Spenden

Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

MediathekMedia Centre
NAVIGATION

Mediathek

medica mondiale mediathek

Stress- und Traumasensibilität als stärkende Haltung in der Arbeit mit geflüchteten Menschen

Traumatische Erfahrungen und der Versuch sie zu bewältigen, erschwert es vielen Zufluchtsuchenden, sich in einer neuen Situation zurechtzufinden. Hinzu kommt die Belastung durch prekäre Lebens- und Arbeitsbedingungen und verschärfte Asylverfahren. Das gilt sowohl für die Geflüchteten als auch für deren Unterstützer*innen, für die der Umgang mit Traumadynamiken ebenso herausfordernd ist. Vor allem Leitungsfachkräfte haben die Möglichkeit, sich und ihr Team langfristig zu stärken und Entlastung zu schaffen, indem sie Stress- und Traumasensibilität in ihrem Arbeitsalltag etablieren.

medica mondiale bietet praxisbezogene Fortbildungen im STA – stress- und traumasensibler Ansatz® an. Vermittelt werden Grundprinzipien der Stress- und Traumasensiblität. Im Arbeitskontext angewendet tragen diese zu individueller Stabilität und solidarischer Verbindung der Zufluchtsuchenden bei. Die Teilnehmenden der Fortbildung erfahren, wie sie zusätzlichen Stress für die Betroffenen vermeiden und einer Reaktivierung von Trauma-Symptomen vorbeugen.

Link-Medium

„Rise up, rise up, women of Africa“
Unsere Partnerorganisation MEMPROW in Uganda grüßt herzlich alle UnterstützerInnen von medica mondiale mit ihrem Frauenrechts-Song:
Rise up, rise up, women of Africa,
Rise up, rise up girls of Africa,
Oh, discover the treasure in you.
Say no to gender bias, Domestic and sexual abuse,
Keep off peer pressure No no no no no
Portray a sign of hope
Das Team von medica mondiale wünscht Ihnen für das neue Jahr Freude, Kraft und Zuversicht. 
Sängerinnen: Von MEMPROW gestärkte Schülerinnen der Erussi Secondary School in Nebbi, Uganda.
Copyright: Rendel Freude/medica mondiale


Erfahren Sie mehr über das Engagement unserer Partnerorganisation MEMPROW in Uganda

Link-Medium

"Unsere Vision: Frauen und Mädchen leben in einer Welt ohne Gewalt, sie leben in Würde und Gerechtigkeit. Mit unserer feministischen Vision machen wir nicht vor Ländergrenzen halt. Sie gibt uns Kraft, über Grenzen zu gehen, mit einem offenen Blick für die Anliegen von Frauen weltweit. Als Hilfsorganisation sind wir in vielen Ländern mit anderen Frauenrechtlerinnen in Kontakt oder fühlen uns ihnen verbunden. Die vorgestellten Porträts stehen hier nur exemplarisch für unzählige mutige „Heldinnen“, die oft unter schwierigsten Umständen und nicht selten im Verborgenen für die Rechte von Frauen kämpfen. Solidarität stärkt."
Monika Hauser, Gründerin von medica mondiale  

Link-Medium

Warum psychosoziales und wirtschaftliches Empowerment verbinden?

Die Entmachtung von Frauen und Mädchen im Norden Ugandas ist sehr vielschichtig, verwoben und komplex. Frauen und Mädchen leiden an unterschiedlichen Formen von Stress, wie beispielsweise an traumatischem Stress aufgrund von Kriegsverletzungen, die ungeheilt bleiben und weitreichende Konsequenzen in den heutigen Familien und Gemeinden haben, als auch an anhaltendem existentiellen Stress.

Dies kann als langfristige Folge von Krieg, Gemeinschaftsstörung und Vertreibung gesehen werden. Faktoren wie diese verstärken die Armut massiv, mit der die Region ohnehin zu kämpfen hat aufgrund der nachwirkenden Konsequenzen des Konflikts und des durch das jahrelange Leben in Vertriebenencamps entstandenen Abhängigkeitssyndroms.
Um eine Besserung der sozio-ökonomischen Situation zu erreichen ist es notwendig, die Menschen dabei zu unterstützen, persönliche und sozialbedingte Blockaden zu überwinden und ihre Fähigkeit, das ökonomische Potential der Region zu entwickeln, wiederzuerwecken.
Ökonomischer Erfolg braucht ganz klar stabile Köpfe sowie stabile und ermächtigende Beziehungen.

