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Monika Hauser – Ein Portrait

Dokumentarfilm (2016)

Deutschland, Bosnien, Südtirol
Regie: Evi Oberkofler & Edith Eisenstecken
Länge: 86 Minuten
Mit: Monika Hauser u.a.
Drehbuch: Kinostart: 03. Mai 2018
Filmverleih: Barnsteiner Film

 

Kinotrailer zu "Monika Hauser - ein Porträt"

Inhalt laut Presseheft: Ein filmisches Portrait der Gründerin von medica mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreis Monika Hauser. Seit gut 20 Jahren kämpft die Frauenärztin Monika Hauser lokal und international für die traumatisierten Opfer, denn jeder Krieg ist auch ein Krieg gegen Frauen. Der Film folgt Monika...

Copyright: Barnsteiner Film

Deutschland, Bosnien, Südtirol
Regie: Evi Oberkofler & Edith Eisenstecken
Länge: 86 Minuten
Mit: Monika Hauser u.a.
Drehbuch: Kinostart: 03. Mai 2018
Filmverleih: Barnsteiner Film

 

Kinotrailer zu "Monika Hauser - ein Porträt"

Inhalt laut Presseheft: Ein filmisches Portrait der Gründerin von medica mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreis Monika Hauser. Seit gut 20 Jahren kämpft die Frauenärztin Monika Hauser lokal und international für die traumatisierten Opfer, denn jeder Krieg ist auch ein Krieg gegen Frauen. Der Film folgt Monika Hauser bei einem Rückblick auf ihr Werk, Reflektionen und begleitet sie in ihrem Alltag. Dabei bleibt er immer nah an ihrer Person und lässt uns teilhaben an den Motiven und Antrieben dieser mutigen Frau.

Begleitende Filmgespräche


Ein Film, der den unermüdlichen und beharrlichen Einsatz von Monika Hauser und ihre Schlüsselrolle bei der Entstehung von medica mondiale auf sehr persönliche Weise portraitiert.

medica mondiale begleitet den Film „Monika Hauser – Ein Portrait" der Thali Medien GmbH Produktion mit Filmgesprächen. Zur Vorführung beim Internationalen Frauenfilmfestival in Köln am 26. April ist medica mondiale für ein Filmgespräch vor Ort mit Monika Hauser und den beiden Regisseurinnen, Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken.

Weitere Termine für Filmgespräche finden Sie in unserem Terminkalender

Zitat der Regisseurinnen


„Frauen und die Gewalt, die ihnen in Kriegen und im Zusammenhang mit militärischer Taktik widerfahren ist, wurden sehr lange nicht gesehen oder/und wollten/sollten nicht gesehen und gehört werden. Bis heute. Deshalb muss immer noch und immer wieder beharrlich davon berichtet werden. Und auch darüber, was dagegen unternommen werden kann. [...]
Unsere Hoffnung ist es, daß wir mit unseren Filmen die Menschen für die schwersten Themen in unserer Gesellschaft sensibilisieren können und es uns gelingt zu zeigen, wofür es sich lohnt zu kämpfen.“

Interview mit den Regisseurinnen Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken

 

 

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Monika Hauser – nicht aufhören anzufangen

In einer neuen Biographie erzählt die Journalistin Chantal Louis die Geschichte der Organisation medica mondiale und von Monika Hauser – wie sie zu einer engagierten „Anwältin“ der von Krieg und Gewalt traumatisierten Frauen wurde.

Das Buch ist im Frühling 2008 Verlag „rüffer & rub“ Zürich erschienen und für 19,80 € im Handel erhältlich.

250 Seiten | Hardcover | ISBN 978-3-907625-41-5

Leseprobe

Seit dem Einmarsch der US-Truppen sind zahlreiche Briefe von afghanischen Ärztinnen im deutschen Exil auf den Tisch der Gynäkologin Hauser geflattert. Die Medizinerinnen, die ihr Land häufig unmittelbar nach dem sowjetischen Einmarsch im Dezember 1979 verlassen hatten und seit Mitte der 1990er Jahre mit Entsetzen das Wüten der Taliban gegen ihre Geschlechtsgenossinnen...

