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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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medica mondiale Partnerorganisationen

Im Irak engagiert sich medica mondiale unter anderem durch Trainings für Mitarbeiterinnen des staatlichen Frauenzufluchtshauses. Im Bild: Rechtsberaterin Jihan Abas Mohammed.

 

Durch die Zusammenarbeit mit mehreren AkteurInnen derselben Region können wir begrenzte Ressourcen effektiv bündeln und regionale Vernetzung aufbauen. Mit Hilfe von Regionalkonzepten legen wir Art und Umfang des Engagements in den Schwerpunktregionen fest, beispielsweise die Zahl der Projektpartnerinnen oder die Inhalte gemeinsamer Frauenrechtsarbeit. Neben der finanziellen Zusammenarbeit umfasst die Projektförderung vor allem den fachlichen Austausch sowie gemeinsames politisches Engagement. Mit gleichgesinnten Partnerorganisationen streben wir langfristig größere Projektkooperationen an.

(Übersicht Partnerorganisationen Stand: Juli 2019) 

Afghanistan

Logo Frauenrechtsorganisation Medica Afghanistan

Medica Afghanistan (Afghanistan)

Medica Afghanistan ist eine gemeinnützige, politisch unabhängige, nichtstaatliche Frauenorganisation. Sie unterstützt Frauen und Mädchen, die geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt überlebt haben durch Rechtshilfe und psychosoziale Beratung und setzt sich durch gezielte Lobby- und Aufklärungsarbeit auf politischer und institutioneller Ebene für die Rechte von Frauen in Afghanistan ein.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Bereitstellung von stress- und traumasensibler psychosozialer Beratung und Rechtshilfe für von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Frauen und Mädchen, sowie den Kapazitätsaufbau von Gesundheitsfachkräften, Polizei- und JustizbeamtInnen. Zudem setzen wir uns für die Institutionalisierung des stress- und traumasensiblen Ansatzes (STA)© im afghanischen Gesundheitssystem ein und betreiben Lobby- und Advocayarbeit für Frauenrechte, begleitet von Maßnahmen zur Stärkung der Organisationsstrukturen innerhalb Medica Afghanistans.

Naher Osten

EMMA ("Wir") – Organisation for Human Development (Irak – Autonome Region Kurdistan)

Die Frauenorganisation EMMA – Organisation for Human Development wurde 2013 gegründet und unterhält Gemeindezentren in Erbil, Shekhan und Dohuk. Themenschwerpunkte sind Empowerment und Schutz von Frauen, Partizipation von Frauen in der Politik, Rehabilitation von IS-Überlebenden und die Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung. EMMA bietet direkte Beratung für Frauen und Mädchen an, führt Aufklärungsveranstaltungen für eine breitere Öffentlichkeit durch und bietet spezifische Trainings für SozialarbeiterInnen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit EMMA umfasst die Prävention sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, sowie psychosoziale und juristische Unterstützung der Überlebenden. Die Stärkung und Qualifizierung der Organisation dienen der Verbesserung des Schutzes und der Beratung von Frauen.

HAUKARI e.V. (Irak – Autonome Region Kurdistan)

HAUKARI ist ein entwicklungspolitischer Verein mit dem Arbeitsschwerpunkt Irak und Kurdistan-Irak. HAUKARI setzt sich ein für den Schutz von Frauen in Gewalt- und Krisensituationen, für Opfer politischer Gewalt – insbesondere Überlebende der sogenannten Anfal-Operationen – und für den Dialog zwischen den verschiedenen ethnischen, religiösen und politischen Fraktionen im Irak.

 

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

HAUKARI ist ein Konsortialpartner im aktuellen Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für politische Zusammenarbeit (BMZ) zur Verbesserung des Schutzes und der Beratung von Frauen in Flüchtlingsgruppen und Gastgemeinden der Projektregionen Dohuk und Sulaymaniyah/Germian-Gebiet, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Schwerpunkte sind Qualifizierung, Stärkung und Vernetzung lokaler staatlicher und nichtstaatlicher Ressourcen und Strukturen.

Südosteuropa

Logo Budućnost - Bürgerinnenvereinigung „Zukunft“ (Bosnien und Herzegowina).

