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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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medica mondiale Partnerorganisationen

Im Irak engagiert sich medica mondiale unter anderem durch Trainings für Mitarbeiterinnen des staatlichen Frauenzufluchtshauses. Im Bild: Rechtsberaterin Jihan Abas Mohammed.

 

Durch die Zusammenarbeit mit mehreren Akteur:innen derselben Region können wir begrenzte Ressourcen effektiv bündeln und regionale Vernetzung aufbauen. Mit Hilfe von Regionalkonzepten legen wir Art und Umfang des Engagements in den Schwerpunktregionen fest, beispielsweise die Zahl der Projektpartnerinnen oder die Inhalte gemeinsamer Frauenrechtsarbeit. Neben der finanziellen Zusammenarbeit umfasst die Projektförderung vor allem den fachlichen Austausch sowie gemeinsames politisches Engagement. Mit gleichgesinnten Partnerorganisationen streben wir langfristig größere Projektkooperationen an.

Infoflyer zur Arbeitweise von medica mondiale

(Übersicht Partnerorganisationen Stand: Juni 2021) 

 

Afghanistan

Logo Frauenrechtsorganisation Medica Afghanistan

Medica Afghanistan – Organisation zur Unterstützung von Frauen (Afghanistan)

Medica Afghanistan ist eine gemeinnützige, politisch unabhängige, nichtstaatliche Frauenorganisation. Sie unterstützt Frauen und Mädchen, die geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt überlebt haben, durch Rechtshilfe und psychosoziale Beratung. Außerdem setzt sie sich durch gezielte Lobby- und Aufklärungsarbeit auf politischer und institutioneller Ebene für die Rechte von Frauen in Afghanistan ein.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Bereitstellung von stress- und traumasensibler psychosozialer Beratung und Rechtshilfe für von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Frauen und Mädchen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Kapazitätsaufbau von Gesundheitsfachkräften, Polizei- und Justizbeamt:innen. Zudem setzen wir uns für die Institutionalisierung des stress- und traumasensiblen Ansatzes (STA)© im afghanischen Gesundheitssystem ein und betreiben Lobby- und Advocacy-Arbeit für Frauenrechte. Die Zusammenarbeit wird begleitet von Maßnahmen zur Stärkung der Organisationsstrukturen innerhalb Medica Afghanistans.

Naher Osten

Logo EMMA, weiße Schrift auf organgem Hintergrund.

EMMA – Organisation for Human Development (Irak – Autonome Region Kurdistan)

Die Frauenorganisation EMMA (übersetzt: "wir") wurde 2013 gegründet und unterhält Gemeindezentren in Erbil, Shekhan und Dohuk. Themenschwerpunkte sind Empowerment und Schutz von Frauen, Partizipation von Frauen in der Politik, Rehabilitation von IS-Überlebenden und die Bekämpfung weiblicher Genitalverstümmelung. EMMA bietet direkte Beratung für Frauen und Mädchen an, führt Aufklärungsveranstaltungen für eine breitere Öffentlichkeit durch und bietet spezifische Trainings für Sozialarbeiter:innen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit EMMA umfasst die Prävention sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, sowie psychosoziale und juristische Unterstützung von Überlebenden. Die Stärkung und Qualifizierung der Organisation dienen der Verbesserung des Schutzes und der Beratung von Frauen.

Logo HAUKARI e.V.

HAUKARI e.V. (Irak – Autonome Region Kurdistan)

HAUKARI (übersetzt: "Solidarität") ist ein entwicklungspolitischer Verein mit dem Arbeitsschwerpunkt Irak und Kurdistan-Irak. HAUKARI setzt sich ein für den Schutz von Frauen in Gewalt- und Krisensituationen, für Opfer politischer Gewalt – insbesondere Überlebende der sogenannten Anfal-Operationen von 1988, eine groß angelegte Militäroperation gegen die kurdische Bevölkerung im Nordirak – und für den Dialog zwischen den verschiedenen ethnischen, religiösen und politischen Fraktionen im Irak.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

HAUKARI ist Konsortialpartner in einem Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für politische Zusammenarbeit (BMZ). Ziel ist die Verbesserung des Schutzes und der Beratung von Frauen in Flüchtlingsgruppen und Gastgemeinden der Projektregionen Dohuk und Sulaymaniyah/Germian-Gebiet, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Schwerpunkte sind Qualifizierung, Stärkung und Vernetzung lokaler staatlicher und nichtstaatlicher Ressourcen und Strukturen.

Südosteuropa

AWC – Autonomes Frauenzentrum (Serbien)

Das Autonomeous Women’s Center wurde 1993 gegründet. AWC unterstützt Frauen durch psychosoziale und rechtliche Unterstützung bei der Bewältigung von Traumata, die durch häusliche oder sexualisierte Gewalt entstanden sind. AWC sensibilisiert Mitarbeitende von rechtlichen, gesundheitlichen, sozialen und Bildungseinrichtungen zum Thema Gewalt gegen Frauen, Frauen- und Menschenrechte.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Regionale und landesweite Advocacy-Arbeit zur Umsetzung der Rechte von Überlebenden auf Wiedergutmachung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Bildungsarbeit zum Thema sexualisierter Kriegsgewalt. Monitoring von relevanten internationalen Konventionen.

