12. Juli 2012

Pressemitteilung: Gewalt dieser Art in Afghanistan an der Tagesordnung

Köln, 12. Juli 2012. Der "Preis Frauen Europas – Deutschland" und die Frauenrechtsorganisation medica mondiale verurteilen die öffentliche Hinrichtung der 22-jährigen Afghanin, die vergangene Woche vor laufender Kamera und unter dem Jubel dutzender Männer erschossen wurde, aufs Schärfste. Die Aufsehen erregende Tat, über die seit Sonntag weltweit in den Medien berichtet wird, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Verbrechen dieser Art in Afghanistan immer wieder geschehen. Auch die internationale Gemeinschaft trägt Verantwortung für das Ansteigen der Gewalt am Hindukusch.

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04. Juli 2012

Pressemitteilung: Ohne Teilhabe der Zivilbevölkerung keine Sicherheit in Afghanistan

Pressemitteilung vom 3. Juli 2012. Anlässlich der bevorstehenden Afghanistan-Konferenz am 8. Juli in Tokio fordert medica mondiale die teilnehmenden Geberländer dazu auf, alle Gelder und Maßnahmen für den zivilen und entwicklungspolitischen Aufbau Afghanistans nach 2014 an den Bedürfnissen der afghanischen Zivilgesellschaft auszurichten. Zum Schutz von Frauen und Mädchen, aber auch zur Friedenskonsolidierung und Demokratisierung Afghanistans, müssen mehr Hilfsgelder in den Aufbau des Justizbereichs sowie in lokale Frauen- und Menschenrechtsinitiativen fließen.

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26. Juni 2012

Pressemitteilung: 10 Jahre Internationaler Strafgerichtshof – sexualisierte Kriegsgewalt darf kein Randthema bleiben!

medica mondiale fordert gezielte Strafverfolgung sexualisierter Gewalt in bewaffneten KonfliktenPressemitteilung vom 27. Juni 2012: Zum 10. Jahrestag des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) in Den Haag am 1. Juli fordert die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale dringend einen Paradigmenwechsel in der Aufarbeitung und Strafverfolgung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten. Die internationale Gemeinschaft müsse endlich ihrer politischen Verantwortung zur effektiven Verhütung und Bestrafung sexualisierter Gewalttaten nachkommen. Nur so könne sie langfristig einen Beitrag zum Weltfrieden leisten und Frauen und anderen Betroffenen von sexualisierter Kriegsgewalt ein Minimum an Gerechtigkeit zuteilwerden lassen.

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17. Mai 2012

Pressemitteilung: Nichtregierungsorganisationen fordern: "Die afghanischen Sicherheitskräfte müssen dringend reformiert werden!"

17. Mai 2012. Anlässlich des NATO-Gipfeltreffens vom 20.-21. Mai in Chicago, fordert medica mondiale die afghanische Regierung und alle NATO-Mitgliedsstaaten auf, die afghanischen Sicherheitskräfte zu reformieren. Frauen müssen stärker eingebunden, ihre Rechte besser gewahrt werden. In einer internationalen Pressemitteilung vom 17. Mai 2012 bezieht medica mondiale gemeinsam mit Oxfam und 19 weiteren Nichtregierungsorganisationen (NRO) diesbezüglich Stellung. Sowohl medica mondiale als auch Oxfam sind seit Jahren operativ und politisch in/zu Afghanistan tätig.

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30. April 2012

Schuldspruch gegen Liberias Ex-Präsidenten Taylor eindeutiges Signal

Pressemitteilung vom 30.04.2012: Die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale begrüßt das Urteil gegen den liberianischen Rebellenführer und Ex-Präsidenten, Charles Taylor, durch das Sondergericht für Sierra Leone in Den Haag. medica mondiale deutet das Urteil als wichtiges und deutliches Signal für die Ahndung sexualisierter Gewalt im Kriegskontext und ein Ende der internationalen Straflosigkeit von Kriegsverbrechern. Dies muss Vorbild für weitere Prozesse sein.

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07. März 2012

DR Kongo „Ohne wirksame Strafverfolgung kein Ende der Gewalt“

Pressemitteilung: Anlässlich des Internationalen Tages für die Rechte der Frau und den Weltfrieden macht medica mondiale auf die anhaltend desolate Sicherheitslage für die Zivilbevölkerung in der Demokratischen Republik (DR) Kongo aufmerksam. Der neueste Bericht des UN-Sicherheitsrats zu sexualisierter Gewalt in Konfliktregionen erfasst für 2011 allein in den Ostprovinzen des Landes wieder mehrere hundert neue Vergewaltigungsfälle. Die Dunkelziffer dürfte sehr viel höher liegen. medica mondiale fordert die internationale Gemeinschaft dazu auf, mehr Druck auf die kongolesische Regierung auszuüben, damit Straftäter endlich zur Rechenschaft gezogen werden.

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