Budućnost – Bürgerinnenvereinigung „Zukunft“ (Bosnien und Herzegowina)

Arbeitsschwerpunkte von Budućnost sind die Festigung von Demokratie und die Stärkung der Zivilgesellschaft und der Rechte von marginalisierten Gruppen (Frauen und Kinder).

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Wirtschaftliche Stärkung von bedrohten und marginalisierten Frauen und Mädchen, die von sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt betroffen sind, durch einkommensschaffende Maßnahmen und Weiterbildung im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion. Verbesserter Zugang zu Gerechtigkeit durch Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit sowie Advocacyarbeit und Medienpräsenz.

Logo der bosnischen Organisation Forgotten Children of War

ZDR – Forgotten Children of War (Bosnien und Herzegowina)

Die Mission von Zaboravljena djeca rata (ZDR)/ Forgotten Children of War ist es, den Zugang zu angemessener Bildung, ausreichendem sozialen Schutz, psychologischer Unterstützung und Beschäftigungsmöglichkeiten von Kindern, die aus Vergewaltigungen hervorgegangen sind, zu verbessern. Darüber hinaus betreibt die Organisation öffentliche Aufklärung über die Situation dieser Kinder und setzt sich für den Schutz ihrer Rechte ein.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Einsatz gegen die Marginalisierung von Kindern, die aufgrund des Kriegs geboren wurden, durch erhöhte Sichtbarkeit der Betroffenen mittels Teilnahme an Konferenzen. Stärkung der Leistungsfähigkeit der Organisation durch Organisationsentwicklung und Teambuilding.

KRCT – Kosovo Rehabilitationszentrum für Folteropfer (Kosovo)

Kosova Rehabilitation Center for Torture Victims (KRCT) wurde nach dem Kosovokrieg im Jahr 1999 gegründet. Die Organisation ist vorrangig auf Menschenrechts- und Advocacy-Arbeit für ehemalige Gefolterte fokussiert. Darüber hinaus leistet KRCT Lobbyarbeit für die Rechte von Gefolterten und bietet Überlebenden direkte Unterstützung in Form von Behandlung, Rehabilitationsmaßnahmen und Rechtsbeistand an.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Durchführung von Seminaren, bei denen Frauen über die Möglichkeiten zur Beantragung des Status als ziviles Kriegsopfer und den einhergehenden Reparationszahlungen informiert werden. Durchführung einer landesweiten Informations- und Sensibilisierungskampagne zur Integration von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt in die Gesellschaft.

Medica Gjakova (Kosovo)

Medica Gjakova setzt sich ein für Frauenrechte, Zugang zu Gerechtigkeit, verbesserte mentale und physische Gesundheit von Frauen und Überlebenden von (Kriegs-)Gewalt sowie ökonomische Stärkung von Frauen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Direkte Unterstützungsangebote wie psychosoziale Beratung, verbesserter Zugang zu Entschädigungen, wie zum Beispiel die Kriegsopferrente für Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt, Advocacy- und Aufklärungsarbeit sowie ökonomische Stärkung von Frauen. Verankerung von stress- und traumasensibler Gesundheitsversorgung für Frauen und Mädchen, die von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind, im Gesundheitssystem.

Medica Zenica (Bosnien und Herzegowina)

Die Arbeitsschwerpunkte von Medica Zenica sind Frauenrechte und die Beendigung von geschlechtsspezifischer Gewalt durch direkte Unterstützungsangebote, Advocacyarbeit (Anwaltschaft für die Rechte von Frauen und Mädchen), Bildungsarbeit sowie Kompetenzaufbau.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Verbesserter Zugang zu stress- und traumasensibler Gesundheitsversorgung für Frauen und Mädchen, die von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind, durch Schulungen von Gesundheitspersonal und Advocacy-Arbeit. 

