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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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17 Nichtregierungsorganisationen formulieren Empfehlungen an die Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 Frauen, Frieden und Sicherheit


Berlin, 02. Juni 2020: In diesem Jahr feiert die UN-Resolution 1325 Frauen, Frieden und Sicherheit ihr 20jähriges Jubiläum. Vor zwei Jahrzehnten erkannte die internationale Gemeinschaft erstmals an, dass die Mitwirkung von Frauen an Friedensprozessen erheblich zur internationalen Sicherheit beiträgt. Die Resolution verlangt außerdem den Schutz vor sexualisierter Kriegsgewalt und die konsequente Strafverfolgung. Zentral ist zudem, dass die Ursachen von gewaltsamen Konflikten überwunden werden.


Im Herbst 2020 legt die die Bundesregierung ihren Dritten Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung vor. Damit diese gelingt, hat ein breites zivilgesellschaftliches Netzwerk bestehend aus 17 Organisationen konkrete Empfehlungen formuliert, darunter medica mondiale, CARE Deutschland, Centre for Feminist Foreign Policy und das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung.


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Themen-Sonderseite "Frauen, Frieden, Sicherheit" von medica mondiale



Frauen, Frieden, Sicherheit: „In der Realität hat sich wenig geändert für Gewaltbetroffene“

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2020 jährt sich das Ende des II. Weltkrieges in Europa und Asien zum 75. Mal. Zu den schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen* und Mädchen*. Die Betroffenen hatten kaum Möglichkeiten, über das Erlebte zu sprechen und erhielten keine angemessene psychosoziale Unterstützung.


Ohne die Unterstützung jedoch, kann das Erlebte nicht verarbeitet werden. Ihre Traumata wirken sich auf alle aus, beeinflussen familiäre und soziale Beziehungen und werden als sogenanntes transgenerationales Trauma an die folgenden Generationen weitergegeben. Sie prägen unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart.


Wir haben deshalb eine Liste von Therapeut*innen und Traumafachberater*innen mit dem Schwerpunkt transgenerationales Trauma zusammengestellt, die in verschiedenen Formen der Traumaarbeit ausgebildet sind.

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Diese Tipps sollen dabei helfen, in Corona-Zeiten sinnvolle Wege der Selbstfürsorge zu wählen. Sie gehen jedoch auch einen Schritt weiter und beziehen ein, dass wir Teil einer Gemeinschaft – und unterschiedlich von der Pandemie betroffen sind.


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Corona-Pandemie: Frauen halten die Gesellschaft am Leben

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Am Freitag, den 17.04.2020 fand ein Benefiz-Talk zu Frauenrechten in Krisenzeiten mit Jagoda Marinić und medica mondiale Gründerin Monika Hauser statt.


Gemeinsam mit einem Netzwerk von Partnerinnen weltweit unterstützt medica mondiale seit mehr als 25 Jahren Frauen und Mädchen, die von sexualisierter Kriegsgewalt betroffen sind – unter anderem in Afghanistan und in Liberia, im Irak und in Bosnien und Herzegowina. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 ist diese Arbeit akut gefährdet. Jagoda Marinić, Journalistin und Autorin (u.a. von "Sheroes"), möchte diese wichtige Arbeit unterstützen und sprach mit Monika Hauser über die Entstehung von medica mondiale und ihren Einsatz für Frauenrechte in Krisenzeiten.


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Feministische Solidarität: Partnerorganisationen von medica mondiale in der Corona-Krise unterstützen



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Millionen von Frauen und Mädchen wurden im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt. 75 Jahre nach Kriegsende thematisiert die Frauenrechtsorganisation medica mondiale das erlebte Unrecht dieser Frauen. Die Kampagne "Niemals nur Geschichte" fordert endlich Anerkennung für das Leid und die Stärke der betroffenen Frauen und informiert über gesellschaftliche Langzeitfolgen, die bis in die Gegenwart reichen.


Inhalt Presseinformation:


  • Sexualisierte Gewalt im Zweiten Weltkrieg
  • Kriegsvergewaltigung und Trauma
  • Über medica mondiale
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Köln, 4. Mai 2020: 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs plant die Frauenrechtsorganisation medica mondiale gemeinsam mit der Stadt Köln einen Erinnerungsort für alle Frauen, die damals und seitdem weltweit in Kriegen vergewaltigt wurden. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstützt das Vorhaben.


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Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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"Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des II. Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. Das ist ein wichtiger Zeitpunkt um an die schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zu erinnern. Dazu zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen." so Monika Hauser in ihrem Grußwort.


Die Erlebnisse und Geschichten der Frauen und Mädchen, die im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden, sind kaum bekannt. Ihr Leid wurde in den Nachkriegsgesellschaften bis heute meist ignoriert und verdrängt – auch in Deutschland. Die Betroffenen hatten kaum Möglichkeiten, über das Erlebte zu sprechen und erhielten keine angemessene psychosoziale Unterstützung.


"Nur wenn wir das Leid dieser Frauen öffentlich anerkennen und die Kraft würdigen, mit der sie ihr Schicksal gemeistert haben, können wir gemeinsam den Kreislauf der Gewalt durchbrechen." erklärt Monika Hauser.



Mit der Kampagne "NIEMALS NUR GESCHICHTE – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt" erinnert medica mondiale an das Unrecht und macht auf das Schicksal der zahlreichen Frauen und Mädchen aufmerksam, würdigt aber auch ihre Kraft bei der Bewältigung des Erlittenen. Wir schaffen einen Raum für ihre Geschichten und die ihrer Angehörigen, Kinder und EnkelInnen. Wir wollen öffentlich unsere Solidarität zeigen und fordern einen Erinnerungsort für alle Frauen, die damals und seitdem weltweit in Kriegen vergewaltigt wurden. Diese Frauen und ihre Geschichten sind ein Teil von uns.

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