14. Oktober 2010

Friedensaktivistinnen fordern umfassende politische Veränderungen

Kurswechseln – Mit Frauen in die Zukunft! So lautete das Motto des internationalen Forums, das medica mondiale gemeinsam mit dem Internationalen Frauenzentrum Bonn (ifz) am 16. September in Bonn ausrichtete. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Internationalen Konferenz „kursWECHSELN!“ zum 30-jährigen Bestehen des Alternativen Nobelpreises statt. Namhafte Preisträgerinnen aus Indien, Kroatien, Malaysia und Schweden folgten der Einladung zu diesem einzigartigen Frauenforum. Gemeinsam mit über fünfzig Teilnehmerinnen aus Forschung, Politik und Entwicklungszusammenarbeit diskutierten sie intensiv, wie die Situation von Frauen weltweit verbessert werden kann und wie AkteurInnen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft dazu beitragen können.

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16. Juli 2010

Aktivistinnen bringen sich in afghanischen Friedensprozess ein

In einer gemeinsamen Presseerklärung im Nachgang zur Friedens-Dschirga im Juni in Kabul haben sich afghanische Frauenrechtsaktivistinnen kritisch zu deren Ausgang geäußert. Die VertreterInnen von zehn Nichtregierungs-Organisationen begrüßten in ihrer Erklärung die aktive Teilnahme von Frauen an der nationalen Friedensversammlung. Gleichzeitig sprachen sie sich vehement gegen jede Form von Friedensverhandlung aus, die die Errungenschaften der letzten zehn Jahre auf dem Gebiet der Frauenrechte in Afghanistan gefährden könnten.

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07. Juni 2010

medica mondiale entsetzt über Mord an kongolesischem Menschenrechtsaktivisten

Am 2. Juni wurde der kongolesische Menschenrechtler Floribert Chebeya Bahizire tot und mit gefesselten Händen in einem Auto in der Hauptstadt Kinshasa aufgefunden. Der Leiter der Organisation La Voix des Sans-Voix (Stimme der Stimmlosen) hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Immaculée Birhaheka zusammengearbeitet, der Leiterin von PAIF, kongolesische Partnerorganisation von medica mondiale. „Ich bin schockiert über den Mord an Chebeya und hoffe sehr, dass eine unabhängige Untersuchung die Täter ermittelt“, erklärte Birhaheka.

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03. Juni 2010

WEWPA in Uganda: Studie zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Projektförderung in der Teso-Region: Seit 2001 setzt sich die ugandische Frauenrechtsorganisation Teso Women Peace Activists (TEWPA) für Frieden in der Teso-Region im Nordosten des Landes und für die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt ein. In der Provinzhauptstadt Soroti und Umgebung klären die Frauenrechtsaktivistinnen über Menschen- und Frauenrechte auf, organisieren Ausbildungsprogramme für traumatisierte Frauen und machen sich gemeinsam mit ihnen für die Durchsetzung ihrer Rechte stark. Mit der Dokumentation und Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen an Frauen und Mädchen leistet TEWPA einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufklärung über die in Uganda ausgeprägte sexualisierte Gewalt gegen Frauen.

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25. Mai 2010

Engender in Südafrika: Fortbildung von psychosozialen Beraterinnen

Projektförderung in der Region Kapstadt, Südafrika: Diskriminierung und Gewalt gegen Mädchen und Frauen sind weit verbreitet in Südafrika. Die Frauenorganisation Engender will Frauen stärken und sie ermutigen, aus der Opferrolle herauszutreten.

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23. Mai 2010

Strey Khmer in Kambodscha: Aufbau von Frauenhäusern im Grenzgebiet

Projektförderung in der Poipet, Kambodscha: In der Grenzregion zu Thailand herrscht sehr viel Gewalt gegen Frauen. Zwangsprostitution und Frauenhandel sind verbreitet. Und auch die Gewalt in den Familien hat infolge des Bürgerkrieges, der von 1975 bis 1990 dauerte, deutlich zugenommen. Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen gibt es jedoch kaum.

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