Anne Wizorek, feministische Aktivistin

"Feminismus ist der Mut, unbequem zu sein und es zu bleiben. Unsere Kämpfe sind dabei nicht immer dieselben, doch wir sind vereint im Wunsch, sie nicht mehr führen zu müssen. Diese umfassende Solidarität ist das Fundament für eine geschlechtergerechte Zukunft."

Henriette Reker. Copyright: Anna Verena Müller/medica mondiale

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

"Monika Hauser und ihre Organisation medica mondiale e. V. stellen sich den Krisen und Grausamkeiten der Welt seit mittlerweile 25 Jahren entgegen und sind Botschafterinnen der Humanität Kölns. Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt im Krieg überlebt haben, bekommen mit der Unterstützung von medica mondiale Schutz, medizinische Versorgung und eine neue Lebensperspektive. Hier leistet medica mondiale Großes. Es bleibt allerdings noch viel zu tun, denn Gräueltaten gezielt gegen Frauen gibt es jeden Tag."

Iris Berben. Copyright: picture alliance dpa Horst Galuschka

Iris Berben, Schauspielerin

„Frauen wie Monika Hauser bewegen die Welt – mit Mut, Entschlossenheit und einer klaren Vision. Monika Hauser fordert Gerechtigkeit für alle Frauen, die in Kriegen weltweit vergewaltigt werden. Mit ihrer Organisation medica mondiale unterstützt sie seit 25 Jahren die Betroffenen dabei, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.“

Bettina Böttinger. Copyright: Bettina Fürst-Fastré

Bettina Böttinger, Moderatorin, Produzentin, Journalistin

„Ich engagiere mich schon lange für medica mondiale, weil täglich Frauen in Kriegsgebieten unfassbaren Grausamkeiten ausgesetzt sind. Wir müssen weltweit politischen Druck auf die Verantwortlichen ausüben, damit das endlich ein Ende hat.“

Steffi Jones. Copyright: Steffi Jones

Steffi Jones, Ex-Bundestrainerin der Fußball Frauen-Nationalmannschaft

„Ein respektvolles Miteinander und die Achtung der Würde eines jeden Menschen sind für mich grundlegende Werte. Niemand darf aufgrund seines Geschlechts oder seiner Herkunft diskriminiert werden. Dazu zählt auch die Chancengleichheit von Mann und Frau.“

Gerhard Dörries. Copyright: Julia Lormis

Gerhard Dörries, Unternehmer im Garten und Landschaftsbau

„Ich bewundere den Mut von Monika Hauser und ihrem Team und unterstütze sie seit Jahren. Sie schaut hin, wo andere wegschauen. Wir alle sollten uns von ihrem Engagement und ihrer Zivilcourage anstecken lassen – für eine gerechtere Welt.“

Hagen Rether. Copyright: Thomas Kölsch

Hagen Rether, Kabarettist

„Gewalt gegen Frauen hat uns noch nie wirklich interessiert, sonst wäre hier in Deutschland nicht jede fünfte Frau betroffen. In jeder meiner Vorstellungen sind das 50 bis 70 Frauen. medica mondiale lässt das nicht durchgehen, nicht hier bei uns und nicht weltweit.“

Rita Süssmuth. Copyright: Jan Voth

Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.

„Seit 25 Jahren bricht medica mondiale das Schweigen gegen sexualisierte Kriegsgewalt und fordert Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen. Die medizinische, psychosoziale und rechtliche Beratung der Organisation trägt dazu bei, dass die Betroffenen ins Leben zurückkehren können. Beteiligen auch Sie sich! Unterstützen Sie die Arbeit von medica mondiale und schenken Sie Frauen und Mädchen ein Stück Zukunft."

Luise Reddemann. Copyright: Fotografie Stefan Blume

Luise Reddemann, Psychoanalytikerin

„Überlebende sexualisierter Gewalt brauchen weit mehr als Psychotherapie: eine respektvolle, mitmenschliche Begleitung und die Anerkennung ihres Leids– jetzt und in Zukunft. Deshalb ist die Arbeit von medica mondiale so wichtig.“

Gisela Wendling-Lenz. Copyright: Florian Hammerschmidt

Gisela Wendling-Lenz, Gründerin Windkraft-Unternehmen

„Mein Unternehmen wurde immer gleichberechtigt geführt. Für mich ist klar: Frieden auf der Welt ist auf Dauer nur möglich, wenn Geschlechterhierarchien und Machtgefälle abgebaut werden. Daher unterstütze ich medica mondiale.“

Inge von Bönninghausen. Copyright: Malin Kundi

Inge von Bönninghausen, Journalistin

medica mondiale schätze ich vor allem für die Verknüpfung von individueller umfassender Hilfe für Frauen mit intensiver Aufklärungsarbeit vom Dorf bis zu den Vereinten Nationen. Das ist die politische Folgerung aus der feministischen Erkenntnis, dass Vergewaltigung in allen Kriegen als Waffe eingesetzt wird, Leib und Seele jeder einzelnen Frau verletzt und die Integrität in der Gesellschaft des Gegners zerstört. Ihr habt viel bewegt.

 

Wünsche zum Jubiläum 2013

„Sie haben die Welt ein Stück besser gemacht!"

medica mondiale feiert 2013 ihr 20-jähriges Bestehen. Glückwünsche bereichern unser Jubiläum. Ein herzliches „Sie haben die Welt ein Stück besser gemacht!" lässt uns gestärkt zurückblicken. Wir sind stolz auf Erreichtes und herausgefordert durch unentwegte Ungerechtigkeiten: „Es ist traurig, dass dieser Einsatz mehr denn je nötig ist." Lesen Sie, was Menschen uns zum Jahrestag mit auf den Weg geben, die sich für unsere Arbeit interessieren oder daran beteiligt sind.
 

