08. Dezember 2008

Alternativer Nobelpreis für Monika Hauser – Preisverleihung in Stockholm

Nun ist es offiziell: Am heutigen Tage wird Monika Hauser, Gründerin und Geschäftsführerin von medica mondiale, in Stockholm mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet. In feierlichem Rahmen wird ihr im schwedischen Parlament – gemeinsam mit den anderen PreisträgerInnen – der renommierte Preis zugesprochen.„Mit großer Freude nehme ich heute diese Auszeichnung entgegen. für mich ist sie Anerkennung für fünfzehn Jahre Unbeirrbarkeit, ohne die wir von medica mondiale unsere Arbeit nicht hätten tun können – angesichts der täglichen und zahllosen Widerstände.“

Weiterlesen
25. November 2008

Mehr Schutz und Sicherheit für Frauen vor Vergewaltigungen im Kongo

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen fordert die Frauenrechtsorganisation medica mondiale die Bundesregierung zu verstärktem politischen Engagement im anhaltenden Kongo-Konflikt und zur Umsetzung der Resolution 1820 auf. Seit dem Ausbruch neuer Kämpfe im Ostkongo seit Ende August hat sich die Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Osten der Demokratischen Republik Kongo noch weiter verschärft. Lesen Sie unsere Pressemitteilung.

Weiterlesen
30. September 2008

Der Film „Anonyma“ Anstoß zu einer ernsthaften Diskussion?

Ein großes Wagnis, eine Gratwanderung: Mit dem Spielfilm „Anonyma – eine Frau in Berlin“ wird erstmals das streng tabuisierte Thema der Kriegsvergewaltigungen mit einem Spielfilm in die Kinos gebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg und in all den Jahrzehnten danach wollte die Gesellschaft davon nichts hören, und so ist es bis heute geblieben. Hunderttausende betroffener Frauen haben meist geschwiegen über die brutalen Akte sexualisierter Gewalt – die Täter waren auf allen Seiten der Fronten –, und wenn sie darüber sprachen, wurden sie stigmatisiert, ausgegrenzt.

Weiterlesen
30. September 2008

„Auf der Suche nach Gerechtigkeit“

Rund 50 Expertinnen aus Afrika, Amerika, Asien und Europa bilanzierten auf einer Fachtagung von medica mondiale in Bad Honnef die bisher höchst unzureichende Strafverfolgung von sexualisierter Kriegsgewalt. Nur ein winziger Bruchteil der Opfer sexualisierter Kriegsgewalt erfährt später ein wenig Gerechtigkeit – ob in Form einer Verurteilung der Täter, medizinisch-psychologischer Betreuung oder finanzieller Entschädigung. Das ist das eindeutige Ergebnis einer internationalen Fachtagung, die medica mondiale vom 7. bis 11. September in Bad Honnef durchgeführt hat.

Weiterlesen
29. September 2008

UN-Resolution 1820 – ein überfälliger Schritt auf dem Weg zur Stärkung von Frauenrechten

„Historisch“, „lange überfällig“, „ein wichtiger Schritt vorwärts“, so wurde die Resolution 1820 der Vereinten Nationen vom 19. Juni dieses Jahres von vielen Seiten begrüßt. Und in der Tat, sie bezeichnet den Einsatz von sexualisierter Gewalt erstmals als Kriegstaktik – angewendet um Menschen zu erniedrigen, Macht über sie auszuüben, ihnen Furcht einzuflößen, sie zwangsweise umzusiedeln. Ebenso erstmalig stellt sie fest, dass sexualisierte Gewalt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedeuten kann.

Weiterlesen
28. September 2008

Aktiv gegen Gewalt in Afghanistan

In einem aktuellen Handbuch für Trainerinnen hat Gurcharan Virdee, Mitarbeiterin von medica mondiale, ihre Erfahrungen von fünf Jahren Arbeit in Afghanistan zusammengefasst.

Weiterlesen