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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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News zum Evaluationsbericht: "Hilfe für Frauen und Kinder in Ruanda – gemeinsam zurück ins Leben"
Sevotas Projekt trägt dazu bei, dass gewaltüberlebende Frauen und ihre Kinder zueinander finden und innerfamiliäre Konflikte abgebaut werden.

Auch 24 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda sind die Folgen der Gewalt für viele Menschen weiterhin spürbar. Zwar spielen ethnische Zugehörigkeiten offiziell keine Rolle mehr. Stigmatisierung und Diskriminierung sind dennoch weit verbreitet. Darunter leiden insbesondere Frauen, die während des Genozids vergewaltigt wurden. Viele haben Kinder aus den Vergewaltigungen geboren, die heute junge Erwachsene sind und häufig als „Kinder von Völkermördern“ ausgegrenzt und benachteiligt werden.
Bis heute gibt es in Ruanda viele Organisationen, die Genozid-Überlebenden Unterstützung anbieten. Sevota hat jedoch als einzige einen familienzentrierten Ansatz, der dazu beiträgt, dass Betroffene mit ihrer individuellen Geschichte verstanden werden. Dieses Verständnis stärkt sie, hilft ihnen, ihre Traumata zu bearbeiten und in der Familie offener aufeinander zuzugehen. Im Weiteren fördert es den Wandel vom passiven zum aktiven Mitglied einer Gemeinschaft und ist wesentlich dafür, dass Diskriminierung abgebaut und gesellschaftliche Versöhnung möglich wird.

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News zum Evaluationsbericht: "Entschlossen an der Seite der Frauen"
Von Dezember 2017 bis März 2018 führten die internationale Evaluationsexpertin Charlemagne Sophia Gomez und ihre afghanische Kollegin Shaheen Bibi Sultani eine Evaluation des Rechtshilfeprojektes von Medica Afghanistan durch. Ihre Ergebnisse zeigten: Medica Afghanistans Unterstützungsangebot ist einzigartig und wird von vielen Gewaltüberlebenden dringend benötigt. Im Bereich der Rechtshilfe wurden mehr als 2.400 Frauen über ihre Rechte aufgeklärt und zum weiteren Vorgehen beraten. Dadurch konnten viele – ob als Klägerinnen oder Angeklagte – vor Gericht nachvollziehbare Urteile erwirken. Auch vermittelten Medica Afghanistans Mediatorinnen erfolgreich bei Streitigkeiten innerhalt der Familie und ermöglichten so gewaltbetroffenen Frauen alternative Schlichtungs- und Aussöhnungsverfahren, die in ihrer Kultur akzeptiert sind.
Die Anerkennung des erfahrenen Unrechts sowie die Auseinandersetzung mit Recht und Gesetz erhöhten das Wissen über Frauenrechte bei den individuellen Frauen, aber auch auf gesellschaftlicher und institutioneller Ebene. Mit Informationsveranstaltungen bei SchlüsselakteurInnen trug Medica Afghanistan außerdem dazu bei, dass sich der soziale und rechtliche Status von Frauen verbesserte. Über die Dauer des Projekts erhielten mindestens 5.000 Frauen und Mädchen Zugang zu einer oder mehreren Dienstleistungen von Medica Afghanistan.

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Das Qualifizierungsprogramm STAR (Stress- und traumasensibler Ansatz zur Resilienzförderung von Zufluchtsuchenden und Helfenden) in NRW soll Retraumatisierungen von Geflüchteten, insbesondere von Frauen und Mädchen, vorbeugen und zu ihrer psychischen Stabilisierung beitragen. Das Programm umfasst Seminare für haupt- und ehrenamtlich Engagierte sowie für Multiplikatorinnen mit Fluchthintergrund aus NRW.

Haupt- und Ehrenamtliche:
Schulung in stress- und traumasensibler Unterstützung

Im Projektzeitraum 2016 bis 2017 wurden Referentinnen zu stress- und traumasensibler Unterstützung von Gewaltbetroffenen und Selbstfürsorge in NRW geschult. Ihr Wissen vermittelten sie erfolgreich an Haupt- und Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten. Viele Teilnehmende berichten, durch die Fortbildung eine traumasensiblere Haltung im Kontakt mit Geflüchteten und eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Anzeichen von Traumatisierung erlangt zu haben.

