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in LiBERIA

Ein Bildband von Rendel Freude.Anfang 2012 reiste die Fotografin Rendel Freude nach Liberia. Zwei Wochen lang begleitete sie auch die Mitarbeiterinnen vom Projekt medica mondiale Liberia bei ihrer Arbeit für traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Das Land zählt rund dreieinhalb Millionen EinwohnerInnen und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Rendel Freudes Bildband erzählt vom Alltag in einer von Bürgerkriegen gezeichneten Region, von seinen Frauen und ihrem Leben. Ein persönlicher Reisebericht ergänzt die Bilder.

Der Bildband ist 2012 als print-on-demand erschienen und kann bei www.blurb.de oder direkt bei Rendel Freude unter info(at)rendel-freude.de bestellt werden.

Inhalt

Schätzungsweise hunderttausende Frauen und Mädchen waren während des Bürgerkriegs von 1989 bis 2003 sexuellen Übergriffen ausgesetzt – vom Kleinkind bis zur Greisin. Etwa 200.000 Menschen starben während dieses Krieges. Zeitweise waren bis zu einem Drittel der Bevölkerung Liberias auf der Flucht.

Das Land liegt zwischen der Elfenbeinküste und Sierra Leone, im Norden grenzt es an...

in Liberia. Copyright: Rendel Freude

Der Bildband ist 2012 als print-on-demand erschienen und kann bei www.blurb.de oder direkt bei Rendel Freude unter info(at)rendel-freude.de bestellt werden.

Inhalt

Schätzungsweise hunderttausende Frauen und Mädchen waren während des Bürgerkriegs von 1989 bis 2003 sexuellen Übergriffen ausgesetzt – vom Kleinkind bis zur Greisin. Etwa 200.000 Menschen starben während dieses Krieges. Zeitweise waren bis zu einem Drittel der Bevölkerung Liberias auf der Flucht.

Das Land liegt zwischen der Elfenbeinküste und Sierra Leone, im Norden grenzt es an Guinea. Rendel Freude fotografierte in der Hauptstadt Monrovia, in der Provinzhauptstadt Zwedru des Regierungsdistrikts Grand Gedeh und umliegenden Dörfern. Aus den Grenzgebieten in der Elfenbeinküste waren im November 2010 weit über 200.000 Menschen nach Liberia geflüchtet, um sich vor dem Bürgerkrieg während der Präsidentschaftswahlen in Sicherheit zu bringen. 60.000 davon lebten Anfang 2012 immer noch in Liberia. Das Land ist damit überfordert – Nahrungsmittel sind knapp und die KleinbäuerInnen kämpfen ums Überleben.

Davon erzählen auch die Fotos: ein Marktplatz, der als Versammlungsort dient und wo die Dorfsprecherinnen von den ansässigen Hilfsorganisationen zusätzliche Nahrungsmittellieferungen fordern, Lehmhütten unter Palmen, Straßenimpressionen, Kinder beim Spielen, Frauen und Männer in alltäglichen Situationen, Frauen die auf dem Markt Fisch verkaufen oder durch Nähen ihren Lebensunterhalt verdienen.

Aber auch vom Leben der Frauen nach Gewalterfahrungen wird in Bildern berichtet. Im Dorf Solo Town führte medica mondiale einen Workshop zu „geschlechtsbezogener sexualisierter Gewalt" durch. Rendel Freude zeigt uns das Dorf, seine BewohnerInnen und die Frauengruppen im Workshop.

Über die Autorin

Rendel Freude (*1964) ist Fotografin, Grafikerin und Künstlerin. Sie ist seit 1998 Freiberuflerin mit eigenem Büro in Köln und unterwegs in der Welt. Als Fotografin ist ihr Anliegen, mit dem Herzen zu sehen und die abgelichteten Menschen als Persönlichkeiten zu zeigen.

Über das Buch

„Mit ihren Fotos hat Rendel Freude den Frauen in Liberia ein Gesicht gegeben. 'in LIBERIA' ist ein ruhiges Buch, das es versteht, mit Bildern Geschichten zu erzählen. Bilder, die nicht den einzigen, unwiederbringlichen Augenblick suchen, sondern deren Menschlichkeit beeindruckt. Das Leben, wie es ist. Und es ist veränderlich. Und so wirkt das Buch hoffnungsvoll – Zukunft ist möglich."

