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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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medica mondiale Partnerorganisationen

Im Irak engagiert sich medica mondiale unter anderem durch Trainings für Mitarbeiterinnen des staatlichen Frauenzufluchtshauses. Im Bild: Rechtsberaterin Jihan Abas Mohammed.

 

Durch die Zusammenarbeit mit mehreren AkteurInnen derselben Region können wir begrenzte Ressourcen effektiv bündeln und regionale Vernetzung aufbauen. Mit Hilfe von Regionalkonzepten legen wir Art und Umfang des Engagements in den Schwerpunktregionen fest, beispielsweise die Zahl der Projektpartnerinnen oder die Inhalte gemeinsamer Frauenrechtsarbeit. Neben der finanziellen Zusammenarbeit umfasst die Projektförderung vor allem den fachlichen Austausch sowie gemeinsames politisches Engagement. Mit gleichgesinnten Partnerorganisationen streben wir langfristig größere Projektkooperationen an.

Infoflyer zur Arbeitweise von medica mondiale

(Übersicht Partnerorganisationen Stand: Juli 2020) 

 

Afghanistan

Logo Frauenrechtsorganisation Medica Afghanistan

Medica Afghanistan (Afghanistan)

Medica Afghanistan ist eine gemeinnützige, politisch unabhängige, nichtstaatliche Frauenorganisation. Sie unterstützt Frauen und Mädchen, die geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt überlebt, haben durch Rechtshilfe und psychosoziale Beratung und setzt sich durch gezielte Lobby- und Aufklärungsarbeit auf politischer und institutioneller Ebene für die Rechte von Frauen in Afghanistan ein.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Bereitstellung von stress- und traumasensibler psychosozialer Beratung und Rechtshilfe für von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Frauen und Mädchen, sowie den Kapazitätsaufbau von Gesundheitsfachkräften, Polizei- und JustizbeamtInnen. Zudem setzen wir uns für die Institutionalisierung des stress- und traumasensiblen Ansatzes (STA)© im afghanischen Gesundheitssystem ein und betreiben Lobby- und Advocayarbeit für Frauenrechte, begleitet von Maßnahmen zur Stärkung der Organisationsstrukturen innerhalb Medica Afghanistans.

Naher Osten

Logo EMMA, weiße Schrift auf organgem Hintergrund.

EMMA ("Wir") – Organisation for Human Development (Irak – Autonome Region Kurdistan)

Die Frauenorganisation EMMA – Organisation for Human Development wurde 2013 gegründet und unterhält Gemeindezentren in Erbil, Shekhan und Dohuk. Themenschwerpunkte sind Empowerment und Schutz von Frauen, Partizipation von Frauen in der Politik, Rehabilitation von IS-Überlebenden und die Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung. EMMA bietet direkte Beratung für Frauen und Mädchen an, führt Aufklärungsveranstaltungen für eine breitere Öffentlichkeit durch und bietet spezifische Trainings für SozialarbeiterInnen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit EMMA umfasst die Prävention sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, sowie psychosoziale und juristische Unterstützung von Überlebenden. Die Stärkung und Qualifizierung der Organisation dienen der Verbesserung des Schutzes und der Beratung von Frauen.

Logo HAUKARI e.V.

HAUKARI e.V. (Irak – Autonome Region Kurdistan)

HAUKARI ist ein entwicklungspolitischer Verein mit dem Arbeitsschwerpunkt Irak und Kurdistan-Irak. HAUKARI setzt sich ein für den Schutz von Frauen in Gewalt- und Krisensituationen, für Opfer politischer Gewalt – insbesondere Überlebende der sogenannten Anfal-Operationen – und für den Dialog zwischen den verschiedenen ethnischen, religiösen und politischen Fraktionen im Irak.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

HAUKARI ist ein Konsortialpartner im aktuellen Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für politische Zusammenarbeit (BMZ) zur Verbesserung des Schutzes und der Beratung von Frauen in Flüchtlingsgruppen und Gastgemeinden der Projektregionen Dohuk und Sulaymaniyah/Germian-Gebiet, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Schwerpunkte sind Qualifizierung, Stärkung und Vernetzung lokaler staatlicher und nichtstaatlicher Ressourcen und Strukturen.

Südosteuropa

Logo Budućnost - Bürgerinnenvereinigung „Zukunft“ (Bosnien und Herzegowina).

Budućnost – Bürgerinnenvereinigung „Zukunft“ (Bosnien und Herzegowina)

Arbeitsschwerpunkte von Budućnost sind die Festigung von Demokratie sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft und der Rechte von marginalisierten Gruppen (Frauen und Kinder).

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Wirtschaftliche Stärkung von bedrohten und marginalisierten Frauen und Mädchen, die von sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt betroffen sind, durch einkommensschaffende Maßnahmen und Weiterbildung im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion. Verbesserter Zugang zu Gerechtigkeit durch Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit sowie Advocacyarbeit und Medienpräsenz.