Logo Budućnost - Bürgerinnenvereinigung „Zukunft“ (Bosnien und Herzegowina).

Budućnost – Bürgerinnenvereinigung „Zukunft“ (Bosnien und Herzegowina)

Arbeitsschwerpunkte von Budućnost sind die Festigung von Demokratie sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft und der Rechte von marginalisierten Gruppen (Frauen und Kinder).

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Wirtschaftliche Stärkung von bedrohten und marginalisierten Frauen und Mädchen, die von sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt betroffen sind, durch einkommensschaffende Maßnahmen und Weiterbildung im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion. Verbesserter Zugang zu Gerechtigkeit durch Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit sowie Advocacyarbeit und Medienpräsenz.

Logo CWR, lila Schrift auf weißem Hintergrund

CWR – Zentrum für Frauenrechte (Bosnien und Herzegowina)

Das Center of Women’s Rights (CWR) wurde 1996 von einer Frauengruppe, mehrheitlich Anwältinnen, als Antwort auf die anhaltende Entmündigung von Frauen nach dem Krieg gegründet. Ziel ist, geflüchtete und binnenvertriebene Frauen bei der Bewältigung verschiedener Probleme zu unterstützen. Überlebende von sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt (SGBV) sowie vom Krieg betroffene Frauen erhalten kostenlose Rechtsberatungen und Rechtsbeistand.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist das Angebot von kostenloser Rechtsberatung in Kleinstädten und ländlichen Gebieten in Bosnien und Herzegowina für Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Außerdem Sensibilisierungsweiterbildungen für Sozialarbeiter:innen.

Logo HLC – Humanitäres Rechtszentrum (Serbien)

HLC – Zentrum für humanitäres Recht (Serbien)

Das Humanitarian Law Center (HLC) wurde 1992 gegründet. Das HLC spielte eine Vorreiterrolle bei der Dokumentation sexualisierter Kriegsgewalt. Es vertritt Überlebende in Kriegsverbrecherprozessen vor den serbischen Gerichten, reicht Beschwerden beim Büro des Kriegsverbrecheranklägers (Office of the War Crimes Prosecutor, OWCP) ein und klärt die Öffentlichkeit auf.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

2021 werden eine Konferenz und eine öffentliche Debatte organisiert. Vertreter:innen von staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen werden sich über wirkungsvolle interdisziplinäre Ansätze zur Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt austauschen.

Logovon KRCT

KRCT – Kosovo Rehabilitationszentrum für Folteropfer (Kosovo)

 

Das Kosova Rehabilitation Center for Torture Victims (KRCT) wurde 1999 gegründet. Die Organisation ist auf Menschenrechts- und Advocacy-Arbeit für ehemalige Gefolterte fokussiert. Darüber hinaus bietet KRCT Überlebenden direkte Unterstützung in Form von Rehabilitationsmaßnahmen und Rechtsbeistand an.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Regionale und landesweite Advocacy- und Bildungsarbeit zur Umsetzung der Rechte von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt auf Wiedergutmachung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Ausbildung von Jurist:innen im traumasensiblen Umgang mit Überlebenden. Begleitung von Überlebeden bei der Beantragung von Entschädigungszahlungen.

LINK – Gemeindeentwicklungszentrum (Serbien)

Das Community Development Center LINK wurde 2018 als Nichtregierungsorganisation (NGO) registriert und hat über 13 Jahre Erfahrung als aktivistische Gruppe, die sich für Frieden und gegen sexualisierte Gewalt einsetzt. Ziel ist, eine harmonische und produktive Gesellschaft mitzugestalten, in der das Prinzip von Gleichheit, Solidarität und Toleranz gelebt wird. LINK ist Teil des Youth United Peace Networks, welches sich seit über 20 Jahren für Frieden in Serbien, Kroatien und Bosnien und Herzegowina einsetzt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Derzeit kein laufendes Projekt.

Logo Medica Gjakova (Kosovo).

Medica Gjakova (Kosovo)

Medica Gjakova setzt sich ein für Frauenrechte, Zugang zu Gerechtigkeit, verbesserte mentale und physische Gesundheit von Frauen und Überlebenden von (Kriegs-)Gewalt sowie ökonomische Stärkung von Frauen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Direkte ganzheitliche Unterstützungsangebote für Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt und ihrer Familien. Regionale und landesweite Advocacy Arbeit zur Umsetzung der Rechte von Überlebenden auf Wiedergutmachung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Unterstützung von Überlebenden bei der Beantragung Kriegsopferrente für Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt, Institutionalisierung von stress- und traumasensibilität im Sozial- und Gesundheitswesen.

