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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Monika Hauser, Gründerin der Kölner Frauenrechtsorganisation medica mondiale:
"Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, wollen wir deutlich machen, dass Kriege nach wie vor auf den Körpern von Frauen und Mädchen ausgetragen werden."
Mit einem Aktionstag in Köln machte medica mondiale auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. In diesem Video sind die Highlights des Aktionstags gegen Gewalt an Frauen zu sehen: ein Interview mit Monika Hauser, Stimmen von PassantInnen, der Auftritt des Flashmob-Chors sowie unterstützende Worte von Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin am Museum Ludwig (Standort der Video-Projektion am 25.11.2018).
Mehr Infos zur Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper" unter:
https://www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de
Copyright Video: Anna Verena Mueller/medica mondiale

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Kein Krieg auf meinem Körper


Jede zweite Frau in Europa hat seit ihrem 15. Lebensjahr mindestens eine Form sexueller Belästigung erlebt, so eine Infografik des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments (EPRS) vom März 2018. Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom November 2017 belegen: Jede dritte Frau auf der Welt erfährt im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexualisierte Gewalt - meist durch ihren Partner.

"Akute Konflikt- und Nachkriegssituationen und Vertreibung verschärfen Gewalt innerhalb der Familie und führen oft zu neuen Formen von Gewalt gegenüber Frauen", erklärt Monika Hauser, Gründerin der Kölner Frauenrechtsorganisation medica mondiale. "Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, wollen wir deutlich machen, dass Kriege nach wie vor auf den Körpern von Frauen und Mädchen ausgetragen werden."

Mit einem Aktionstag in Köln macht medica mondiale auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Am 25. November 2018 ab 16 Uhr zeigt eine Projektion an der Fassade des Museums Ludwig Porträts sowie Zahlen und Fakten zur Situation von Frauen und Mädchen weltweit. Dazu Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin am Museum Ludwig: "Wir hoffen, dass viele Menschen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden und gratulieren medica mondiale zum 25-jährigen Bestehen!"

"Tagtäglich werden Frauen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt", erläutert Hauser. Auch auf der Flucht setze sich diese Gewaltspirale fort - bis hin in deutsche Flüchtlingsunterkünfte. Deshalb fordert die Gynäkologin und Aktivistin: "Schauen wir gemeinsam hin und nicht weg. Solidarität beginnt bei uns selbst."

Der 25. November läutet die "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" ein. Bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember finden weltweit Aktionen statt, die auf die Diskriminierung von Frauen und Mädchen hinweisen und Geschlechtergerechtigkeit fordern, damit Frauen ohne Gewalt leben können.

Projektion "Kein Krieg auf meinem Körper. Frauen leben ohne Gewalt."


Termin: Sonntag, 25. November 2018, ab 16 Uhr
Ort: Museum Ludwig, Köln (Fassade rechts neben dem Eingang in Richtung HBF und Heinrich-Böll-Platz)

Infos unter: https://www.facebook.com/medicamondiale/

Seit 25 Jahren setzt sich medica mondiale für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ein. Dabei versteht sich die Organisation als Anwältin für die Rechte und Interessen von Frauen, die sexualisierte Kriegsgewalt überlebt haben. Neben medizinischer, psychosozialer und rechtlicher Unterstützung bietet medica mondiale Programme zur Existenzsicherung und leistet politische Menschenrechtsarbeit. 2008 wurde die Gründerin der Organisation, Dr. Monika Hauser, mit dem Right Livelihood Award, dem so genannten Alternativen Nobelpreis, ausgezeichnet.

Mehr zur Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper":
https://www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de/

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Weniger als 40 % der Frauen, die Gewalt erlebt haben, suchen sich irgendeine Form von Hilfe. Nur 10 % von ihnen wenden sich an die Polizei.
Jede dritte Frau auf der Welt (35 %) erfährt im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch einen Partner oder sexuelle Gewalt durch einen Nicht-Partner.
Jede zweite Frau in Europa (55%) hat seit ihrem 15. Lebensjahr mindestens eine Form sexueller Belästigung erlebt.
29 % aller Frauenrechtsaktivistinnen haben Morddrohungen in der Öffentlichkeit erhalten. 14 % von ihnen haben Mordversuche überlebt.
Weltweit sind über 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht1. 50 % davon sind Frauen und Mädchen. Sie fliehen vor Gewalt, Ehrverbrechen, Zwangsverheiratung und Genitalverstümmelung.
Mehr als 20.000 Mädchen pro Tag werden bereits vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet. Für rund 100 Millionen Mädchen weltweit gibt es keine Gesetze, um sie vor verfrühter Eheschließung zu schützen.

