Jetzt spenden für Mädchen weltweit

Lautstark für Mädchenrechte: Für Bildung, gegen Gewalt & Genitalverstümmelung! Jetzt spenden!

Bildung, Sicherheit, ein selbstbestimmtes Leben - für viele Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten auf der ganzen Welt scheint das unmöglich. Schon früh geraten sie in einen Kreislauf aus Armut, Abhängigkeit, struktureller Benachteiligung und sexualisierter Gewalt, aus dem es nur selten ein Entkommen gibt.

Gemeinsam können wir diesen Mädchen helfen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, weltweit für die Rechte und den Schutz von Mädchen einzutreten und sie vor Gewalt und Ausbeutung zu bewahren. Bildung, medizinische Versorgung, rechtliche Unterstützung, Aufklärung und Betreuung - setzen Sie gemeinsam mit uns dort an, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird, um das Leben von Mädchen auf der ganzen Welt langfristig und nachhaltig zu verbessern.


Mädchenrechte: Darum muss sich etwas ändern

  • In Krisenregionen wird jedes 9. Mädchen  vor dem 15. Geburtstag verheiratet.
  • Mehr als 34 Millionen Mädchen im Grundschulalter haben keinen Zugang zu Bildung.
  • Ca. 125-200 Millionen Frauen & Mädchen weltweit sind genitalverstümmelt und leiden lebenslang an den Folgen des brutalen Eingriffs.
  • Nach einer UN-Studie aus dem Jahr 2006 werden im Jahr weltweit 1,2 Millionen Kinder Opfer von Menschenhändlern. Die meisten davon sind Mädchen.

Die Corona-Pandemie verschlimmert die Situation noch: Viele Mädchen können aufgrund wochenlanger Lockdowns nicht zur Schule. Sie leiden unter den wirtschaftlichen Folgen der Krise und einem Anstieg sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Besonders junge Mädchen sind zurzeit einem besonders großen Risiko durch die brutale Praktik weiblicher Genitalverstümmelung ausgesetzt.


Das kann Ihre Spende bewirken

Mit einer Spende von 44 Euro sichern Sie die Durchführung eines Girls Clubs in Sierra Leone für einen Monat. Die Treffen dienen dem Austausch, der Beratung und Aufklärung von Mädchen.

Schon 63 Euro ermöglichen bis zu 10 Mädchen und Frauen im Nordirak die Teilnahme an einem Alphabetisierungskurs.

Mit 142 Euro ermöglichen Sie Radiokampagnen zur öffentlichen Aufklärung über Frauenrechte und die Corona-Pandemie in Liberia.

Jede Spende zählt! Unsere Arbeit ist nur durch die Solidarität von Menschen wie Ihnen möglich, die uns unterstützen.


So stärken Sie Mädchen mit Ihrer Spende

Aufklären, schützen, stärken

Ob Corona-Hilfspakete oder die Betreuung Gewaltüberlebender, öffentliche Aufklärungskampagnen über Frauenrechte oder politisches Engagement für Gleichberechtigung: Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die Finanzierung unserer vielfältigen Hilfsmaßnahmen, die dort ansetzen, wo Hilfe am nötigsten ist. Vor allem tragen Sie dazu bei, dass Mädchen in Krisenregionen ihr Recht auf eine gewaltfreie, sichere und selbstbestimmte Zukunft erhalten.

Aufklärung

In öffentlichen Kampagnen und Informations- und Beratungsveranstal-tungen klären unsere Partnerinnen Mädchen darum über Themen wie Verhütung, Sexualhygiene, Familien-planung, aber auch Frauenrechte auf.

Schutz & Beratung

Ob Telefonhotline oder persönliches Beratungsgespräch, unsere Partnerinnen bieten auch in der Corona-Krise psychosoziale Betreuung und Unterstützung für Mädchen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind.