Logo CWR, lila Schrift auf weißem Hintergrund

CWR – Zentrum für Frauenrechte (Bosnien und Herzegowina)

Das Center of Women’s Rights (CWR) wurde 1996 von einer Frauengruppe, mehrheitlich Anwältinnen, als Antwort auf die anhaltende Entmündigung von Frauen nach dem Krieg gegründet. Ziel ist, geflüchtete und binnenvertriebene Frauen bei der Bewältigung verschiedener Probleme zu unterstützen. Überlebende von sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt (SGBV) sowie vom Krieg betroffene Frauen erhalten kostenlose Rechtsberatungen und Rechtsbeistand.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist das Angebot von kostenloser Rechtsberatung in Kleinstädten und ländlichen Gebieten in Bosnien und Herzegowina für Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Logo HLC – Humanitäres Rechtszentrum (Serbien)

HLC – Humanitäres Rechtszentrum (Serbien)

Das Zentrum für Humanitäres Recht (HLC) wurde 1992, zu Beginn der Kriege im ehemaligen Jugoslawien, gegründet. Das HLC spielte eine Vorreiterrolle bei der Dokumentation sexualisierter Gewalt während dieser Kriege. Seit Beginn der innerstaatlichen Strafverfolgung von Kriegsverbrechen in Serbien setzt das HLC sein Engagement für Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt fort. Es vertritt Überlebende in Kriegsverbrecherprozessen vor den serbischen Gerichten, reicht Beschwerden über Kriegsverbrechen mit Bezug zu sexualisierter Gewalt beim Büro des Kriegsverbrecheranklägers (Office of the War Crimes Prosecutor, OWCP) der Republik Serbien ein und klärt die Öffentlichkeit auf.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im Rahmen des Projektes werden eine Konferenz und eine öffentliche Debatte organisiert. Vertreterinnen von staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen werden sich über wirkungsvolle interdisziplinäre Ansätze zur Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt austauschen. Darunter sind beispielsweise strafrechtliche Verfolgung, Entschädigung, Anerkennung der erlittenen Gewalt oder psychsoziale Beratung.

KRCT – Kosovo Rehabilitationszentrum für Folteropfer (Kosovo)

Kosova Rehabilitation Center for Torture Victims (KRCT) wurde nach dem Kosovokrieg im Jahr 1999 gegründet. Die Organisation ist vorrangig auf Menschenrechts- und Advocacy-Arbeit für ehemalige Gefolterte fokussiert. Darüber hinaus leistet KRCT Lobbyarbeit für die Rechte von Gefolterten und bietet Überlebenden direkte Unterstützung in Form von Behandlung, Rehabilitationsmaßnahmen und Rechtsbeistand an.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Durchführung einer landesweiten Informations- und Sensibilisierungskampagne zur Integration von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt in die Gesellschaft und zur Umsetzung ihres Rechts auf Wiedergutmachung. Begleitung von Überlebeden bei der Beantragung von Entschädigungszahlungen.

LINK, Gemeindeentwicklungszentrum (Serbien)

Das Gemeindeentwicklungszentrum LINK wurde 2018 als NGO registriert und hat über 13 Jahre Erfahrung als aktivistische Gruppe, die sich für Frieden und gegen sexualisierte Gewalt einsetzt. Ziel ist, eine harmonische und produktive Gesellschaft mitzugestalten, in der das Prinzip von Gleichheit, Solidarität und Toleranz gelebt wird. LINK ist Teil des Youth United Peace Networks, welches sich seit über 20 Jahren für Frieden in Serbien, Kroatien und Bosnien und Herzegowina einsetzt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im laufenden Projekt werden Jugendliche für das Thema sexualisierte Kriegsgewalt sensibilisiert. Umgesetzt wird dies durch die Begegnung von bosnischen und serbischen Jugendlichen bei gemeinsamen Austausch-Wochenenden und Seminaren sowie die Online-Kampagne „May it Happen to No Woman Ever Again”.

Logo Medica Gjakova (Kosovo).

Medica Gjakova (Kosovo)

Medica Gjakova setzt sich ein für Frauenrechte, Zugang zu Gerechtigkeit, verbesserte mentale und physische Gesundheit von Frauen und Überlebenden von (Kriegs-)Gewalt sowie ökonomische Stärkung von Frauen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Direkte Unterstützungsangebote wie psychosoziale Beratung, verbesserter Zugang zu Entschädigungen, wie zum Beispiel die Kriegsopferrente für Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt, Advocacy- und Aufklärungsarbeit sowie ökonomische Stärkung von Frauen. Verankerung von stress- und traumasensibler Gesundheitsversorgung für Frauen und Mädchen, die von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind, im Gesundheitssystem.

