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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Im Rahmen ihres Projektefonds stellt medica mondiale ausgewählten Partnerinnen jährlich Zuschüsse zwischen 5.000 und 30.000 Euro bereit und unterstützt diese fachlich. So sollen lokale Strukturen und Netzwerke auf- und ausgebaut sowie Gesundheitsarbeit, Beratung und direkte Hilfen für Frauen und Mädchen gewährleistet werden. Dabei konzentriert sich medica mondiale auf die Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen in der Region der Großen Seen Zentralafrikas in Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Uganda.

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Seit 2006 engagiert sich medica mondiale im strukturschwachen Südosten Liberias - in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Deutschen Welthungerhilfe zur medizinischen und psychosozialen Versorgung und Betreuung liberianischer Frauen. Ziel ist es, ihre Lebenssituation zu verbessern und vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen umzusetzen. Das geschieht unter Anderem durch freiwillige Dorfberaterinnen und lokale Unterstützungsgruppen.

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Bosnien-Herzegowina: Im April 1993 eröffnete die Ärztin Monika Hauser in der Stadt Zenica mit bosnischen Psychologinnen und Ärztinnen das bis dahin einmalige Frauentherapiezentrum Medica Zenica. Dort erhielten Frauen und Mädchen, die während der Jugoslawienkriege systematisch vergewaltigt, gefoltert und in Lagern gefangen gehalten wurden, gezielte Unterstützung. Seit 2003 führen die Kolleginnen in Bosnien und Herzegowina diese Arbeit als eigenständige Organisation fort. / Kosovo: Kurz nach dem Ende des Krieges 1999 eröffnete medica mondiale im Kosovo ein interdisziplinäres Frauenzentrum im ländlichen Gjakova. Bis heute finden dort im Krieg vergewaltigte Frauen umfassende Unterstützung durch Beratung und Programme zur Existenzsicherung in landwirtschaftlichen Selbsthilfegruppen. Medica Kosova ist seit 2003 eine eigenständige Frauenrechtsorganisation.

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Im Jahr 2002 begann die Frauenrechtsorganisation medica mondiale ihr Engagement in Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif. Mit psychosozialen, medizinischen und juristischen Beratungsprogrammen und Menschenrechtsarbeit wurden seitdem mehr als 7.000 von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen unterstützt. Seit Dezember 2010 ist Medica Afghanistan eigenständig.

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