Hilfspakete

Die Corona-Krise hat besonders Mädchen in armen Ländern hart getroffen. Unsere Partnerinnen verteilen Hilfspakete mit Lebensmitteln, selbstgenähten Masken, Medikamenten und Hygienematerialien, um Betroffene zu unterstützen.

Bildung

Für ein sicheres Lernumfeld stellen unsere Partnerorganisationen mädchenfreundlicheBildungsangebote für Schülerinnen zur Verfügung und vermitteln berufsbildende Kompetenzen.

Gleichberechtigung

Rechtsberatung, juristische Unterstützung und Kampagnen für die rechtliche Gleichstellung von Mädchen und Frauen: medica mondiale setzt sich weltweit für Gleichberechtigung ein.

Starke Netzwerke

Frauenrechtsarbeit krisensicher machen: Als Mitglied eines globalen feministischen Netzwerks bleiben wir auch in Krisen handlungsfähig, um Mädchen schnell und wirksam zu unterstützen.

medica mondiale: Unsere Arbeit für Mädchen

Beispielprojekte

Seit mehr als 25 Jahren setzt sich medica mondiale für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ein. Durch unsere Expertise im Schutz, der Unterstützung und Stärkung von Mädchen, unseren traumasensiblen Ansatz und das starke feministische Netzwerk, das wir aufgebaut haben, können wir schnell und wirksam dort helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.

Ohne die Unterstützung unserer Spender:Innen wäre unsere Arbeit nicht möglich. Um Ihnen zu zeigen, was Ihre Spende an medica mondiale für Mädchen in Not bewirkt, möchten wir Ihnen darum zwei unserer aktuellen Projekte vorstellen.

Nordirak: Traumata überwinden, Kompetenzen erweitern

EMMA hilft Mädchen, Ihre Stärke zu finden

Der Nordirak ist eine instabile Region, wirtschaftlich schwach und von Kriegen zerrüttet. Frauen und Mädchen werden in vielerlei Hinsicht strukturell benachteiligt, genitalverstümmelt, von Bildung ausgeschlossen und früh verheiratet. Sie leiden unter Armut, Gewalt und den Traumata, die die durchlebten Schrecken hinterlassen haben.

Um diesen Frauen und Mädchen zu helfen und sie an ihre eigene Stärke und Kompetenz zu erinnern, bieten unsere Partnerinnen von EMMA regelmäßig Kurse und Workshops an.

Erst Anfang Dezember haben die Aktivistinnen - natürlich unter Einhaltung der notwendigen Corona-Hygienemaßnahmen - zusammen mit den Teilnehmerinnen das Ende dreimonatiger Kurse gefeiert, deren Ziele Alphabetisierung, die Vermittlung grundlegender Englischkenntnisse und Nähfertigkeiten waren.

Für viele der - oft jungen - Teilnehmerinnen sind die Angebote von EMMA eine Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln und sich neue wirtschaftliche Perspektiven zu erschließen. So lernen sie, sich nicht nur über ihre Gewalterfahrung in der Vergangenheit, sondern über ihre Kompetenzen und Fähigkeiten in der Gegenwart zu definieren und alte Traumata zu überwinden.


Girls Clubs: Bildung für Mädchen in Sierra Leone

Wandel von innen heraus

Auch für Mädchen in Sierra Leone ist Bildung ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund haben unsere Partnerinnen vor Ort die "Girls Clubs" ins Leben gerufen. Girls Clubs sind regelmäßige Treffen, die der Aufklärung, Vernetzung und Stärkung von Mädchen im Schulalter dienen. Die Mädchen können sich in einem geschützten Rahmen über Gewalterfahrungen, Ängste und Hoffnungen austauschen, werden über ihren Körper, Sexualhygiene und ihre Rechte aufgeklärt und erhalten bei Bedarf psychosoziale, rechtliche oder medizinische Unterstützung.

