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Unterstützung von lokaler Frauenrechtsorganisation in der DR Kongo
Dimezes Mutter erzählt im Video, wie ihre Tochter eines Tages bei der Feldarbeit vergewaltigt wurde. Dimeze wurde schwanger und schwer krank. Anfangs konnte sie nicht über das sprechen, was ihr angetan wurde. Die PAIF-Frauen holten sie und kümmerten sich um Dimeze. Im Video erzählt sie, dass es ihr nach der Psychotherapie bei PAIF besser geht.

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Das Video wurde von Frau Nyokabi Kahura von african visuals produziert. Es entstand im Rahmen einer Dokumentation für Malteser International und wurde medica mondiale unentgeltlich überlassen. Herzlichen Dank.

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Frauenrechte stärken: Ekuho kämpft sicht zurück ins Leben
Als sie 12 war wurde sie vergewaltigt. Ekuho wurde daraufhin von ihrer Familie verstoßen und verlor Hoffnung und Selbstvertrauen. Im Video erzählt sie, wie sie von PAIF aufgenommen wurde und wie zuversichtlich sie in die Zukunft blickt.

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Das Video wurde von Frau Nyokabi Kahura von african visuals produziert. Es entstand im Rahmen einer Dokumentation für Malteser International und wurde medica mondiale unentgeltlich überlassen. Herzlichen Dank.

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Gewalt gegen Frauen im Kongo: Eine Überlebende erzählt ihre Geschichte
Die junge Frau berichtet wie Rebellen sie verschleppten und sie schon kurze Zeit später schwanger wurde. Als sie eines Tages die Chance sah, rannte sie weg und versuchte in ihrem Heimatort bei ihrer Familie unterzukommen. Doch die wollten die ungewollt schwangere Tochter nicht aufnehmen. Sie überlegte ihr ungeborenes Baby abzutreiben, so unglücklich war sie. Dann fand sie Hilfe bei PAIF, wie sie im Video erzählt.

Copyright des Videos

Das Video wurde von Frau Nyokabi Kahura von african visuals produziert. Es entstand im Rahmen einer Dokumentation für Malteser International und wurde medica mondiale unentgeltlich überlassen. Herzlichen Dank.

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Am 24. September 2017 ist die Bundestagswahl 2017.
Nach welchen Kriterien vergeben wir unsere Stimmen und entscheiden so über die Bildung einer neuen Bundesregierung mit? Eine Frage könnte sein, ob sich die Parteien zu Geschlechtergerechtigkeit bekennen. medica mondiale hat die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 auf feministische Themen untersucht.
Die Ergebnisse können Sie im Wahlprogrammcheck sehen.
Im Weiteren hat medica mondiale sogenannte Wahlprüfsteine – also Fragen zur konkreten politischen Positionierung – direkt an die Parteien gerichtet. Die Antworten der Parteien zum Thema Außenpolitik können Sie vollständig und im Wortlaut in diesem Dokument nachlesen.

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Am 24. September 2017 ist die Bundestagswahl 2017.
Nach welchen Kriterien vergeben wir unsere Stimmen und entscheiden so über die Bildung einer neuen Bundesregierung mit? Eine Frage könnte sein, ob sich die Parteien zu Geschlechtergerechtigkeit bekennen. medica mondiale hat die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 auf feministische Themen untersucht.
Die Ergebnisse können Sie im Wahlprogrammcheck sehen.
Im Weiteren hat medica mondiale sogenannte Wahlprüfsteine – also Fragen zur konkreten politischen Positionierung – direkt an die Parteien gerichtet. Die Antworten der Parteien zum Thema Asylpolitik können Sie vollständig und im Wortlaut in diesem Dokument nachlesen.

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Zur Anmeldung schicken Sie dieses PDF vollständig ausgefüllt an seminare@medicamondiale.org. Wir können nur Anmeldungen per Anmelde-PDF berücksichtigen. Die zur Verfügung stehenden Plätze sind begrenzt.
Hier finden Sie alle weiteren Informationen über unsere Fortbildungen.
Hier finden Sie die AGB des Fortbildungsprogramms.

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Auszug aus dem Interview:
"Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, haben häufig Scheu davor, von ihren Erlebnissen zu sprechen. Wie muss sich eine Gesellschaft entwickeln, damit sich das ändert?
Sprechen Sie jetzt von Deutschland oder Afghanistan?
Sie dürfen hier gerne differenzieren.
Meiner Meinung nach ist es ein systemimmanentes Problem, bei dem auf das Trauma der Vergewaltigung jenes der Stigmatisierung folgt. Und je patriarchaler eine Gesellschaft ist, desto mehr gilt dieser Satz. In vielen dieser hoch patriarchalen Gesellschaften, in denen wir arbeiten, wird die vermeintliche Ehre - die „Ehre“ ist ja nicht mehr als ein soziales und kulturelles Konstrukt - mit dem Intimbereich des Mädchens oder der Frau verknüpft. In einer solchen Gesellschaft hat die Überlebende kaum eine Chance, über ihre Erlebnisse zu sprechen. Ich sage aber auch ganz klar, dass wir nicht so tun sollten, als wäre das hier in Deutschland nicht auch ein Problem.
Inwiefern?
Stellen Sie sich Folgendes vor: Das Semester beginnt wieder. Ein Student hat seinen Bruder bei einem Skiunfall im Urlaub verloren. Er kann darüber reden und ist sich der Anteilnahme aller sicher. Anders bei der Studentin, die in der Skifreizeit vergewaltigt worden ist. Kann die einfach mit ihren Kommilitoninnen darüber reden? Zunächst sicher nicht. Wenn überhaupt spricht sie vielleicht mit ihrer besten Freundin darüber. Auch in unserer aufgeklärten und hoch entwickelten Gesellschaft ist es für Frauen und Mädchen nach wie vor schwierig – und wohl noch schwieriger für Jungs – über sexualisierte Gewalterfahrungen zu sprechen. In einer BKA-Studie aus dem Jahr 2011 wurde festgestellt, dass von 313 weiblichen Mordopfern jedes Zweite durch die Hand seines Partners starb. Wir nennen das hierzulande Beziehungstat. Bei Familien mit türkischem Hintergrund würden wir vielleicht von einem Ehrenmord sprechen. Wäre es nicht interessant, mal zu recherchieren, ob viele dieser Beziehungstaten vielleicht auch eine Art von Ehrenmord waren?"

Erschienen in der Zeitschrift Galore am 2.8.2017

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In den allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Fortbildungsprogramm von medica mondiale erfahren Sie Details
zur Anmeldung & zum Vertragsabschluss,
zur Teilnahmegebühr & zur Fälligkeit,
zu Stornierungen,
zur Ausbildungsdurchführung & zur Ausbildungsannulierung,
zum Datenschutz,
zum Urheberrecht und
zur Haftung
in Bezug auf die Fortbildungen von medica mondiale.

Hintergrundinformation:
Seit 2009 bietet medica mondiale ein Fortbildungsprogramm in Deutschland an. Die Fortbildungen stärken Handlungskompetenzen für den Umgang mit Stress- und Traumafolgen und sensibilisieren für geschlechtsspezifische Aspekte von Gewalt. Das Programm richtet sich sowohl an Beschäftigte aus der Entwicklungspolitik als auch an allgemein Interessierte.

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