Zurück zur Übersicht
08. Februar 2020

Zürich: Workshop für politische Aktivist*innen zu Stress- und Traumasensibilität (STA) in der Arbeit mit geflüchteten Menschen

Aktivist*innen sind oft hohen Belastungen, politischer Repression und Gewalt ausgesetzt. Strategien für einen stärkenden Umgang mit sich selbst und in Peergruppen zu kennen, beugt dem Risiko der Mitgefühlserschöpfung und indirekten Traumatisierung vor und stärkt das solidarische Engagement.

Wann: Samstag, 8. Februar 2020 von 10:00 bis 18:00 Uhr

Followup (Praxisreflexion) am Samstag, 3. Oktober 2020

Wo: Genossenschaft Kalkbreite, Kalkbreitestrasse 6 8003 Zürich, im Hof, 2. OG, Flex 1

Zielgruppe: politische Aktivist*innen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten

Während des Workshops von Medica Mondiale Foundation Switzerland lernt ihr,

  • wie sich Trauma und geschlechtsspezifische Gewalt im Kontext von Flucht und Migration auswirken
  • eine menschenrechtsbasierte Definition von Trauma kennen
  • wie zusätzlicher Stress für die Betroffenen reduziert werden kann und was helfen kann, um einer Reaktivierung von traumatischen Erlebnissen vorzubeugen
  • die Grundprinzipien einer stress- und traumasensiblen Haltung kennen und wie ihr diese im Rahmen eurer Zusammenarbeit mit Geflüchteten umsetzen könnt
  • Strategien für einen stärkenden Umgang mit euch und euren Mitstreiter*innen (Selbstfürsorge) kennen

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Infoflyer zur Traumafortbildung für Akt*ivistinnen, Zürich

Kostenpauschale (inkl. Kursunterlagen, Snacks und Getränke) Richtpreis: 60 Franken

Anmeldefrist: 6. Januar 2020

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 18 Personen beschränkt.

Referentin: Maria Zemp Körperpsychotherapeutin (HP), Fachreferentin für Traumarbeit tätig in Krisengebieten im In- und Ausland. Für mehr Infos: www.beratung-mariazemp.de

Kontaktperson & Anmeldung: Çağdaş Akkaya, Medica Mondiale Foundation Switzerland, info@medicamondiale.ch

 

Verwandte Themen

Unser Themen-Special zu Frauen und Mädchen auf der Flucht