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22. November 2019

Trier: Vortrag „Stress- und Traumasensibilität im Umgang mit geflüchteten Frauen“ des Beirats für Migration und Integration

Denise Klein, Referentin im Auftrag von medica mondiale e.V., spricht am 22.11. über Hintergründe und Folgen von geschlechtsspezifischer Gewalt in Kriegs- und Krisenregionen und stellt medica mondiales STA - stress- und traumsensiblen Ansatz® vor. Der Vortrag wird veranstaltet vom Beirat für Migration und Integration in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten der Stadt Trier und dem Bildungs- und Medienzentrum der Stadt Trier (VHS).

Viele Geflüchtete haben vor, während oder nach ihrer Flucht traumatische Erlebnisse wie Krieg, Verlust, Leid oder sexualisierte Gewalt  überlebt. Für Menschen mit Gewalterfahrung ist daher ein Schutz vor weiteren Ohnmachtserfahrungen entscheidend. Eine empathische und kompetente Unterstützung ist maßgeblich, um sie im Hier und Jetzt zu stärken.
Aber auch hauptamtliche Fachkräfte und ehrenamtliche UnterstützerInnen brauchen einerseits Sicherheit im Umgang mit Traumatisierten und andererseits Sensibilität für die eigenen Belastungen, um ihre Arbeit langfristig ausüben zu können. Der STA - stress- und traumsensible Ansatz® kann sie darin unterstützen.

Der Vortrag des Beirats fürs Migration und Integration Trier richtet sich an Menschen mit Fluchterfahrung sowie an haupt- und ehrenamtliche UnterstützerInnen. Alle Teilnehmenden sind nach dem Vortrag herzlich zu Diskussion und Erfahrungsaustausch eingeladen.

Veranstaltungsort: Vortragssaal (Raum 5), Bildungs- und Medienzentrum Stadt Trier (VHS), Domfreihof 1b, 54290 Trier
Termin: 22. November 2019, 15:00 - 17:30 Uhr
Anmeldung & Eintritt: freier Eintritt, Anmeldung über migrationsbeirat@trier.de

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