Logo Medica Zenica

Medica Zenica (Bosnien und Herzegowina)

Die Arbeitsschwerpunkte von Medica Zenica sind Frauenrechte und die Beendigung von geschlechtsspezifischer Gewalt durch direkte Unterstützungsangebote, Advocacy-Arbeit, Bildungsarbeit sowie Kompetenzaufbau.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Regionale und landesweite Advocacy-Arbeit zur Umsetzung der Rechte von Überlebenden auf Wiedergutmachung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Bildungsarbeit zum Thema sexualisierte Kriegsgewalt, Verbesserung des Zugangs zu stress- und traumasensiblen Gesundheitsdiensten und Rechtsberatung für Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt.

Roma Novi Bečej (Serbia). Copyright: Roma Novi Bečej

Roma Novi Bečej (Serbia)

Der Verein Roma Novi Bečej unterstützt Roma-Frauen und Frauen anderer Minderheiten durch ein Hilfetelefon in Minderheiten-Sprachen. Des weiteren bietet er psychosoziale und juristische Unterstützung bei häuslicher Gewalt, institutioneller Diskriminierung und rassistischen Angriffen, begleitet durch Bildungs- und Advocacy-Arbeit.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit umfasst die Unterstützung von Roma Mädchen, die von Zwangsverheiratung und sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt betroffen sind, durch psychosoziale und rechtliche Beratung, Bildungsarbeit in den Gemeinden sowie Advocacy-Arbeit. Des weiteren führt Roma Novi Bečej eine Studie zu gesetzlichen Lücken bezüglich des Schutzes von Roma Mädchen durch.

ROSA. Copyright: ROSA

ROSA – Zentrum für weibliche Kriegsopfer (Kroatien)

Das Center for Women War Victims – ROSA trägt durch psychosoziale Unterstützung, Beratung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Empowerment von Frauen bei.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Unterstützung von Frauen mit sexualisierten geschlechtsspezifischen Gewalterfahrungen durch rechtliche und psychosoziale Beratung und juristische Vertretung vor nationalen und internationalen Gerichten. Durch Informationskampagnen und direkte Begleitung werden sie zudem beim Beantragen von Entschädigungszahlungen begleitet. 

Logo Frauenrechtsorganisation SEKA (Bosnien und Herzegowina).

SEKA (Bosnien und Herzegowina)

Schwerpunktthemen von SEKA sind Friedensförderung, ein Therapiezentrum für Frauen, Bildung sowie Erholung und Rehabilitierung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Derzeit kein laufendes Projekt. 

Logo Snaga Zene, grün auf weißem Hintergrund

Snaga Zene – Die Macht der Frauen (Bosnien und Herzegowina)

Snaga Zene hat das Ziel, marginalisierten Frauen und deren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Unterstützt werden insbesondere Frauen, die von sexualisierter Kriegsgewalt betroffen sind. Die Organisation verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, welcher eine Kombination aus Therapie, einkommensschaffenden Maßnahmen sowie medizinische, rechtliche und psychosoziale Unterstützung beinhaltet.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Derzeit kein laufendes Projekt.

TRIAL International (Bosnien und Herzegowina)

TRIAL International ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Basis in der Schweiz. In Sarajewo konzentriert sich TRIAL vornehmlich auf die kostenlose Rechtsberatung und Rechtsvertretung von Überlebenden sexualisierter Gewalt und setzt sich gegen Straffreiheit von Tätern ein. Darüber hinaus bietet TRIAL Kapazitätsaufbau für Jurist:innen an, um für Themen rund um sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren, Stigmatisierung von Überlebenden entgegenzuwirken und Überlebende über ihre Rechte aufzuklären.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Derzeit kein laufendes Projekt.

Logo von Vive Žene (Bosnien und Herzegowina)

Vive Žene (Bosnien und Herzegowina)

Die Bürger:innenvereinigung Vive Žene unterstützt die Rehabilitierung von Frauen, die Folter und Gewalt während des Krieges überlebt haben und engagiert sich für Bildung und Prävention sexualisierter Gewalt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Regionale und landesweite Advocacy-Arbeit zur Umsetzung der Rechte von Überlebenden auf Wiedergutmachung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Direkte holistische Unterstützungsangebote für Frauen und Mädchen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Interethnische Dialoge zwischen Frauen mit unterschiedlichem ethnischem Hintergrund. Bildungarbeit zum Thema sexualisierte Kriegsgewalt. Verbesserung von interinstitutionellen Zeug:innenschutz- Netzwerken.

WiB – Frauen in Schwarz (Serbien)

Women in Black (WiB) ist ein internationales Frauennetzwerk, das sich für Frieden einsetzt und aktiv gegen Unrecht, Krieg, Militarismus und andere Formen von Gewalt vorgeht. Women in Black Serbien wurde 1991 gegründet und organisiert gewaltfreie Proteste, Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen in Serbien zum Thema Vergangenheitsbewältigung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Regionale und landesweite Advocacy-Arbeit zur Umsetzung der Rechte von Überlebenden auf Wiedergutmachung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Monitoring von Gerichtsverfahren zu sexualisierter Kriegsgewalt. Durchführung des Women’s Court, einer feministischen alternativen Form von Gerechtigkeit.