Quellen:
Stand Ende 2017. Vgl.: UNO-Flüchtlingshilfe: Flüchtlinge weltweit. Zahlen & Fakten, abgerufen am 23.07.2018 unter:
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten/
Vgl.: Violence against women - Intimate partner and sexual violence against women, Fact sheet, Updated November 2017;
http://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/violence-against-women
Vgl.: EPRS | European Parliamentary Research Service; 2018;
http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/ ATAG/2018/614716/EPRS_ATA(2018)614716_EN.pdf
Vgl.: Save the Children (Hrsg.): Ending Child Marriage: Child Marriage Laws and their Limitations, Oktober 2017
Vgl.: Un-Stats (Hrsg.): The World’s Women 2015,
https://unstats.un.org/unsd/gender/downloads/Ch6_VaW_info.pdf

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Konflikte werden seit jeher auf dem Rücken von Frauen und Mädchen ausgetragen. Auch gegenwärtig gibt es Grund genug, wütend zu sein. Sexualisierte Gewalt ist längst nicht gebannt – ob im Irak, in Syrien, Afghanistan, im Ostkongo oder hierzulande.
Doch unser Einsatz zeigt, was solidarische Unterstützung bewegen kann. Mehr als 150.000 Frauen haben wir in den letzten 25 Jahren neue Kraft und Perspektiven gegeben. Machen Sie mit! Zeigen Sie sich solidarisch und helfen, dass Frauen und Mädchen weltweit sagen können: Kein Krieg auf meinem Körper!

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Ob in Bosnien, im 2. Weltkrieg oder aktuell in Syrien und im Irak– Kriege und Konflikte werden seit jeher auf dem Rücken von Frauen und Mädchen ausgetragen. Jeden Tag werden weltweit Unzählige in Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt. Mit den schmerzlichen Folgen bleiben die Überlebenden meist allein – ein Leben lang.
Unter dem Titel »Kein Krieg auf meinem Körper.« startet medica mondiale zum 25. Jubiläum eine Kampagne, um auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie Frauen in Kriegsgebieten geschützt werden können.

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Am Internationalen Tag zur Beseitigung sexualisierter Kriegsgewalt (19. Juni) startet medica mondiale eine Aktion in der Kölner Südstadt. Hunderte von Friedenstauben, die von Frauenrechts-AktivistInnen gefaltet wurden, bilden die Worte "Stop violence against women".
#stopviolenceagainstwomen
Jetzt auch zum Nachlesen in der Kölner Südstadt, Ecke Volksgartenstraße. Kommt vorbei und klebt eine Friedenstaube auf :-)
Mehr dazu unter www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de und www.facebook.com/medicamondiale/
Copyright Video: Anna Verena Müller/medica mondiale

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Seien Sie dabei im Einsatz FÜR Frauen & GEGEN Gewalt!

Beteiligen Sie sich und teilen Sie Inhalte über die sozialen Medien, machen Sie in ihrem Umfeld mobil gegen Gewalt an Frauen.
2018/19 finden Sie auf  www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de eine zunehmende Auswahl an Materialien zum Download & zum Bestellen über spenden@medicamondiale.org oder telefonisch unter 0221 - 93 18 98 21.

Unterstützen Sie uns, indem Sie beispielsweise die im PDF abgebildeten Postkarten und Aufkleber bei uns bestellen und an Ihre Bekannten und Familie weitergeben. Nicht vergessen: Erzählen Sie ihnen von uns und unserer Arbeit! Zusammen können wir eine Welt ohne Gewalt an Frauen und Mädchen Wirklichkeit werden lassen.


Herzlichen Dank!

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