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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Mit der Kampagne „Niemals nur Geschichte“ erinnert medica mondiale an das Leid aller Betroffenen von sexualisierter Kriegsgewalt. Gleichzeitig würdigen wir ihre Kraft, mit der sie das Unrecht und die Gewalt bewältigen. Wir zeigen unsere Solidarität und treten dafür ein, dass ihre Geschichten nicht vergessen werden. Denn ihre Geschichten sind niemals nur Geschichte. Ihre Geschichten sind ein Teil von uns.

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 Unverarbeitet dauern die seelischen Folgen der erfahrenen Gewalt an und prägen das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen nachhaltig. Im Gespräch spürt Pia Frohwein, Trauma-Fachreferentin bei medica mondiale, den Folgen dieser Gewalt nach. Wie entsteht ein Trauma? Kann ein Trauma „vererbt“ werden? Wie äußert sich ein transgenerationales Trauma? Und was können wir heute tun, um uns den Wunden der Vergangenheit zu nähern?

Pia Frohwein, Trauma-Expertin bei medica mondiale spricht mit Helena Haack, Pressereferentin bei medica mondiale darüber, wie sich vererbte Traumata bei Kindern und sogar Enkel:innen der Kriegsgeneration auswirken können.


HINTERGRUNDINFOS:
75 Jahre Kriegsende in Europa und Asien. Zu den schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen und Mädchen. Die Erlebnisse und Geschichten der Frauen und Mädchen, die im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden, sind kaum bekannt. Ihr Leid wurde in den Nachkriegsgesellschaften bis heute meist ignoriert und verdrängt – auch in Deutschland. 


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Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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Sexualisierte Kriegsgewalt - wie sie Millionen von Frauen während und nach dem Zweiten Weltkrieg erleben mussten - und das damit einhergehende Trauma sind kein individuelles Schicksal der Betroffenen. Sie reichen als transgenerationales Trauma bis in unsere Gegenwart und beeinflussen unser menschliches Miteinan­der und unser gesellschaftliches Zusammenleben.Pia Frohwein, Trauma-Expertin bei medica mondiale spricht mit Helena Haack, Pressereferentin bei medica mondiale darüber, wie sich vererbte Traumata bei Kindern und sogar Enkeln der Kriegsgeneration auswirken können. Im Gespräch spürt Pia Frohwein, Trauma-Fachreferentin bei medica mondiale, den Folgen dieser Gewalt nach. Kann ein Trauma „vererbt“ werden? Wie äußert sich ein transgenerationales Trauma?  


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Das ganze Interview „Sexualisierte Kriegsgewalt und transgenerationales Trauma – Was hat das mit uns zu tun“ finden Sie auf der Themenseite Zweiter Weltkrieg


Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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2020 jährt sich das Ende des II. Weltkrieges in Europa und Asien zum 75. Mal. Zu den schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen* und Mädchen*. Die Betroffenen hatten kaum Möglichkeiten, über das Erlebte zu sprechen und erhielten keine angemessene psychosoziale Unterstützung.


Ohne die Unterstützung jedoch, kann das Erlebte nicht verarbeitet werden. Ihre Traumata wirken sich auf alle aus, beeinflussen familiäre und soziale Beziehungen und werden als sogenanntes transgenerationales Trauma an die folgenden Generationen weitergegeben. Sie prägen unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart.


Wir haben deshalb eine Liste von Therapeut*innen und Traumafachberater*innen mit dem Schwerpunkt transgenerationales Trauma zusammengestellt, die in verschiedenen Formen der Traumaarbeit ausgebildet sind.

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Millionen von Frauen und Mädchen wurden im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt. 75 Jahre nach Kriegsende thematisiert die Frauenrechtsorganisation medica mondiale das erlebte Unrecht dieser Frauen. Die Kampagne "Niemals nur Geschichte" fordert endlich Anerkennung für das Leid und die Stärke der betroffenen Frauen und informiert über gesellschaftliche Langzeitfolgen, die bis in die Gegenwart reichen.


Inhalt Presseinformation:


  • Sexualisierte Gewalt im Zweiten Weltkrieg
  • Kriegsvergewaltigung und Trauma
  • Über medica mondiale
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Köln, 4. Mai 2020: 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs plant die Frauenrechtsorganisation medica mondiale gemeinsam mit der Stadt Köln einen Erinnerungsort für alle Frauen, die damals und seitdem weltweit in Kriegen vergewaltigt wurden. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstützt das Vorhaben.


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Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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"Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des II. Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. Das ist ein wichtiger Zeitpunkt um an die schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zu erinnern. Dazu zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen." so Monika Hauser in ihrem Grußwort.


Die Erlebnisse und Geschichten der Frauen und Mädchen, die im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden, sind kaum bekannt. Ihr Leid wurde in den Nachkriegsgesellschaften bis heute meist ignoriert und verdrängt – auch in Deutschland. Die Betroffenen hatten kaum Möglichkeiten, über das Erlebte zu sprechen und erhielten keine angemessene psychosoziale Unterstützung.


"Nur wenn wir das Leid dieser Frauen öffentlich anerkennen und die Kraft würdigen, mit der sie ihr Schicksal gemeistert haben, können wir gemeinsam den Kreislauf der Gewalt durchbrechen." erklärt Monika Hauser.



Mit der Kampagne "NIEMALS NUR GESCHICHTE – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt" erinnert medica mondiale an das Unrecht und macht auf das Schicksal der zahlreichen Frauen und Mädchen aufmerksam, würdigt aber auch ihre Kraft bei der Bewältigung des Erlittenen. Wir schaffen einen Raum für ihre Geschichten und die ihrer Angehörigen, Kinder und EnkelInnen. Wir wollen öffentlich unsere Solidarität zeigen und fordern einen Erinnerungsort für alle Frauen, die damals und seitdem weltweit in Kriegen vergewaltigt wurden. Diese Frauen und ihre Geschichten sind ein Teil von uns.

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Macht mit und teilt unsere Botschaft #KeinKriegaufmeinemKörper


Kein Krieg auf meinem Körper! Noch immer werden Kriege und Konflikte auf den Körpern von Mädchen und Frauen ausgetragen. Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in Konflikten (19. Juni) und dem Internationalen Weltflüchtlingstag (20. Juni) sagen wir von medica mondiale: Kein Krieg auf meinem Körper! Damit Frauen und Mädchen weltweit frei von Gewalt – in Würde und Gerechtigkeit leben können.


www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de


https://shop.spreadshirt.de/medica-mondiale-ev


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Copyright Video: Anna Verena Müller/medica mondiale 2019
Idee & Konzept: Karolina Plewniak & Anna Verena Müller/medica mondiale
Musik: YouTube Sound Library

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