Monika Hauser, Alexandra Hoffstadt (Mitte) von der Sparkasse KölnBonn, Mandy Seidel - Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei medica mondiale. Copyright: privat

Alexandra Hoffstadt, Sparkasse KölnBonn

medica mondiale hat sich einer der schlimmsten Begleiterscheinungen eines Krieges angenommen. Durch den unermüdlichen Einsatz Frau Dr. Hausers und der Mitarbeiterinnen von medica mondiale konnte vielen betroffenen Frauen geholfen werden. Die Sparkasse KölnBonn unterstützt dieses Engagement gerne, damit auch in Zukunft großes Leid verhindert werden kann."

Maria von Welser. Copyright: Herlinde Koelbl

Maria von Welser, TV-Journalistin, Publizistin

medica mondiale leistet wichtige Arbeit. Einmal helfen die Frauen um Monika Hauser den traumatisierten Frauen in den Krisen- und Kriegs-Regionen dieser Welt. Dann legt medica mondiale immer den Finger auf die Wunden, sensibilisiert uns so in Deutschland. Damit wir nicht vergessen, was mit Frauen und Kindern in dieser Welt immer wieder Schreckliches geschieht."

Jakob von Uexküll. Copyright: Right Livelihood Award

Jakob von Uexküll, Begründer des „Alternativen Nobelpreises" und Initiator des Weltzukunftsrates

medica mondiale leistet seit zwei Jahrzehnten erfolgreiche Arbeit in einem Umfeld, wo Politiker und Entscheidungsträger viel zu oft wegsehen. Es gilt, Tabus, Ignoranz und große Widerstände zu überwinden, um die Rechte von Frauen auch als essenziellen Teil von Frieden und Sicherheit zu verstehen. Ich wünsche der Organisation, dass ihr Engagement weiterhin Türen öffnet und Menschen berührt. Diese Arbeit geht uns alle an."

Hannelore Kraft. Copyright: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen

„Als Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen bin ich stolz darauf, dass ich 2012 einer großartigen Frau den Staatspreis unseres Landes verleihen durfte: Frau Dr. Monika Hauser, der Gründerin von medica mondiale. Mit ihrem Einsatz für vergewaltigte und traumatisierte Frauen und Mädchen in den Krisen- und Kriegsgebieten dieser Welt setzt sie seit 20 Jahren ein herausragendes Zeichen der Humanität. Mit viel Empathie und Energie haben Monika Hauser und medica mondiale diesen Frauen und Mädchen neuen Lebens­mut gegeben und die beschämende Sprachlosigkeit und Tabuisierung systematischer Gräueltaten gegen Frauen und Mädchen überwunden. Sie haben die Welt ein Stück besser gemacht.“

Annelise Renkhoff-Schleich. Copyright: privat

Anneliese Renkhoff-Schleich, Langjährige Unterstützerin

„Ich unterstütze medica mondiale seit fast 20 Jahren, weil ich miterlebt und verfolgt habe, wie im Laufe der Jahre aus einer einzelnen Initiative eine eindrucksvolle höchst kompetente Organisation geworden ist."

Prof. Dr. Luise Reddemann. Copyright: privat

Prof. Dr. Luise Reddemann, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin

„Es ist einerseits traurig und andererseits bewundernswert, dass medica mondiale nun schon das 20-jährige Bestehen feiern kann. Bewundernswert, weil es vom Mut, der Kompetenz und dem Engagement der Frauen berichtet, die sich hier unermüdlich einsetzen. Traurig, da dieser Einsatz mehr denn je nötig ist. Es macht Mut, dass es medica mondiale gibt und es ist wichtig, dass viele Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Monika Hauser und ihr Team unterstützen."

Christine Kronenberg. Copyright: privat

Christine Kronenberg, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln

„Ich unterstützte medica mondiale, weil Gewalt gegen Frauen weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung ist. Seit zwei Jahrzehnten engagiert sich Dr. Monika Hauser unermüdlich und kompromisslos gegen Vergewaltigung in Krisengebieten. Sie hat dem Thema ein Gesicht gegeben!"

Bettina Böttinger. Copyright: B. Fürst-Fastré/WDR

Bettina Böttinger, Moderatorin, Journalistin, Produzentin

Noch immer brauchen Mädchen und Frauen in Kriegs- und Kriesengebieten besonderen Schutz. Zu oft werden sie bei allem anderen Leid Opfer von Vergewaltigungen und anderen Formen männlicher Gewalt. Ich unterstütze medica mondiale seit vielen Jahren, weil sie diesen Frauen und Mädchen Hilfe und eine Stimme geben, die auch die Menschen in unserer "sicheren" Welt erreicht.

Lukas Beckmann. Copyright: Stefan Kaminski

Lukas Beckmann, Vorstand der GLS Treuhand e.V.

Ich unterstütze medica mondiale, weil sie Frauen und Mädchen hilft, dem erlittenen Verbrechen eine Sprache zu geben, die eigene Stimme zu finden, nicht dem gesellschaftlichen Druck einer Mitschuld zu erliegen, ihre Würde zurück erobern und körperlich und seelisch zu heilen. Diese Arbeit ist fundamental humanitär. Ich kann sie selbst nicht leisten, aber ich kann sie ideell, finanziell und gesellschaftlich unterstützen und dadurch helfen, sie zu ermöglichen.

Erschienen im Newsletter Juni 2013

 

 

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