Logo Medica Zenica

Medica Zenica (Bosnien und Herzegowina)

Die Arbeitsschwerpunkte von Medica Zenica sind Frauenrechte und die Beendigung von geschlechtsspezifischer Gewalt durch direkte Unterstützungsangebote, Advocacyarbeit (Anwaltschaft für die Rechte von Frauen und Mädchen), Bildungsarbeit sowie Kompetenzaufbau.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Verbesserter Zugang zu stress- und traumasensibler Gesundheitsversorgung für Frauen und Mädchen, die von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind, durch Advocacy-Arbeit und Schulungen von Gesundheitspersonal. 

Roma Novi Bečej (Serbia). Copyright: Roma Novi Bečej

Roma Novi Bečej (Serbia)

Der Verein Roma Novi Bečej unterstützt Roma Frauen und Frauen anderer Minderheiten durch ein Hilfetelefon in Minderheiten-Sprachen. Des weiteren bietet er psychosoziale und juristische Unterstützung bei häuslicher Gewalt, institutioneller Diskriminierung und rassistischen Angriffen, begleitet durch Bildungs- und Advocacy-Arbeit.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit umfasst die Unterstützung von Roma Mädchen, die von Zwangsverheiratung und sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt betroffen sind, durch psychosoziale und rechtliche Beratung, Bildungsarbeit in den Gemeinden sowie Advocacy-Arbeit. Des weiteren führt Roma Novi Bečej eine Studie zu gesetzlichen Lücken bezüglich des Schutzes von Roma Mädchen durch.

ROSA. Copyright: ROSA

ROSA – Zentrum für weibliche Kriegsopfer (Kroatien)

Das Zentrum für weibliche Kriegsopfer – ROSA trägt durch psychosoziale Unterstützung, Beratung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Empowerment von Frauen bei.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Unterstützung von Frauen mit sexualisierten geschlechtsspezifischen Gewalterfahrungen durch rechtliche und psychosoziale Beratung und juristische Vertretung vor nationalen und internationalen Gerichten. Durch Informationskampagnen und direkte Begleitung werden sie zudem beim Beantragen von Entschädigungszahlungen begleitet. 

Logo Frauenrechtsorganisation SEKA (Bosnien und Herzegowina).

SEKA (Bosnien und Herzegowina)

Schwerpunktthemen von SEKA sind Friedensförderung, ein Therapiezentrum für Frauen, Bildung sowie Erholung und Rehabilitierung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Psychosoziale Traumatherapie-Angebote für Überlebende von geschlechtsspezifischer (Kriegs-) Gewalt, Aus- und Weiterbildung für Angestellte von Institutionen, Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit sowie Advocacyarbeit im Bereich Prävention von häuslicher Gewalt. 

Logo Snaga Zene, grün auf weißem Hintergrund

Snaga Zene – Die Macht der Frauen (Bosnien und Herzegowina)

Snaga Zene hat das Ziel, marginalisierten Frauen und deren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Unterstützt werden insbesondere Frauen, die von sexualisierter Kriegsgewalt betroffen sind. Die Organisation verfolgt einen holistischen Ansatz, welcher eine Kombination aus Therapie, arbeitsschaffenden Maßnahmen sowie medizinische, rechtliche und psychosoziale Unterstützung beinhaltet.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Durchführung der Fotoausstellung „We Live“ an verschiedenen Orten in Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kroatien. Die Fotoausstellung zeigt Geschichten und Portraits von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt und wird von öffentlichen Podiumsdiskussionen begleitet.

TRIAL International (Bosnien und Herzegowina)

TRIAL International eine Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Basis in der Schweiz. In Sarajewo konzentriert sich TRIAL vornehmlich auf die kostenlose Rechtsberatung und Rechtsvertretung von Überlebenden sexualisierter Gewalt und setzt sich gegen Straffreiheit von Tätern ein. Darüber hinaus bietet TRIAL Kapazitätsaufbau für JuristInnen an, um für Themen rund um sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren, Stigmatisierung von Überlebenden entgegenzuwirken und Überlebende über ihre Rechte) aufzuklären.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Weiterbildung und Sensibilisierung von RichterInnen, StaatsanwältInnen und RechtsanwältInnen für einen traumasensiblen Umgang mit Überlebenden von sexualisierter Gewalt in Gerichtsverfahren.

Logo von Vive Žene (Bosnien und Herzegowina)

Vive Žene (Bosnien und Herzegowina)

Vive Žene unterstützt die Rehabilitierung von Frauen, die Folter und Gewalt während des Krieges überlebt haben und engagiert sich für Bildung und Prävention sexualisierter Gewalt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Direkte psychosoziale, rechtliche und medizinische Unterstützungsangebote für Familien sowie Frauen und Mädchen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt und Folter betroffen sind. Außerdem Prävention von transgenerationellem Trauma durch Workshops und interethnische Dialoge zwischen Frauen und SchülerInnen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund. 

