2008 wurde die Schweizer Stiftung „Medica Mondiale Foundation Switzerland“ gegründet. Damit gibt es auch für Personen mit schweizerischem Wohnsitz die Möglichkeit, medica mondiale mit Spenden und Vermächtnissen zu unterstützen. Diese können steuerlich geltend gemacht werden, entsprechend der am Sitz der SpenderInnen geltenden Steuergesetzgebung.

Monika Hauser am 16.5.2018 im Anna-Göldi-Museum Glarus. Copyright: medica mondiale
Monika Hauser im Anna-Göldi-Museum Glarus

Aus den eingegangenen Spenden und Vermächtnissen unterstützt die Schweizer Stiftung direkt und ausschließlich medica mondiale in Köln. Ihre Spende kommt der Arbeit von medica mondiale und den Projekten im Ausland zu Gute.

Weitere Informationen zur Verwendung Ihrer Spende finden Sie in unseren Spenden-FAQ.

Überweisung

Sie können Ihre Spende einfach auf das Konto der Stiftung in der Schweiz überweisen. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, vergessen Sie bitte nicht, Ihren Namen und Ihre Adresse anzugeben. Für eine regelmäßige Unterstützung richten Sie bitte einen Dauerauftrag ein.

Dazu benötigen Sie die folgenden Angaben:

Kontoinhaber: Medica Mondiale Foundation Switzerland

Kontonummer: 1100-1625.952

Bank: Zürcher Kantonal Bank, Zürich, Switzerland

IBAN Nr.: CH48 0070 0110 0016 2595 2

Clearing Nr.: 700

Swift-Code: ZKBKCHZZ80A

PC: 80-151-4 

Spendenquittung

Für Spenden ab 100 CHF erhalten Sie von der Stiftung eine Spendenbescheinigung. Sollten Sie die Bescheinigung auch für niedrigere Beträge benötigen, sollten Sie sie früher brauchen oder haben Sie weitere Fragen, dann zögern Sie bitte nicht, die Schweizer Stiftung zu kontaktieren.

 

Geschäftssitz

Medica Mondiale Foundation Switzerland
Zentralstrasse 47
CH - 8003 Zürich

Kontakt:
E-Mail: info@medicamondiale.ch
Telefon: +41 (0) 79 522 22 25

 

Der Stiftungsrat der Schweizer Stiftung

Der Stiftungsrat der Medica Mondiale Foundation Switzerland

Die Medica Mondiale Foundation Switzerland sammelt Spenden für die Arbeit von medica mondiale. Der Stiftungsrat hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit in den Medien die Schweizer Bevölkerung für die Themen zu sensibilisieren, mit denen sich medica mondiale täglich konfrontiert sieht: Gewalt gegen Frauen und ihre Folgen. Mit den Spenden, die die Stiftung zusammenträgt, soll mitgeholfen werden, dass die wichtigen und wegweisenden Projekte von medica mondiale langfristig gesichert werden können.

Die derzeitigen StiftungsrätInnen haben sich in kurzen Porträts zu ihrer Motivation, sich als solche zur Verfügung zu stellen, geäußert. Allen ist es ein persönliches Anliegen, medica mondiale und damit die Unterstützung von Frauen in Kriegs- und Krisengebieten finanziell zu stärken.

Grundsätze zur Annahme von Spenden

Sigrid Ackermann (Stiftungsratspräsidentin)

Sigrid Ackermann, Stiftungsräting der Medica Mondiale Foundation Switzerland. Copyright: privat
Sigrid Ackermann

Jahrgang: 1962

Beruf: Übersetzerin, Juristin

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Es ist mir ein Anliegen, dass die Mission und Vision von medica mondiale in der Schweiz bekannter wird und noch mehr Unterstützung erhält. Dafür stelle ich der Schweizer Stiftung mein Engagement und meine Kompetenzen zur Verfügung."

 

Monika Hauser

Portraitfoto von Dr. Monika Hauser. Copyright: Anna Verena Müller

Jahrgang: 1959

Beruf: Gynäkologin und Frauenrechtsaktivistin, Gründerin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied von medica mondiale e.V. in Köln, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008 Monika Hauser.

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Nach der Preisverleihung im Jahr 2008 habe ich viel Unterstützung in der Schweiz bekommen. Das motivierte mich, die wichtige Arbeit von medica mondiale auch in der Schweiz bekannter zu machen, zumal ich in der Ostschweiz aufgewachsen bin. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass noch sehr viel mehr Menschen in der Schweiz zu unseren Themen sensibilisiert sind. Gesellschaftliche Aufklärung ist auch in unseren westlichen Industriestaaten elementar. Denn sexualisierte Gewalt geht uns alle an; wir tragen die Verantwortung dafür, ob wir uns ganz persönlich im Rahmen unserer Kräfte für Veränderung einsetzen.

Da die Schweiz ein bedeutender politischer Akteur und Geldgeber sowohl bei internationalen Friedenseinsätzen als auch in der Entwicklungszusammenarbeit ist, ist es mir zudem wichtig, dass die Schweizer Regierung sexualisierte Gewalt in Kriegs- und Nachkriegskontexten ernst nimmt und die Thematik in ihre Außen- und Sicherheitspolitik integriert."

Martina Grantz

Portraitfoto von Martina Grantz

Jahrgang: 1965

Beruf: Bereichsleitung Fundraising bei medica mondiale e.V.

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: Ohne die engagierte Unterstützung von zahlreichen Menschen, die sich seit Jahren für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzen, wäre medica mondiale nicht die Organisation, die sie heute ist. Auch in der Schweiz gibt es viele motivierte UnterstützerInnen. Als Stiftungsrätin der Medica Mondiale Foundation Switzerland möchte ich dazu beitragen, unsere Anliegen in der Schweiz bekannter zu machen und mehr Menschen zu gewinnen, die sich engagieren möchten.

Vera Haag-Arbenz

Portraitfoto von Vera Haag-Arbenz

Jahrgang: 1972

Beruf: Soziologin, Fachfrau der Internationalen Zusammenarbeit und Humanitären Hilfe

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Nach mehrjähriger Tätigkeit für medica mondiale in Köln möchte ich als Stiftungsrätin dazu beitragen, dass die Organisation in der Schweiz bekannter wird und besser vernetzt ist. Der Bedarf nach Aufklärung und Sensibilisierung über die Ursachen und Folgen von sexualisierter Gewalt ist auch hierzulande noch groß."

Diana Krüger

Portraitfoto von Diana Krüger

Jahrgang: 1971

Beruf: Spezialistin für Veränderungsprozesse (IAP)

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Seit 2005 ist medica mondiale eine Art politische Heimat für mich. Als Vorstandsfrau in Köln habe ich medica mondiale von 2007 an für fünf Jahre begleitet, die Stiftung in der Schweiz mit aufgebaut und trage nun als Stiftungsrätin zur Wirkung der Organisation bei. Die Arbeit für und mit medica mondiale erlebe ich in jeglicher Hinsicht und gegenseitig als bereichernd."