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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Monika Hauser war anlässlich des 25. Jubiläums von medica mondiale zu Gast in der Radiosendung "DOMRADIO Der Tag":

"(...) Die Medienberichte (über sexualisierte Gewalt an Frauen im Krieg in Bosnien und Herzegowina) waren damals sehr sensationalisierend. Dem wollte ich etwas Kraftvolles entgegen setzen. Mir war klar, diese Frauen brauchen empathische Unterstützung. (...) Ich habe mich also auf den Weg nach Bosnien gemacht. (...)
(Seit 25 Jahren) tun wir diese Arbeit, weil es uns gut geht und wir unser Wissen weitergeben wollen und letztendlich wissen Frauen weltweit, was sexualisierte Gewalt bedeutet. Das vereint uns in dieser feministischen Überzeugung, dass Geschlechtergerechtigkeit weltweit nötig ist. (...)"


Ausstrahlung: 05.06.2018
Copyright: Domradio
Viele weitere Fotos, Videos und News zu 25 Jahre medica mondiale finden Sie unter: www.medicamondiale.org/25-jahre

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In den letzten 25 Jahren fand eine veränderte Wahrnehmung und Neubewertung sexualisierter Gewalt statt. UN-Sicherheitsrat, UN-Vollversammlung, EU-Parlament - sie alle haben sich immer wieder mal mit dem Thema befasst, haben wortstarke Resolutionen oder Statements verabschiedet und Untersuchungskommissionen eingesetzt. Einerseits ein Erfolg, andererseits ist die Fortdauer sexualisierter Gewalt weiterhin unübersehbar. Des weiteren gibt es eine Tendenz, sexualisierte Gewalt im Krieg ausschließlich im Lichte ihrer kriegsstrategischen Funktion zu sehen. Doch sexualisierte Kriegsgewalt ist viel komplexer. Was kommt zum Vorschein, wenn auch die Bereiche jenseits der kriegsstrategischen Funktion beleuchtet werden?

Der Artikel ist Teil des Essaybands "Gewalt und Geschlecht: Männlicher Krieg – Weiblicher Frieden?"
Herausgegeben von Georch Pieken/ Militärhistorisches Museum der Bundeswehr/ Sandstein Verlag
Erschienen zur Ausstellung „Geschlecht und Gewalt“ im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden, zu sehen bis 30.10.2018.

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Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von medica mondiale empfing Oberbürgermeisterin Henriette Reker Monika Hauser am 4.6.2018 im historischen Rathaus von Köln. In Ihrer Rede mobilisierte Monika Hauser gegen die geplanten Massenunterkünfte ("Anker-Zentren") für geflüchtete Menschen, betonte die Wichtigkeit des trauma-sensiblen Ansatzes für eine nachhaltige Arbeit mit Überlebenden und schilderte medica mondiales Vision eines Kölns frei von sexualisierter Gewalt.
Viele weitere Fotos, Videos und News zu 25 Jahre medica mondiale finden Sie unter: www.medicamondiale.org/25-jahre

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Traumasensitives Yogaprogramm mit Dagmar Härle
Traumatische Erfahrungen können das Körperempfinden beeinflussen und bis hin zu einem Gefühl der Taubheit oder Nichtexistenz von Körperteilen, -regionen oder des gesamten Körpers führen. Beim traumasensitiven Yoga liegt der Fokus auf dem achtsamem Wahrnehmen körperlicher Empfindungen, welches die Betroffenen dabei unterstützt, emotionale und körperliche Reaktionen beobachten zu können, ohne von ihnen überschwemmt und überwätligt zu werden.

Mehr Infos zum Thema Yoga und Traumatherapie im Einsatz bei medica mondiale finden Sie in unserer News zu "Yoga & Frauenrechte".
Copyright Video: Institut für Traumatherapie


Die Erstellung des Videos auf Arabisch wurde vom TraumaHilfezentrum Nürnberg, medica mondiale, Moving Child, Traumatherapeutin Maria Zemp und dem Schweizerischen Roten Kreuz unterstützt.

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25 Jahre im Einsatz für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten: Wut, Mut und Solidarität – das waren die Antriebskräfte von Monika Hauser, als sie im Winter 1992 nach Bosnien aufbrach. Die Medien berichteten ausgiebig über die massenhaften Vergewaltigungen auf dem Balkan. Als angehender Frauenärztin war Monika Hauser klar, dass die Überlebenden dringend medizinische und psychologische Unterstützung benötigten. Wenige Monate später, im Frühjahr 1993, errichtete sie gemeinsam mit bosnischen Fachfrauen in der Stadt Zenica das erste Therapiezentrum für vergewaltigte und traumatisierte Frauen und Mädchen. Monika Hauser wollte dem Grauen des Krieges etwas entgegensetzen: Sicherheit, Verbundenheit und eine empathische, ganzheitliche Unterstützung.
Frieden gibt es nur mit Frauen
Diese Mischung aus Pioniergeist und solidarischer Haltung prägt nach wie vor unsere Arbeit. Auch 25 Jahre nach Gründung von medica mondiale stehen Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt. 
Viele weitere Fotos, Videos und News zu 25 Jahre medica mondiale finden Sie unter: www.medicamondiale.org/25-jahre

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Veranstalterin der Konferenz „A transgenerational perspective on conflict-related sexual violence: Facing the Past – Transforming the Future“ war der Wissenschaftsverbund CHIBOW (Children Born of War) in Kooperation mit den Universitäten Leipzig und Greifswald. Sie fand am 14. Mai in Sarajevo statt und wurde von über 100 Menschen aus der Wissenschaft, aus Ministerien, aus Frauenrechtsorganisationen und der Presse besucht.

Verwandte Themen


Studie „We are still alive” über Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen & zu Bewältigungsstrategien von Überlebenden in Bosnien, Kurzfassung (medica mondiale/Medica Zenica 2014)
Video zur Studie „We are still alive“ zu Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen in Bosnien und Herzegowina (Englisch)

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Making of Video: Fotoshooting 
Video zum Fotoshooting der Anti-Gewalt-Kampagne "Kein Krieg auf meinem Körper." von medica mondiale, Köln.
Hintergrund
Tagtäglich werden Frauen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten vergewaltigt, gefoltert, verschleppt und versklavt. Unter dem Titel »Kein Krieg auf meinem Körper.« startet medica mondiale zum 25. Jubiläum eine Kampagne, um auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie Frauen in Kriegsgebieten geschützt werden können.
Solidartät zeigen & mitmachen
Bei Aktionen und Veranstaltungen laden wir Frauen und Männer ein, sich wie viele prominente FürsprecherInnen unseren Forderungen anzuschließen. Machen auch Sie mit und teilen Sie unsere Botschaften. Damit Frauen und Mädchen weltweit frei von Gewalt in Würde und Gerechtigkeit leben können.
Weitere Informationen ab Juni 2018 unter
www.kein-krieg-auf-meinem-körper.de  

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