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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Köln, 4. Mai 2020: 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs plant die Frauenrechtsorganisation medica mondiale gemeinsam mit der Stadt Köln einen Erinnerungsort für alle Frauen, die damals und seitdem weltweit in Kriegen vergewaltigt wurden. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker unterstützt das Vorhaben.


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Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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"Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des II. Weltkrieges in Europa zum 75. Mal. Das ist ein wichtiger Zeitpunkt um an die schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zu erinnern. Dazu zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen." so Monika Hauser in ihrem Grußwort.


Die Erlebnisse und Geschichten der Frauen und Mädchen, die im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden, sind kaum bekannt. Ihr Leid wurde in den Nachkriegsgesellschaften bis heute meist ignoriert und verdrängt – auch in Deutschland. Die Betroffenen hatten kaum Möglichkeiten, über das Erlebte zu sprechen und erhielten keine angemessene psychosoziale Unterstützung.


"Nur wenn wir das Leid dieser Frauen öffentlich anerkennen und die Kraft würdigen, mit der sie ihr Schicksal gemeistert haben, können wir gemeinsam den Kreislauf der Gewalt durchbrechen." erklärt Monika Hauser.



Mit der Kampagne "NIEMALS NUR GESCHICHTE – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt" erinnert medica mondiale an das Unrecht und macht auf das Schicksal der zahlreichen Frauen und Mädchen aufmerksam, würdigt aber auch ihre Kraft bei der Bewältigung des Erlittenen. Wir schaffen einen Raum für ihre Geschichten und die ihrer Angehörigen, Kinder und EnkelInnen. Wir wollen öffentlich unsere Solidarität zeigen und fordern einen Erinnerungsort für alle Frauen, die damals und seitdem weltweit in Kriegen vergewaltigt wurden. Diese Frauen und ihre Geschichten sind ein Teil von uns.

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08. Mai 2020 – Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg


"In erster Linie denkt man immer, man hat nichts damit zu tun, weil es so lange schon her ist. Aber dann hört man seine Großeltern erzählen."


Unzählige Frauen und Mädchen wurden während des zweiten Weltkriegs vergewaltigt und auch heute wird sexualisierte Gewalt systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Unbearbeitete Traumata der Betroffenen können auch in folgenden Generationen nachwirken. Studierende der Katholischen Hochschule NRW machten sich Gedanken, inwieweit der Zweite Weltkrieg uns auch heute noch betrifft.


Mit der Kampagne "Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt" erinnert die Frauenrechtsorganisation medica mondiale an das Unrecht und macht auf das Schicksal der zahlreichen Frauen und Mädchen aufmerksam, würdigt aber auch ihre Kraft bei der Bewältigung des Erlittenen.


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Themen-Special Gewalt gegen Frauen im Zweiten Weltkrieg

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Highlights Corona-Talk: Wie kann Frauenrechtsarbeit unter erschwerten Bedingungen, wie jetzt in der Corona-Pandemie, weitergehen?
Ausschnitte aus einem Gespräch zwischen den beiden Frauenrechtsaktivistinnen Caroline Bowah, Direktorin von medica Liberia und Sybille Fezer, Vorstand von medica mondiale über ihre gemeinsam Arbeit während der Ebola-Krise 2014/2015 in Liberia: Was haben wir aus der Ebola-Krise gelernt, was können wir in Corona-Zeiten tun um Frauenrechte zu schützen und die Heldinnen der Corona-Krise zu unterstützen?


Millionen mutige Frauen und Frauenrechtsorganisationen weltweit setzen sich aktuell für die Eindämmung von Corona ein. Ihr Einsatz ist von existentieller Bedeutung, um unsere Gesellschaften durch diese Krise zu bringen. Gleichzeitig verschlechtert sich gerade in Krisenzeiten die Gesamtsituation von Frauen: Sexualisierte und häusliche Gewalt nehmen zu und bestehende Ungleichheiten und damit insbesondere die Benachteiligung werden verstärkt. Deswegen müssen Frauenrechte besonders in Krisenzeiten geschützt werden! Das gilt besonders während einer Pandemie, wie jetzt gerade in Corona-Zeiten.


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Video: Vollversion Corona-Talk – How to fight for Women`s rights in a Crisis (Englisch)


Corona-Pandemie: Frauen halten die Gesellschaft am Leben

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Diese Tipps sollen dabei helfen, in Corona-Zeiten sinnvolle Wege der Selbstfürsorge zu wählen. Sie gehen jedoch auch einen Schritt weiter und beziehen ein, dass wir Teil einer Gemeinschaft – und unterschiedlich von der Pandemie betroffen sind.


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Vollversion Corona-Talk: Wie kann Frauenrechtsarbeit unter erschwerten Bedingungen, wie jetzt in der Corona-Pandemie, weitergehen?
Im Gespräch erinnern sich die beiden Frauenrechtsaktivistinnen Caroline Bowah, Direktorin von medica Liberia und Sybille Fezer, Vorstand von medica mondiale, an ihre gemeinsam Arbeit während der Ebola-Krise 2014/2015 in Liberia. Was haben wir aus der Ebola-Krise gelernt, was können wir in Corona-Zeiten tun um Frauenrechte zu schützen und die Heldinnen der Corona-Krise zu unterstützen?


Millionen mutige Frauen und Frauenrechtsorganisationen weltweit setzen sich aktuell für die Eindämmung von Corona ein. Ihr Einsatz ist von existentieller Bedeutung, um unsere Gesellschaften durch diese Krise zu bringen. Gleichzeitig verschlechtert sich gerade in Krisenzeiten die Gesamtsituation von Frauen: Sexualisierte und häusliche Gewalt nehmen zu und bestehende Ungleichheiten und damit insbesondere die Benachteiligung werden verstärkt. Deswegen müssen Frauenrechte besonders in Krisenzeiten geschützt werden! Das gilt besonders während einer Pandemie, wie jetzt gerade in Corona-Zeiten.


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Die Schriftstellerin und Journalistin Jagoda Marinić ("Sheroes") möchte diese wichtige Arbeit unterstützen. Für und mit medica mondiale ruft sie zu Spenden auf. Im Interview erzählt sie, warum sie medica mondiale unterstützt, wie sie selbst durch dieses schwierige Zeit kommt - und wer ihre persönlichen Corona-"Sheroes" sind.


www.medicamondiale.org/corona



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