Zurück zur Übersicht
28. September 2020

Zürich: Für Fachkräfte zu Stress- und Traumasensibilität (STA) in der Arbeit mit geflüchteten Menschen

Traumatische Erfahrungen im Heimatland oder auf der Flucht (z.B. sexualisierte Gewalt, Folter etc.) und der Versuch diese zu bewältigen, erschwert es vielen Geflüchteten, sich im Aufnahmeland zurechtzufinden. Belastungen wie prekäre Lebens- und Arbeitsbedingungen und verschärfte Asylverfahren tragen dazu bei, dass traumatische Erfahrungen sich vertiefen und sich in allen Lebensbereichen der Geflüchteten auswirken.

Fachkräfte sind ihrerseits oft hohen strukturellen Belastungen in ihrer Arbeit ausgesetzt. Für sie ist es entlastend zu wissen, wie sich traumatische Erfahrungen auf die Beziehung auswirken und wie sie handeln können, um zusätzliche Stressbelastungen für beide Seiten möglichst zu reduzieren. Strategien für die eigene Selbstfürsorge zu kennen, beugt dem Risiko der Mitgefühlserschöpfung und indirekten Traumatisierung vor und stärkt ein parteiliches Engagement.

Zeit: Montag, 28. und Dienstag, 29. September 2020, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr

Followup (Praxisreflexion) am Mittwoch, 2. Dezember 2020

Zielgruppe: Fachkräfte, die mit geflüchteten Menschen arbeiten. Die Weiterbildung setzt keine psychologische Vorbildung voraus. Das niederschwellige Konzept ist multidisziplinär ausgerichtet und kann in unterschiedlichen Berufsfeldern umgesetzt werden.

Kosten: 150 Franken (inkl. Kursunterlagen, Snacks und Getränke)
*Die Kurskosten sind nicht kostendeckend. Die Weiterbildungstage sind nur dank einer Zuwendung von Soroptimist Union International zu den angegebenen Kosten möglich.

Anmeldefrist: 24. August 2020 – Teilnehmerinnenzahl ist auf 18 Personen beschränkt

Referentin: Maria Zemp Körperpsychotherapeutin (HP), Fachreferentin für Traumarbeit tätig in Krisengebieten im In- und Ausland.

Kontaktperson: Çağdaş Akkaya, Medica Mondiale Foundation Switzerland, info@medicamondiale.ch