Hanne Herlan, Journalistin, Berlin

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In unseren eigenen Worten – In our own words. Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen.

Inhaltsangabe des Verlags: IN UNSEREN EIGENEN WORTEN dokumentiert die Lebensgeschichten von mutigen Frauen, die gegen schwierige Realitäten gekämpft haben. Das Buch enthält Texte von und über Frauen und beinhaltet Testimonials von geflüchteten Frauen in Deutschland. Wir näherten uns dem Projekt mit Hilfe der lateinamerikanischen Tradition der Testimonal-Literatur an – dabei immer mit dem Blick darauf, die Stimme der Stimmlosen zu verstärken. Wir sind sicher, das wird uns alle in unserem Kampf für Emanzipation inspirieren.

Das Buch wurde 2015 vom International Women* Space herausgegeben und ist gegen Portokosten sowie Spende erhältlich.

Leseprobe

Irgendwann im Jahr 2013 haben wir uns die Aufgabe gestellt, eine Dokumentation über geflüchtete Frauen in Deutschland zu erstellen. Das war ungefähr ein Jahr nachdem wir mit The International Women Space, unserer politischen Gruppe begannen. Wir wollten besser verstehen, aus welchen Gründen Frauen ihre Heimatländer verließen, um als Geflüchtete nach Deutschland zu kommen, im Herzen der Festung Europas. Frauen,...

In unseren eigenen Worten. Copyright: IWS

Das Buch wurde 2015 vom International Women* Space herausgegeben und ist gegen Portokosten sowie Spende erhältlich.

Leseprobe

Irgendwann im Jahr 2013 haben wir uns die Aufgabe gestellt, eine Dokumentation über geflüchtete Frauen in Deutschland zu erstellen. Das war ungefähr ein Jahr nachdem wir mit The International Women Space, unserer politischen Gruppe begannen. Wir wollten besser verstehen, aus welchen Gründen Frauen ihre Heimatländer verließen, um als Geflüchtete nach Deutschland zu kommen, im Herzen der Festung Europas. Frauen, die auswandern könnten, aber kein Visum bekommen haben. Frauen, die Vertriebene in ihren Heimatländern waren, bevor sie versuchten, Europa auf den verfügbaren tödlichen Routen zu erreichen. Frauen, die vor Krieg, Armut und Umweltkatastrophen, verursacht durch die Gier von Konzernen, fliehen. Frauen, die der Verfolgung entkommen wollen, weil sie das ihnen bei ihrer Geburt zugewiesene Geschlecht nicht akzeptieren. Frauen, die vor ihren eigenen Familien weglaufen, weil sie nicht die häusliche Gewalt des Patriarchats akzeptieren.

Als Migrantinnen aus Lateinamerika und geflüchtete Frauen aus afrikanischen Ländern wollten wir Frauen aus dem Nahen Osten, dem afrikanischen Kontinent oder den Balkan-Ländern treffen und ihnen zuhören und Gedanken austauschen. Um unsere eigene Frage „Was machen wir hier?“ zu beantworten, mussten wir mit ihnen sprechen. Können wir das Paradoxon lösen, warum wir ausgerechnet in einem der westlichen Länder Schutz suchen, von denen wir wissen, dass diese Länder an der Destabilisierung unserer Regionen durch Kriege und Neokolonialismus großen Anteil haben? In einer weniger verrückten Welt wäre dies einer der letzten Orte, die wir wählen würden. Jedenfalls war es nur gemeinsam möglich, eine Strategie für die zukünftigen Kämpfe zu finden, die uns alle betreffen. Als Gruppe teilten wir bereits unsere Erfahrungen und je mehr wir miteinander sprachen, umso mehr wollten wir es dokumentieren, in Übereinstimmung mit dem Verständnis, dass das Private auch politisch ist. Wir wollten über die Kriege sprechen, denen Frauen ausgesetzt sind und dieses Buch handelt vor allem darüber.

Empfehlenswert

Die Aktivistinnen vom International Women* Space (IWS) haben Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen in Deutschland dokumentiert. Das entstandene Buch wurde kollektiv erarbeitet und beschreibt unterschiedliche Kämpfe von migrierten Frauen mit unterschiedlichen Fluchtgründen.

medica mondiale, Mai 2019

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