Logo der bosnischen Organisation Forgotten Children of War

ZDR – Forgotten Children of War (Bosnien und Herzegowina)

Zaboravljena djeca rata (ZDR)/ Forgotten Children of War wurde 2015, 20 Jahre nach dem Krieg in Bosnien und Herzegowina, gegründet. Hauptziel der Organisation ist es Sichtbarkeit für Kinder, die aus Kriegsvergewaltigungen entstanden sind, zu schaffen und die anhaltende Stigmatisierung dieser Kinder zu reduzieren.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel des aktuellen Projektes ist es, durch Studien, Empfehlungen für Gesetzesänderungen und Netzwerkarbeit zur Verbesserung der rechtlichen Situation und gesellschaftlichen Anerkennung von Kindern, die aus Kriegsvergewaltigungen entstanden sind, beizutragen.

Westafrika

Logo AdvocAid (Sierra Leone)

AdvocAid (Sierra Leone)

AdvocAid, eine von Frauen geführte Organisation, setzt sich für Mädchen und Frauen ein, die durch das Rechtssystem von Sierra Leone benachteiligt werden. Zu den Zielgruppen gehören besonders gefährdete und marginalisierte Frauen wie Sexarbeiterinnen, Überlebende sexualisierter Gewalt sowie Jugendliche. AdvocAid ist die einzige Organisation in Westafrika, die einen ganzheitlichen Zugang zu Gerechtigkeit durch kostenlose Rechtsberatung und -vertretung, Rechtsaufklärung, soziale Unterstützung für Gefangene und ein Rehabilitationsprogramm bietet. Ziel ist, inhaftierte Frauen zu stärken und ihnen nach ihrer Entlassung bessere Chancen und Perspektiven zu ermöglichen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist die Wiedereingliederung von ehemals inhaftierten Frauen und Mädchen in Sierra Leone zu verbessern, auf ihre unmittelbaren Bedürfnisse einzugehen und Sicherheitsnetzwerke in Gemeinden aufzubauen.

Logo ADWANGA – Unterstützung für benachteiligte und traumatisierte Frauen und Mädchen (Liberia)

ADWANGA – Unterstützung für benachteiligte und traumatisierte Frauen und Mädchen (Liberia)

Aiding Disadvantaged and Traumatized Women and Girls (ADWANGA) wurde im Jahr 2005 gegründet, um zum Wiederaufbauprozess nach 14 Jahren Bürgerkrieg in Liberia beizutragen. Dieser war von schweren Menschenrechtsverletzungen, insbesondere von Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, geprägt. ADWANGA hat das Ziel Frauen und Mädchen in ihren Rechten zu fördern und sie zu befähigen. Die Organisation setzt sich ein für Prävention sexualisierter Gewalt und bietet Unterstützung für Überlebende, Bildung für jugendliche Mädchen sowie Trainings zu Sicherung des Lebensunterhalts und Erwerbsförderung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist, auf die konkreten Bedürfnisse von Überlebenden sexualisierter Gewalt einzugehen, indem der Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen ermöglicht wird. Zudem klärt ADWANGA Gemeindemitglieder und DienstleisterInnen über Gesetze zu und Konsequenzen von sexualisierter Geschlechtsbasierter Gewalt (SGBV) auf.

CEFCI – Frauenzentrum für Demokratie und Menschenrechte (Côte d‘Ivoire)

Centre Féminin pour la Démocratie et les Droits Humains en Côte d’Ivoire (CEFCI) kämpft gegen die Ungleichheit zwischen Mann und Frau sowie Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und fördert Frauenrechte, die Bildung von Frauen und Mädchen sowie feminist leadership. CEFCI stützt sich dabei vor allem auf Advocacy- und Lobbyarbeit, Sensibilisierung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, lokale Präsenz insbesondere im Kampf gegen Armut, sowie Trainings und Kompetenzerwerb und die Förderung junger Frauen in Führungspositionen. Außerdem ist CEFCI in nationalen, regionalen und internationalen Gremien zur Förderung von Menschenrechten vertreten.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist, die Schutznetzwerke und Überweisungssysteme Überlebender sexualisierter Gewalt, die über die Kooperation im Jahr 2019 in der Gemeinde Niakara aufgebaut wurden, auf sechs weitere Kommunen auszuweiten. Die Schutznetzwerke dienen der Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Des Weiteren soll die Bevölkerung für Gewalt gegen Frauen und Mädchen sensibilisiert und die Kapazitäten lokaler Akteure in Bezug auf geschlechtsbasierte Gewalt gestärkt werden. Außerdem soll das Projekt die Betreuung von Überlebenden geschlechtsbasierter Gewalt fördern, indem der Zugang zu Unterstützungsangeboten verbessert wird.

