Spenden

Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

MediathekMedia Centre
NAVIGATION

Mediathek

medica mondiale mediathek

Traumasensitives Yogaprogramm mit Dagmar Härle
Traumatische Erfahrungen können das Körperempfinden beeinflussen und bis hin zu einem Gefühl der Taubheit oder Nichtexistenz von Körperteilen, -regionen oder des gesamten Körpers führen. Beim traumasensitiven Yoga liegt der Fokus auf dem achtsamem Wahrnehmen körperlicher Empfindungen, welches die Betroffenen dabei unterstützt, emotionale und körperliche Reaktionen beobachten zu können, ohne von ihnen überschwemmt und überwätligt zu werden.

Mehr Infos zum Thema Yoga und Traumatherapie im Einsatz bei medica mondiale finden Sie in unserer News zu "Yoga & Frauenrechte".
Copyright Video: Institut für Traumatherapie


Die Erstellung des Videos auf Arabisch wurde vom TraumaHilfezentrum Nürnberg, medica mondiale, Moving Child, Traumatherapeutin Maria Zemp und dem Schweizerischen Roten Kreuz unterstützt.

Link-Medium

25 Jahre im Einsatz für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten: Wut, Mut und Solidarität – das waren die Antriebskräfte von Monika Hauser, als sie im Winter 1992 nach Bosnien aufbrach. Die Medien berichteten ausgiebig über die massenhaften Vergewaltigungen auf dem Balkan. Als angehender Frauenärztin war Monika Hauser klar, dass die Überlebenden dringend medizinische und psychologische Unterstützung benötigten. Wenige Monate später, im Frühjahr 1993, errichtete sie gemeinsam mit bosnischen Fachfrauen in der Stadt Zenica das erste Therapiezentrum für vergewaltigte und traumatisierte Frauen und Mädchen. Monika Hauser wollte dem Grauen des Krieges etwas entgegensetzen: Sicherheit, Verbundenheit und eine empathische, ganzheitliche Unterstützung.
Frieden gibt es nur mit Frauen
Diese Mischung aus Pioniergeist und solidarischer Haltung prägt nach wie vor unsere Arbeit. Auch 25 Jahre nach Gründung von medica mondiale stehen Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt. 
Viele weitere Fotos, Videos und News zu 25 Jahre medica mondiale finden Sie unter: www.medicamondiale.org/25-jahre

Link-Medium

"(...) die unterzeichnenden Verbände fordern die umfassende Berücksichtigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen im Sinne der UN-­Kinderrechtskonvention bei der Debatte um die Etablierung sogenannter AnKER-Einrichtungen sowie des Primats der Kinder- und Jugendhilfe für unbegleitet eingereiste minderjährige Flüchtlinge. Aufgrund der bekannt gewordenen Pläne steht für uns fest: Die AnKER-­Einrichtungen werden keine geeigneten Orte für Kinder und Jugendliche sein.
45 Prozent der Geflüchteten in Deutschland sind minderjährig: Kinder und Jugendliche sind die größte Einzelgruppe unter den geflüchteten Menschen. Alle Maßnahmen und Regelungen, die Kinder und Jugendliche betreffen, müssen ihrer besonderen Lebenssituation und ihren Bedarfen gerecht werden sowie ihre Rechte achten. Konkret heißt dies u.a. eine (wohnliche) Umgebung, in der ein dem Wohl der Kinder und Jugendlichen gerechtes Aufwachsen möglich und der Zugang zu (frühkindlicher) Bildung gegeben ist, Kinder geschützt sind, eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet sowie Spiel- und Freizeitmöglichkeiten sichergestellt sind. Dies setzt voraus, dass auch Bedarfe von Familien, insbesondere die von Kindern und Frauen, in den Blick genommen werden.
Diese Voraussetzungen erfüllen insbesondere die aktuellen bayerischen sogenannten Transitzentren wie in Bamberg oder Manching nicht, die laut Bundesinnenminister Horst Seehofer als Vorbilder für die künftig zu etablierenden AnKER-Einrichtungen fungieren sollen (...)

