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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale, sprach bei der 10. Empathie-Konferenz im Rahmen des International Science Festivals - Geist Heidelberg über die praktische Seite der Empathie.


"Fühlen wir nicht alle immer wieder diesen tiefen Wunsch nach Veränderung von unerträglichen Lebenssituationen und den Drang, destruktiven Verhaltensweisen Einhalt zu gebieten?" fragt Monika Hauser.


"Wir müssen doch in der Lage sein, bei Unrecht unserem Mitgefühl Ausdruck zu geben und auch weil wir es unerträglich finden, das nicht zu tun. Dafür müssen wir uns aber [...] fühlen können und das bedeutet immer auch gut für uns selbst sorgen zu können, achtsam zu sein im Umgang mit uns selbst, aber auch mit der Welt. Empathie reicht nicht, sondern es braucht aktives Handeln und die wilde Entschlossenheit, unhaltbare Zustände verändern zu wollen."


Die 10. Empathie-Konferenz des DAI Heidelberg fand unter dem Titel "Empathie unter Druck? Wie wir in Krisen und Konflikten Empathie erfahren." statt.


Copyright: DAI-Heidelberg

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Sabiha Husic, Leiterin von Medica Zenica, zieht 25 Jahre nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens von Dayton Bilanz. Das Abkommen stoppte den Krieg, das Töten sowie die Kriegsvergewaltigung von Frauen. Aber das Friedensabkommen von Dayton hat nicht wirklich zu Frieden, Versöhnung und Sicherheit in Bosnien-Herzegowina geführt. 

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Wie wirken sich Gewalterlebnisse auf nachfolgende Generationen aus? In der Nachkriegsgesellschaft und folgenden Generationen wurde und wird sexualisierte Gewalt, die während des Zweiten Weltkrieg gegen Frauen und Mädchen verübt wurde, kaum thematisiert. Am 24. November 2020 sprachen Monika Hauser und Karin Griese von medica mondiale mit der Filmemacherin und Enkelin einer Betroffenen von sexualisierter Kriegsgewalt Katja Duregger über die Auswirkungen von transgenerationalem Trauma. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der VHS Köln statt.


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Kampagne von medica mondiale „Niemals nur Geschichte – Gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt“

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Wird Deutschland seinem Anspruch gerecht?


Bereits im Frühjahr 2020 warnten FrauenrechtsaktivistInnen und ExperInnen eindringlich vor den Folgen der COVID-19 Pandemie für Frauen und Mädchen. Die Bundesregierung hat sich deutlich dafür ausgesprochen, den geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Pandemie zu begegnen und aktiv dazu beizutragen, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu verhindern.


Wie also hat die Bundesregierung geschlechtsspezifische Gewalt adressiert? Wo mangelt es an der Umsetzung?


medica mondiale, das International Rescue Committee und CARE Deutschland ziehen Bilanz und formulieren Empfehlungen an die Bundesregierung.

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Zu den 16 Days of Activism zeigen wir dir für jeden Tag eine Mitmach-Aktion für Frauenrechte. Lass dich inspirieren! Die „16 Days of Activism against Gender-Based Violence“ ist eine internationale Kampagne, um auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen. Sie findet jährlich vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, statt.

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"Gemäß Artikel 4 der Istanbul-Konvention dürfen Regierungen gewaltbetroffene Frauen nicht wegen eines unsicheren Aufenthaltsstaus diskriminieren. Das heißt: auch geflüchtete Frauen müssen von Gewaltschutzmaßnahmen profitieren können. Das ist aktuell nicht der Fall. Die deutsche Bundesregierung muss dafür Sorge tragen, dass auch sie Zugang zu Hilfs- und Beratungsangeboten haben und zukünftig alle Maßnahmen diskriminierungsfrei ausgestalten." so Jessica Mosbahi, Referentin für Politik und Menschenrechte bei medica mondiale.


Das Bündnis Istanbul-Konvention (BIK) kritisiert anlässlich des Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November, dass noch immer nicht alle Frauen in Deutschland effektiv vor Gewalt geschützt werden. Vor allem das Recht von marginalisierten Frauen und Mädchen auf Schutz und Unterstützung werde nicht ausreichend umgesetzt.


Als Mitglied des Bündnis Istanbul-Konvention ist medica mondiale Mitzeichnerin der Pressemitteilung.

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Mit der Kampagne „Niemals nur Geschichte“ erinnert medica mondiale an das Leid aller Betroffenen von sexualisierter Kriegsgewalt. Gleichzeitig würdigen wir ihre Kraft, mit der sie das Unrecht und die Gewalt bewältigen. Wir zeigen unsere Solidarität und treten dafür ein, dass ihre Geschichten nicht vergessen werden. Denn ihre Geschichten sind niemals nur Geschichte. Ihre Geschichten sind ein Teil von uns.

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 Unverarbeitet dauern die seelischen Folgen der erfahrenen Gewalt an und prägen das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen nachhaltig. Im Gespräch spürt Pia Frohwein, Trauma-Fachreferentin bei medica mondiale, den Folgen dieser Gewalt nach. Wie entsteht ein Trauma? Kann ein Trauma „vererbt“ werden? Wie äußert sich ein transgenerationales Trauma? Und was können wir heute tun, um uns den Wunden der Vergangenheit zu nähern?

Pia Frohwein, Trauma-Expertin bei medica mondiale spricht mit Helena Haack, Pressereferentin bei medica mondiale darüber, wie sich vererbte Traumata bei Kindern und sogar Enkel:innen der Kriegsgeneration auswirken können.


HINTERGRUNDINFOS:
75 Jahre Kriegsende in Europa und Asien. Zu den schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen und Mädchen. Die Erlebnisse und Geschichten der Frauen und Mädchen, die im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden, sind kaum bekannt. Ihr Leid wurde in den Nachkriegsgesellschaften bis heute meist ignoriert und verdrängt – auch in Deutschland. 


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