Seit 25 Jahren arbeiten wir mit Frauen, die sexualisierte Gewalt in Kriegsgebieten überlebt haben. Diese Erfahrungen im Umgang mit traumatisierten Menschen und die psychologische Expertise in Traumasensibilität geben wir in Fortbildungen im In- und Ausland weiter.

Zusammen mit KollegInnen und Fachfrauen aus verschiedenen Regionen der Welt haben wir den STA – stress- und traumasensibler Ansatz® entwickelt. Der Ansatz beschreibt unter anderem Prinzipien zum Umgang mit traumatisierten Menschen. Dadurch soll der Alltag für Traumatisierte und gestresste Menschen und ihr Umfeld verbessert werden.

Themen unserer Fortbildungen sind:

 

Fortbildungen in Deutschland

Fortbildungen International

Mit unseren lokalen PartnerInnen aus unterschiedlichen Regionen der Welt entwickeln wir unseren Arbeitsansatz stetig weiter. medica mondiale bildet in Krisenregionen lokale AktivistInnen und Fachkräfte im Umgang mit traumatisierten Menschen aus. So sollen langfristige und lokale Anlaufstellen und Unterstützung für Frauen und Kinder aufgebaut werden.

Trainerinnen bei einer Ausbildung zum Stress- und traumasensiblen Ansatz.

STA-Trainerinnen „Training of the Trainers“

medica mondiale bildet psychosoziale Fachkräfte als TrainerInnen im Stress- und traumasensiblen Umgang mit Gewaltbetroffenen aus. Zum Beispiel in der afrikanischen Große Seen Region im Süd-Kivu schulen künftig lokale Fachfrauen andere FrauenrechtsaktivistInnen und Fachpersonal.

Frauenrechtsaktivistinnen aus Afghanistan bei einer Fortbildung zum Thema Trauma

Weiterbildung Partnerorganisationen

medica mondiale schult JuristInnen aus dem Rechtsteam von Medica Afghanistan im traumasensiblen Umgang um traumasensible Beratung für Frauen zu ermöglichen, die Täter anzeigen oder vor Gericht ziehen wollen.

Polizei und Trauma: Fortbildung für Polizisten

Fortbildung von PolizistInnen

Oft werden Frauen, die Gewalt erlebt haben, bei Befragungen durch die Polizei retraumatisiert. medica mondiale will daher PolizistInnen über Traumafolgen aufklären. Im Nordirak schulen wir PolizistInnen in traumasensiblen Methoden. Langfristig fordern wir, dass Befragungen und Verfahren bei der Polizei grundsätzlich so verändert werden, dass es für betroffene Frauen erleichtert wird Anzeige gegen Gewalttäter zu stellen.