07. Mai 2009

medica mondiale Liberia: Rechte für die Frauen Liberias

Um auf die prekäre Lage der Frauen in Liberia aufmerksam zu machen und ihre rechtliche Situation zu verbessern, ist medica mondiale Liberia auch auf politischer Ebene aktiv. Die sexualisierte Kriegsgewalt gegen Frauen muss öffentlich verurteilt und geahndet werden, um Mädchen und Frauen in der liberianischen Nachkriegsgesellschaft vor weiterer sexueller Gewalt und Ausbeutung zu schützen.

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17. April 2009

Offener Brief an Merkel und Steinmeier - Frauenrechte in den Fokus!

Vor dem Hintergrund der weltweiten Proteste gegen die Unterzeichnung des frauenverachtenden, schiitischen Familiengesetzes in Afghanistan fordert medica mondiale die Bundesregierung auf, Frauenrechte endlich zu einem zentralen Bestandteil ihrer Afghanistan-Strategie zu machen. In einem öffentlichen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier drängt medica mondiale auf ein entschiedenes Eingreifen seitens der deutschen Politik, um das Gesetz in seiner jetzigen Form zu verhindern.

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25. März 2009

medica mondiale Liberia: Aufklärung und Prävention

Gewalttätige Übergriffe gehören auch in der Nachkriegszeit zum Alltag von Frauen. Deshalb gilt es, Mädchen und Frauen jetzt und in Zukunft wirksam vor Gewalt und Übergriffen zu schützen. Die direkte Unterstützung von Frauen und Mädchen wird daher kombiniert mit Präventionsarbeit und gesellschaftlicher Aufklärung. Die Bevölkerung muss Gewalt gegen Frauen als Verbrechen erkennen und zum Schutz von Frauen beitragen.

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17. März 2009

Pressemitteilung: Kongo-Friedensfonds muss Hilfe für Frauen ermöglichen!

Anlässlich der Auszeichnung der kongolesischen Menschenrechtsaktivistin Immaculée Birhaheka mit dem 11. Bremer Solidaritätspreis, ruft Monika Hauser, Geschäftsführerin von medica mondiale, zur umgehenden und umfassenden Unterstützung von vergewaltigten Frauen in der Demokratischen Republik (DR) Kongo auf. Insbesondere der mit 50 Millionen Euro ausgestattete deutsche Friedensfonds zum Wiederaufbau des Ostkongo muss in stärkerem Maße als bisher Hilfsmaßnahmen und Gelder für die Überlebenden sexualisierter (Kriegs-)Gewalt bereitstellen.

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02. Januar 2009

Empfang zu Ehren von Monika Hauser im Historischen Rathaus Köln

Aus Anlass der Verleihung des Alternativen Nobelpreises an Monika Hauser hat der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, die Kölner Gynäkologin am 22. Dezember 2008 mit einem Empfang im Historischen Rathaus geehrt. “Veränderung ist möglich, wir müssen es bloß tun” schrieb Monika Hauser in das Gästebuch der Stadt Köln. Zwei langjährige Mitarbeiterinnen von medica mondiale, Elke Schell-Fischer und Kirsten Wienberg, setzten außerdem ihre Unterschrift darunter. In seiner Rede lobte Oberbürgermeister Fritz Schramma das selbstlose und unbeirrbare Engagement der Kölnerin.

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08. Dezember 2008

Alternativer Nobelpreis für Monika Hauser – Preisverleihung in Stockholm

Nun ist es offiziell: Am heutigen Tage wird Monika Hauser, Gründerin und Geschäftsführerin von medica mondiale, in Stockholm mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet. In feierlichem Rahmen wird ihr im schwedischen Parlament – gemeinsam mit den anderen PreisträgerInnen – der renommierte Preis zugesprochen.„Mit großer Freude nehme ich heute diese Auszeichnung entgegen. für mich ist sie Anerkennung für fünfzehn Jahre Unbeirrbarkeit, ohne die wir von medica mondiale unsere Arbeit nicht hätten tun können – angesichts der täglichen und zahllosen Widerstände.“

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