Sierra Leone: Jetzt spenden für Mädchen

Aufklären, schützen, stärken: Lautstark für Mädchenrechte Jetzt spenden!

Mädchen in Sierra Leone: Darum muss sich etwas ändern

Schulbildung, finanzielle Unabhängigkeit, ein selbstbestimmtes Leben - für viele Frauen und Mädchen in Sierra Leone scheint das unmöglich. Schon früh geraten sie in einen Kreislauf aus Armut, struktureller Benachteiligung und sexualisierter Gewalt, aus dem es nur selten ein Entkommen gibt. Die Corona-Pandemie verschlimmert die Situation noch: Viele Mädchen konnten aufgrund wochenlanger Lockdowns nicht zur Schule. Zugleich kam es zu einem Anstieg sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen, darunter auch die brutale Praktikder weiblichen Genitalverstümmelung.

Mädchenrechte in Sierra Leone: Für Bildung, Selbstbestimmung und das Recht auf körperliche Unversehrtheit

  • 86 % aller Frauen & Mädchen in Sierra Leone sind genitalverstümmelt. Die Überlebenden haben lebenslang Schmerzen und Beschwerden.
  • Fast 50 % aller Frauen & Mädchen über 15 Jahren geben an, sexualisierte Gewalt erfahren zu haben.
  • Beinahe 40% aller Mädchen unter 18 können die Schule nicht abschließen, weil sie vorher verheiratet werden. Neben der Elendsprostitution sind solche Zwangsverheiratungen oft der einzige Ausweg für Mädchen, die durch sexualisierte Gewalt schwanger geworden sind.

Doch es gibt viele Frauen in Sierra Leone, die diese Zustände nicht mehr hinnehmen wollen. medica mondiale kooperiert gleich mit mehreren lokalen Frauenrechtsorganisationen, die trotz der Gefahr durch das Virus für das Recht auf Bildung, Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit von Frauen und Mädchen in einem der ärmsten Länder der Welt kämpfen.

Damit gehören unsere Partnerinnen in Sierra Leone zu unserem Netzwerk feministischer Frauenrechtsorganisationen, das aktuell in 14 Ländern auf 3 Kontinenten aktiv ist. Denn starke Netzwerke, diese Erfahrung hat medica mondiale in mehr als 25 Jahren Engagement für Frauenrechte immer wieder gemacht, gehören zu den wichtigsten Pfeilern unserer Arbeit: Durch sie sind wir in Krisensituationen weltweit handlungsfähig - wie in Sierra Leone.


Lautstark für Mädchen in Sierra Leone

Aufklären, schützen, stärken

Aufklären, schützen und stärken: Das tun unserer Partnerinnen von Girl2Girl, WEAP, Action Pro, Choices and Voices Foundation und WAVES, die sich u.a. für Mädchen in Sierra Leone einsetzen. Ihre wichtigsten Ziele:

  • Recht auf Bildung und körperliche Unversehrtheit von Frauen und Mädchen
  • das Ende weiblicher Genitalverstümmelung
  • Beratung und Schutz Gewaltbetroffener
  • Eindämmung der Corona-Pandemie.

Diese Ziele verfolgen die Aktivistinnen auf allen gesellschaftlichen Ebenen und mit unterschiedlichen Mitteln:

Beratung

Mädchen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben oder davon bedroht sind, werden von psychosozialen Beraterinnen traumasensibel aufgefangen und begleitet. 

Girls Clubs

In den Girls Clubs werden Mädchen über ihre Rechte aufgeklärt. Sie lernen ihren Körper kennen und entwickeln das Selbstbewusstsein, sich Ziele zu setzen und Respekt zu verschaffen. 

Gesellschaft

Mit öffentlichen Aufklärungskampagnen, juristische Vertretung von Gewaltüberlebenden bis hin zu politischem Engagement für Gesetzesänderungen.



Ihre Spende für Mädchen in Sierra Leone

Schenken Sie Mädchen eine sichere, gewaltfreie Zukunft!

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie unter anderem die Finanzierung von Corona-Hilfspaketen, die Betreuung Gewaltüberlebender, öffentliche Aufklärungskampagnen und politisches Engagement durch unsere Partnerorganisationen. Vor allem tragen Sie dazu bei, dass Mädchen in Sierra Leone ihr Recht auf eine gewaltfreie, sichere Zukunft erhalten.

Über unser einfaches und sicheres Online-Formular können Sie ganz leicht online spenden. Spenden Sie per Lastschrifteinzug, Paypal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Die Spendenquittung für Ihre Steuererklärung erhalten Sie zeitnah von uns. 

Mit nur 44€ pro Monat ermöglichen Sie einen Girls Club. Die Treffen dienen dem Austausch, der Beratung und Aufklärung von Mädchen.

Mit 97€ können Sie eine Theatergruppe unterstützen, die mit Straßentheater für die Rechte von Frauen und Mädchen wirbt.

Mit 142€ ermöglichen Sie öffentliche Radiokampagnen zur Aufklärung über Frauenrechte und die Corona-Pandemie.

Jede Spende zählt! Unsere Arbeit ist nur durch die Solidarität von Menschen wie Ihnen möglich, die uns unterstützen.

