Ihre Spende für Frauen weltweit

Ermöglichen Sie Frauen weltweit den Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Jetzt spenden!

Frauenrechte stärken: Für Selbstbestimmung, gegen Gewalt & Ausbeutung

Armut, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt - für Frauen und Mädchen in Krisengebieten auf der ganzen Welt ist das Alltag. Sie leiden unter Krieg und Verfolgung, werden ausgebeutet, vergewaltigt und sind von Genitalverstümmelung betroffen. Die Überlebenden von Gewalt und Traumata erfahren häufig Verachtung und Ausgrenzung, denn oft wird ihnen die Schuld an den erlittenen Grausamkeiten gegeben.

Gemeinsam können wir diesen Frauen helfen: Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns, weltweit für die Rechte und den Schutz von Frauen und Mädchen einzutreten! Bildung, medizinische Versorgung, rechtliche Unterstützung, Aufklärung und Betreuung  - setzen Sie gemeinsam mit uns dort an, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird, um das Leben von Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt langfristig und nachhaltig zu verbessern!


Gemeinsam für Frauenrechte: Darum muss sich etwas ändern

  • Nach Angaben der UN leben mehr als 388 Millionen Frauen und Mädchen weltweit in extremer  Armut unter unwürdigen Bedingungen.
  • Ca. 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit sind von Genitalverstümmelung betroffen und leiden ihr ganzes Leben lang unter den Folgen des brutalen Eingriffs.
  • In Krisenregionen wird jedes 9. Mädchen vor seinem 15. Geburtstag zwangsverheiratet. Ein Großteil dieser Kindbräute erlebt sexualisierte Gewalt.

Die Corona-Pandemie verschlimmert die Situation für viele Frauen noch.Die wirtschaftlichen Folgen der Krise treffen Frauen und Mädchen in Krisenregionen besonders heftig. Zudem haben wochenlange Lockdowns weltweit zu einem Anstieg sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen geführt. Rigorose Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung verstärken zusätzlich die Gefahr einer Retraumatisierung bei Überlebenden von Krieg und Gewalt und erschweren Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten.

Helfen auch Sie Frauen und Mädchen weltweit!

Mehr als 70.000 Frauen und Männer haben unsere Arbeit seit 1993 mit Spenden und über 2.600 Solidaritätsaktionen unterstützt. Gemeinsam mit unseren Unterstützer:innen konnten wir inzwischen fast 200.000 Frauen und Mädchen auf dem Weg in ein neues Leben begleiten.

Das kann Ihre Spende bewirken

50 Euro reichen aus, um eine Frau in Westafrika in einer akuten Notsituation medizinisch, mit Kleidung und mit Nahrungsmitteln zu unterstützen.

Mit 108 Euro ermöglichen Sie einer Frau in Afghanistan Rechtshilfe durch eine Juristin.

148 Euro finanzieren einer verstoßenen Frau in Burundi eine Nähmaschine für den Start in die Selbstständigkeit. 

Jede Spende zählt! Unsere Arbeit ist nur durch die Solidarität von Menschen wie Ihnen möglich, die uns unterstützen.

So helfen Sie Frauen mit Ihrer Spende

Aufklären, schützen, stärken

Frauen in Not gezielt und wirksam helfen, trotz Corona-Pandemie: Ihre Spende an uns macht das möglich. Ob Corona-Hilfspakete oder therapeutische Angebote, Bildung für Mädchen oder politisches Engagement für Frauenrechte - mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie die Finanzierung unserer vielfältigen Hilfsmaßnahmen, die dort ansetzen, wo Hilfe am nötigsten ist.

Hilfspakete

Die Corona-Krise hat besonders Frauen in armen Ländern hart getroffen. Unsere Partnerinnen verteilen Hilfspakete mit   Lebensmitteln, selbstgenähten Masken, Medikamenten und Hygienematerialien, um Betroffene zu unterstützen.

Schutz & Beratung

Ob Telefonhotline oder persönliches Beratungsgespräch, unsere Partnerinnen bieten auch in der Corona-Krise psychosoziale Betreuung, Unterstützung und rechtliche Hilfe für Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind.

Medizinische Hilfe

In der Corona-Pandemie ist medizinische Hilfe für Frauen in Krisenregionen wichtiger denn je. Unsere Partnerinnen betreuen und versorgen die Überlebenden von Misshandlung, sexualisierter Gewalt und Genitalverstümmelung und verteilen Informationen über das Corona-Virus.

Gleichberechtigung

Rechtsberatung, juristische Unterstützung und Kampagnen für die rechtliche Gleichstellung von Mädchen und Frauen: medica mondiale setzt sich weltweit für Gleichberechtigung ein.