Mit freundlichen Grüßen,
medica mondiale e.V.
PRO ASYL
SOS Kinderdorf
Save the Children
terre des hommes
Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF)
Deutsches Kinderhilfswerk
Flüchtlingsrat Brandenburg
ECPAT Deutschland e.V.
(...)"

Link-Medium

Veranstalterin der Konferenz „A transgenerational perspective on conflict-related sexual violence: Facing the Past – Transforming the Future“ war der Wissenschaftsverbund CHIBOW (Children Born of War) in Kooperation mit den Universitäten Leipzig und Greifswald. Sie fand am 14. Mai in Sarajevo statt und wurde von über 100 Menschen aus der Wissenschaft, aus Ministerien, aus Frauenrechtsorganisationen und der Presse besucht.

Verwandte Themen


Studie „We are still alive” über Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen & zu Bewältigungsstrategien von Überlebenden in Bosnien, Kurzfassung (medica mondiale/Medica Zenica 2014)
Video zur Studie „We are still alive“ zu Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen in Bosnien und Herzegowina (Englisch)

Link-Medium

Making of Video: Fotoshooting 
Video zum Fotoshooting der Anti-Gewalt-Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper." von medica mondiale, Köln.
Hintergrund
Tagtäglich werden Frauen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt. Unter dem Titel »Kein Krieg auf meinem Körper.« startet medica mondiale zum 25. Jubiläum eine Kampagne, um auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie Frauen in Kriegsgebieten geschützt werden können.
Solidartät zeigen & mitmachen
Bei Aktionen und Veranstaltungen laden wir Frauen und Männer ein, sich wie viele prominente FürsprecherInnen unseren Forderungen anzuschließen. Machen auch Sie mit und teilen Sie unsere Botschaften. Damit Frauen und Mädchen weltweit frei von Gewalt in Würde und Gerechtigkeit leben können.
Weitere Informationen ab Juni 2018 unter
www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de  

Link-Medium

Herausgeberin: Heinrich-Böll-Stiftung
Am 31. Oktober 2000 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat einstimmig die UN-Resolution 1325 «Frauen, Frieden und Sicherheit». In ihr wurden erstmals Konfliktparteien dazu aufgerufen, die Rechte von Frauen zu schützen und Frauen gleichberechtigt in Friedensverhandlungen, Konfliktschlichtung und den Wiederaufbau mit einzubeziehen.
Vor dem Hintergrund der äußerst unzureichenden Umsetzung der Resolution in Deutschland und anderen Ländern der Welt erscheint eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Frauen und Flucht äußerst wichtig: Wie können Frauen und Mädchen in ihren Herkunftsländern, aber auch in Deutschland geschützt werden und in der Entwicklung dieser Maßnahmen wichtige Akteurinnen sein? Welche Strategien und gesellschaftlichen Allianzen sind notwendig, um geflüchteten Frauen ökonomische Selbstständigkeit und Teilhabe auf allen Ebenen zu ermöglichen?
Die Perspektive der Förderung und Stärkung von Frauen als Querschnittsaufgabe der Innen- und Außenpolitik zieht sich durch alle Beiträge dieses E-Papers, das geflüchtete Frauen und ihre Anliegen sichtbar machen möchte.

Das E-Paper ist als Teil des Dossiers "Frauen und Flucht: Vulnerabilität – Empowerment – Teilhabe" erschienen.

Link-Medium

Am 8. März 2018 veröffentlichte die Heinrich-Böll-Stiftung ihr Dossier „Frauen & Flucht“ im Rahmen der Veranstaltung "Politik für geflüchtete Frauen - Schutz, Selbstermächtigung und Teilhabe". Die Autorinnen der Studie diskutierten anlässlich des Weltfrauentags mit VertreterInnen zahlreicher Hilfsorganisationen darüber, was es braucht, um geflüchteten Frauen finanzielle Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Unter ihnen Co-Autorin Jessica Mosbahi, Referentin für Menschenrechte und Politik bei medica mondiale. Sie betonte in ihrem Vortrag, der hier in voller Länge nachzulesen ist, wie zerstörerisch geschlechtsspezifische Gewalt auf Frauen vor, während und nach ihrer Flucht wirkt und welche Politik daraus folgen muss. 

Link-Medium
spenden
schließen