19. März 2010

GESOM in DR Kongo: Bau einer Küche im Krankenhaus in Goma

Projektförderung in Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo setzt sich die kongolesische Organisation GESOM (Groupe d'Entraide et de Solidarité Médicale) für das Überleben und den Schutz von Frauen und Mädchen ein, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Die 2002 gegründete Organisation betreibt in Goma, Hauptstadt der Krisenprovinz Nord-Kivu, ein Krankenhaus, in dem Überlebende von Vergewaltigungen medizinisch versorgt werden. Pro Monat werden dort rund 30 Frauen behandelt.

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14. März 2010

Medica Afghanistan: Rechtshilfe für afghanische Frauen und Mädchen

Das Rechtshilfeprojekt von Medica Afghanistan bietet allgemeine Rechtsberatung für Frauen sowie Strafverteidigung von inhaftierten Frauen vor Gericht. Die afghanischen Anwältinnen setzen sich dafür ein, dass inhaftierte Frauen ein gerechtes Verfahren erhalten und beraten darüber hinaus auch in Zivilrechtsfällen beispielsweise bei Scheidungs- und Sorgerechtsfragen. Des Weiteren führen die Anwältinnen und Sozialarbeiterinnen von Medica Afghanistan Vermittlungsgespräche zwischen Frauen und ihren Familienangehörigen durch, um familiäre Konfliktsituationen – häufig Ursache für die Inhaftierung von Frauen – zu entschärfen und dadurch ein Gerichtsverfahren und eine Verurteilung bereits im Vorfeld verhindern.

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17. Februar 2010

Medica Tirana: Die Entstehung von Medica Tirana

1999 – mitten im Kosovakrieg – entstand mit Unterstützung von medica mondiale in Albaniens Hauptstadt Tirana ein kleines Frauentherapie- und Beratungszentrum. Anlass waren die vielen kosovarischen Flüchtlinge, die damals vor dem serbischen Militär über die Berge ins albanische Nachbarland geflohen waren. Im größten Flüchtlingslager baute medica mondiale ein Zelt auf, in dem Frauen Medikamente und Nahrung für ihre Kinder erhielten. Für die psychosoziale Betreuung der mehrheitlich albanischstämmigen Flüchtlingsfrauen aus Kosova wurden albanische Fachfrauen eingesetzt.

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13. Januar 2010

Afghanistan: Offener Brief an die Bundesregierung

Im Vorfeld der internationalen Konferenz zu Afghanistan am 28. Januar 2010 in London hat medica mondiale gemeinsam mit Amnesty International Deutschland und Human Rights Watch der deutschen Bundesregierung in einem öffentlichen Brief konkrete Empfehlungen und Forderungen unterbreitet, um die Menschenrechtslage in Afghanistan langfristig zu verbessern. Entschieden stärker als bisher müsse sie sich für den Auf- und Ausbau von staatlichen Strukturen und Diensten im Bereich Gemeinwesen, Justiz und Gesundheit sowie für die Stärkung rechtsstaatlichen Handelns und die Beendigung der Straflosigkeit einsetzen.

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11. Dezember 2009

Monika Hauser zu Gast bei „klug und mutig!“

Vor rund 300 Gästen sprach Monika Hauser am Mittwoch, den 9. Dezember 2009, im Hamburger KörberForum über ihren unermüdlichen Einsatz für Frauen und Mädchen, die in Krisenregionen sexualisierte Gewalt erfahren haben. In der Gesprächsreihe „klug und mutig!“ befragte die Fernsehjournalistin Maria von Welser die Gründerin von medica mondiale, woher sie die Kraft und die Motivation für ihre Arbeit nimmt, welche politischen Ziele sie mit ihrem Verein verfolgt und was Menschen von Deutschland aus tun können, um die Situation in den Konfliktregionen zu verbessern.

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18. November 2009

Ruandischer Milizführer endlich verhaftet

medica mondiale begrüßt die Verhaftung des Hutu-Milizführers Ignace Murwanashyaka am Dienstag, den 17. November, durch Fahnder des Bundeskriminalamtes in Karlsruhe. Dem Präsidenten der bewaffneten ruandischen Hutu-Exilbewegung FDLR wird vorgeworfen, jahrelang von Baden-Württemberg aus Gewalttaten an Zivilisten im Ostkongo befehligt zu haben – auch Hunderte Frauen und Kinder sind unter diesen Befehlen vergewaltigt und ermordet worden. „Deutschland hat im Grunde über Jahre hinweg Kommandanten und einfachen Soldaten einen Freibrief für Vergewaltigungen und andere Verbrechen ausgestellt und mit der Ignoranz gegenüber Ignace Murwanashyaka die Taten in der Demokratischen Republik Kongo akzeptabel gemacht.“

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