? Haben Sie das Gefühl, dass Sie abends nur noch völlig erledigt ins Bett fallen? Dann überlegen Sie doch mal, wann Sie das letzte Mal gut zu sich selbst waren. Wann haben Sie sich selbst zuletzt gelobt? Wieviel Zeit ist seit dem letzten herzlichen Lachen vergangen? Apropos Zeit: Nehmen Sie sich manchmal welche – einfach so, nur für sich? Wir haben für Sie „12 Tipps zur Selbstfürsorge und Burn-out-Prävention“ grafisch aufbereitet. Drucken Sie sie aus, hängen Sie sie an den Kühlschrank, über den Schreibtisch, in die Werkstatt. Diese Tipps können Sie im Alltag unterstützen, Ihre Energiereserven nicht über die Maßen zu strapazieren.
Sie fragen sich, welche Rolle Selbstfürsorge bei der Arbeit von medica mondiale spielt? Wir arbeiten als Hilfsorganisation mit Beraterinnen zusammen, die täglich mit äußerst schmerzvollen Erfahrungen ihrer Klientinnen zu tun haben. Für ihre Arbeit ist es besonders wichtig, Stress und Überforderung zu vermeiden, Kraft- und Energiereserven stetig aufzufüllen. Dazu braucht es Achtsamkeit und Selbstfürsorge im Alltag. Die Mitarbeiterinnen werden ermutigt, auf ihre körperlichen Bedürfnisse zu achten und durch stärkende Erlebnisse für ihr seelisches Wohlbefinden zu sorgen. Diese Selbstfürsorge ist entscheidend für den Beratungserfolg in den Projekten von medica mondiale. Das wissen wir aus 25 Jahren praktischer Erfahrung. Die stärkende Wirkung im Alltag ist spürbar – probieren Sie es aus.
Copyright: Mit freundlicher Genehmigung zur Verwendung der Tipps zur Selbstfürsorge aus „Handbuch Traumakompetenz“ von Lydia Hantke und Hans-Joachim Görges.
Grafik: Marisa Reichert/medica mondiale

Link-Medium
spenden
schließen