Bildung

Bildung ist die Voraus-setzung für ein selbst-bestimmtes Leben. Unsere Partnerinnen bieten daher Bildungsformate zu verschiedenen Themen, von Aphabetisierung bis hin zu berufsbildenen Kompetenzen.

Starke Netzwerke

Frauenrechtsarbeit krisensicher machen: Als Mitglied eines globalen feministischen Netzwerks bleiben wirauch in Krisen handlungs-fähig, um Frauen & Mädchen schnell und wirksam zu unterstützen.

"Viele Frauen sterben an ihrem Schweigen!"

„Viele Frauen, die vergewaltigt wurden, sterben an ihrem Schweigen“, sagt Shabani*. Die Mutter von fünf Kindern weiß genau, wovon sie spricht. Bei der Flucht vor militärischen Zusammenstößen wurde sie selbst von Soldaten vergewaltigt. Drei Jahre bleibt Shabani mit ihren seelischen und körperlichen Verletzungen alleine, bis sie den Mut fassen kann, sich Hilfe zu suchen - bei einer unserer Partnerorganisationen. Im Gespräch mit einer psychosozialen Beraterin, die auf die Unterstützung traumatisierter Frauen spezialisiert ist, kann sie die schmerzvolle Gewalterfahrung endlich verarbeiten.

Shabanis Trauma saß tief. Doch trotz aller Mühen kämpfte sie sich zurück ins Leben. Heute ist sie unendlich dankbar für die Unterstützung durch medica mondiale. „Ich werde anderen Frauen helfen, ebenfalls den Mut zu finden, Hilfe zu suchen“, sagt sie. Die weltweite Versorgung und Beratung von Überlebenden sexualisierter Gewalt ist eines unserer wichtigsten Anliegen. Ein Anliegen, das wir nur mit Hilfe unserer Unterstützer:innen umsetzen können. Erfahren Sie mehr darüber, was wir gemeinsam für Frauen in Not erreichen können!

*Name zum Schutz der Person geändert

medica mondiale: Unsere Arbeit für Frauen und Mädchen

Seit mehr als 25 Jahren setzt sich medica mondiale für Frauen und Mädchen in Krisengebieten ein. Unsere Expertise im Schutz, der Unterstützung und Stärkung von Frauennutzen wir, um uns besonders jetzt in der Corona-Krise für Frauen in Not einzusetzen. Ohne die Unterstützung unserer Spender:innen wäre unsere Arbeit nicht möglich. Um Ihnen zu zeigen, was Ihre Spende an medica mondiale für Frauen und Mädchen weltweit bewirkt, möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere aktuellen Projekte geben.

Sierra Leone: Girls Clubs als Netzwerk des Wandels

Wandel von innen heraus: Das ist das Ziel der "Girls Clubs" in Sierra Leone. Girls Clubs sind regelmäßige Treffen, die der Aufklärung, Vernetzung und Stärkung von Mädchen im Schulalter dienen. Die Mädchen können sich in einem geschützten Rahmen austauschen, werden über ihren Körper, Sexualhygiene und ihre Rechte aufgeklärt und erhalten bei Bedarf psychosoziale, medizinische oder rechtliche Unterstützung. So hat WAVES, unsere Partnerorganisation hinter den Girls Clubs, erst kürzlich erfolgreich gegen ein Verbot geklagt, das schwangeren Mädchen den Schulbesuch verwehrt hat.

Die Aktivistinnen setzen sich für einen umfangreichen und nachhaltigen Wandelein. Die "Girls Clubs" sind teil dieses Systems. Denn das Wissen, das die Teilnehmerinnen aus den Treffen mitnehmen, tragen sie in ihre Familien, in Freundes- und Bekanntenkreisen weiter. Und schaffen so ein Netzwerk des Wandels, von dem am Ende alle profitieren sollen.


Nordirak: Selbstbestimmung durch Bildung & Aufklärung

Der Nordirak ist eine instabile Region, wirtschaftlich schwach und von Kriegen zerrüttet. Frauen und Mädchen werden in vielerlei Hinsicht strukturell benachteiligt. Um ihnen zu helfen und sie an ihre eigene Stärke und Kompetenz zu erinnern, bieten unsere Partnerinnen von EMMA regelmäßig Kurse und Workshops an. Die Bandbreite der angebotenen Inhalte ist groß: Während manche der mehrwöchigen Kurse eine grundlegende Alphabetisierung der Teilnehmerinnen zum Ziel haben, vermitteln andere Fremdsprachenkenntnisse oder berufsbildende Fähigkeiten, z.B. Nähen.

