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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Wie korrelieren eigentlich nukleare Drohungen, nukleare Aufrüstung und gewisse Formen militanter Außenpolitik mit männlichen Rollenbildern? Wie wirken sich tradierte Geschlechterrollen generell auf Frieden und Sicherheit aus und welche (Fehl)entwicklungen - etwa in der Rüstungspolitik – lassen sich auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass Frauen in nationalen und internationalen Gremien der Außen- und Sicherheitspolitik nach wie vor stark unterrepräsentiert sind. Wie würde Atomwaffenpolitik aus feministischer Perspektive aussehen? Sicherheit, die sich an menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht auf Macht und Militärberuht?

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Deutschland ist ab Januar 2019 nichtständiges Mitglied im UN Sicherheitsrat und hat die Möglichkeit, die Resolution 1325 nun umzusetzen. Doch wie sieht dies in der Praxis aus? Inwieweit spielt eine feministische Außenpolitik in Konfliktresolutionsprozessen eine Rolle oder wie können Friedensprozesse durch einen feministischen Ansatz nachhaltiger und stabiler gestaltet werden? Inwieweit werden die Forderungen von (lokalen) zivilgesellschaftlichen Organisationen und Frauenbewegungen in den jeweiligen Ländern von der internationalen Gemeinschaft gehört und unterstützt? In diesem Podcast wird genauer auf Syrien geblickt, aber auch mit Aktivistinnen aus Myanmar und Kolumbien gesprochen.
Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung 

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In diesem Podcast wird erklärt, was feministische Außenpolitik ist und wie neben der Repräsentation von Frauen auch eine aktive Beteiligung und Gestaltung politischer Prozesse und ein neues Verständnis von Sicherheit erreicht werden kann.
Mit Statements von Jeannette Böhme, Referentin für Politik und Menschenrechte bei media mondiale.
Copyright: Heinrich-Böll-Stiftung

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Fast jede zweite bosnische Frau hat in ihrem Leben Gewalt erfahren, doch nur etwa fünf Prozent von Ihnen zeigen diese Gewalt an. Unterstützung von Seiten der Polizei ist keine Selbstverständlichkeit. "Es ist wichtig, die neue Generation von PolizistInnen entsprechend auszubilden. Sie müssen Überlebende von Gewalt schützen und ihnen zuhören" so Sabiha Husic von Medica Zenica.
Copyright: Thomson Reuters Foundation

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Mit der vorliegenden Broschüre zeigen wir einige Ursachen und Folgen der allgegenwärtigen Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf und geben Beispiele aus unserer Arbeit – auch wenn dies hier nicht allumfassend möglich ist. Es liegt in der Verantwortung von uns allen, die gesellschaftlichen Zusammenhänge zu sehen, sie ernst zu nehmen und sich für Veränderungen stark zu machen. Erst dann lässt sich der Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Erst dann wird es echte Geschlechtergerechtigkeit geben.
© medica mondiale, 2019

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Frauenärztin über Rente für vergewaltigte Frauen aus dem Kosovo

Ein Interview von Tatjana Coerschulte, Hessische Niedersächsische Allgemeine, 26.02.2019

Im Kosovo-Krieg 1998/99 sollen schätzungsweise 20 000 Mädchen und Frauen systematische Vergewaltigungen erlitten haben. Seit einem Jahr können sie deswegen im Kosovo eine staatliche Rente von 230 Euro pro Monat beantragen. Auch Frauen, die inzwischen im Ausland leben, etwa in Deutschland, haben Anspruch auf diese Zahlungen. Im Interview schildert die Gründerin der Hilfsorganisation medica mondiale, die Frauenärztin Monika Hauser (59), mit welchen Schwierigkeiten die Frauen bis heute kämpfen und warum die Rente eine Errungenschaft ist.

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News zum Evaluationsbericht: Rückgang der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Medica Liberia schafft kompetente Unterstützungsstrukturen für Gewaltüberlebende, muss jedoch mehr für deren Nachhaltigkeit tun.

Unkomplizierte Hilfe für Gewaltbetroffene, kompetente Beratung und größere Aufmerksamkeit für das Problem sexualisierter Gewalt – zu diesen Voraussetzungen will Medica Liberia im Rahmen ihres aktuellen Projekts beitragen, um geschlechtsspezifischer Gewalt und ihren Folgen entgegenzuwirken. Dazu setzt sich die liberianische Nichtregierungsorganisation in zwölf Dorfgemeinschaften rund um Monrovia für den Aufbau kompetenter Anlaufstellen für Gewaltbetroffene ein, bildet Fachkräfte weiter und sensibilisiert die Bevölkerung. Nach der Hälfte der Projektlaufzeit hat ein Evaluationsteam nun den bisherigen Verlauf des Vorhabens bewertet und Empfehlungen für dessen erfolgreiche Weiterführung formuliert. 

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