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12. September 2019

Berlin: Die Trostfrauen und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt

Der Korea Verband eröffnet im September die umfassende Dauerausstellung „Die ‚Trostfrauen‘ und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt“. Die Ausstellung setzt sich mit sexualisierter Gewalt dokumentarisch und künstlerisch auseinander. Damit wird der Grundstein für das erste Museum zu diesem Thema in Berlin und Deutschland gelegt.

Veranstalterin: Korea Verband mit Unterstützung von weiteren Organisationen u.a. medica mondiale

Veranstaltungsort: Räumlichkeiten des Korea Verbands in der Quitzowstraße 103, 10551 Berlin

Datum: 12. September 2019 Eröffnung

Öffnungszeiten: Dienstag, 14 – 18 Uhr | Mittwoch, 14 – 20 Uhr | Freitag, 14 – 18 Uhr

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um verbindliche Anmeldung per E-Mail an mail@koreaverband.de.

Die Dauerausstellung "Die Trostfrauen und der gemeinsame Kampf gegen sexualisierte Gewalt" dokumentiert die Kontinuität sexualisierter Gewalt als global immer wiederkehrende Form der Gewalt. Sie thematisiert die Geschichte der „Trostfrauen“, der sexuellen Sklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg, die Wehrmachts- und KZ-Bordelle des NS-Regimes, sowie die Vergewaltigungen von deutschen Frauen durch Soldaten der Alliierten. In diesem Fall existiert noch eine große Leerstelle in der Geschichtsaufarbeitung Deutschlands.

Weitere Informationen zur Ausstellung auf der Webseite des Korea Verbands.