CVF – Choices and Voices Foundation for Women and Girls (Sierra Leone)

Die Gründung von Choices and Voices Foundation for Women and Girls (CVF) erfolgte als Reaktion auf den Anstieg an Frauenrechtsverletzungen und sexualisierter Gewalt in Sierra Leone. CVFs Mission ist es, Frauen und Mädchen, insbesondere schwangeren Mädchen und jugendlichen Müttern, die von der Schule ausgeschlossen werden und finanziell schlecht gestellt sind, mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Ziel ist es, dass sie sich mit Zuversicht weiterentwickeln können und in Sicherheit leben.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Zusammenarbeit ist die Schaffung sicherer Gemeinderäume für Mädchen, in denen Fragen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit diskutiert werden können. Zu den Aktivitäten gehören die Einrichtung von Peer-Support-Gruppen und die Förderung eines Zusammenschlusses von 12 Pionierinnen, die Einfluss auf Gemeinden, traditionelle Autoritäten und Vollzugsbehörden ausüben. Darüber hinaus werden Gesundheitsdienstleister für die Unterstützung von Überlebenden sensibilisiert und in der Kontaktaufnahme zu den Zielgebieten gefördert.

FAHP – Forum gegen schädliche Praktiken und Bräuche (Sierra Leone)

Das Forum Against Harmful Practices (FAHP) ist eine nationale Koalition bestehend aus 14 registrierten zivilgesellschaftlichen Organisationen in Sierra Leone. Sie setzen sich für die Ausrottung sogenannter "Harmful Practices" (HP), also schädlicher Praktiken ein, die vor allem Frauen und Mädchen betreffen. Zu diesen Praktiken gehören unter anderem Kinderheirat und die weibliche Genitalverstümmelung (FGM), die in Sierra Leone weit verbreitet sind.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel des Projekts ist das Bewusstsein über die Konsequenzen von schädlichen Praktiken wie Genitalverstümmelung zu fördern und Lehrkräfte und Jugendliche in das Engagement gegen weibliche Beschneidung einzubinden.

G2G – Girl2Girl Empowerment Movement (Sierra Leone)

Die Mission von Girl2Girl Empowerment Movement (G2G) ist es, Mädchen und jungen Frauen, die in Slumgebieten leben, einen sicheren Raum zu bieten, in dem sie ihre Führungs- und Lebenskompetenzen entwickeln und Zugang zu Informationen und Unterstützung erhalten, um Akteurinnen des Wandels zu werden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Kooperation ist es, sowohl Gemeinden als auch jugendliche Mädchen und Jungen in die Lage zu versetzen, sexualisierte geschlechtsspezifische Gewalt (SGBV) zu verhindern und zu minimieren. Zu den Aktivitäten gehört die Aufklärung über sexualisierte geschlechtsbasierte Gewalt als eine Verletzung der Menschenrechte und Angelegenheit der öffentlichen Gesundheit. G2G fördert den Dialog mit Gemeindevertretern, Pflichtträgern, Eltern, Jugendlichen und Führungskräften von Frauen, um sexualisierte Gewalt und ihre schädlichen Auswirkungen zu diskutieren und Maßnahmen zur Reduzierung von Vorfällen zu entwickeln. Darüber hinaus werden Schulungen für jugendliche Mädchen aus dem G2G-Netzwerk angeboten, um sich gegen sexualisierte Gewalt und schädliche traditionelle Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung auszusprechen.

LFF – Feministisches Forum Liberia (Liberia)

Das Liberian Feminist Forum (LFF) wurde 2014 mit Mitteln des African Women Development Fund (AWDF) und von Kvinna til Kvinna (KtK) gegründet. Ziel war, das Fehlen einer kritischen feministischen Positionierung zu Menschenrechtsfragen zu thematisieren und einen sicheren Ort der Vernetzung für liberianische Frauen zu schaffen. Durch die Förderung einer fundierten feministischen Perspektive stellt das LFF patriarchalische Strukturen in Frage, die die Rechte von Frauen und LGBTI bedrohen. Insgesamt setzt sich das LFF für die Umgestaltung aller gesellschaftlichen Machtverhältnisse ein, die auf Ausbeutung, Unterdrückung und Marginalisierung basieren. In diesem Kontext dient das LFF als Plattform für Lobbyarbeit, Wissensproduktion und Bewegungsaufbau um zum Diskurs um Frauenrechte in Liberia beizutragen.

