24. November 2009

medica mondiale fordert Ende der Straflosigkeit und Schutz vor Vergewaltigung!

Pressemitteilung: Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale die Bundesregierung zu einem verstärkten Engagement bei der Umsetzung der UN-Resolution 1820 auf. Neben der Verhinderung von Straflosigkeit bei Vergewaltigungen in Kriegs- und Krisengebieten muss sich die Politik vor allem für die Prävention von Gewalttaten gegenüber Frauen einsetzen.

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18. November 2009

Ruandischer Milizführer endlich verhaftet

medica mondiale begrüßt die Verhaftung des Hutu-Milizführers Ignace Murwanashyaka am Dienstag, den 17. November, durch Fahnder des Bundeskriminalamtes in Karlsruhe. Dem Präsidenten der bewaffneten ruandischen Hutu-Exilbewegung FDLR wird vorgeworfen, jahrelang von Baden-Württemberg aus Gewalttaten an Zivilisten im Ostkongo befehligt zu haben – auch Hunderte Frauen und Kinder sind unter diesen Befehlen vergewaltigt und ermordet worden. „Deutschland hat im Grunde über Jahre hinweg Kommandanten und einfachen Soldaten einen Freibrief für Vergewaltigungen und andere Verbrechen ausgestellt und mit der Ignoranz gegenüber Ignace Murwanashyaka die Taten in der Demokratischen Republik Kongo akzeptabel gemacht.“

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08. November 2009

Medica Afghanistan: Schulung medizinischer Fachfrauen

Das Gesundheitssystem ist in Afghanistan kaum entwickelt. Jährlich sterben unzählige Frauen während Schwangerschaft oder Geburt. Die Mehrheit der Schwangeren muss ohne jegliche professionelle Hilfe ihre Kinder zur Welt bringen; für sehr viele Frauen sind Kliniken nicht in erreichbarer Nähe. Oftmals verbieten auch die Ehemänner oder andere Familienangehörige den Schwangeren, in ein Krankenhaus zu gehen. Die medizinische Unterversorgung für Mutter und Kind wirkt sich entsprechend auf die Säuglings- und Kindersterblichkeit aus, die sehr hoch ist. Jedes vierte Kind stirbt vor seinem fünften Lebensjahr.

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28. Oktober 2009

Vergewaltigungsvorwürfe bei Karadžic-Prozess nicht relevant?

Anlässlich des Prozessbeginns gegen Radovan Karadžic beklagt die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale, dass in der Anklage gegen den früheren Serbenführer der Vorwurf der Vergewaltigung nicht als gesondertes Delikt aufgeführt wird. Massive internationale Proteste im Vorfeld hattenvom Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien, Serge Brammertz, verlangt, dass er den Straftatbestand der sexualisierten Gewalt als eigenständigen Punkt in die Anklage mit aufnehme. Die Organisation fordert, dass Ermittlungen und Prozessführungen endlich den Bedürfnissen traumatisierter Frauen gerecht werden.

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01. September 2009

Pressemitteilung: Post für Frau Merkel: Nein zu Kriegsgewalt gegen Frauen!

Im Rahmen der Kampagne „Im Einsatz für Frauen in Kriegs- und Krisengebieten“ hat medica mondiale mit lautstarker Unterstützung einer Samba-Band mehr als 7.000 Postkarten an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. medica mondiale fordert damit die Bundeskanzlerin auf, sich gegen Kriegsgewalt an Frauen einzusetzen und insbesondere Maßnahmen gegen die Politik der Demokratischen Republik (DR) Kongo zu ergreifen.

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28. August 2009

medica mondiale bei Kölner Premiere von STURM

Recht und Gerechtigkeit – dass es sich dabei um durchaus verschiedene Sachverhalte handelt, wird bei den Prozessen vor Internationalen Tribunalen immer wieder deutlich: Anklagepunkte zu Vergewaltigungen lassen die Prozessverantwortlichen häufig unter den Tisch fallen, Frauen, die in Kriegen vergewaltigt wurden, werden oft höchst unsensibel behandelt, Maßnahmen zu ihrem Schutz sind zumeist absolut nicht ausreichend. Mit diesem Thema befasst sich nun ein neuer Spielfilm: Sturm von Hans-Christian Schmid.

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