YIHR – Jugendinitiative für Menschenrechte (Serbien)

Die Youth Initiative for Human Rights (YIHR) ist ein lokales Netzwerk, das 2003 gegründet wurde – mit Programmen in Serbien, Kroatien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina und im Kosovo. YIHR Serbien befasst sich mit der Weiterbildungsarbeit von jungen Menschen aus der Region über das Erbe des Krieges und Konzepte der Vergangenheitsbewältigung. Journalist:innen und Menschenrechtsaktivist:innen werden in die Arbeit eingebunden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Regionale und landesweite Advocacy Arbeit zur Umsetzung der Rechte von Überlebenden auf Wiedergutmachung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Bildungsarbeit für Jugendliche zum Thema sexualisierte Kriegsgewalt.

Logo der bosnischen Organisation Forgotten Children of War

ZDR – Die vergessenen Kinder des Krieges (Bosnien und Herzegowina)

Zaboravljena djeca rata (ZDR)/ Forgotten Children of War wurde 2015, 20 Jahre nach dem Krieg in Bosnien und Herzegowina, gegründet. Hauptziel der Organisation ist es Sichtbarkeit für Kinder, die aus Kriegsvergewaltigungen entstanden sind, zu schaffen und die anhaltende Stigmatisierung dieser Kinder zu reduzieren.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel des aktuellen Projektes ist es, durch Studien, Empfehlungen für Gesetzesänderungen und Netzwerkarbeit zur Verbesserung der rechtlichen Situation und gesellschaftlichen Anerkennung von Kindern, die aus Kriegsvergewaltigungen entstanden sind, beizutragen.

Westafrika

Logo AdvocAid (Sierra Leone)

AdvocAid (Sierra Leone)

AdvocAid, eine von Frauen geführte Organisation, setzt sich für Mädchen und Frauen ein, die durch das Rechtssystem von Sierra Leone benachteiligt werden. Zu den Zielgruppen gehören besonders gefährdete und marginalisierte Frauen wie Sexarbeiterinnen, Überlebende sexualisierter Gewalt sowie Jugendliche. AdvocAid ist die einzige Organisation in Westafrika, die einen ganzheitlichen Zugang zu Gerechtigkeit durch kostenlose Rechtsberatung und -vertretung, Rechtsaufklärung, soziale Unterstützung für Gefangene und ein Rehabilitationsprogramm bietet. Ziel ist, inhaftierte Frauen zu stärken und ihnen nach ihrer Entlassung bessere Chancen und Perspektiven zu ermöglichen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist die Wiedereingliederung von ehemals inhaftierten Frauen und Mädchen in Sierra Leone zu verbessern, auf ihre unmittelbaren Bedürfnisse einzugehen und Sicherheitsnetzwerke in Gemeinden aufzubauen.

Logo ADWANGA – Unterstützung für benachteiligte und traumatisierte Frauen und Mädchen (Liberia)

ADWANGA – Unterstützung für benachteiligte und traumatisierte Frauen und Mädchen (Liberia)

Aiding Disadvantaged and Traumatized Women and Girls (ADWANGA) wurde gegründet, um zum Wiederaufbauprozess nach dem Bürgerkrieg in Liberia beizutragen. Dieser war von schweren Fällen sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen geprägt. ADWANGA hat das Ziel Frauen und Mädchen in ihren Rechten zu fördern und zu ihrem Empowerment beizutragen. Die Organisation setzt sich für Prävention sexualisierter Gewalt ein und bietet Unterstützung für Überlebende, Bildung für jugendliche Mädchen sowie Trainings zur Sicherung des Lebensunterhalts und Erwerbsförderung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Zusammenarbeit ist, auf die konkreten Bedürfnisse von Überlebenden sexualisierter Gewalt einzugehen, indem der Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen ermöglicht wird. Zudem klärt ADWANGA Gemeindemitglieder und Dienstleister:nnen über Gesetze zu und Konsequenzen von sexualisierter und geschlechtsbasierter Gewalt auf.

Logo von cefci

CEFCI – Frauenzentrum für Demokratie und Menschenrechte (Elfenbeinküste)

Centre Féminin pour la Démocratie et les Droits Humains en Côte d’Ivoire (CEFCI) setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit, gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung, für Frauenrechte, für Weiterbildung von Frauen und Mädchen sowie feminist leadership ein. CEFCI stützt sich dabei vor allem auf Advocacy- und Lobbyarbeit, Sensibilisierung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, lokale Präsenz insbesondere im Kampf gegen Armut, sowie Trainings und Kompetenzerwerb und die Förderung junger Frauen in Führungspositionen. Außerdem ist CEFCI in nationalen, regionalen und internationalen Gremien zur Förderung von Menschenrechten vertreten.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Kooperation ist, etablierte Schutznetzwerke zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen zu stärken und auszuweiten und die Bevölkerung für sexualisierte geschlechtsbasierte Gewalt zu sensibilisieren. Zusätzliches Ziel ist, Überlebende sexualisierter Gewalt durch einkommenschaffende Maßnahmen nachhaltig zu stärken.

