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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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In den allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Fortbildungsprogramm von medica mondiale erfahren Sie Details


zur Anmeldung & zum Vertragsabschluss,
zur Teilnahmegebühr & zur Fälligkeit,
zu Stornierungen,
zur Ausbildungsdurchführung & zur Ausbildungsannulierung,
zum Datenschutz,
zum Urheberrecht und
zur Haftung
in Bezug auf die Fortbildungen von medica mondiale.


Hintergrundinformation:


Seit 2009 bietet medica mondiale bereits ein Fortbildungsprogramm in Deutschland an. Die Fortbildungen stärken Handlungskompetenzen für den Umgang mit Stress- und Traumafolgen und sensibilisieren für geschlechtsspezifische Aspekte von Gewalt. Das Programm richtet sich sowohl an Fachkräfte, Beschäftigte aus der Entwicklungspolitik als auch an allgemein Interessierte.

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Copyright: Deutsche Welle

Sybille Fezer, Geschäftsführender Vorstand Programme bei medica mondiale, spricht im Interview mit der Deutschen Welle über die UN-Resolution 2467, die am 22.04.2019 verabschiedet wurde.

Der UN-Sicherheitsrat fordert die UN-Mitgliedsstaaten mit der Resolution 2467 auf, ihre Gesetzgebung zu sexualisierter Gewalt in Kriegs- und Krisengebieten zu stärken und die Verfolgung der Täter auszuweiten.

Sybille Fezer begrüßt, dass Außenminister Heiko Maas und die Bundesregierung sich im Rahmen ihres nichtständigen Sitzes im UN-Sicherheitsrat für die Agenda "Frauen, Frieden, Sicherheit" und für das Thema sexualisierte Gewalt in Kriegen einsetzen: "Es ist wichtig, dass das Thema immer wieder auf die Agenda kommt und jetzt eben erneut. Seit dem Jahr 2000 gibt es mehrere Resolutionen die vom Sicherheitsrat dahingehend verabschiedet wurden, aber die Umsetzung lässt noch sehr auf sich warten."

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Tag für Tag sind Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Auch in Deutschland wurden Schätzungen zufolge allein am Ende des zweiten Weltkriegs bis zu zwei Millionen Frauen und Mädchen vergewaltigt. Kriegsvergewaltigungen haben weitreichende Folgen und wirken sich nicht nur auf das Leben der Betroffenen, sondern auch darüber hinaus auf das Leben der nachfolgenden Generationen aus.

Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, diskutiert mit Dr. Katharina Drexler und Sabiha Husic im Literaturhaus Köln zum Thema Vererbte Geschichte(n) – Kriegsvergewaltigungen und transgenerationale Traumatisierung.

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Als nicht-ständiges Mitglied im VN-Sicherheitsrat wird Deutschland in den Jahren 2019 bis 2020 internationale Sicherheitspolitik mitgestalten. In diesem Rahmen hat die Bundesregierung die Agenda «Frauen, Frieden und Sicherheit» zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte erklärt. Der deutsche Vorsitz im VN-Sicherheitsrat im April 2019 soll im Zeichen des Kampfes gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten stehen. So plant die Bundesregierung unter anderem eine weitere Resolution in das VN-Gremium einzubringen, um nach eigener Aussage «normative Lücken» zu schließen und so vor allem Frauen und Mädchen besser vor Gewalt zu schützen.

Die unterzeichnenden Organisationen begrüßen es ausdrücklich, dass sich Deutschland diesem zentralen Thema widmet. Mit Sorge betrachten wir jedoch die Initiative, eine weitere Resolution zu verabschieden. Angesichts der weiter erstarkten antidemokratischen und entschieden frauenfeindlichen Positionen im VN-Sicherheitsrat sehen wir die Gefahr, dass am Ende ein schwacher Resolutionstext verhandelt und verabschiedet wird. So untergraben einige mächtige Mitglieder im Sicherheitsrat wie Russland, China oder die USA Frauenrechte und stellen etwa das Selbstbestimmungsrecht von Frauen und Mädchen erneut in Frage. Bereits erreichte Erfolge könnten so zunichte gemacht und die Agenda «Frauen, Frieden und Sicherheit» insgesamt empfindlich geschwächt werden.

Unterzeichnet von:
Heinrich Böll Stiftung
medica mondiale
care
Deutscher Frauenrat
OWEN – Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V.
UN Women
Frauen Netzwerk für Frieden
CFFP – Center for Feminist Foreign Policy
The Canaan Project
Deutscher Frauenring e.V.





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Wie korrelieren eigentlich nukleare Drohungen, nukleare Aufrüstung und gewisse Formen militanter Außenpolitik mit männlichen Rollenbildern? Wie wirken sich tradierte Geschlechterrollen generell auf Frieden und Sicherheit aus und welche (Fehl)entwicklungen - etwa in der Rüstungspolitik – lassen sich auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass Frauen in nationalen und internationalen Gremien der Außen- und Sicherheitspolitik nach wie vor stark unterrepräsentiert sind. Wie würde Atomwaffenpolitik aus feministischer Perspektive aussehen? Sicherheit, die sich an menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht auf Macht und Militärberuht?

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Deutschland ist ab Januar 2019 nichtständiges Mitglied im UN Sicherheitsrat und hat die Möglichkeit, die Resolution 1325 nun umzusetzen. Doch wie sieht dies in der Praxis aus? Inwieweit spielt eine feministische Außenpolitik in Konfliktresolutionsprozessen eine Rolle oder wie können Friedensprozesse durch einen feministischen Ansatz nachhaltiger und stabiler gestaltet werden? Inwieweit werden die Forderungen von (lokalen) zivilgesellschaftlichen Organisationen und Frauenbewegungen in den jeweiligen Ländern von der internationalen Gemeinschaft gehört und unterstützt? In diesem Podcast wird genauer auf Syrien geblickt, aber auch mit Aktivistinnen aus Myanmar und Kolumbien gesprochen.
Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung 

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