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News zur Evaluierung (2012-2015): Starkes Miteinander - wie Wandel im Kongo möglich ist

„Die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen im Ostkongo, die Opfer von sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt (SGBV) sind“, ist das namensgebende Ziel des Projektes, das die Frauenrechtsorganisation PAIF (Promotion et Appui aux Initiaives Feminines) seit 2012 gemeinsam mit medica mondiale durchführt.
Die Projekt-Evaluatorinnen Kathrin Groninger und Dr. Aziza Aziz-Suleyman konnten sich Ende 2014 ein Bild davon machen, unter welch extrem problematischen Bedingungen PAIF nicht nur dringend benötigte Hilfe und Betreuung für Überlebende von Vergewaltigungen anbietet, sondern auch weit darüber hinaus einen unschätzbar wertvollen Beitrag zur Schaffung sozialer Gerechtigkeit leistet. 
medica mondiale ist seit 2004 Partnerin von PAIF (Promotion et Appui aux Initiaives Feminines), einer kongolesischen Frauen- und Menschenrechtsorganisation, die in den von Armut, Hunger, Krieg und Vertreibung betroffenen Regionen Nord- und Süd-Kivus arbeitet.

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Evaluierung des Projekts in Afghanistan (2009-2013) zeigt: Stärkung von Frauen und Mädchen gelungen
Gutachterin Laure Saporta zur Evaluierung in Afghanistan (2009-2013): "Wissen wird im Schneeballeffekt verbreitet"

Im Juli 2009 startete Medica Afghanistan zusammen mit der Frauenorganisation Frauen für afghanische Frauen (Women for Afghan Women) das Projekt „Soziale Absicherung und Rechtshilfe für von Gewalt bedrohte oder inhaftierte Frauen und deren Kinder". Im November 2012 hat die externe Gutachterin Laure Saporta im Auftrag von medica mondiale das Projekt ausgewertet. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass sich die Situation für Mädchen und Frauen deutlich verbessert hat. Besonders das Kinderhilfszentrum erweist sich als zentrale Institution. Bereits heute unterstützt es rund 160 Kinder und damit viermal soviel wie ursprünglich geplant.

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Das afghanische Gesetz zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (EVAW Law, Elimination of Violence against Women law) kriminalisiert seit 2009 erstmals Gewalttaten gegen Frauen. Es ist ein Meilenstein im Kampf für die Rechte afghanischer Frauen und Mädchen. Seit dem 18. Mai 2013 besteht akut die Gefahr, dass es zur Abschwächung oder gar zur Ablehnung des Gesetzes durch das Parlament kommt. Die von medica mondiale und Medica Afghanistan im Juni 2013 veröffentlichte Studie zeigt an konkreten juristischen Fällen, aus welchen Gründen die Umsetzung des Gesetzes nur schleppend erfolgt.

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Die Amerikanerin Tania Bernath kennt sich aus in Liberia, weiß um die Schrecken des Krieges und um die aktuellen Probleme des Nachkriegslandes. Bereits während der 14 Jahre andauernden Kämpfe hielt sie sich länger in dem westafrikanischen Land auf. Im Winter verbrachte sie einige Wochen im Südosten des Landes. Ihr Auftrag: die Projekte von medica mondiale auf ihre Wirksamkeit zu untersuchen. In einem Gespräch während eines Besuches in der Kölner Geschäftsstelle berichtet sie von ihrer Reise.

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Evaluierung: medica mondiale Liberia (2010-2011) unterstützt nachhaltig und umfassend

Seit 2006 setzt sich medica mondiale im Südosten Liberias mit einem umfassenden Programm gegen sexualisierte Gewalt und für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Ende 2011 wurde das Projekt von der externen Gutachterin Tania Bernath im Auftrag von medica mondiale evaluiert. Die Evaluation bestätigt, dass der Projektansatz von medica mondiale Liberia nachhaltig ist und Frauen wirkungsvoll unterstützt.

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Evaluierung: Internationales Peacebuilding-Projekt (2009-2011) zeigt Wirkung bei politischer Teilhabe

medica mondiale startete im März 2009 ein dreijähriges Projekt zur Förderung der politischen Teilhabe von Frauen und Mädchen am Friedensprozess in Liberia, in der Demokratischen Republik (DR) Kongo und in Afghanistan. Ende 2011 führte die externe Gutachterin Michaela Raab im Auftrag von medica mondiale eine abschließende Auswertung durch: In allen drei Ländern unterschieden sich die Ergebnisse der Evaluation erheblich. In der DR Kongo und in Afghanistan konnte die politische Teilhabe sichtbar verstärkt werden. Der Erfolg in Liberia zeigte sich in einer ersten Sensibilisierung der Frauen für die Möglichkeiten und Instrumente, frauenrechtlich aktiv zu werden.

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Von Januar 2009 bis Januar 2011 führte Medica Kosova mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission und medica mondiale ein Projekt durch, das die soziale und politische Stärkung kosovarischer Bäuerinnen, durch die Gründung eines Bäuerinnen-Verbandes, anstrebte. Die Evaluation gibt einen Einblick in das Projekt und befasst sich mit der Frage, inwiefern die Bäuerinnen gestärkt werden konnten, was noch getan werden muss und ob die Gründung eines Verbandes auch tatsächlich gelungen ist. Die Evaluation wurde vom 8. Oktober bis zum 29. Oktober 2010 durchgeführt. Der Bericht ist auf Englisch erschienen.

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