cvf-Logo

CVF – Stiftung „Choices and Voices“ für Frauen und Mädchen (Sierra Leone)

Die Gründung von Choices and Voices Foundation for Women and Girls (CVF) erfolgte als Reaktion auf den Anstieg an Frauenrechtsverletzungen und sexualisierter Gewalt in Sierra Leone. CVF hat die Mission, Frauen und Mädchen, insbesondere schwangeren Mädchen und jugendlichen Müttern, die von der Schule ausgeschlossen werden und geringe finanzielle Unterstützung haben, Chancen zur Weiterbildung zu bieten. Ziel ist, ihnen ein Leben in Zuversicht und Sicherheit zu ermöglichen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Zusammenarbeit ist die Schaffung sicherer Gemeinderäume für Frauen und Mädchen, in denen sie Antwort auf ihre Fragen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit bekommen. Zudem sollen in den Gemeinden bestehende Mechanismen zum Schutz von Frauen und Mädchen nachhaltig verbessert werden. Dies gelingt unter anderem über die Zusammenarbeit mit und Sensibilisierung von Gemeindemitgliedern, traditionellen Autoritäten, Behörden sowie Dienstleister:innen aus dem Gesundheitssektor.

FAHP-Logo

FAHP – Forum gegen schädliche Praktiken und Bräuche (Sierra Leone)

Das Forum Against Harmful Practices (FAHP) ist eine nationale Koalition bestehend aus 14 registrierten zivilgesellschaftlichen Organisationen in Sierra Leone. Sie setzen sich für die Ausrottung sogenannter "Harmful Practices" (HP), also schädlicher Praktiken ein, die vor allem Frauen und Mädchen betreffen. Zu diesen Praktiken gehören unter anderem Kinderheirat und die weibliche Genitalverstümmelung (FGM), die in Sierra Leone weit verbreitet sind.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Kooperation ist das Bewusstsein über die Konsequenzen von schädlichen Praktiken wie Genitalverstümmelung zu fördern und Lehrkräfte und Jugendliche in das Engagement gegen weibliche Beschneidung einzubinden.

G2G-Logo

G2G – Mädchen stärken Mädchen (Sierra Leone)

Das Girl2Girl Empowerment Movement (G2G) arbeitet mit von Gewalt betroffenen Mädchen und jungen Frauen. Die Organisation bietet ihnen sichere Räume, in denen sie Zugang zu Informationen und notwendiger Unterstützung erhalten und grundlegende Lebenskompetenzen aufbauen können, um zu Akteurinnen des Wandels für Mädchenrechte zu werden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Kooperation ist es, sowohl Gemeinden als auch jugendliche Mädchen und Jungen in die Lage zu versetzen, sexualisierte geschlechtsspezifische Gewalt als ein Problem anzuerkennen und diese zu verhindern. G2G fördert den Dialog mit Gemeindevertreter:innen, Eltern und Jugendlichen, um sexualisierte Gewalt und ihre schädlichen Auswirkungen zu diskutieren und Maßnahmen zur Reduzierung von Vorfällen zu entwickeln. Zudem haben sie stärkende Mädchen-Netzwerke, die das Lernen der Mädchen und den Einsatz für ihre Rechte fördern sollen.

LFF – Feministisches Forum Liberia (Liberia)

Das Liberian Feminist Forum (LFF) wurde 2014 mit Mitteln des African Women Development Fund (AWDF) und von Kvinna til Kvinna (KtK) gegründet. Ziel war, das Fehlen einer kritischen feministischen Positionierung zu Menschenrechtsfragen zu thematisieren und einen sicheren Ort der Vernetzung für liberianische Frauen zu schaffen. Durch die Förderung einer fundierten feministischen Perspektive stellt das LFF patriarchalische Strukturen in Frage, die die Rechte von Frauen und LGBTI bedrohen. Insgesamt setzt sich das LFF für die Umgestaltung aller gesellschaftlichen Machtverhältnisse ein, die auf Ausbeutung, Unterdrückung und Marginalisierung basieren. In diesem Kontext dient das LFF als Plattform für Lobbyarbeit, Wissensproduktion und Bewegungsaufbau um zum Diskurs um Frauenrechte in Liberia beizutragen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Derzeit kein laufendes Projekt.

Logo Medica Liberia (Liberia). Copyright: Medica Liberia

Medica Liberia (Liberia)

medica mondiale Liberia war bis 2015 ein Länderprogramm von medica mondiale, seit 2015 ist Medica Liberia eine unabhängige liberianische Nichtregierungsorganisation, die sich für Frauenrechte und gegen Gewalt gegen Frauen einsetzt.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Arbeitsschwerpunkte sind traumasensible und geschlechtsspezifische Ansätze in der psychosozialen Arbeit, Gesundheitsarbeit und Rechtsberatung für Überlebende von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, Aus- und Weiterbildung staatlicher Dienstleister:innen, und Lobby- und Aufklärungsarbeit. Die besondere Stärke von Medica Liberia sind gemeindebasierte Ansätze und der Aufbau Initiierung von Schutznetzwerken gegen Gewalt gegen Frauen. In enger Zusammenarbeit setzen medica mondiale und Medica Liberia zahlreiche Projekte für Überlebende sexualisierter Gewalt um.