Multiplikatorinnen mit Fluchthintergrund: Stärkung der Selbsthilfekompetenzen

Ehrenamtlich engagierte Migrantinnen, die sich aktiv für die Stärkung geflüchteter Frauen einsetzen, wurden im Rahmen des STAR-Programms qualifiziert und gestärkt. Die Teilnehmerinnen gaben an, dass das Training sie zur eigenständigen Leitung einer Frauengruppe ermutigte.
Im Rahmen eines Political Talks, eines Filmprojekts und beim Fachtag 2017 mit dem Titel „Aus dem Schatten treten. Geflüchtete Frauen: selbstorganisiert, solidarisch, selbst-bewusst“ machten sie zudem öffentlich auf die Herausforderungen und den Bedarf geflüchteter Frauen in NRW aufmerksam.

Die Projektevaluation des STAR-Programms dient der Weiterentwicklung und Konzeption von Folgeprojekten in Deutschland und ist ein wertvoller Bestandteil des Lernprozesses von medica mondiale e.V..

medica mondiale Fortbildungen zu Trauma und Flucht

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News zum Evaluationsbericht: "Frauenrechte in Uganda wurden gestärkt"
Die Ergebnisse der Evaluation fußen mehrheitlich auf Aussagen, die in Interviews mit Betroffenen, Dorfältesten, MitarbeiterInnen von FOWAC und anderen AkteurInnen gesammelt wurden. Andere verlässliche Daten zur Bewertung heranzuziehen war schwierig, zum Teil auch nicht möglich. Deutlich wurde dennoch: FOWAC hat viel bewirkt. Ihre Mitarbeiterinnen haben sich ein großes Kooperationsnetzwerk aufgebaut und erreichen viele AkteurInnen mit ihrer Aufklärungsarbeit. In den Gemeinden werden mehr Fälle von sexualisierter Gewalt zur Anzeige gebracht, ehemalige Kindersoldatinnen und Alleinerziehende sind weniger ausgeschlossen. Um ihre Arbeit langfristig abzusichern, benötigt FOWAC jedoch mehr Personal, ein solides Dokumentations- und Monitoring-System für zukünftige Bewertungen und eine stabile Finanzierungsgrundlage.

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News zum Evaluationsbericht: Wandel nur durch maßgeschneiderte Maßnahmen & Beharrlichkeit

Medica Liberia hat es sich 2013 mit einem dreijährigen Projekt zum Ziel gemacht, im Südosten Liberias die Situation von Frauen und Mädchen nachhaltig zu verbessern. Überlebende sexualisierter Gewalt sollten in ihrer Dorfgemeinschaften Solidarität und Unterstützung erfahren. Doch die Evaluierung zeigt: Verfestigte traditionelle Strukturen, Stigmatisierung und die Ebola-Krise haben das Erreichen gewünschter Wirkungen erschwert.

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News zum Evaluationsbericht 2012-2015: Die Arbeit von Medica Afghanistan wirkt

Stress- und traumasensible Beratung in einem gesellschaftlich fragilen und unsicheren Kontext: „Alles in allem ergab die Evaluation, dass die Projektaktivitäten ausgesprochen wirksam waren (...).“ Dies ist das sehr positive Ergebnis einer Evaluierung von drei Projekten, welche zwischen 2012-2015 von Medica Afghanistan durchgeführt wurden. In den afghanischen Städten Kabul, Mazar-i-Sharif und Herat bietet Medica Afghanistan Beratungen für Frauen an, die physischer oder psychischer (Kriegs-)Gewalt ausgesetzt waren oder es noch immer sind. 

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Evaluierung (2013-2016) zeigt: Medica Gjakova im Kosovo bietet Überlebenden sexualisierter Gewalt umfassende Unterstützung

Im Herbst 2015 besuchten die von medica mondiale beauftragten Evaluatorinnen Petra Scheuermann und Erinda Bllaca die Frauenrechtsorganisation Medica Gjakova und evaluierten das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und medica mondiale geförderte Projekt. Unterstützt werden die Frauen durch psychologische und medizinische Hilfe, bei der Generierung eines ökonomischen Auskommens und der Umsetzung ihres Rechts auf Entschädigung.

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