Logo Medica Liberia (Liberia). Copyright: Medica Liberia

Medica Liberia (Liberia)

medica mondiale Liberia war bis 2015 ein Länderprogramm von medica mondiale, seit 2015 ist Medica Liberia eine unabhängige liberianische Nichtregierungsorganisation, die sich für Frauenrechte und gegen Gewalt gegen Frauen einsetzt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Arbeitsschwerpunkte sind traumasensible und geschlechtsspezifische Ansätze in der psychosozialen Arbeit, Gesundheitsarbeit und Rechtsberatung für Überlebende von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, Aus- und Weiterbildung staatlicher Dienstleister, und Lobby- und Aufklärungsarbeit. Die besondere Stärke von Medica Liberia sind gemeindebasierte Ansätze und der Aufbau Initiierung von Schutznetzwerken gegen Gewalt gegen Frauen. In enger Zusammenarbeit setzen medica mondiale und Medica Liberia zahlreiche Projekte für Überlebende sexualisierter Gewalt um.

Logo RYMI – Initiative zur Förderung der Betreuung Jugendlicher (Liberia)

RYMI – Initiative zur Förderung der Betreuung Jugendlicher (Liberia)

Die Rising Youth Mentorship Initiative (RYMI) wurde 2013 gegründet mit dem Ziel, angehende weibliche Führungskräfte zu fördern. RYMI hat die Mission, Jugendlichen und jungen Frauen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Organisation setzt sich dafür ein, den Zugang junger Frauen und Mädchen zu Informationen über Rechte und Ressourcen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit sowie zu Bildungsmöglichkeiten und zum Erwerb von Fertigkeiten zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes zu verbessern.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Vor dem Hintergrund der in Liberia weit verbreiteten sexualisierten Gewalt an Schulen hat RYMI sogenannte Girls‘ Clubs gegründet. In diesen meist an Schulen angebundenen Clubs werden Mädchen über sexualisierte Gewalt aufgeklärt und sie können sich in einem geschützten Raum austauschen. Überdies werden auch Schulleitungen sowie wichtige AkteurInnen in Gemeinden in den Kampf gegen sexualisierte Gewalt eingebunden und Strukturen zur Meldung konkreter Fälle geschaffen.

WANEP-CI – West Africa Network for Peacebuilding – Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste)

Das West Africa Network for Peacebuilding – Côte d’Ivoire (WANEP-CI) ist Teil der regional tätigen westafrikanischen Peacebuilding-Organisation WANEP. In einem seiner fünf Programme (WIPNET – Women in Peacebuilding Network) setzt sich das Netzwerk für den Schutz von Frauen, die Förderung ihrer Rechte sowie die Stärkung ihrer Kapazitäten ein, damit sie eine aktive Rolle in der Prävention und Bewältigung von Konflikten und der Leitung ihrer Gemeinschaften übernehmen können.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Nachdem im letzten Jahr die Renovierung der „Case de la Paix“ („Friedenshütte“) in der Gemeinde Abobo im Bezirk Abidjan durchgeführt wurde, die eine Anlaufstelle für Überlebende sexualisierter und geschlechtsbasierter Gewalt ist, wird nun in einem weiteren Förderungszyklus die „Case de la paix“ in der Gemeinde Yopougon wieder aufgebaut. Hiermit soll die Fortführung der Überweisungen von Überlebenden sexualisierter Gewalt zu Gesundheitseinrichtungen und zu rechtlicher Hilfe sowie grundlegende Beratungsangebote sichergestellt werden. Die Friedenshütten in Abobo und Yopougon sind zwei von fünf Beratungsstellen für Überlebende von geschlechtsbasierter Gewalt, die von WANEP in der Region aufgebaut wurden.

Logo WAVES – Frauen gegen Gewalt und Missbrauch in der Gesellschaft (Sierra Leone)

WAVES – Frauen gegen Gewalt und Missbrauch in der Gesellschaft (Sierra Leone)

Women Against Violence and Exploitation in Society (WAVES) wurde im Jahr 2005 mit dem Ziel gegründet, die Rechte von Frauen und Mädchen zu schützen und zu fördern. WAVES arbeitet mit ländlichen Gemeinden zusammen, um Armut und sozialer Ungerechtigkeit durch Advocacy-Arbeit entgegenzuwirken. Zudem soll der Zugang zu rechtlichen Institutionen für marginalisierte Frauen und Mädchen erleichtert und ihre Selbstbefähigung (Empowerment) gefördert werden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist, ein unterstützendes und sicheres Umfeld in den Zielgemeinden aufzubauen, um die Lebensbedingungen heranwachsender Mädchen zu verbessern. Erreicht werden soll dies durch die Sensibilisierung der Gemeinde für Themen zu sexueller und geschlechtsbasierter Gewalt (SGBV), Schulungen zur Friedensförderung, den Aufbau und die Trainings von frauen-geleiteten Unterstützungsgruppen sowie von Menschenrechtsclubs in Schulen. Hauptfokus sind dabei die Themen sexuelle und reproduktive Rechte sowie Beendigung weiblicher Genitalverstümmlung (FGM).