Logo RYMI – Initiative zur Förderung der Betreuung Jugendlicher (Liberia)

RYMI – Initiative zur Förderung der Betreuung Jugendlicher (Liberia)

Die Rising Youth Mentorship Initiative (RYMI) hat das Ziel, Jugendlichen und jungen Frauen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Organisation setzt sich dafür ein, den Zugang junger Frauen und Mädchen zu Informationen über Rechte und Ressourcen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu erleichtern sowie ihre Chancen auf Bildung und zum Erwerb von Fertigkeiten zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes zu verbessern.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Vor dem Hintergrund der in Liberia weit verbreiteten sexualisierten Gewalt gegen Mädchen an Schulen baut RYMI stärkende Girls‘ Clubs auf. In diesen meist an Schulen angebundenen Clubs werden Mädchen über Mädchenrechte, reproduktive Gesundheit und geschlechtsspezifische Gewalt aufgeklärt und können sich in einem geschützten Raum austauschen. Schulleitung, Lehrer:innen, Eltern sowie zentrale Akteur:innen aus dem Bildungsministerum und den Interventionsgemeinden werden in die Arbeit gegen sexualisierte Gewalt eingebunden und es werden Strukturen zur Meldung konkreter Fälle geschaffen.

WANEP-CI – Westafrikanisches Netzwerk für Friedensförderung in der Elfenbeinküste (Elfenbeinküste)

Das West Africa Network for Peacebuilding – Côte d’Ivoire (WANEP-CI) ist Teil der regional tätigen westafrikanischen Peacebuilding-Organisation WANEP. In einem seiner fünf Programme (WIPNET – Women in Peacebuilding Network) setzt sich das Netzwerk für den Schutz von Frauen, die Förderung ihrer Rechte sowie die Stärkung ihrer Kapazitäten ein, damit sie eine aktive Rolle in der Prävention und Bewältigung von Konflikten und der Leitung ihrer Gemeinschaften übernehmen können.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit medica mondiale hat zur Wiederinstandsetzung zweier „Case de la Paix“ (Friedenshütten) beigetragen, in denen Überlebende sexualisierter Gewalt eine Anlaufstelle finden. Hiermit soll die Fortführung der Überweisungen von Überlebenden sexualisierter Gewalt zu Gesundheitseinrichtungen und rechtlicher Hilfe sowie grundlegender Beratungsangebote sichergestellt werden.

Logo WAVES – Frauen gegen Gewalt und Missbrauch in der Gesellschaft (Sierra Leone)

WAVES – Frauen gegen Gewalt und Missbrauch in der Gesellschaft (Sierra Leone)

Die Organisation Women Against Violence and Exploitation in Society (WAVES) hat das Ziel, die Rechte von Frauen und Mädchen zu schützen und zu fördern. WAVES arbeitet mit ländlichen Gemeinden zusammen, um Armut und sozialer Ungerechtigkeit durch Advocacy-Arbeit entgegenzuwirken. Zudem soll der Zugang zu rechtlichen Institutionen für marginalisierte Frauen und Mädchen erleichtert und ihre Selbstbefähigung (Empowerment) gefördert werden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel der Kooperation ist, ein unterstützendes und sicheres Umfeld in den Zielgemeinden aufzubauen, um die Lebensbedingungen heranwachsender Mädchen zu verbessern. Erreicht werden soll dies durch die Sensibilisierung der Gemeinde für Themen zu sexueller und geschlechtsbasierter Gewalt (SGBV), Schulungen zur Friedensförderung, den Aufbau und die Trainings von frauen-geleiteten Unterstützungsgruppen sowie von Menschenrechtsclubs in Schulen. Hauptfokus sind dabei die Themen sexuelle und reproduktive Rechte sowie die Beendigung weiblicher Genitalverstümmlung .

Logo Women Aid Incorporated (Liberia)

Women Aid Incorporated (Liberia)

Women Aid Incorporated bietet Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erfahren, direkte Unterstützung und Schutz. Zudem fördern sie gefährderte Frauen ökonomisch unabhängig zu werden und stärken sie in ihrem Recht auf Entwicklung, Weiterbildung und auf ein gesundes Leben.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Der Mangel an gut ausgestatteten und sicheren Frauenhäusern für Überlebende sexualisierter Gewalt führt dazu, dass viele von gewalt betroffene Frauen ohne Chancen auf Unterstützung in ihre Herkunftsgemeinden zurückkehren müssen. Dies kann zu einer Retraumatisierung und erneuter Gewalt führen. Women Aid Incorporated reagiert darauf mit umfassenden Rehabilitations- und Schutzmaßnahmen für Überlebende. medica mondiale unterstützt die Arbeit von Women Aid im "OSIWA village save home", dem größten Frauenhaus in Montserrado County für gefährdete Überlebende sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt.