Roma Novi Bečej (Serbia). Copyright: Roma Novi Bečej

Roma Novi Bečej (Serbia)

Der Verein Roma Novi Bečej unterstützt Roma Frauen und Frauen anderer Minderheiten durch ein Hilfetelefon in Minderheiten-Sprachen. Des weiteren bietet er psychosoziale und juristische Unterstützung bei häuslicher Gewalt, institutioneller Diskriminierung und rassistischen Angriffen, begleitet durch Bildungs- und Advocacy-Arbeit.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das aktuelle Projekt umfasst die Unterstützung von Roma Mädchen, die von Zwangsverheiratung und sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt betroffen sind, durch psychosoziale und rechtliche Beratung, Bildungsarbeit in den Gemeinden sowie Advocacy-Arbeit. Des weiteren führt Roma Novi Bečej eine Studie zu gesetzlichen Lücken bezüglich des Schutzes von Roma Mädchen durch.

ROSA. Copyright: ROSA

ROSA – Zentrum für weibliche Kriegsopfer (Kroatien)

Das Zentrum für weibliche Kriegsopfer – ROSA trägt durch psychosoziale Unterstützung, Beratung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Empowerment von Frauen bei.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Unterstützung von Frauen mit sexualisierten geschlechtsspezifischen Gewalterfahrungen durch rechtliche und psychosoziale Beratung und juristischer Vertretung vor nationalen und internationalen Gerichten. Durch Informationskampagnen und direkte Begleitung werden sie zudem beim Beantragen von Entschädigungszahlungen begleitet. 

Logo Frauenrechtsorganisation SEKA (Bosnien und Herzegowina).

SEKA (Bosnien und Herzegowina)

Schwerpunktthemen von SEKA sind Friedensförderung, ein Therapiezentrum für Frauen, Bildung sowie Erholung und Rehabilitierung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Psychosoziale Traumatherapie Angebote für Überlebende von geschlechtsspezifischer (Kriegs-) Gewalt, Aus- und Weiterbildung für Angestellte von Institutionen, Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit sowie Advocacyarbeit im Bereich Prävention von häuslicher Gewalt. 

Vive Žene (Bosnien und Herzegowina)

Vive Žene unterstützt die Rehabilitierung von Frauen, die Folter und Gewalt während des Krieges überlebt haben und engagiert sich für Bildung und Prävention sexualisierter Gewalt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Direkte psychosoziale, rechtliche und medizinische Unterstützungsangebote für Familien sowie Frauen und Mädchen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt und Folter betroffen sind. Außerdem Prävention von transgenerationellem Trauma durch Workshops und interethnische Dialoge zwischen Frauen und SchülerInnen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund. 

Westafrika

Action Pro (Sierra Leone)

Action Pro wurde 2014 gegründet, um Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen sowie Straflosigkeit insbesondere in ländlichen Gegenden zu bekämpfen. Die Mission der Organisation ist es, Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Mädchen und jungen Frauen zu fördern. Zu den Zielen von Action Pro zählt die Stärkung von Schutzsystemen insbesondere auf Gemeindeebene, sowie Betroffene zu befähigen Gewalt entgegenzuwirken, diese zu melden und die eigenen Rechte geltend zu machen, wenn diese verweigert werden. Überdies setzt sich die Organisation ein für die Umsetzung und Durchsetzung nationaler Richtlinien auf Gemeindeebene und für den Bildungszugang von jungen Frauen und Mädchen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel des Projektes ist die Einrichtung eines Community Case Managements Systems zur Prävention von und Reaktion auf sexualisierte geschlechtsspezifische Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen entlang der Grenze zwischen Sierra Leone und Liberia im Distrikt Pujehun. Dies soll in Anbindung an das nationale Überweisungssytem erfolgen, das Überlebenden den Zugang zu rechtlicher, medizinischer und psychosozialer Unterstützung ermöglicht.

CEFCI – Frauenzentrum für Demokratie und Menschenrechte (Côte d‘Ivoire)

Centre Féminin pour la Démocratie et les Droits Humains en Côte d’Ivoire (CEFCI) kämpft gegen die Ungleichheit zwischen Mann und Frau sowie Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und fördert Frauenrechte, die Bildung von Frauen und Mädchen sowie feminist leadership. CEFCI stützt sich dabei vor allem auf Advocacy- und Lobbyarbeit, Sensibilisierung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, lokale Präsenz insbesondere im Kampf gegen Armut, sowie Trainings und Kompetenzerwerb und die Förderung junger Frauen in Führungspositionen. Außerdem ist CEFCI in nationalen, regionalen und internationalen Gremien zur Förderung von Menschenrechten vertreten.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist die Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Niakara, mit Fokus auf Frühehen und weibliche Genitalverstümmelung. Des Weiteren soll die Bevölkerung für Gewalt gegen Frauen und Mädchen sensibilisiert und die Kapazitäten lokaler Akteure in Bezug auf geschlechtsbasierte Gewalt gestärkt werden. Außerdem soll das Projekt die Betreuung von Überlebenden geschlechtsbasierter Gewalt fördern, indem der Zugang zu Unterstützungsangeboten verbessert wird.

