Spenden

Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

MediathekMedia Centre
NAVIGATION

Mediathek

medica mondiale mediathek

Berlin, 13 . September 2017 – Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich weltweit zunehmendem Druck und zunehmender Repression ausgesetzt. Darauf weist der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hin. Im Vorfeld des Internationalen Tages der Demokratie (15. September) hat VENRO das Positionspapier „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft“ veröffentlicht , das den Blick auf den zunehmend engeren Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Akteure lenkt - auf den Trend von sogenanntem „Shrinking Space“ . 

Die Aktion „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft” des Verbands Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe wird von medica mondiale aktiv unterstützt.

Blogartikel: "VENRO fordert die Bundesregierung auf: Stop #ShrinkingSpace!"

Link-Medium

Weltweit setzen sich viele Initiativen, AktivistInnen und soziale Bewegungen mit ihrer Expertise und nicht zuletzt mit ihrer Wachsamkeit dafür ein, dass Gesellschaften demokratischer, ökologisch nachhaltiger, gerechter und sozialer werden. In ihrer Funktion als wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und politischen EntscheidungsträgerInnen stärken solche zivilgesellschaftlichen Organisationen demokratische Prozesse.

Die Aktion „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft” des Verbands Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe wird von medica mondiale aktiv unterstützt.

Blogartikel: "VENRO fordert die Bundesregierung auf: Stop #ShrinkingSpace!"

Link-Medium

Zum 25-jährigen Jubiläum von medica mondiale

Seit 1993 engagiert sich die Frauenrechtsorganisation medica mondiale in Kriegs- und Krisengebieten weltweit für traumatisierte Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Gemeinsam mit über 30 Partnerorganisationen wurden mehr als 150.000 Frauen und Mädchen durch psychosoziale, rechtliche, medizinische Beratung und Angebote zur Existenzsicherung unterstützt. Mit Qualifizierungs-, Aufklärungs- und Menschenrechtsarbeit wirkt medica mondiale zudem auf strukturelle gesellschaftliche und politische Veränderungen hin, um gleiche Rechte für Frauen und Mädchen nachhaltig zu sichern und zu verankern.

Autorin: Beate Kriechel, freie Autorin und Redakteurin in Köln
Erschienen in: Dr.med.Mabuse (Sept./Okt. 2018)

Link-Medium

Politik gegen sexualisierte Kriegsgewalt muss feministisch sein

Am 31. Januar 2018 luden die Heinrich-Böll-Stiftung und medica mondiale e.V. in Berlin zur Konferenz »Sexualisierte Kriegsgewalt seit dem Zweiten Weltkrieg – Bedingungen, Folgen und Konsequenzen«. Die Organisator*innen wollten die Frage nach der Verarbeitung von sexualisierter Kriegsgewalt in Nachkriegsgesellschaften in den Fokus rücken. Nachfolgend dokumentiert W&F einen Ausschnitt aus dem Beitrag von Monika Hauser mit ihren Forderungen an die Politik.

Autorin: Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale
Erschienen in: W&F – Wissenschaft & Frieden (3/2018)

Link-Medium

News zum Evaluationsbericht: "Hilfe für Frauen und Kinder in Ruanda – gemeinsam zurück ins Leben"
Sevotas Projekt trägt dazu bei, dass gewaltüberlebende Frauen und ihre Kinder zueinander finden und innerfamiliäre Konflikte abgebaut werden.