Zentralafrika (Region Große Seen)

AFPDE-Logo

AFPDE – Frauenverein für die Förderung innergesellschaftlicher Entwicklung (DR Kongo)

Die Association des Femmes pour la Promotion et le Développement Endogène (AFPDE) hat das Ziel die Lebensbedingungen benachteiligter Menschen – vor allem Frauen, Mädchen und Kinder, die Opfer von Kriegen und bewaffneten Konflikten geworden sind – zu verbessern. Hierin geht es vor allem um die Beendigung der sexualisierten Gewalt gegen Frauen, Mädchen und Kinder; die Erhöhung der politischen Teilhabe von Frauen; Frauen gleichen Zugang und Kontrolle über wirtschaftliche Ressourcen zu gewähren und Nothilfe zu gewährleisten.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im aktuellen Projekt leistet AFPDE medizinische, psychosoziale, sozioökonomische und rechtliche Unterstützung für Überlebende sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt im Nord-Kivu, Gebiet Walungu (Kamanyola und Kaniola).

Dushirehamwe-Logo

Dushirehamwe (Burundi)

Dushirehamwe ist eine Vereinigung von über 400 Frauen und Mädchen aus ganz Burundi. Als nationales Netzwerk mit starker kommunaler Basis und Vertretungen in über 100 Gemeinden, unterstützt es Frauen und Mädchen direkt vor Ort und klärt über sexualisierte Gewalt auf. Dushirehamwe Association hat die Vision eines dauerhaft friedlichen Burundis, welches sich durch eine versöhnte Nation und einen Rechtsstaat kennzeichnet, in dem Männer und Frauen sich voll entfalten und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist die Prävention von geschlechtsspezifischer sexualisierter Gewalt sowie ganzheitliche Unterstützung von Überlebenden in der Provinz Kayanza.

Logo EPF - Gemeinsam zur Stärkung von Frauen und Familie.

EPF – Gemeinsam zur Stärkung von Frauen und Familie (DR Kongo)

Ensemble pour la Promotion de la Femme et Famille (EPF) fördert Frauen- und Kinderrechte sowie die Verbesserung von sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Bedingungen im Lebensumfeld von Frauen und Kindern. EPF ist Mitglied des Netzwerkes Direktion der Frauenorganisationen für Friedensaktionen (DIOFAP).
Mehr über EPF erfahren

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt der Kooperation mit medica mondiale ist die medizinische, psychosoziale, sozioökonomische und rechtliche Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Sensibilisierung von Gemeinden. Frauen und Mädchen im Süd-Kivu, Gebiet Fizi, sollen in ihren Selbsthilfekapazitäten gestärkt werden.

Logo HAM

HAM – Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung für Frauen (DR Kongo)

Die Frauenrechtsorganisation Haki Amani Na Maendeleo Ya Akina Mama (HAM) engagiert sich für die Förderung und den Schutz von Frauen- und Mädchenrechten sowie die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. HAM ist Mitglied des Netzwerkes Direktion der Frauenorganisationen für Friedensaktionen (DIOFAP).

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Im aktuellen Projekt bietet HAM juristische und psychosoziale Begleitung für Überlebende sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt im Südkivu, Gebiet Fizi, an.

La Floraison Logo

La Floraison (DR Kongo)

Die Arbeitsschwerpunkte von La Floraison sind Gender, Frauen- und Kinderrechte, Friedensförderung und gute Regierungsführung.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Zusammenarbeit mit medica mondiale umfasst die psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Sensibilisierung von Autoritäten und Gemeinden zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. Das aktuelle Projekt dient der Verbesserung der Versorgung und des Schutzes von Überlebenden im Süd-Kivu in den Gebieten Nemba, Katenga, Rubana und Baraka.

Logo MEMPROW

MEMPROW – Mentoring und Empowerment Programm für junge Mädchen (Uganda)

Das Mentoring and Empowerment Programme for Young Women (MEMPROW) hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und junge Frauen zu stärken, zu fördern und ihnen eine Stimme zu geben, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und an Entscheidungsprozessen aktiv teilnehmen zu können. MEMPROW unterstützt junge Frauen durch generationsübergreifendes Mentoring und Peer Learning, Advocacy-Netzwerke sowie Kompetenztraining, um ihnen Zugang zu ihren Rechten zu verschaffen und ein Leben in einer gewaltfreien Umgebung zu ermöglichen. MEMPROW geht es hierbei um die Beseitigung der zugrunde liegenden strukturellen Ursachen der Geschlechterungleichheit und das nicht nur auf lokaler, nationaler sondern auch auf internationaler Ebene.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das aktuelle Projekt widmet sich der Stärkung und psychosozialen Unterstützung von minderjährigen Müttern und von Gewalt betroffenen Mädchen. Darüber hinaus führt MEMPROW Sensibilisierungskampagnen zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt an Schulen und in Gemeinden durch. Das Projekt wird in der West-Nil-Region umgesetzt.