CVF – Choices and Voices Foundation for Women and Girls (Sierra Leone)

Die Gründung von Choices and Voices Foundation for Women and Girls (CVF) erfolgte als Reaktion auf den Anstieg an Frauenrechtsverletzungen und sexualisierter Gewalt in Sierra Leone. CVFs Mission ist es, Frauen und Mädchen, insbesondere schwangeren Mädchen und jugendlichen Müttern, die von der Schule ausgeschlossen werden und finanziell schlecht gestellt sind, mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Ziel ist es, dass sie sich mit Zuversicht weiterentwickeln können und in Sicherheit leben.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Zusammenarbeit ist die Schaffung sicherer Gemeinderäume für Mädchen, in denen Fragen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit diskutiert werden können. Zu den Aktivitäten gehören die Einrichtung von Peer-Support-Gruppen und die Förderung eines Zusammenschlusses von 12 Pionierinnen, die Einfluss auf Gemeinden, traditionelle Autoritäten und Vollzugsbehörden ausüben. Darüber hinaus werden Gesundheitsdienstleister für die Unterstützung von Überlebenden sensibilisiert und in der Kontaktaufnahme zu den Zielgebieten gefördert.

G2G – Girl2Girl Empowerment Movement (Sierra Leone)

Die Mission von Girl2Girl Empowerment Movement (G2G) ist es, Mädchen und jungen Frauen, die in Slumgebieten leben, einen sicheren Raum zu bieten, an dem sie ihre Führungs- und Lebenskompetenzen entwickeln und Zugang zu Informationen und Unterstützung erhalten, um Akteurinnen des Wandels zu werden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Kooperation ist es, sowohl Gemeinden als auch jugendliche Mädchen und Jungen in die Lage zu versetzen, sexualisierte geschlechtsspezifische Gewalt (SGBV) zu verhindern und zu minimieren. Zu den Aktivitäten gehört die Aufklärung über sexualisierte geschlechtsbasierte Gewalt als eine Verletzung der Menschenrechte und Angelegenheit der öffentlichen Gesundheit. G2G fördert den Dialog mit Gemeindevertretern, Pflichtträgern, Eltern, Jugendlichen und Führungskräften von Frauen, um sexualisierte Gewalt und ihre schädlichen Auswirkungen zu diskutieren und Maßnahmen zur Reduierung von Vorfällen zu entwickeln. Darüber hinaus werden Schulungen für jugendliche Mädchen aus dem G2G-Netzwerk angeboten, um sich gegen sexualisierte Gewalt und schädliche traditionelle Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung auszusprechen.

Logo Medica Liberia (Liberia). Copyright: Medica Liberia

Medica Liberia (Liberia)

medica mondiale Liberia war bis 2015 ein Länderprogramm von medica mondiale, seit 2015 ist Medica Liberia eine unabhängige liberianische Nichtregierungsorganisation, die sich für Frauenrechte und gegen Gewalt gegen Frauen einsetzt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Arbeitsschwerpunkte sind traumasensible und geschlechtsspezifische Ansätze in der psychosozialen Arbeit, Gesundheitsarbeit und Rechtsberatung für Überlebende von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, Aus- und Weiterbildung staatlicher Dienstleister, und Lobby- und Aufklärungsarbeit. Die besondere Stärke von Medica Liberia sind gemeindebasierte Ansätze und der Aufbau Initiierung von Schutznetzwerken gegen Gewalt gegen Frauen. In enger Zusammenarbeit setzen medica mondiale und Medica Liberia zahlreiche Projekte für Überlebende sexualisierter Gewalt um.

