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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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In diesem Podcast wird erklärt, was feministische Außenpolitik ist und wie neben der Repräsentation von Frauen auch eine aktive Beteiligung und Gestaltung politischer Prozesse und ein neues Verständnis von Sicherheit erreicht werden kann.
Mit Statements von Jeannette Böhme, Referentin für Politik und Menschenrechte bei media mondiale.
Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung

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Fast jede zweite bosnische Frau hat in ihrem Leben Gewalt erfahren, doch nur etwa fünf Prozent von Ihnen zeigen diese Gewalt an. Unterstützung von Seiten der Polizei ist keine Selbstverständlichkeit. "Es ist wichtig, die neue Generation von PolizistInnen entsprechend auszubilden. Sie müssen Überlebende von Gewalt schützen und ihnen zuhören" so Sabiha Husic von Medica Zenica.
Copyright: Thomson Reuters Foundation

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Mit der vorliegenden Broschüre zeigen wir einige Ursachen und Folgen der allgegenwärtigen Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf und geben Beispiele aus unserer Arbeit – auch wenn dies hier nicht allumfassend möglich ist. Es liegt in der Verantwortung von uns allen, die gesellschaftlichen Zusammenhänge zu sehen, sie ernst zu nehmen und sich für Veränderungen stark zu machen. Erst dann lässt sich der Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Erst dann wird es echte Geschlechtergerechtigkeit geben.
© medica mondiale, 2019

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Frauenärztin über Rente für vergewaltigte Frauen aus dem Kosovo

Ein Interview von Tatjana Coerschulte, Hessische Niedersächsische Allgemeine, 26.02.2019

Im Kosovo-Krieg 1998/99 sollen schätzungsweise 20 000 Mädchen und Frauen systematische Vergewaltigungen erlitten haben. Seit einem Jahr können sie deswegen im Kosovo eine staatliche Rente von 230 Euro pro Monat beantragen. Auch Frauen, die inzwischen im Ausland leben, etwa in Deutschland, haben Anspruch auf diese Zahlungen. Im Interview schildert die Gründerin der Hilfsorganisation medica mondiale, die Frauenärztin Monika Hauser (59), mit welchen Schwierigkeiten die Frauen bis heute kämpfen und warum die Rente eine Errungenschaft ist.

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News zum Evaluationsbericht: Rückgang der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Medica Liberia schafft kompetente Unterstützungsstrukturen für Gewaltüberlebende, muss jedoch mehr für deren Nachhaltigkeit tun.

Unkomplizierte Hilfe für Gewaltbetroffene, kompetente Beratung und größere Aufmerksamkeit für das Problem sexualisierter Gewalt – zu diesen Voraussetzungen will Medica Liberia im Rahmen ihres aktuellen Projekts beitragen, um geschlechtsspezifischer Gewalt und ihren Folgen entgegenzuwirken. Dazu setzt sich die liberianische Nichtregierungsorganisation in zwölf Dorfgemeinschaften rund um Monrovia für den Aufbau kompetenter Anlaufstellen für Gewaltbetroffene ein, bildet Fachkräfte weiter und sensibilisiert die Bevölkerung. Nach der Hälfte der Projektlaufzeit hat ein Evaluationsteam nun den bisherigen Verlauf des Vorhabens bewertet und Empfehlungen für dessen erfolgreiche Weiterführung formuliert. 

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Monika Hauser, Gründerin der Kölner Frauenrechtsorganisation medica mondiale:
"Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, wollen wir deutlich machen, dass Kriege nach wie vor auf den Körpern von Frauen und Mädchen ausgetragen werden."
Mit einem Aktionstag in Köln machte medica mondiale auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. In diesem Video sind die Highlights des Aktionstags gegen Gewalt an Frauen zu sehen: ein Interview mit Monika Hauser, Stimmen von PassantInnen, der Auftritt des Flashmob-Chors sowie unterstützende Worte von Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin am Museum Ludwig (Standort der Video-Projektion am 25.11.2018).
Mehr Infos zur Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper" unter:
https://www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de
Copyright Video: Anna Verena Mueller/medica mondiale

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Kein Krieg auf meinem Körper


Jede zweite Frau in Europa hat seit ihrem 15. Lebensjahr mindestens eine Form sexueller Belästigung erlebt, so eine Infografik des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments (EPRS) vom März 2018. Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom November 2017 belegen: Jede dritte Frau auf der Welt erfährt im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexualisierte Gewalt - meist durch ihren Partner.

"Akute Konflikt- und Nachkriegssituationen und Vertreibung verschärfen Gewalt innerhalb der Familie und führen oft zu neuen Formen von Gewalt gegenüber Frauen", erklärt Monika Hauser, Gründerin der Kölner Frauenrechtsorganisation medica mondiale. "Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, wollen wir deutlich machen, dass Kriege nach wie vor auf den Körpern von Frauen und Mädchen ausgetragen werden."

Mit einem Aktionstag in Köln macht medica mondiale auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Am 25. November 2018 ab 16 Uhr zeigt eine Projektion an der Fassade des Museums Ludwig Porträts sowie Zahlen und Fakten zur Situation von Frauen und Mädchen weltweit. Dazu Rita Kersting, Stellvertretende Direktorin am Museum Ludwig: "Wir hoffen, dass viele Menschen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden und gratulieren medica mondiale zum 25-jährigen Bestehen!"

"Tagtäglich werden Frauen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt", erläutert Hauser. Auch auf der Flucht setze sich diese Gewaltspirale fort - bis hin in deutsche Flüchtlingsunterkünfte. Deshalb fordert die Gynäkologin und Aktivistin: "Schauen wir gemeinsam hin und nicht weg. Solidarität beginnt bei uns selbst."

Der 25. November läutet die "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" ein. Bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember finden weltweit Aktionen statt, die auf die Diskriminierung von Frauen und Mädchen hinweisen und Geschlechtergerechtigkeit fordern, damit Frauen ohne Gewalt leben können.

Projektion "Kein Krieg auf meinem Körper. Frauen leben ohne Gewalt."


Termin: Sonntag, 25. November 2018, ab 16 Uhr
Ort: Museum Ludwig, Köln (Fassade rechts neben dem Eingang in Richtung HBF und Heinrich-Böll-Platz)

Infos unter: https://www.facebook.com/medicamondiale/

Seit 25 Jahren setzt sich medica mondiale für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ein. Dabei versteht sich die Organisation als Anwältin für die Rechte und Interessen von Frauen, die sexualisierte Kriegsgewalt überlebt haben. Neben medizinischer, psychosozialer und rechtlicher Unterstützung bietet medica mondiale Programme zur Existenzsicherung und leistet politische Menschenrechtsarbeit. 2008 wurde die Gründerin der Organisation, Dr. Monika Hauser, mit dem Right Livelihood Award, dem so genannten Alternativen Nobelpreis, ausgezeichnet.

Mehr zur Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper":
https://www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de/

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