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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Helene Batemona-Abeke unterstützt die Anti-Gewalt-Kampagne mit ihrem Bildnis:
„Ich setze mich für die Stärkung von Frauen ein. Der ermutigende Austausch in Gruppen (Peer-to-Peer-Groups) ist eines von vielen Instrumenten. Empowerment stärkt ihre Authentizität, ihre Identität, ihre Selbstbestimmung und schützt sie gegen Übergriffigkeit jeder Art. Dafür stehe ich mit meinem Bildnis und meiner Arbeit für medica mondiale. “
Hintergrund der Kampagne:
Tagtäglich werden Frauen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt. Unter dem Titel »Kein Krieg auf meinem Körper.« startet medica mondiale zum 25. Jubiläum eine Kampagne, um auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie Frauen in Kriegsgebieten geschützt werden können.
Mehr dazu ab Juni auf www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de

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Miriam Harosh-Pätsch unterstützt die Anti-Gewalt-Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper" mit ihrem Bildnis:
„Mir ist es eine Herzangelegenheit, diese Kampagne mit meinem Bildnis zu unterstützen. Ich will all den Frauen und Mädchen, deren Leben auf eine dramatische Art und Weise durch den Krieg auf ihren Körpern für immer verändert wurde, ein Gesicht geben.“
Hintergrund der Kampagne:
Tagtäglich werden Frauen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt. Unter dem Titel »Kein Krieg auf meinem Körper.« startet medica mondiale zum 25. Jubiläum eine Kampagne, um auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie Frauen in Kriegsgebieten geschützt werden können.
Mehr dazu ab Juni auf www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de

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Auszüge aus dem Brief an die Bundesregierung:
(...) die deutsche Entwicklungszusammenarbeit diente bisher dem Ziel der Armutsbekämpfung und der Verbesserung der Lebenssituation von Menschen. (...)
Das neue Ziel von Entwicklungspolitik (scheint) zunehmend die Migrationskontrolle sowie das Erfüllen innenpolitischer Ziele zu sein, und nicht mehr, die Ärmsten der Welt zu unterstützen. Wir entwicklungspolitischen Organisationen sind äußerst beunruhigt über diese Tendenz. (...)
Als Organisationen, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, Nothilfe, Rechte von Geflüchteten und Bildungsarbeit weltweit umsetzen, wenden wir uns deshalb an Sie und fordern die sofortige Rückkehr zu den vereinbarten Zielen und Werten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (...)

Mit freundlichen Grüßen,
Albert Recknagel (Terre des Hommes)
Ursula Reich (Weltfriedensdienst e.V.)
Monika Hauser (medica mondiale)
Oliver Knabe (forumZFD)
Marion Lieser (OXFAM Deutschland e.V.)
Günter Burkhardt (PRO ASYL)
(...)

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Monika Hauser war anlässlich des 25. Jubiläums von medica mondiale zu Gast in der Radiosendung "DOMRADIO Der Tag":

"(...) Die Medienberichte (über sexualisierte Gewalt an Frauen im Krieg in Bosnien und Herzegowina) waren damals sehr sensationalisierend. Dem wollte ich etwas Kraftvolles entgegen setzen. Mir war klar, diese Frauen brauchen empathische Unterstützung. (...) Ich habe mich also auf den Weg nach Bosnien gemacht. (...)
(Seit 25 Jahren) tun wir diese Arbeit, weil es uns gut geht und wir unser Wissen weitergeben wollen und letztendlich wissen Frauen weltweit, was sexualisierte Gewalt bedeutet. Das vereint uns in dieser feministischen Überzeugung, dass Geschlechtergerechtigkeit weltweit nötig ist. (...)"


Ausstrahlung: 05.06.2018
Copyright: Domradio
Viele weitere Fotos, Videos und News zu 25 Jahre medica mondiale finden Sie unter: www.medicamondiale.org/25-jahre

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In den letzten 25 Jahren fand eine veränderte Wahrnehmung und Neubewertung sexualisierter Gewalt statt. UN-Sicherheitsrat, UN-Vollversammlung, EU-Parlament - sie alle haben sich immer wieder mal mit dem Thema befasst, haben wortstarke Resolutionen oder Statements verabschiedet und Untersuchungskommissionen eingesetzt. Einerseits ein Erfolg, andererseits ist die Fortdauer sexualisierter Gewalt weiterhin unübersehbar. Des weiteren gibt es eine Tendenz, sexualisierte Gewalt im Krieg ausschließlich im Lichte ihrer kriegsstrategischen Funktion zu sehen. Doch sexualisierte Kriegsgewalt ist viel komplexer. Was kommt zum Vorschein, wenn auch die Bereiche jenseits der kriegsstrategischen Funktion beleuchtet werden?

Der Artikel ist Teil des Essaybands "Gewalt und Geschlecht: Männlicher Krieg – Weiblicher Frieden?"
Herausgegeben von Georch Pieken/ Militärhistorisches Museum der Bundeswehr/ Sandstein Verlag
Erschienen zur Ausstellung „Geschlecht und Gewalt“ im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden, zu sehen bis 30.10.2018.

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Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von medica mondiale empfing Oberbürgermeisterin Henriette Reker Monika Hauser am 4.6.2018 im historischen Rathaus von Köln. In Ihrer Rede mobilisierte Monika Hauser gegen die geplanten Massenunterkünfte ("Anker-Zentren") für geflüchtete Menschen, betonte die Wichtigkeit des trauma-sensiblen Ansatzes für eine nachhaltige Arbeit mit Überlebenden und schilderte medica mondiales Vision eines Kölns frei von sexualisierter Gewalt.
Viele weitere Fotos, Videos und News zu 25 Jahre medica mondiale finden Sie unter: www.medicamondiale.org/25-jahre

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