WANEP-CI – West Africa Network for Peacebuilding – Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste)

Das West Africa Network for Peacebuilding – Côte d’Ivoire (WANEP-CI) ist Teil der regional tätigen westafrikanischen Peacebuilding-Organisation WANEP. In einem seiner fünf Programme (WIPNET – Women in Peacebuilding Network) setzt sich das Netzwerk für den Schutz von Frauen, die Förderung ihrer Rechte sowie die Stärkung ihrer Kapazitäten ein, damit sie eine aktive Rolle in der Prävention und Bewältigung von Konflikten und der Leitung ihrer Gemeinschaften übernehmen können.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Zusammenarbeit ist die Renovierung der „Friedenshütte“ (case de la paix) in der Gemeinde Abobo im Bezirk Abidjan und die Fortführung der dort angebotenen Aktivitäten durch die Erprobung einer Strategie zur eigenständigen Finanzierung der Friedenshütte. Die Friedenshütte in Abobo ist eine von fünf Beratungsstellen für Überlebende von geschlechtsbasierter Gewalt. 

WEAP-SL – Frauenförderung und Vereinigung für Fortschritt (Sierra Leone)

Women Empowerment and Association for Progress – Sierra Leone (WEAP-SL) hat zum Ziel, die sozioökonomische Befähigung von Frauen und Mädchen, Menschenrechte, gleichberechtigte Beteiligung an Entscheidungsprozessen und politischen Diskursen auf allen Ebenen zu fördern und zu schützen. Der Schwerpunkt von WEAP liegt auf der Prävention und Bekämpfung sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt, dem Schutz von Kindern, der Sicherung des Lebensunterhalts von Frauen und Mädchen, HIV/AIDS-Prävention und -Kontrolle sowie Rechte in Bezug auf reproduktive Gesundheit. Darüber hinaus setzt sich die Organisation für verantwortungsvolle Staatsführung und Menschenrechte, Friedenskonsolidierung, Mikrofinanzierung und Unternehmertum ein.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel des Projekts ist die Aufrechterhaltung eines Forums für Gemeindedebatten und die Forderung ganzheitlicher Präventions- und Reaktionsdiensten auf sexualisierte Gewalt, um die Stärkung und den Schutz von Frauen und Mädchen im Distrikt Kenema im Osten Sierra Leones zu sichern. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen den Schutz und die Sicherheit von Frauen und Mädchen bei polizeilichen Ermittlungen, die Begleitung von Frauen und Mädchen während des Justizprozesses, insbesondere in Fällen sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, anschließende Dienstleistungen wie ärztliche Untersuchungen und Behandlungen sowie präventives Engagement mit Gemeinden, Interessengruppen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und staatlichen Akteuren.

Zentralafrika (Region Große Seen)

Logo von ADDF - Verein zur Verteidigung von Frauenrechten (DR Kongo).

ADDF – Verein zur Verteidigung von Frauenrechten (DR Kongo)

Die Association pour la Défense des Droits de la Femme (ADDF) sensibilisiert im schulischen Umfeld zu Frauen- und Mädchenrechten, überwacht Frauenrechtsverletzungen und bietet psychosoziale Unterstützung für Überlebende an.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

In Zusammenarbeit mit medica mondiale engagiert sich ADDF für die Prävention und Sensibilisierung zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt an Schulen, unterstützt Mädchen bei der Anzeige von Fällen sexualisierter Gewalt und bietet psychosoziale Unterstützung für Überlebende an. Das aktuelle Projekt umfasst die Städte Lubero, Beni und Butembo (Nord-Kivu).

AFPDE – Frauenverein für die Förderung innergesellschaftlicher Entwicklung (DR Kongo)

Die Association des Femmes pour la Promotion et le Développement Endogène (AFPDE) fördert autonome Bemühungen zum Schutz und zur Förderung von Frauenrechten und um die soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche und politische Situation von Frauen zu verbessern.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im aktuellen Projekt leistet AFPDE medizinische, psychosoziale, sozioökonomische und rechtliche Unterstützung für Überlebende sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt im Gebiet Walungu (Kamanyola und Kaniola).