So hilft Ihre Spende:

Ihre Spende

Sie spenden ganz leicht über unser sicher verschlüsseltes und einfaches Spendenformular. Sie können dabei die Zahlungsmethode Ihrer Wahl nutzen: Lastschrifteinzug, Kreditkarte, PayPal oder auch Sofortüberweisung. Ihre Spende ist natürlich steuerlich absetzbar und Sie erhalten zeitnah eine Spendenquittung.

Unser Versprechen

Wir gehen sorgfältig und effizient mit Ihrer Spende um. Von jedem Euro, den Sie uns spenden, fließen nur rund 12 Cent in unsere Verwaltung. Der größte Teil fließt in unsere Projekte. Weniger in unsere Öffentlichkeitsarbeit - denn unsere direkte Unterstützung geht Hand in Hand mit gesellschaftlichem und politischem Engagement. 

Für Gerechtigkeit

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Arbeit für Frauen und Mädchen weltweit. Die Folgen von Vergewaltigungen sind langwierig - für jede Frau und für die Gesellschaft als Ganzes. Genauso langfristig und nachhaltig ist unsere Arbeit. Unsere Vision: Frauen und Mädchen leben in einer Welt ohne Gewalt. 

Girls Clubs: Wandel von innen heraus

Gils Clubs sind regelmäßige Treffen, die der Aufklärung, Vernetzung und Stärkung von Mädchen im Schulalter dienen. Die Mädchen können sich in einem geschützten Rahmen über Gewalterfahrungen, Ängste und Hoffnungen austauschen, werden über ihren Körper, Sexualhygiene und ihre Rechte aufgeklärt und erhalten bei Bedarf psychosoziale, medizinische oder rechtliche Unterstützung. Ihr neugewonnenes Wissen und ihre Kompetenzen tragen die Mädchen in ihre Familien, in Freundes- und Bekanntenkreisen weiter - und sorgen so dafür, dass eine neue Generation junger, starker Frauen von innen heraus für den Wandel in Sierra Leone einsteht.

 

Girl Power: Nyandas Geschichte

Von Überlebender sexualisierter Gewalt zur Girls Club-Aktivistin

Welche Bedeutung die Girls Clubs für das Engagement für Mädchenrechte in Sierra Leone haben, zeigt Nyandas Geschichte. Nyanda geht in die Mittelschule, als sie durch eine Vergewaltigung schwanger wird. Sobald ihr Zustand deutlich ist, wird sie vom Unterricht ausgeschlossen, der Zugang zu ihren Abschlussprüfungen wird ihr verwehrt. Damit ergeht es Nyanda wie unzähligen anderen Mädchen, die auf Grundlage eines verfassungswidrigen Gesetzes von Bildung ausgeschlossen, in Zwangsehen oder die Elendsprostitution getrieben wurden.

Doch Nyanda kämpft für ihr Recht auf Bildung. Unterstützung bekommt sie nicht nur von ihren Eltern, sondern auch von unserer Partnerorganisation WAVES, die inzwischen erfolgreich gegen das Gesetz geklagt hat, das schwangeren Mädchen den Schulbesuch untersagt hat. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass Nyanda an einer anderen Schule angenommen wird - mit Erfolg. Sie kann ihre Prüfungen ablegen und ihre Schulausbildung fortsetzen.

Heute ist Nyandas Geschichte eine Inspirationfür Gleichaltrige: Für ihre Freundinnen und Klassenkameradinnen, aber auch für die Mädchen, mit denen sie ihre Erlebnisse im Rahmen der Girls Clubs teilt. Denn Nyanda ist mittlerweile ein aktives Mitglied von WAVES und leitet regelmäßig selbst Girls Clubs, in denen sie die Mädchen über ihren Körper, ihre Rechte und Schutzmaßnahmen aufklärt - damit sie gemeinsam etwas verändern können.


Prominente UnterstützerInnen unserer Arbeit

Mehr als 62.000 Unterstützerinnen und Unterstützer haben sich bereits für uns stark gemacht, darunter zahlreiche Prominente. Machen auch Sie mit!

Iris Berben, Schauspielerin

"medica mondiale will Gerechtigkeit für alle Frauen, die in Kriegen vergewaltigt werden. Die Organisation unterstützt seit über 25 Jahren Betroffene, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln."

Rita Süssmuth, Politikerin

"medica mondiale bricht das Schweigen über sexualisierte Gewalt und fordert Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen. Beteiligen auch Sie sich! Unterstützen Sie die Arbeit von medica mondiale und schenken Sie Frauen und Mädchen Zukunft."

 

Selbstverpflichtung und Transparenz

Wir verpflichten uns den Anforderungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und dem VENRO-Kodex (Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen). Im Rahmen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft legt medica mondiale zentrale Zahlen und Fakten offen. Wir sind außerdemMitglied im "Forum Menschenrechte", dem Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen. medica mondiale ist ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt.

Die Gründerin von medica mondiale, Dr. Monika Hauser, erhielt im Jahr 2008 den alternativen Nobelpreis. Das Bundesverdienstkreuz, das ihr für ihre mutige Arbeit im Bosnienkrieg verliehen werden sollte, lehnte sie 1996 aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik der damaligen Bundesregierung ab. 

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