Eingeschränkte Verwendungs-, Reproduktions- und Übersetzungserlaubnis
medica mondiale und FOWAC gestatten Non-Profit-Organisationen, dieses Handbuch für den Gebrauch in Workshops oder als allgemeines Trainingstool zu vervielfältigen und zu übersetzen. Allerdings bitten wir darum, das Werk medica mondiales und FOWACs anzuerkennen und bei Verwendung unserer Zeichnungen, Texte oder Ideen innerhalb schriftlichen Materials, über info@medicamondiale.org und fowacwomen@gmail.com um unsere Erlaubnis zu bitten und eine Kopie an beide Organisationen zu senden.

Link-Medium

Das Qualifizierungsprogramm STAR (Stress- und traumasensibler Ansatz zur Resilienzförderung von Zufluchtsuchenden und Helfenden) in NRW soll Retraumatisierungen von Geflüchteten, insbesondere von Frauen und Mädchen, vorbeugen und zu ihrer psychischen Stabilisierung beitragen. Das Programm umfasst Seminare für haupt- und ehrenamtlich Engagierte sowie für Multiplikatorinnen mit Fluchthintergrund aus NRW.

Haupt- und Ehrenamtliche:
Schulung in stress- und traumasensibler Unterstützung

Im Projektzeitraum 2016 bis 2017 wurden Referentinnen zu stress- und traumasensibler Unterstützung von Gewaltbetroffenen und Selbstfürsorge in NRW geschult. Ihr Wissen vermittelten sie erfolgreich an Haupt- und Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten. Viele Teilnehmende berichten, durch die Fortbildung eine traumasensiblere Haltung im Kontakt mit Geflüchteten und eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Anzeichen von Traumatisierung erlangt zu haben.

Multiplikatorinnen mit Fluchthintergrund: Stärkung der Selbsthilfekompetenzen

Ehrenamtlich engagierte Migrantinnen, die sich aktiv für die Stärkung geflüchteter Frauen einsetzen, wurden im Rahmen des STAR-Programms qualifiziert und gestärkt. Die Teilnehmerinnen gaben an, dass das Training sie zur eigenständigen Leitung einer Frauengruppe ermutigte.
Im Rahmen eines Political Talks, eines Filmprojekts und beim Fachtag 2017 mit dem Titel „Aus dem Schatten treten. Geflüchtete Frauen: selbstorganisiert, solidarisch, selbst-bewusst“ machten sie zudem öffentlich auf die Herausforderungen und den Bedarf geflüchteter Frauen in NRW aufmerksam.

Die Projektevaluation des STAR-Programms dient der Weiterentwicklung und Konzeption von Folgeprojekten in Deutschland und ist ein wertvoller Bestandteil des Lernprozesses von medica mondiale e.V..

medica mondiale Fortbildungen zu Trauma und Flucht

Link-Medium

Gedämpftes Licht, bunte Tücher hängen an der Wand. Ein wohlig-warmes Feuer knistert. Männer und Frauen - unter ihnen Monika Hauser - lauschen aufmerksam den Erzählungen von Dishani Jayaweera, einer Friedensaktivistin aus Sri Lanka. Durch diese vertrauensvollen Momente rücken sie zusammen: 30 erfahrene FriedensstifterInnen aus aller Welt, die sich zum zweiten Mal beim "Global Peacebuilders Summit" in Paretz bei Berlin trafen. Monika Hauser: "Uns vereint bei allen Hindernissen und Widerständen, die uns in unserem Arbeitsalltag begegnen, der gemeinsame Glaube an den Frieden." In ihrem Reise-Fototagebuch erzählt Monika Hauser von diesen bereichernden Begegnungen.

Link-Medium

Leben nach der Gewalt: Nabintu erzählt ihre Geschichte

Nabintu zeigt ihre Narben von den unzähligen Messerstichen, die ihr die Rebellen zugefügt haben. Die Rebellen töteten vor ihren Augen ihren Mann und ihren Sohn, dann vergewaltigten sie Nabintu. Bei PAIF bekam sie neue Kleidung, Medizin und eine Ziege. Im Video erzählt Nabintu, wie sie ihr Leben in die Hand nahm und ihr eigenes Business startete.

Copyright des Videos

Das Video wurde von Frau Nyokabi Kahura von african visuals produziert. Es entstand im Rahmen einer Dokumentation für Malteser International und wurde medica mondiale unentgeltlich überlassen. Herzlichen Dank.

Link-Medium
spenden
schließen