Auch 24 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda sind die Folgen der Gewalt für viele Menschen weiterhin spürbar. Zwar spielen ethnische Zugehörigkeiten offiziell keine Rolle mehr. Stigmatisierung und Diskriminierung sind dennoch weit verbreitet. Darunter leiden insbesondere Frauen, die während des Genozids vergewaltigt wurden. Viele haben Kinder aus den Vergewaltigungen geboren, die heute junge Erwachsene sind und häufig als „Kinder von Völkermördern“ ausgegrenzt und benachteiligt werden.
Bis heute gibt es in Ruanda viele Organisationen, die Genozid-Überlebenden Unterstützung anbieten. Sevota hat jedoch als einzige einen familienzentrierten Ansatz, der dazu beiträgt, dass Betroffene mit ihrer individuellen Geschichte verstanden werden. Dieses Verständnis stärkt sie, hilft ihnen, ihre Traumata zu bearbeiten und in der Familie offener aufeinander zuzugehen. Im Weiteren fördert es den Wandel vom passiven zum aktiven Mitglied einer Gemeinschaft und ist wesentlich dafür, dass Diskriminierung abgebaut und gesellschaftliche Versöhnung möglich wird.

Link-Medium

Seit 1993 unterstützt medica mondiale Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten und macht sich politisch für deren Rechte stark. Damit sie frei von Gewalt in Würde und Gerechtigkeit leben können.
Gemeinsam mit über 30 Partnerorganisationen weltweit hat medica mondiale seit 1993 mehr als 150.000 Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten durch psychosoziale, rechtliche, medizinische Beratung und Angebote zur Existenzsicherung unterstützt.
Seit unserer Gründung haben wir 58,4 Millionen Euro für die Unterstützung von Frauen und Mädchen weltweit zur Verfügung gestellt. Damit konnten wir über 310 Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa fördern und nachhaltige Strukturen aufbauen.
Copyright Video: Angelika Söhne/medica mondiale

Link-Medium

Copyright: Deutsche Welle
Im Mittelpunkt des Interviews der Deutschen Welle mit der Gründerin der Frauenrechtsorganisation medica mondiale, Monika Hauser, stehen die Kinder des Krieges in Bosnien. Jene, deren Leben vor rund 25 Jahren damit begann, dass ihre Mütter vergewaltigt wurden.
Die Täter? (Gegnerische) Soldaten, Blauhelmsoldaten, Paramilitärs, Angehörige verfeindeter Volksgruppen, ehemalige Nachbarn, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und andere. Über deren Kinder wird jahrzehntelang ebenso geschwiegen, wie über die Menschrechtsverletzungen, die ihre Mütter erleiden mussten. Kaum ein Krieg, in dem das anders ist.
Eins ist klar: Sexualisierte Gewalt und das Schweigen darüber sind kein Zufall. Wenigstens wurden in Bosnien-Herzegowina durch Frauenorganisationen wie Medica Zenica oder Vive Žene in Tuzla schon sehr früh Unterstützungsangebote für Frauen und Mädchen aufgebaut.
Tabus zu beseitigen, das Schweigen zu brechen und die Gesellschaft auf die schwelenden Folgen der Kriegsgewalt aufmerksam zu machen, hat sich die neu gegründete Organisation Forgotten Children of War auf die Fahnen geschrieben. Gegründet wurde sie 2015 von zwei Menschen, die eine Kindheit und Jugend lang damit leben mussten, stigmatisierte Kriegskinder zu sein und die Stärke besitzen, Ungerechtigkeiten und Tabus anzuprangern: Ajna Jusic und Alen Muhic. medica mondiale ist sehr daran interessiert, die Arbeit von Forgotten Children of War mittels Spenden finanziell und fachlich beratend zu unterstützen.
TV- Interview mit Ajna Jusic von Forgotten Children of War.

Link-Medium

Konflikte werden seit jeher auf dem Rücken von Frauen und Mädchen ausgetragen. Auch gegenwärtig gibt es Grund genug, wütend zu sein. Sexualisierte Gewalt ist längst nicht gebannt – ob im Irak, in Syrien, Afghanistan, im Ostkongo oder hierzulande.
Doch unser Einsatz zeigt, was solidarische Unterstützung bewegen kann. Mehr als 150.000 Frauen haben wir in den letzten 25 Jahren neue Kraft und Perspektiven gegeben. Machen Sie mit! Zeigen Sie sich solidarisch und helfen, dass Frauen und Mädchen weltweit sagen können: Kein Krieg auf meinem Körper!

Link-Medium
spenden
schließen