Nicht aufhören anzufangen. Copyright: rüffer & rub

Das Buch ist im Frühling 2008 Verlag „rüffer & rub“ Zürich erschienen und für 19,80 € im Handel erhältlich.

250 Seiten | Hardcover | ISBN 978-3-907625-41-5

Leseprobe

Seit dem Einmarsch der US-Truppen sind zahlreiche Briefe von afghanischen Ärztinnen im deutschen Exil auf den Tisch der Gynäkologin Hauser geflattert. Die Medizinerinnen, die ihr Land häufig unmittelbar nach dem sowjetischen Einmarsch im Dezember 1979 verlassen hatten und seit Mitte der 1990er Jahre mit Entsetzen das Wüten der Taliban gegen ihre Geschlechtsgenossinnen beobachteten, waren angesichts des Terrors ebenso machtlos gewesen wie medica mondiale. Doch nun herrscht Aufbruchstimmung: „Die Ärztinnen wollten unbedingt etwas tun. Und da ist mir die Idee zum Projekt Doctorane Omid gekommen.“

Doctorane Omid, das bedeutet auf Farsi „Ärztinnen der Hoffnung“. Monika Hauser ahnt, dass die Versorgungslage in den Krankenhäusern von Kabul für Patientinnen, deren Grad der Traumatisierung nach einem Vierteljahrhundert Krieg im Land kaum vorstellbar ist, katastrophal sein muss. Zudem möchte sie Ärztinnen in die Kliniken schicken, die nicht nur Medikamente, sondern auch ein offenes, geschultes und traumasensibles Ohr mitbringen. Die Exil-Afghaninnen sollen die einheimischen Medizinerinnen bei ihren Visiten und Behandlungen begleiten und ihnen dabei ihr Wissen über Psychosomatik und Traumafolgen vermitteln.

Aus Kapitel 10: Die Russen, die Mudschaheddin, die Taliban – der ewige Krieg gegen die afghanischen Frauen

Über das Buch

„Das sorgsam recherchierte Buch ist mehr als eine spannend zu lesende Biographie.“

WDR 5, Neugier genügt

„Monika Hausers Geschichte ist jene eines Frauenprojekts, das Geschichte gemacht hat, lebendig und engagiert erzählt von der Jorunalistin Chantal Louis“

Kathrin Meier-Rust, NZZ am Sonntag

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Monika Hauser – nicht aufhören anzufangen – erstmals im Taschenbuch

Chantal Louis: Monika Hauser – Eine Ärztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen, August 2010, DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG, mit zahlreichen Abbildungen, 286 Seiten, Format 19 x 12,5 cm, € 9,95 (D) / sFr. 15,90, ISBN 978-3-8321-6121-7

Das Engagement einer starken Frau

1992 bricht Monika Hauser nach Bosnien auf, um misshandelten Frauen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Daraus entwickelt sich die international tätige Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale. Chantal Louis erzählt die Geschichte dieser...

Monika Hauser – nicht aufhören anzufangen – Taschenbuch. Copyright: Dumont

Chantal Louis: Monika Hauser – Eine Ärztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen, August 2010, DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG, mit zahlreichen Abbildungen, 286 Seiten, Format 19 x 12,5 cm, € 9,95 (D) / sFr. 15,90, ISBN 978-3-8321-6121-7

Das Engagement einer starken Frau

1992 bricht Monika Hauser nach Bosnien auf, um misshandelten Frauen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Daraus entwickelt sich die international tätige Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale. Chantal Louis erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau.

Chantal Louis, geboren 1969, hat Journalistik und Politikwissenschaften studiert und ist seit 1994 als Autorin und Redakteurin für die Zeitschrift EMMA tätig. Als freie Journalistin arbeitet sie u.a. für WDR und Deutschlandfunk.

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