02. Januar 2009

Empfang zu Ehren von Monika Hauser im Historischen Rathaus Köln

Aus Anlass der Verleihung des Alternativen Nobelpreises an Monika Hauser hat der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, die Kölner Gynäkologin am 22. Dezember 2008 mit einem Empfang im Historischen Rathaus geehrt. “Veränderung ist möglich, wir müssen es bloß tun” schrieb Monika Hauser in das Gästebuch der Stadt Köln. Zwei langjährige Mitarbeiterinnen von medica mondiale, Elke Schell-Fischer und Kirsten Wienberg, setzten außerdem ihre Unterschrift darunter. In seiner Rede lobte Oberbürgermeister Fritz Schramma das selbstlose und unbeirrbare Engagement der Kölnerin.

Weiterlesen
08. Dezember 2008

Alternativer Nobelpreis für Monika Hauser – Preisverleihung in Stockholm

Nun ist es offiziell: Am heutigen Tage wird Monika Hauser, Gründerin und Geschäftsführerin von medica mondiale, in Stockholm mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet. In feierlichem Rahmen wird ihr im schwedischen Parlament – gemeinsam mit den anderen PreisträgerInnen – der renommierte Preis zugesprochen.„Mit großer Freude nehme ich heute diese Auszeichnung entgegen. für mich ist sie Anerkennung für fünfzehn Jahre Unbeirrbarkeit, ohne die wir von medica mondiale unsere Arbeit nicht hätten tun können – angesichts der täglichen und zahllosen Widerstände.“

Weiterlesen
30. September 2008

Der Film „Anonyma“ Anstoß zu einer ernsthaften Diskussion?

Ein großes Wagnis, eine Gratwanderung: Mit dem Spielfilm „Anonyma – eine Frau in Berlin“ wird erstmals das streng tabuisierte Thema der Kriegsvergewaltigungen mit einem Spielfilm in die Kinos gebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg und in all den Jahrzehnten danach wollte die Gesellschaft davon nichts hören, und so ist es bis heute geblieben. Hunderttausende betroffener Frauen haben meist geschwiegen über die brutalen Akte sexualisierter Gewalt – die Täter waren auf allen Seiten der Fronten –, und wenn sie darüber sprachen, wurden sie stigmatisiert, ausgegrenzt.

Weiterlesen
29. September 2008

UN-Resolution 1820 – ein überfälliger Schritt auf dem Weg zur Stärkung von Frauenrechten

„Historisch“, „lange überfällig“, „ein wichtiger Schritt vorwärts“, so wurde die Resolution 1820 der Vereinten Nationen vom 19. Juni dieses Jahres von vielen Seiten begrüßt. Und in der Tat, sie bezeichnet den Einsatz von sexualisierter Gewalt erstmals als Kriegstaktik – angewendet um Menschen zu erniedrigen, Macht über sie auszuüben, ihnen Furcht einzuflößen, sie zwangsweise umzusiedeln. Ebenso erstmalig stellt sie fest, dass sexualisierte Gewalt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedeuten kann.

Weiterlesen