02. April 2010

SEVOTA in Ruanda: Forum der Hoffnung

Schätzungsweise 250.000 Frauen und Mädchen wurden während des Völkermordes 1994 in Ruanda vergewaltigt, verstümmelt, viele von ihnen getötet. Etliche brachten Kinder ihrer Vergewaltiger zur Welt – sie kämpfen daher nicht nur mit den Folgen von Gewalt, Krieg und Zerstörung, sondern auch mit Gefühlen von Schuld und Ablehnung gegenüber ihren ungewollten Töchtern und Söhnen.

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19. März 2010

AID in Dr Kongo: Psychosoziale und ökonomische Stärkung von Frauen

Projektförderung in Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo: In der Provinz Süd-Kivu unterstützt die Frauenorganisation AID (Appui aux Initiatives de Développement) Frauen und Mädchen, die vergewaltigt wurden oder andere sexualisierte Gewalt erlebt haben. AID verbindet psychosoziale Betreuung mit Einkommen schaffende Maßnahmen und der Aufklärung der Frauen über ihre Rechte.

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19. März 2010

COPERMA in DR Kongo: Berufskurse und psychosoziale Betreuung für Mädchen und Frauen

Projektförderung in Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo: In der Provinz Nord-Kivu hat die Frauenorganisation COPERMA (Communauté des Planteurs et Eleveurs de la Région Maraîchère) Ausbildungszentren aufgebaut. Das Ziel: den Menschen ein besseres Auskommen zu verschaffen. Als die Zahl der Kriegsvergewaltigungen in Nord-Kivu nach 1993 immer weiter anstieg, begann die Organisation, sich verstärkt auch für die Opfer sexualisierter Gewalt einzusetzen. Inzwischen betreibt COPERMA rund zehn Zentren mit insgesamt 193 MitarbeiterInnen, in denen sowohl Überlebende sexualisierter Gewalt als auch Kriegswaisen eine Bleibe finden, psychosozial betreut werden und an Ausbildungskursen teilnehmen können.

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19. März 2010

GESOM in DR Kongo: Bau einer Küche im Krankenhaus in Goma

Projektförderung in Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo setzt sich die kongolesische Organisation GESOM (Groupe d'Entraide et de Solidarité Médicale) für das Überleben und den Schutz von Frauen und Mädchen ein, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Die 2002 gegründete Organisation betreibt in Goma, Hauptstadt der Krisenprovinz Nord-Kivu, ein Krankenhaus, in dem Überlebende von Vergewaltigungen medizinisch versorgt werden. Pro Monat werden dort rund 30 Frauen behandelt.

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18. November 2009

Ruandischer Milizführer endlich verhaftet

medica mondiale begrüßt die Verhaftung des Hutu-Milizführers Ignace Murwanashyaka am Dienstag, den 17. November, durch Fahnder des Bundeskriminalamtes in Karlsruhe. Dem Präsidenten der bewaffneten ruandischen Hutu-Exilbewegung FDLR wird vorgeworfen, jahrelang von Baden-Württemberg aus Gewalttaten an Zivilisten im Ostkongo befehligt zu haben – auch Hunderte Frauen und Kinder sind unter diesen Befehlen vergewaltigt und ermordet worden. „Deutschland hat im Grunde über Jahre hinweg Kommandanten und einfachen Soldaten einen Freibrief für Vergewaltigungen und andere Verbrechen ausgestellt und mit der Ignoranz gegenüber Ignace Murwanashyaka die Taten in der Demokratischen Republik Kongo akzeptabel gemacht.“

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15. Juli 2009

Endspurt beim Merkel-Appell: Unterschreiben Sie jetzt!

Mit einer Unterschriftenaktion im Rahmen der Kampagne “IM EINSATZ“ fordert medica mondiale die Bundeskanzlerin auf, sich weltweit gegen Kriegsgewalt gegenüber Frauen einzusetzen. Die Übergabe der Unterschriften findet am 1. September 2009 in Berlin statt. medica mondiale sammelt die Postkarten und E-Mails noch bis zum 15. August 2009.Zeigen Sie Einsatz und unterschreiben auch Sie folgende Postkarte an Angela Merkel:

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