EPF – Gemeinsam zur Stärkung von Frauen und Familie (DR Kongo)

Ensemble pour la Promotion de la Femme et Famille (EPF) fördert Frauen- und Kinderrechte, soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Bedingungen im Lebensumfeld von Frauen und Kindern sowie Armutsbekämpfung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt der Kooperation mit medica mondiale ist die medizinische, psychosoziale, sozioökonomische und rechtliche Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Gemeinde-Sensibilisierung. Frauen und Mädchen im Gebiet Fizi sollen in ihren Selbsthilfekapazitäten gestärkt werden.

Logo von FOWAC – Foundation for Women affected by Conflicts (Uganda).

FOWAC – Stiftung für von Konflikten betroffene Frauen (Uganda)

Die Foundation for Women affected by Conflicts (FOWAC) setzt sich für Frauenrechte, die Prävention von sexualisierter Gewalt und Unterstützung von Überlebenden sowie sozioökonomisches Empowerment von Frauen ein.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die aktuelle Zusammenarbeit zielt auf die Stärkung der Selbsthilfekompetenzen (Aufbau und Begleitung von Solidar- und Spargruppen, Gründung und Begleitung von Mädchenschulklubs inklusive Life Skills Training, Arbeit mit Eltern und Lehrpersonal, Alphabetisierungs- und Ausbildungskurse, psychosoziale, medizinische, juristische Unterstützungsangebote), Ahndung und Prävention sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt (Advocacy- und Sensibilisierungsmaßnahmen) sowie Organisationsentwicklung.

HAM – Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung für Frauen (DR Kongo)

Die Frauenrechtsorganisation Haki Amani Na Maendeleo Ya Akina Mama (HAM) engagiert sich für die Förderung und den Schutz von Frauen- und Mädchenrechten sowie die Bekämpfung aller Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im aktuellen Projekt bietet HAM juristische und psychosoziale Begleitung für Überlebende sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt in der Küstenregion des Tanganjikasees in Fizi (Provinz Südkivu) an.

La Floraison (DR Kongo)

Die Arbeitsschwerpunkte von La Floraison sind Gender, Frauen- und Kinderrechte, Friedensförderung und gute Regierungsführung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit mit medica mondiale umfasst die psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Sensibilisierung von Autoritäten und Gemeinden zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. Das aktuelle Projekt dient der Verbesserung der Versorgung und des Schutzes von Überlebenden in den Gebieten Nemba, Katenga, Rubana und der Umgebung von Baraka.

Marthe Robin Haus für das Leben

Im Haus Marthe Robin erhalten schwangere Frauen und Mädchen psychosoziale und medizinische Unterstützung und werden unter anderem durch Einkommen schaffende Maßnahmen sozioökonomisch in ihre Gemeinschaften wiedereingegliedert.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das aktuelle Projekt fördert die psychosoziale und medizinische Unterstützung und sozioökonomische Wiedereingliederung schwangerer Frauen und Mädchen.

MEMPROW – Mentoring und Empowerment Programm für junge Mädchen (Uganda)

Das Mentoring and Empowerment Programme for Young Women (MEMPROW) schult Mädchen in lebenspraktischen Fertigkeiten (life-skill) und bietet Mentoring in positiver Selbstbewertung. Weitere Ziele sind die Transformation von Gemeinschaften, wie zum Beispiel Schulen, in unterstützende gewaltfreie Umgebungen. Empowerment von jungen Frauen in Bezug auf ihr Wissen und ihre Rechte beim Thema reproduktive Gesundheit, ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das aktuelle Projekt widmet sich der Stärkung und psychosozialen Unterstützung von minderjährigen Müttern, von Gewalt betroffenen Mädchen sowie Mädchen mit Behinderung. Darüber hinaus führt MEMPROW Sensibilisierungen zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt an Schulen und in Gemeinden durch. Das Projekt wird in Parombo Town Council im Nebbi District in der West-Nil-Region umgesetzt.

MUKENYEZI MENYA (Burundi)

Die Frauenrechtsorganisation MUKENYEZI MENYA engagiert sich in den Bereichen wirtschaftliches Empowerment von Frauen, medizinischer und psychosozialer Unterstützung von Überlebenden und HIV/AIDS-Prävention.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Aktivitäten von MUKENYEZI MENYA in Kooperation mit medica mondiale umfassen Prävention sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und Hilfe für Überlebende sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt durch gemeinschaftsbasierte Präventionsbemühungen insbesondere in Schulen und durch medizinische, psychosoziale, sozioökonomische und rechtliche Unterstützung. Das aktuelle Projekt wird im Gebiet Maramvya in der Gemeinde Mutimbuzi (Provinz Bujumbura) und in Ruziba im Bezirk Kanyosha Mairie (Provinz Bujumbura Mairie) durchgeführt.