Logo Women Aid Incorporated (Liberia)

Women Aid Incorporated (Liberia)

Women Aid Incorporated wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Frauen und Kinder, die vom liberianischen Bürgerkrieg betroffen waren, zu unterstützen. Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, erhalten Schutz und Unterstützung. Darüber hinaus werden Initiativen, die die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und Mädchen fördern und ihre Chancen auf Bildung erhöhen unterstützt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Der Mangel an gut ausgestatteten und sicheren Unterkünften für Überlebende sexualisierter Gewalt in Liberia führt dazu, dass viele Überlebende ohne Chance auf angemessene Unterstützung in ihre Herkunftsgemeinden zurückkehren müssen. Dies kann zu einer Retraumatisierung führen und setzt die Frauen einem hohen Risiko weiterer Gewalt aus. Women Aid Incorporated reagiert darauf mit umfassenden Rehabilitations- und Schutzmaßnahmen für Überlebende. medica mondiale unterstützt die Arbeit von Women Aid im "OSIWA village save home", dem größten Frauenhaus in Montserrado County für gefährdete Überlebende sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt.

Zentralafrika (Region Große Seen)

AFPDE – Frauenverein für die Förderung innergesellschaftlicher Entwicklung (DR Kongo)

Die Association des Femmes pour la Promotion et le Développement Endogène (AFPDE) fördert autonome Bemühungen zum Schutz und zur Förderung von Frauenrechten und um die soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche und politische Situation von Frauen zu verbessern.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im aktuellen Projekt leistet AFPDE medizinische, psychosoziale, sozioökonomische und rechtliche Unterstützung für Überlebende sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt im Gebiet Walungu (Kamanyola und Kaniola).

Dushirehamwe (Burundi)

Dushirehamwe ist eine Vereinigung von über 400 Frauen und Mädchen aus ganz Burundi. Als Netzwerk mit starker kommunaler Basis und Vertretungen in über 100 Gemeinden, unterstützt es Frauen und Mädchen direkt vor Ort und klärt über sexualisierte Gewalt auf. Die Vision der Dushirehamwe Association ist ein Burundi, in dem dauerhafter Frieden herrscht, gekennzeichnet durch ein versöhntes Volk und einen Rechtsstaat, in dem Männer und Frauen sich voll entfalten und gleichberechtigt am nationalen Leben teilhaben können.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist die Prävention von geschlechtsspezifischer sexueller Gewalt sowie ganzheitliche Betreuung von Überlebenden in der Provinz Kayanza.

Logo EPF - Gemeinsam zur Stärkung von Frauen und Familie.

EPF – Gemeinsam zur Stärkung von Frauen und Familie (DR Kongo)

Ensemble pour la Promotion de la Femme et Famille (EPF) fördert Frauen- und Kinderrechte, soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Bedingungen im Lebensumfeld von Frauen und Kindern sowie Armutsbekämpfung. EPF ist Mitglied des Netzwerkes Direktion der Frauenorganisationen für Friedensaktionen (DIOFAP).

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt der Kooperation mit medica mondiale ist die medizinische, psychosoziale, sozioökonomische und rechtliche Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Gemeinde-Sensibilisierung. Frauen und Mädchen im Gebiet Fizi sollen in ihren Selbsthilfekapazitäten gestärkt werden.

Logo HAM

HAM – Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung für Frauen (DR Kongo)

Die Frauenrechtsorganisation Haki Amani Na Maendeleo Ya Akina Mama (HAM) engagiert sich für die Förderung und den Schutz von Frauen- und Mädchenrechten sowie die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. HAM ist Mitglied des Netzwerkes Direktion der Frauenorganisationen für Friedensaktionen (DIOFAP).

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im aktuellen Projekt bietet HAM juristische und psychosoziale Begleitung für Überlebende sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt in der Küstenregion des Tanganjikasees in Fizi (Provinz Südkivu) an.

La Floraison (DR Kongo)

Die Arbeitsschwerpunkte von La Floraison sind Gender, Frauen- und Kinderrechte, Friedensförderung und gute Regierungsführung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit mit medica mondiale umfasst die psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Sensibilisierung von Autoritäten und Gemeinden zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. Das aktuelle Projekt dient der Verbesserung der Versorgung und des Schutzes von Überlebenden in den Gebieten Nemba, Katenga, Rubana und der Umgebung von Baraka.

Logo MEMPROW

MEMPROW – Mentoring und Empowerment Programm für junge Mädchen (Uganda)

Das Mentoring and Empowerment Programme for Young Women (MEMPROW) schult Mädchen in lebenspraktischen Fertigkeiten (life-skill) und bietet Mentoring in positiver Selbstbewertung. Weitere Ziele sind die Transformation von Gemeinschaften, wie zum Beispiel Schulen, in unterstützende gewaltfreie Umgebungen. Empowerment von jungen Frauen in Bezug auf ihr Wissen und ihre Rechte beim Thema reproduktive Gesundheit ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das aktuelle Projekt widmet sich der Stärkung und psychosozialen Unterstützung von minderjährigen Müttern, von Gewalt betroffenen Mädchen sowie Mädchen mit Behinderung. Darüber hinaus führt MEMPROW Sensibilisierungen zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt an Schulen und in Gemeinden durch. Das Projekt wird in Parombo Town Council im Nebbi District in der West-Nil-Region umgesetzt.