Logo MUKENYEZI MENYA

Mukenyezi Menya (Burundi)

Die Frauenrechtsorganisation Mukenyezi Menya engagiert sich in den Bereichen wirtschaftliches Empowerment von Frauen, medizinische und psychosoziale Unterstützung von Überlebenden und HIV/AIDS-Prävention.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist, den Zugang zu ganzheitlicher stress- und trauma-sensensibler Versorgung für Überlebende geschlechtsbasierter Gewalt zu verbessern und das Überweisungssystem im Interventionsgebiet zu stärken. Das aktuelle Projekt wird in den Provinzen Cibitoke, Gebiet Mabayi und Ndora, durchgeführt.

Nturengaho (Burundi). Copyright: Nturengaho

Nturengaho (Burundi)

Nturengaho ist eine 1999 von Müttern gegründete zivilgesellschaftliche Organisation mit der Mission, die Rechte von Frauen und Mädchen sowie von Kindern, die im Zuge sexualisierter Gewalt entstanden sind, zu fördern und diese zu unterstützen. Ziel ist die Prävention sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Mädchen und Frauen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Ziel ist, einen Beitrag zur Prävention von geschlechtsbasierter Gewalt sowie zur ganzheitlichen und traumasensiblen Begleitung von Überlebenden in der Provinz Ngozi anzubieten.

PAIF-Logo. Copyright: PAIF

PAIF – Förderung und Unterstützung von Fraueninitiativen (DR Kongo)

Arbeitsschwerpunkte der Frauenrechtsorganisation Promotion et appui aux initiatives féminines (PAIF) sind die Förderung und der Schutz von Frauenrechten, die Unterstützung von Frauen und Fraueninitiativen bei der Geltendmachung ihrer sozialen, politischen und ökonomischen Grundrechte, die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt sowie die Dokumentation von Gewaltverbrechen an Frauen und Mädchen.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit medica mondiale umfasst Prävention sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt im Schulumfeld und auf Gemeindeebene, die psychosoziale, medizinische, sozioökonomische und juristische Unterstützung und Begleitung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und die Stärkung gemeindebasierter Strukturen (zum Beispiel Jugendclubs).

Logo RAPI

RAPI – Assoziatives Netzwerk für integrale Psychologie (DR Kongo)

Arbeitsschwerpunkte von Réseau Associatif pour la Psychologie Intégrale (RAPI) sind Sensibilisierung von Gemeinden zu sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und psychosoziale, medizinische, sozioökonomische und juristische Unterstützung für Überlebende sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. Darüber hinaus engagiert sich Rapi für die Sensibilisierung von Jugendlichen zu reproduktiver Gesundheit sowie die schulische Wiedereingliederung von Überlebenden in ihre Gemeinden.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Schwerpunkt sind die medizinische, psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt, ihre schulische Wiedereingliederung sowie Gemeindesensibilisierung. Das aktuelle Projekt dient der Stärkung der Selbsthilfefähigkeiten von Überlebenden sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt.

Logo RFDP - Frauennetzwerk für Rechte und Frieden (DR Kongo).

RFDP – Frauennetzwerk für Rechte und Frieden (DR Kongo)

Réseau des Femmes pour les Droits et la Paix (RFDP) engagiert sich für den Schutz und die Förderung von Frauen- und Mädchenrechten sowie sozioökonomisches Empowerment von Frauen und sensibilisiert Gemeinden in Hinblick auf Prävention von sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt und Konflikttransformation.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Die Kooperation mit medica mondiale beinhaltet die medizinische, psychosoziale Unterstützung von Überlebenden sowie Gemeindesensibilisierung zu Frauenrechten und sexualisierter geschlechtsspezifischer Gewalt. RFDP unterstützt die Überlebenden außerdem bei ihrer gesellschaftlichen Wiedereingliederung. 

Logo SEVOTA – Solidarität für die Entfaltung von Witwen und Waisen zur Förderung von Arbeit und Selbsthilfe (Ruanda). Copyright: SEVOTA

SEVOTA – Solidarität für die Entfaltung von Witwen und Waisen zur Förderung von Arbeit und Selbsthilfe (Ruanda)

Solidarité pour l'Epanouissement des Veuves et Orphelins visant le Travail et l'Auto promotion (SEVOTA) engagiert sich für Frauen- und Kinderrechte, sowie die psychosoziale Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Gewalt und ihrer in Folge geborenen Kinder.

Schwerpunkt in der Kooperation mit medica mondiale

Das Ziel des aktuellen Projektes mit medica mondiale ist die soziale Integration Überlebender sexualisierter Gewalt und ihrer Kinder in ihrer Gemeinde durch psychosoziale und sozioökonomische Unterstützung sowie Sensibilisierungsarbeit. Es sollen lokale psychosoziale Fähigkeiten gestärkt werden, um einen nachhaltigen Beitrag zu Frieden und Sicherheit in Ruanda beizutragen.

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