Nturengaho (Burundi). Copyright: Nturengaho

Nturengaho (Burundi)

NTURENGAHO ist eine 1999 von Müttern gegründete zivilgesellschaftliche Organisationmit der Mission, die Rechte von Frauen und Mädchen sowie von Kindern aus Vergewaltigung zu fördern und diese zu unterstützen. Ziel ist die Prävention sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Mädchen und Frauen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Unterstützung Überlebender sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt in der Provinz Mwaro. Verbesserung des psychosozialen Zustands der Mädchen und Frauen durch psychosoziale Beratung.

PAIF – Förderung und Unterstützung von Fraueninitiativen (DR Kongo)

Arbeitsschwerpunkte der Frauenrechtsorganisation Promotion et appui aux initiatives féminines (PAIF) sind die Förderung und der Schutz von Frauenrechten, die Unterstützung von Frauen/-initiativen bei der Geltendmachung ihrer sozialen, politischen und ökonomischen Grundrechte, die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Dokumentation von Gewaltverbrechen an Frauen und Mädchen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit medica mondiale umfasst Prävention sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, psychosoziale, medizinische, sozioökonomische und juristische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und die Stärkung gemeindebasierter Strukturen (zum Beispiel Jugendclubs).

RAPI – Assoziatives Netzwerk für integrale Psychologie (DR Kongo)

Arbeitsschwerpunkte von Réseau Associatif pour la Psychologie Intégrale (RAPI) sind Gemeindesensibilisierungen zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und psychosoziale, medizinische, sozioökonomische und juristische Unterstützung für Überlebende sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. Daneben engagiert sich Rapi für die Sensibilisierung von Jugendlichen zu reproduktiver Gesundheit sowie die schulische Wiedereingliederung von Überlebenden in ihre Gemeinden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt sind die medizinische, psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, ihre schulische Wiedereingliederung sowie Gemeindesensibilisierung. Das aktuelle Projekt dient der Stärkung der Selbsthilfefähigkeiten von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt.

Logo RFDP - Frauennetzwerk für Rechte und Frieden (DR Kongo). Copyright: RFDP - Frauennetzwerk für Rechte und Frieden

RFDP – Frauennetzwerk für Rechte und Frieden (DR Kongo)

Réseau des Femmes pour les Droits et la Paix (RFDP) engagiert sich für den Schutz und die Förderung. Frauen- und Mädchenrechten, die sozioökonomisches Empowerment von Frauen und sensibilisiert Gemeinden in Hinblick auf Prävention von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und Konflikttransformation.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit medica mondiale beinhaltet die medizinische, psychosoziale Unterstützung von Überlebenden sowie Gemeindesensibilisierung zu Frauenrechten und sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. RFDP unterstützt die Überlebenden außerdem bei ihrer gesellschaftlichen Wiedereingliederung. 

Logo SEVOTA – Solidarität für die Entfaltung von Witwen und Waisen zur Förderung von Arbeit und Selbsthilfe (Ruanda). Copyright: SEVOTA

SEVOTA – Solidarität für die Entfaltung von Witwen und Waisen zur Förderung von Arbeit und Selbsthilfe (Ruanda)

Solidarité pour l'Epanouissement des Veuves et Orphelins visant le Travail et l'Auto promotion (SEVOTA) engagiert sich für Frauen- und Kinderrechte, sowie die psychosoziale Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Gewalt und ihrer in Folge geborenen Kinder.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das aktuelle Projekt mit medica mondiale hat als Ziel die soziale Integration Überlebender sexualisierter Gewalt und ihrer Kinder durch psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung sowie gemeindebasierte Aufklärungsarbeit. Außerdem sollen lokale psychosoziale Fähigkeiten gestärkt werden, um zur Förderung des Friedens in der Region der Großen Seen beizutragen.

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