Spenden

Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

SucheSuche
MediathekMedia Centre
NAVIGATION
kartenansicht

Mediathek

medica mondiale mediathek

Wie durch ein Brennglas hat die COVID-19-Pandemie die systemischen Geschlechterungerechtigkeiten weltweit sichtbar gemacht. Die ungerechte Verteilung von oftmals unbezahlter Sorgearbeit und die einhergehende Mehrbelastung sowie finanzielle Benachteiligung von Frauen ist nur ein Beispiel. Auch der enorme Anstieg von sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt während der Pandemie ist Ausdruck bereits bestehender diskriminierender Geschlechterverhältnisse in patriarchalen Gesellschaften.


Gleichzeitig sind es insbesondere Frauen, die sich für die Eindämmung von COVID-19 einsetzen und Überlebende von Gewalt unterstützen. Durch ihre Arbeit in zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber auch ihre Tätigkeit in lebenserhaltenden Berufen und vitale Rolle für ihre Familien leisten sie einen existentiellen Beitrag, um die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen.


Die kommende Bundesregierung steht vor der Aufgabe, gemeinsam mit internationalen Partner:innen tragfähige Lösungen für eine geschlechtergerechte Bewältigung der Pandemie zu entwickeln und feministische Antworten auf die eskalierende sexualisierte Gewalt zu finden, die kurz- und langfristig wirksam sind. Denn bislang hat die Politik geschlechtsspezifische Auswirkungen der Krise kaum in den Blick genommen.

Link-Medium

Die Gesamtsituation von Frauen und Mädchen weltweit hat sich während der Pandemie verschlechtert. In vielen Ländern hat Gewalt gegen Frauen und Mädchen, insbesondere sexualisierte und häusliche Gewalt stark zugenommen. Trotz frühzeitiger Warnungen und ersten Belegen für die erhöhte Gewalt gegen Frauen hat die Politik die Situation von Frauen und Mädchen bislang nicht ausreichend berücksichtigt. medica mondiale ruft Politiker:innen dazu auf, aktiv für Frauenrechte einzustehen, das Thema sexualisierte Gewalt anzusprechen im Wahlkampf und danach: Maßnahmen gegen sexualisierte und geschlechtsspezifische (Kriegs-)Gewalt sowie die diskriminierungsfreie Unterstützung von Überlebenden müssen zu einem zentralen Anliegen der kommenden Legislaturperiode gemacht werden.

Link-Medium

Am 24. Februar 2021 hat das Bundeskabinett den dritten Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Agenda “Frauen, Frieden und Sicherheit” verabschiedet. Mit dem dritten Nationalen Aktionsplan zur Agenda “Frauen, Frieden und Sicherheit” legt die Bundesregierung ein umfassendes Strategiepapier vor, um Frauen vor Gewalt in bewaffneten Konflikten zu schützen und an Friedensprozessen zu beteiligen. 

Link-Medium

News zum Evaluationsbericht: Verbesserte Lebensgrundlagen stärken Frauen und Geflüchtete im Kosovo
Verbesserte Existenzsicherung für weibliche und jugendliche Rückkehrerinnen und ihre Gemeinde in der Region Dukagjini im Kosovo


Nach Abschluss des Projekts „Livelihood Kosovo“ zeigt die Evaluierung: Unsere Partnerorganisation Medica Gjakova hat im kosovarischen Dukagjini neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen geschaffen und erreicht, dass sie psychologisch und wirtschaftlich gestärkt sind.

Link-Medium

Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, sprach bei der 10. Empathie-Konferenz im Rahmen des International Science Festivals - Geist Heidelberg über die praktische Seite der Empathie.


"Fühlen wir nicht alle immer wieder diesen tiefen Wunsch nach Veränderung von unerträglichen Lebenssituationen und den Drang, destruktiven Verhaltensweisen Einhalt zu gebieten?" fragt Monika Hauser.


"Wir müssen doch in der Lage sein, bei Unrecht unserem Mitgefühl Ausdruck zu geben und auch weil wir es unerträglich finden, das nicht zu tun. Dafür müssen wir uns aber [...] fühlen können und das bedeutet immer auch gut für uns selbst sorgen zu können, achtsam zu sein im Umgang mit uns selbst, aber auch mit der Welt. Empathie reicht nicht, sondern es braucht aktives Handeln und die wilde Entschlossenheit, unhaltbare Zustände verändern zu wollen."


Die 10. Empathie-Konferenz des DAI Heidelberg fand unter dem Titel "Empathie unter Druck? Wie wir in Krisen und Konflikten Empathie erfahren." statt.


Copyright: DAI-Heidelberg

Link-Medium

Sabiha Husic, Leiterin von Medica Zenica, zieht 25 Jahre nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens von Dayton Bilanz. Das Abkommen stoppte den Krieg, das Töten sowie die Kriegsvergewaltigung von Frauen. Aber das Friedensabkommen von Dayton hat nicht wirklich zu Frieden, Versöhnung und Sicherheit in Bosnien-Herzegowina geführt. 

Link-Medium

Wie wirken sich Gewalterlebnisse auf nachfolgende Generationen aus? In der Nachkriegsgesellschaft und folgenden Generationen wurde und wird sexualisierte Gewalt, die während des Zweiten Weltkrieg gegen Frauen und Mädchen verübt wurde, kaum thematisiert. Am 24. November 2020 sprachen Monika Hauser und Karin Griese von medica mondiale mit der Filmemacherin und Enkelin einer Betroffenen von sexualisierter Kriegsgewalt Katja Duregger über die Auswirkungen von transgenerationalem Trauma. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der VHS Köln statt.


Verwandte Themen


Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

Link-Medium
spenden
schließen