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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Die IPPNW Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. veranstalteten 2016 den Kongress "Medizin und Gewissen - Was braucht der Mensch?".
Monika Hauser hielt bei diesem Anlass in Nürnberg die Rede "„Solidarität und Würde – Unterstützung für traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten“
Dabei berichtete sie über sexualisierte Gewalt auch in Deutschland, appellierte an die internationale Verantwortung und forderte besseren Gewaltschutz in deutschen Flüchtlingsunterkünften und EU-Fluchtprävention. Trotz der schlimmen Aussichten und oft tatenlosen Politik beendete Monika Hauser die Rede mit viel Hoffnung:
"Hoffnung geben mir die vielen Ehrenamtlichen und kleinen Hilfsorganisationen, die die Notleidenden auf dem Mittelmeer oder in den Trümmern Aleppos versorgen. Ebenso die vielen Frauen und Männer in Bayern und anderen Teilen Deutschlands, die engagiert und ohne lange zu fragen, das Notwendige leisten, während bei Ministerpräsident Seehofer die „Kapazitätsgrenze“ schon lange erreicht ist. Da ist die Zivilgesellschaft deutlich weiter, sie alle zeigen damit ihre Solidarität mit den Menschen und setzen ein Zeichen gegen Gewalt und Ausgrenzung. Es ist an uns, die Vision einer gerechteren Gesellschaft zu formulieren. Wir als Zivilgesellschaft tragen nicht die Verantwortung für falsche Politik. Aber wir tragen die Verantwortung dafür, ob wir uns ganz persönlich im Rahmen unserer Kräfte für Veränderungen einsetzen, für die Würde der überlebenden Frauen und Mädchen – und für unsere eigene Würde. Schauen wir gemeinsam hin und nicht weg. Solidarität beginnt bei uns selbst.
Ich danke Ihnen."

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Karin Griese und Alena Mehlau: Sensibilisierungsmaßnahmen in den Gemeinden und Schutznetzwerke verringern das Risiko erneuter Gewalterfahrungen und damit sequentieller Traumatisierung. Veröffentlicht in Trauma - Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen 14 Jg. (2016) Heft 3.

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Am 31. Oktober 2000 verabschiedete der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) die Resolution 1325 “Frauen, Frieden und Sicherheit”. Um der Resolution 1325 in der Praxis Wirkung zu verleihen, müssen die VN-Mitgliedstaaten diese auf nationaler Ebene umsetzen.
Mit der Verabschiedung eines nationalen Aktionsplans (NAP I) für den Zeitraum 2013-2016 wollte die Bundesregierung ihr außen-, entwicklungs- und sicherheitspolitisches Engagement im Themenfeld “Frauen, Frieden und Sicherheit” strategischer ausrichten.
Darüber hinaus ist die Umsetzung der Resolution 1325 von hoher innenpolitischer Relevanz. So haben im vergangenen Jahr laut Angabe des BMI 890000 Menschen Zuflucht in Deutschland gesucht – viele von ihnen sind Frauen und Mädchen, die in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht und in Deutschland sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt erlebt haben.
Es ist daher ausdrücklich zu begrüßen, dass die Bundesregierung beabsichtigt den Aktionsplan fortzuführen.

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Unser Informationsflyer informiert Sie über unsere Arbeit, unsere Ziele und unsere Projekte.
Ein Leben in Würde und ohne Gewalt – darauf haben alle Frauen und Mädchen ein Recht. In der Realität wird dieses Recht jedoch allzu oft brutal missachtet und mit Füßen getreten. Das wollen wir ändern! Weltweit setzen Milizen und Armeen Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Konflikten ein, um Macht auszuüben und ihre Gegner zu bezwingen – und um die einzelnen Frauen zu demütigen und zu erniedrigen. Frauen und Mädchen werden zur Zielscheibe, einfach weil sie Frauen sind. Doch auch in der Nachkriegszeit hält die Gewalt an. Die Überlebenden leiden oft ihr Leben lang an den seelischen und körperlichen Verletzungen.
Ihnen sensibel zu begegnen und kompetente Unterstützung auf Augenhöhe zu geben, ist unser Anliegen – seit mehr als 20 Jahren. Unser stress- und traumasensibler Ansatz hat seither Zehntausende gewaltbetroffene Frauen und Mädchen gestärkt und zurück ins Leben begleitet. Ebenso beharrlich und solidarisch setzen wir uns politisch für geschlechtergerechte Strukturen ein.
Gemeinsam können wir das Leben von Frauen und Mädchen weltweit verbessern.

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News zum Evaluationsbericht: Wandel nur durch maßgeschneiderte Maßnahmen & Beharrlichkeit

Medica Liberia hat es sich 2013 mit einem dreijährigen Projekt zum Ziel gemacht, im Südosten Liberias die Situation von Frauen und Mädchen nachhaltig zu verbessern. Überlebende sexualisierter Gewalt sollten in ihrer Dorfgemeinschaften Solidarität und Unterstützung erfahren. Doch die Evaluierung zeigt: Verfestigte traditionelle Strukturen, Stigmatisierung und die Ebola-Krise haben das Erreichen gewünschter Wirkungen erschwert.

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Vienna, July 22nd, 2016, OSCE Gender Conference:
- Combating violence against women in the OSCE region – bringing security home.
- Supporting victims of gender-based violence and addressing impunity.
"I’m very pleased to have the chance to contribute to this discussion. For more than 2 decades, medica mondiale has been providing support in areas of conflict and war to women and girls who have survived sexualized violence – such as in Bosnia and Herzegovina, Afghanistan or Liberia. Together with local women’s initiatives and activists we build up solidarity structures, protection and shelter networks, and independent women’s organizations. Armed conflicts may come to an end, but the suffering of survivors generally does not."
Monika Hauser

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