So auch Nyanda. Wie viele Schulmädchen in Sierra Leone wurde Nyanda durch eine Vergewaltigung schwanger und vom Unterricht ausgeschlossen. Zusammen mit WAVES, der Organisation, die die Girls Clubs in Sierra Leone betreut, hat sich Nyanda dafür eingesetzt, weiter lernen zu können - mit Erfolg. Während WAVES mittlerweile erfolgreich gegen das verfassungswidrige Gesetz, das schwangeren Mädchen den Schulbesuch verboten hat, geklagt hat, hat Nyanda ihren Schulabschluss nachgeholt - und leitet nun selbst als Aktivistin bei WAVES regelmäßig Girls Clubs.

Das Wissen, das sie und die anderen Aktivistinnen an junge Mädchen vermitteln, tragen diese in ihre Familien, in Freundes- und Bekanntenkreisen weiter - und sorgen so dafür, dass eine neue Generation junger, starker Frauen von innen heraus für den Wandel in Sierra Leone einsteht.


Spender:in bei medica mondiale - Ihre Vorteile

Als Spender:in bei medica mondiale leisten Sie einen essentiellen Beitrag zu unserer Arbeit, der sich direkt auf die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen in Krisenregionen auswirkt. Doch auch Sie haben als Spender:in zahlreiche Vorteile:

  • Flexibilität: Ob Bankeinzug, Dauerauftrag, Kreditkarte oder Paypal, Sie haben die Auswahl, auf welche Art Sie einfach und sicher spenden möchten. Ihre Zuwendung ist jederzeit kündbar.
  • Kleiner Beitrag, große Wirkung: Besonders als Dauerspender:In können Sie schon mit kleinen Spendensummen viel bewirken.
  • Transparenz: In unserem Spenden-Newsletter erfahren Sie regelmäßig, wie wir Ihre Spenden einsetzen, um Mädchen in Not zu helfen.
  • Steuervorteile: Sie erhalten von uns eine Spendenquittung, sodass Sie Ihre Spenden steuerlich absetzen können.

Spender:in bei medica mondiale werden - So geht´s

Schnell und einfach etwas Gutes tun und dabei viel bewirken - mit Ihrer Spende an medica mondiale geht das ganz leicht. Ihnen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, um unseren Einsatz für die Rechte von Mädchen zu unterstützen, sicher und variabel: Per Bankeinzug, Dauerauftrag, Kreditkarte oder Paypal.Wählen Sie den Zahlungsweg, der für Sie am bequemsten ist.

Bei Fragen rund um Ihre Spende stehen Ihnen unsere Kolleginnen vom Spendenservice gerne zur Verfügung. Natürlich erhalten Sie von uns eine Spendenquittung, die Ihnen ermöglicht, Ihre Spende steuerlich abzusetzen.

Prominente UnterstützerInnen unserer Arbeit

Mehr als 62.000 Unterstützerinnen und Unterstützer haben sich bereits für uns stark gemacht, darunter zahlreiche Prominente. Machen auch Sie mit!

Iris Berben, Schauspielerin

"medica mondiale will Gerechtigkeit für alle Frauen, die in Kriegen vergewaltigt werden. Die Organisation unterstützt seit über 25 Jahren Betroffene, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln."

Rita Süssmuth, Politikerin

"medica mondiale bricht das Schweigen über sexualisierte Gewalt und fordert Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen. Beteiligen auch Sie sich! Unterstützen Sie die Arbeit von medica mondiale und schenken Sie Frauen und Mädchen Zukunft."

 

Selbstverpflichtung und Transparenz

Wir verpflichten uns den Anforderungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und dem VENRO-Kodex (Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen). Im Rahmen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft legt medica mondiale zentrale Zahlen und Fakten offen. Wir sind außerdemMitglied im "Forum Menschenrechte", dem Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen. medica mondiale ist ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt.

Die Gründerin von medica mondiale, Dr. Monika Hauser, erhielt im Jahr 2008 den alternativen Nobelpreis. Das Bundesverdienstkreuz, das ihr für ihre mutige Arbeit im Bosnienkrieg verliehen werden sollte, lehnte sie 1996 aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik der damaligen Bundesregierung ab. 

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