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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Copyright: Deutsche Welle

Sybille Fezer, Geschäftsführender Vorstand Programme bei medica mondiale, spricht im Interview mit der Deutschen Welle über die UN-Resolution 2467, die am 22.04.2019 verabschiedet wurde.

Der UN-Sicherheitsrat fordert die UN-Mitgliedsstaaten mit der Resolution 2467 auf, ihre Gesetzgebung zu sexualisierter Gewalt in Kriegs- und Krisengebieten zu stärken und die Verfolgung der Täter auszuweiten.

Sybille Fezer begrüßt, dass Außenminister Heiko Maas und die Bundesregierung sich im Rahmen ihres nichtständigen Sitzes im UN-Sicherheitsrat für die Agenda "Frauen, Frieden, Sicherheit" und für das Thema sexualisierte Gewalt in Kriegen einsetzen: "Es ist wichtig, dass das Thema immer wieder auf die Agenda kommt und jetzt eben erneut. Seit dem Jahr 2000 gibt es mehrere Resolutionen die vom Sicherheitsrat dahingehend verabschiedet wurden, aber die Umsetzung lässt noch sehr auf sich warten."

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Tag für Tag sind Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Auch in Deutschland wurden Schätzungen zufolge allein am Ende des zweiten Weltkriegs bis zu zwei Millionen Frauen und Mädchen vergewaltigt. Kriegsvergewaltigungen haben weitreichende Folgen und wirken sich nicht nur auf das Leben der Betroffenen, sondern auch darüber hinaus auf das Leben der nachfolgenden Generationen aus.

Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, diskutiert mit Dr. Katharina Drexler und Sabiha Husic im Literaturhaus Köln zum Thema Vererbte Geschichte(n) – Kriegsvergewaltigungen und transgenerationale Traumatisierung.

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Als nicht-ständiges Mitglied im VN-Sicherheitsrat wird Deutschland in den Jahren 2019 bis 2020 internationale Sicherheitspolitik mitgestalten. In diesem Rahmen hat die Bundesregierung die Agenda «Frauen, Frieden und Sicherheit» zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte erklärt. Der deutsche Vorsitz im VN-Sicherheitsrat im April 2019 soll im Zeichen des Kampfes gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten stehen. So plant die Bundesregierung unter anderem eine weitere Resolution in das VN-Gremium einzubringen, um nach eigener Aussage «normative Lücken» zu schließen und so vor allem Frauen und Mädchen besser vor Gewalt zu schützen.

Die unterzeichnenden Organisationen begrüßen es ausdrücklich, dass sich Deutschland diesem zentralen Thema widmet. Mit Sorge betrachten wir jedoch die Initiative, eine weitere Resolution zu verabschieden. Angesichts der weiter erstarkten antidemokratischen und entschieden frauenfeindlichen Positionen im VN-Sicherheitsrat sehen wir die Gefahr, dass am Ende ein schwacher Resolutionstext verhandelt und verabschiedet wird. So untergraben einige mächtige Mitglieder im Sicherheitsrat wie Russland, China oder die USA Frauenrechte und stellen etwa das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und Mädchen erneut in Frage. Bereits erreichte Erfolge könnten so zunichte gemacht und die Agenda «Frauen, Frieden und Sicherheit» insgesamt empfindlich geschwächt werden.

Unterzeichnet von:
Heinrich Böll Stiftung
medica mondiale
care
Deutscher Frauenrat
OWEN – Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V.
UN Women
Frauen Netzwerk für Frieden
CFFP – Center for Feminist Foreign Policy
The Canaan Project
Deutscher Frauenring e.V.





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Wie korrelieren eigentlich nukleare Drohungen, nukleare Aufrüstung und gewisse Formen militanter Außenpolitik mit männlichen Rollenbildern? Wie wirken sich tradierte Geschlechterrollen generell auf Frieden und Sicherheit aus und welche (Fehl)entwicklungen - etwa in der Rüstungspolitik – lassen sich auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass Frauen in nationalen und internationalen Gremien der Außen- und Sicherheitspolitik nach wie vor stark unterrepräsentiert sind. Wie würde Atomwaffenpolitik aus feministischer Perspektive aussehen? Sicherheit, die sich an menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht auf Macht und Militärberuht?

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Deutschland ist ab Januar 2019 nichtständiges Mitglied im UN Sicherheitsrat und hat die Möglichkeit, die Resolution 1325 nun umzusetzen. Doch wie sieht dies in der Praxis aus? Inwieweit spielt eine feministische Außenpolitik in Konfliktresolutionsprozessen eine Rolle oder wie können Friedensprozesse durch einen feministischen Ansatz nachhaltiger und stabiler gestaltet werden? Inwieweit werden die Forderungen von (lokalen) zivilgesellschaftlichen Organisationen und Frauenbewegungen in den jeweiligen Ländern von der internationalen Gemeinschaft gehört und unterstützt? In diesem Podcast wird genauer auf Syrien geblickt, aber auch mit Aktivistinnen aus Myanmar und Kolumbien gesprochen.
Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung 

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In diesem Podcast wird erklärt, was feministische Außenpolitik ist und wie neben der Repräsentation von Frauen auch eine aktive Beteiligung und Gestaltung politischer Prozesse und ein neues Verständnis von Sicherheit erreicht werden kann.
Mit Statements von Jeannette Böhme, Referentin für Politik und Menschenrechte bei media mondiale.
Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung

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Fast jede zweite bosnische Frau hat in ihrem Leben Gewalt erfahren, doch nur etwa fünf Prozent von Ihnen zeigen diese Gewalt an. Unterstützung von Seiten der Polizei ist keine Selbstverständlichkeit. "Es ist wichtig, die neue Generation von PolizistInnen entsprechend auszubilden. Sie müssen Überlebende von Gewalt schützen und ihnen zuhören" so Sabiha Husic von Medica Zenica.
Copyright: Thomson Reuters Foundation

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Mit der vorliegenden Broschüre zeigen wir einige Ursachen und Folgen der allgegenwärtigen Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf und geben Beispiele aus unserer Arbeit – auch wenn dies hier nicht allumfassend möglich ist. Es liegt in der Verantwortung von uns allen, die gesellschaftlichen Zusammenhänge zu sehen, sie ernst zu nehmen und sich für Veränderungen stark zu machen. Erst dann lässt sich der Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Erst dann wird es echte Geschlechtergerechtigkeit geben.
© medica mondiale, 2019

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