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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Auch 15 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs findet Liberia nur mühsam zur Normalität zurück. Ein Problem ist bis heute die hohe sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Doch Veränderungen sind möglich: Im Foto-Reisebericht teilen zwei Kolleginnen viele Mut machende Eindrücke. Aber nur mit Spenden können wir unser Ziel erfolgreich weiterverfolgen: Überlebende traumasensibel begleiten, Lebenssituationen verbessern, Gewalt gegen Frauen vorbeugen und verhindern.

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Für eine menschenrechtsbasierte und geschlechtergerechte Außenpolitik: Handlungsbedarfe zur Umsetzung der Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“.
"Ab Januar 2019 nimmt Deutschland für zwei Jahre einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) ein. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte zugesagt, die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ zu einem Schwerpunkt der von ihm verantworteten Politik zu machen und diese in New York engagiert zu vertreten. Er wies diesbezüglich ausdrücklich auf den „engen Zusammenhang“ zwischen „Geschlechtergleichstellung, dem Schutz der Menschenrechte, nachhaltiger Entwicklung und der Wahrung von Frieden und Sicherheit“ hin.
Eine solche Außenpolitik würde darauf hinwirken, die Mehrheit der Bevölkerung – also auch Frauen, Kinder und RentnerInnen – angemessen an Krisenprävention und Friedensprozessen zu beteiligen und wirksam vor Gewalt zu schützen. Deutschland kann dabei an das Engagement von Schweden anknüpfen. Als erstes Land hatte Schweden 2014 eine “feministische Außenpolitik” angekündigt und ebenfalls im Sicherheitsrat vertreten. Damit jedoch die von Bundesaußenminister Maas angekündigte menschenrechtsbasierte, geschlechtergerechte und damit friedenssichernde Außenpolitik in der Praxis wirken kann, sind nach Auffassung der zeichnenden Organisationen folgende Maßnahmen unerlässlich."


MitunterzeichnerInnen:
medica mondiale e. V., Amica e. V., Care, Deutscher Frauenrat, Women's International League For Peace & Freedom, Frauennetzwerk für Frieden, UN-Women, Deutscher Frauenring e. V., Heinricht Böll Stiftung/Gunda Werner Institut, OWEN.
Copyright: Jeannette Böhme (medica mondiale), Anica Heinlein (CARE) und Ines Kappert (Gunda-Werner-Institut)

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Weltweit werden zivilgesellschaftliche Handlungsräume immer weiter eingeschränkt: Vielerorts werden politische Aktivisten überwacht, eingeschüchtert, verhaftet und bedroht. Zum Tag der Demokratie hat VENRO unter Mitwirkung von medica mondiale daher mit einem öffentlichen Protest gezeigt, wie Zivilgesellschaften „in Ketten“ gelegt werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich wirkungsvoll für zivilgesellschaftliche Rechte einzusetzen.
Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft - weltweit. Stop #ShrinkingSpace!

Die Aktion „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft” des Verbands Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) wird von medica mondiale aktiv unterstützt.

Blogartikel: "VENRO fordert die Bundesregierung auf: Stop #ShrinkingSpace!"

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Berlin, 13 . September 2017 – Zivilgesellschaftliche Organisationen sehen sich weltweit zunehmendem Druck und zunehmender Repression ausgesetzt. Darauf weist der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hin. Im Vorfeld des Internationalen Tages der Demokratie (15. September) hat VENRO das Positionspapier „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft“ veröffentlicht , das den Blick auf den zunehmend engeren Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Akteure lenkt - auf den Trend von sogenanntem „Shrinking Space“ . 

Die Aktion „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft” des Verbands Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe wird von medica mondiale aktiv unterstützt.

Blogartikel: "VENRO fordert die Bundesregierung auf: Stop #ShrinkingSpace!"

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Weltweit setzen sich viele Initiativen, AktivistInnen und soziale Bewegungen mit ihrer Expertise und nicht zuletzt mit ihrer Wachsamkeit dafür ein, dass Gesellschaften demokratischer, ökologisch nachhaltiger, gerechter und sozialer werden. In ihrer Funktion als wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und politischen EntscheidungsträgerInnen stärken solche zivilgesellschaftlichen Organisationen demokratische Prozesse.

Die Aktion „Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft” des Verbands Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe wird von medica mondiale aktiv unterstützt.

Blogartikel: "VENRO fordert die Bundesregierung auf: Stop #ShrinkingSpace!"

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Zum 25-jährigen Jubiläum von medica mondiale

Seit 1993 engagiert sich die Frauenrechtsorganisation medica mondiale in Kriegs- und Krisengebieten weltweit für traumatisierte Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Gemeinsam mit über 30 Partnerorganisationen wurden mehr als 150.000 Frauen und Mädchen durch psychosoziale, rechtliche, medizinische Beratung und Angebote zur Existenzsicherung unterstützt. Mit Qualifizierungs-, Aufklärungs- und Menschenrechtsarbeit wirkt medica mondiale zudem auf strukturelle gesellschaftliche und politische Veränderungen hin, um gleiche Rechte für Frauen und Mädchen nachhaltig zu sichern und zu verankern.

Autorin: Beate Kriechel, freie Autorin und Redakteurin in Köln
Erschienen in: Dr.med.Mabuse (Sept./Okt. 2018)

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Politik gegen sexualisierte Kriegsgewalt muss feministisch sein

Am 31. Januar 2018 luden die Heinrich-Böll-Stiftung und medica mondiale e.V. in Berlin zur Konferenz »Sexualisierte Kriegsgewalt seit dem Zweiten Weltkrieg – Bedingungen, Folgen und Konsequenzen«. Die Organisator*innen wollten die Frage nach der Verarbeitung von sexualisierter Kriegsgewalt in Nachkriegsgesellschaften in den Fokus rücken. Nachfolgend dokumentiert W&F einen Ausschnitt aus dem Beitrag von Monika Hauser mit ihren Forderungen an die Politik.

Autorin: Monika Hauser, Gründerin und Vorstandsvorsitzende von medica mondiale
Erschienen in: W&F – Wissenschaft & Frieden (3/2018)

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News zum Evaluationsbericht: "Hilfe für Frauen und Kinder in Ruanda – gemeinsam zurück ins Leben"
Sevotas Projekt trägt dazu bei, dass gewaltüberlebende Frauen und ihre Kinder zueinander finden und innerfamiliäre Konflikte abgebaut werden.

Auch 24 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda sind die Folgen der Gewalt für viele Menschen weiterhin spürbar. Zwar spielen ethnische Zugehörigkeiten offiziell keine Rolle mehr. Stigmatisierung und Diskriminierung sind dennoch weit verbreitet. Darunter leiden insbesondere Frauen, die während des Genozids vergewaltigt wurden. Viele haben Kinder aus den Vergewaltigungen geboren, die heute junge Erwachsene sind und häufig als „Kinder von Völkermördern“ ausgegrenzt und benachteiligt werden.
Bis heute gibt es in Ruanda viele Organisationen, die Genozid-Überlebenden Unterstützung anbieten. Sevota hat jedoch als einzige einen familienzentrierten Ansatz, der dazu beiträgt, dass Betroffene mit ihrer individuellen Geschichte verstanden werden. Dieses Verständnis stärkt sie, hilft ihnen, ihre Traumata zu bearbeiten und in der Familie offener aufeinander zuzugehen. Im Weiteren fördert es den Wandel vom passiven zum aktiven Mitglied einer Gemeinschaft und ist wesentlich dafür, dass Diskriminierung abgebaut und gesellschaftliche Versöhnung möglich wird.

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