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Gender, Konflikttransformation & der Psychosoziale Ansatz. Arbeitshilfe.

Inhaltsangabe des Verlags: Die vorliegende Arbeitshilfe unterstützt, psychosoziale Methoden in die bestehenden Programme der IZ zu integrieren. Sie erklärt die Relevanz des psychosozialen Denkens für die Arbeit in Kontexten struktureller und bewaffneter Gewalt und zeigt die Bedeutung für die tägliche Arbeit. Obwohl der Fokus in der vorliegenden Arbeitshilfe auf den Konfliktgebieten liegt, lassen sich die meisten Papiere auch für die Arbeit in anderen Kontexten nutzen. So sind z.B. nach Naturkatastrophen oder Epidemien psychosoziale Interventionen neben medizinischer Unterstützung, Nahrungsmittelhilfe oder Bereitstellung von Wohnraum, zu einem wichtigen Bestandteil der Nothilfe geworden. Das Toolkit geht auf die grundlegenden Konzepte des psychosozialen Ansatzes ein, zeigt die psychosoziale Problematik verschiedener Zielgruppen und behandelt diepsychosozialen Aspekte verschiedener Sektoren.

Die Arbeitshilfe ist 2006 auf Englisch, Spanisch, Französisch und Russisch erhältlich. Auf Deutsch kann sie hier heruntergeladen werden.

Leseprobe

Gerade im Zusammenhang mit der Anerkennung der Notwendigkeit genderbewusste Konflikttransformationsprozesse in der Projektarbeit zu unterstützten, sind psychosoziale Konzepte und Methoden immer wichtiger geworden. Dennoch ist bei vielen MitarbeiterInnen der IZ nach wie vor wenig bekannt, was mit psychosozial eigentlich gemeint ist. Während die Literatur über Trauma umfangreich, aber...

Gender, Konflikttransformation und der psychosoziale Ansatz. Copyright: DEZA

Die Arbeitshilfe ist 2006 auf Englisch, Spanisch, Französisch und Russisch erhältlich. Auf Deutsch kann sie hier heruntergeladen werden.

Leseprobe

Gerade im Zusammenhang mit der Anerkennung der Notwendigkeit genderbewusste Konflikttransformationsprozesse in der Projektarbeit zu unterstützten, sind psychosoziale Konzepte und Methoden immer wichtiger geworden. Dennoch ist bei vielen MitarbeiterInnen der IZ nach wie vor wenig bekannt, was mit psychosozial eigentlich gemeint ist. Während die Literatur über Trauma umfangreich, aber unübersichtlich und widersprüchlich ist, fehlt es nach wie vor an knappen und auf die IZ bezogenen Einführungen in die psychosoziale Thematik. Die vorliegende Arbeitshilfe, im Folgenden Toolkit genannt, will diese Lücke schliessen.

Empfehlenswert

Die schweizerische Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit hat die Arbeitshilfe zu psychosozialen Ansätzen und Problematiken verschiedener Zielgruppen für den Bereich der internationalen Zusammenarbeit herausgegeben, um die Relevanz psychosozialen Denkens für die Arbeit in (Post-)konfliktgebieten aufzuzeigen. Es geht darum mit psychosozialen Konzepte und Methoden genderbewusste Konflikttransformationsprozesse in der Projektarbeit zu unterstützen.

medica mondiale, Mai 2019

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Gewalt, Flucht - Trauma? Grundlagen und Kontroversen der psychologischen Traumaforschung.

Inhaltsangabe des Verlags: Menschen, die professionell oder ehrenamtlich in der Arbeit mit Geflüchteten tätig sind, werden tagtäglich mit den Folgen vielfältiger Gewalterfahrungen konfrontiert. Tagtäglich bewegen sie sich dabei auf dem schmalen Grat zwischen Universalismus und Kulturalismus, überprotektion und Distanzierung, oft fehlt es an Wegweisern.Karin Mlodoch führt in die Geschichte und die Grundlagen des psychologischen Traumakonzepts ein und gibt einen Überblick über die verschiedenen Ansätze und wichtigsten Kontroversen innerhalb der psychologischen Traumaforschung und -debatte. Sie beschreibt die individuellen und sozialen traumatischen Dynamiken nach schweren Gewalterfahrungen und hebt die zentrale Bedeutung von Stabilität, Respekt und Anerkennung für deren Bewältigung hervor. Das Buch wirft einen kritischen Blick auf die inflationäre Nutzung des Traumakonzepts in der Arbeit mit überlebenden von Gewalt und die damit verbundenen Distanzierungs- und Pathologisierungstendenzen. Karin Mlodoch plädiert für eine sozialpolitische, kultur- und geschlechtersensible Perspektive auf Trauma und eine ressourcenstärkende und empowernde Arbeit mit Menschen, die nicht ausschließlich über ihre Gewalterfahrungen definiert werden wollen und dürfen.

Das Buch ist 2017 erschienen im Vandenhoeck & Ruprecht Verlag und für 11,99 Euro erhältlich.

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Empfehlenswert

Karin Mlodoch bietet für die Zusammenarbeit mit geflüchteten Personen eine Orientierung im Umgang mit Folgen unterschiedlicher Gewalterfahrungen. Zu Beginn erläutert sie die Grundlagen des psychologischen Traumakonzepts und gibt einen Überblick über Kontroversen innerhalb der Traumaforschung. Außerdem geht sie auf Aspekte zur Bewältigung traumatischer Erfahrungen ein und kritisiert den inflationären Gebrauch...

Karin Mlodoch: Gewalt, Flucht – Trauma? Copyright: Vandenhoeck & Ruprecht Verlag

Das Buch ist 2017 erschienen im Vandenhoeck & Ruprecht Verlag und für 11,99 Euro erhältlich.

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Empfehlenswert

Karin Mlodoch bietet für die Zusammenarbeit mit geflüchteten Personen eine Orientierung im Umgang mit Folgen unterschiedlicher Gewalterfahrungen. Zu Beginn erläutert sie die Grundlagen des psychologischen Traumakonzepts und gibt einen Überblick über Kontroversen innerhalb der Traumaforschung. Außerdem geht sie auf Aspekte zur Bewältigung traumatischer Erfahrungen ein und kritisiert den inflationären Gebrauch des Begriffs Trauma aus einer sozialpolitischen, kultur- und geschlechtersensiblen Perspektive.

medica mondiale, Mai 2019

Über das Buch

"Der 80 Seiten schmale Einführungsband von Birgit Behrensen lässt sich sehr gut lesen und führt hervorragend in wichtige Konflikte ein, deren Kenntnis wichtig für migrationsgesellschaftliche Öffnungsprozesse ist. Der Text ist sehr gut strukturiert und gibt – auf der Basis aktueller Informationen – Impulse zur weiteren Recherche und Vertiefung."
Prof. Dr. Julia Franz, vollständige Rezension auf www.socialnet.de, 2018

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