Logo MUKENYEZI MENYA

Mukenyezi Menya (Burundi)

Die Frauenrechtsorganisation Mukenyezi Menya engagiert sich in den Bereichen wirtschaftliches Empowerment von Frauen, medizinische und psychosoziale Unterstützung von Überlebenden und HIV/AIDS-Prävention.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist, den Zugang zu ganzheitlicher stress- und trauma-sensensibler Versorgung für Überlebende geschlechtsbasierter Gewalt zu verbessern und das Überweisungssystem im Interventionsgebiet zu stärken. Das aktuelle Projekt wird im Gebiet Cibitoke, Mabayi und Ndora durchgeführt.

Nturengaho (Burundi). Copyright: Nturengaho

Nturengaho (Burundi)

Nturengaho ist eine 1999 von Müttern gegründete zivilgesellschaftliche Organisationmit der Mission, die Rechte von Frauen und Mädchen sowie von Kindern aus Vergewaltigung zu fördern und diese zu unterstützen. Ziel ist die Prävention sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Mädchen und Frauen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist, einen Beitrag zur Prävention von geschlechtsbasierter Gewalt sowie zur ganzheitlichen und traumasensiblen Begleitung von Überlebenden in der Provinz Ngozi zu leisten.

PAIF – Förderung und Unterstützung von Fraueninitiativen (DR Kongo)

Arbeitsschwerpunkte der Frauenrechtsorganisation Promotion et appui aux initiatives féminines (PAIF) sind die Förderung und der Schutz von Frauenrechten, die Unterstützung von Frauen und Fraueninitiativen bei der Geltendmachung ihrer sozialen, politischen und ökonomischen Grundrechte, die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Dokumentation von Gewaltverbrechen an Frauen und Mädchen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit medica mondiale umfasst Prävention sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, psychosoziale, medizinische, sozioökonomische und juristische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und die Stärkung gemeindebasierter Strukturen (zum Beispiel Jugendclubs).

Logo RAPI

RAPI – Assoziatives Netzwerk für integrale Psychologie (DR Kongo)

Arbeitsschwerpunkte von Réseau Associatif pour la Psychologie Intégrale (RAPI) sind Gemeindesensibilisierungen zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und psychosoziale, medizinische, sozioökonomische und juristische Unterstützung für Überlebende sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. Daneben engagiert sich Rapi für die Sensibilisierung von Jugendlichen zu reproduktiver Gesundheit sowie die schulische Wiedereingliederung von Überlebenden in ihre Gemeinden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt sind die medizinische, psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, ihre schulische Wiedereingliederung sowie Gemeindesensibilisierung. Das aktuelle Projekt dient der Stärkung der Selbsthilfefähigkeiten von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt.

Logo RFDP - Frauennetzwerk für Rechte und Frieden (DR Kongo). Copyright: RFDP - Frauennetzwerk für Rechte und Frieden

RFDP – Frauennetzwerk für Rechte und Frieden (DR Kongo)

Réseau des Femmes pour les Droits et la Paix (RFDP) engagiert sich für den Schutz und die Förderung von Frauen- und Mädchenrechten sowie sozioökonomisches Empowerment von Frauen und sensibilisiert Gemeinden in Hinblick auf Prävention von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und Konflikttransformation.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit medica mondiale beinhaltet die medizinische, psychosoziale Unterstützung von Überlebenden sowie Gemeindesensibilisierung zu Frauenrechten und sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. RFDP unterstützt die Überlebenden außerdem bei ihrer gesellschaftlichen Wiedereingliederung. 

Logo SEVOTA – Solidarität für die Entfaltung von Witwen und Waisen zur Förderung von Arbeit und Selbsthilfe (Ruanda). Copyright: SEVOTA

SEVOTA – Solidarität für die Entfaltung von Witwen und Waisen zur Förderung von Arbeit und Selbsthilfe (Ruanda)

Solidarité pour l'Epanouissement des Veuves et Orphelins visant le Travail et l'Auto promotion (SEVOTA) engagiert sich für Frauen- und Kinderrechte, sowie die psychosoziale Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Gewalt und ihrer in Folge geborenen Kinder.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das aktuelle Projekt mit medica mondiale hat als Ziel die soziale Integration Überlebender sexualisierter Gewalt und ihrer Kinder durch psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung sowie gemeindebasierte Aufklärungsarbeit. Außerdem sollen lokale psychosoziale Fähigkeiten gestärkt werden, um zur Förderung des Friedens in der Region der Großen Seen beizutragen.

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