In regelmäßig abgehaltenen Workshops klären die Aktivistinnen von EMMA zudem über Frauenrechte, weibliche Sexualhygiene und Familienplanung auf. Für viele der - oft jungen - Teilnehmerinnen sind die Angebote von EMMA eine Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln und sich neue wirtschaftliche Perspektiven zu erschließen, die es ihnen ermöglichen, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu führen.


Kosovo: Traumata überwinden, neue Perspektiven schaffen

Armut, Perspektivlosigkeit und traumatische Erfahrungen aus dem Kosovo-Krieg prägen den Alltag vieler Frauen und Mädchen in der Balkanregion. Unsere Partnerinnen von Medica Gjakova wollen das ändern und haben das Projekt "Livelihood Kosovo" ins Leben gerufen, das die Berufs- und Einkommensperspektiven für Frauenverbessern sollte - mit Erfolg. Die Teilnehmerinnen des Projekts haben handwerkliche und unternehmerische Fähigkeiten erlernt und ihre neuen Kenntnisse unter anderem zur Gründung eines Verkaufs-geschäfts in Gjakova angewendet.

In Kombination mit psychosozialer Betreuung und verbesserter gynäkologischer Versorgung konnte das Projekt die Lebensqualität der Einwohnerinnen von Gjakova stark verbessern. So lernen sie, sich nicht nur über ihre Gewalterfahrung in der Vergangenheit, sondern über ihre Kompetenzen und Fähigkeiten in der Gegenwart zu definieren und alte Traumata zu überwinden.

Spender:in bei medica mondiale - Ihre Vorteile

Als Spender:in bei medica mondiale leisten Sie einen essentiellen Beitrag zu unserer Arbeit, der sich direkt auf die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen in Krisenregionen auswirkt. Doch auch Sie haben als Spender:in zahlreiche Vorteile:

  • Flexibilität: Ob Bankeinzug, Dauerauftrag, Kreditkarte oder Paypal, Sie haben die Auswahl, auf welche Art Sie einfach und sicher spenden möchten. Ihre Zuwendung ist jederzeit kündbar.
  • Kleiner Beitrag, große Wirkung: Besonders als Dauerspender:in können Sie schon mit kleinen Spendensummen viel bewirken.
  • Transparenz: In unserem Spenden-Newsletter erfahren Sie regelmäßig, wie wir Ihre Spenden einsetzen, um Mädchen in Not zu helfen.
  • Steuervorteile: Sie erhalten von uns eine Spendenquittung, sodass Sie Ihre Spenden steuerlich absetzen können.

An medica mondiale spenden - So geht´s

Schnell und einfach etwas Gutes tun und dabei viel bewirken - mit Ihrer Spende an medica mondiale geht das ganz leicht. Ihnen stehen verschiedene Möglichkeitenzur Auswahl, um unseren Einsatz für die Rechte von Mädchen und Frauen zu unterstützen, sicher und variabel: Online per Bankeinzug, Dauerauftrag, Kreditkarte oder Paypal. Wählen Sie den Zahlungsweg, der für Sie am bequemsten ist.

Bei Fragen rund um Ihre Spende stehen Ihnen unsere Kolleginnen vom Spendenservice gerne zur Verfügung. Natürlich erhalten Sie von uns eine Spendenquittung, die Ihnen ermöglicht, Ihre Spende steuerlich abzusetzen.

Prominente Unterstützerinnen unserer Arbeit

Mehr als 70.000 Unterstützerinnen und Unterstützer haben sich bereits für uns stark gemacht, darunter zahlreiche Prominente. Machen auch Sie mit!

Iris Berben, Schauspielerin

"medica mondiale will Gerechtigkeit für alle Frauen, die in Kriegen vergewaltigt werden. Die Organisation unterstützt seit über 25 Jahren Betroffene, ihre traumatischen Erlebnisse zu bewältigen und neue Lebensperspektiven zu entwickeln."

Rita Süssmuth, Politikerin

"medica mondiale bricht das Schweigen über sexualisierte Gewalt und fordert Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen. Beteiligen auch Sie sich! Unterstützen Sie die Arbeit von medica mondiale und schenken Sie Frauen und Mädchen Zukunft."

 

Selbstverpflichtung und Transparenz

Wir verpflichten uns den Anforderungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und dem VENRO-Kodex (Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen). Im Rahmen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft legt medica mondiale zentrale Zahlen und Fakten offen. Wir sind außerdemMitglied im "Forum Menschenrechte", dem Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen. medica mondiale ist ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt.

Die Gründerin von medica mondiale, Dr. Monika Hauser, erhielt im Jahr 2008 den alternativen Nobelpreis. Das Bundesverdienstkreuz, das ihr für ihre mutige Arbeit im Bosnienkrieg verliehen werden sollte, lehnte sie 1996 aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik der damaligen Bundesregierung ab. 

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