Völkermord in Ruanda

Überlebende und Jugendliche stärken
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25 Jahre Genozid in Ruanda

Vor 25 Jahren töteten Angehörige der Hutu innerhalb von knapp hundert Tagen fast 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi sowie moderate Hutu. Vom 6. April bis Mitte Juli 1994 kamen in Ruanda fast eine Million Frauen, Kinder und Männer ums Leben. Schätzungsweise 250.000 Mädchen und Frauen wurden vergewaltigt. Rund 2.000 bis 5.000 Frauen in Ruanda brachten nach dem Genozid ein Kind aus einer Vergewaltigung zur Welt.

Ermöglichen Sie Jugendforen in Ruanda!

Viele der Mutter-Kind-Beziehungen sind bis heute schwer belastet.

Die Kinder aus den Vergewaltigungen sind heute junge Erwachsene. Die Beziehung zu ihren Müttern ist oft schwer belastet. Viele haben sich noch nie mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt. In den Jugendforen unserer Partnerorganisation SEVOTA lernen die Jugendlichen, mit ihrer Vergangenheit umzugehen und gemeinsam mit ihren Müttern in die Zukunft zu schauen.

SEVOTA hilft Überlebenden

Die ruandische Organisation SEVOTA engagiert sich seit 2005 für Witwen und Waisen des Genozids und bietet überlebenden Frauen traumasensible Unterstützung an. Die Organisation fördert das Verständnis der betroffenen Frauen und ihrer Kinder. So können sie das erlebte Trauma aufarbeiten.

Traumasensible Unterstützung

SEVOTA richtet unter anderem regelmäßig Jugendforen aus, in denen die mittlerweile jungen Erwachsenen über ihre Erfahrungen sprechen, die Traumata beschreiben und greifbar machen können.

 

Viele Teilnehmende sprechen hier zum allerersten Mal über die Kriegsverbrechen und die Vergewaltigung ihrer Mütter. Die traumasensible Aufarbeitung trägt dazu bei die Stigmatisierung und Ausgrenzung zu überwinden. Darüber hinaus bietet SEVOTA Kindern der Überlebenden Orientierung und unterstützt sie bei der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft. So kann eine gesunde Generation heranwachsen und ihre Heimat friedlich mitgestalten. medica mondiale unterstützt das Engagement von SEVOTA seit über 10 Jahren.

Evaluationsbericht SEVOTA Ruanda 2017-2018 (Englisch) Download

Unterstützen Sie die Überlebenden

25 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda brauchen Überlebende und ihre Kinder weiterhin Ihre Unterstützung. Die Kinder, die nach der Vergewaltigung geboren wurden, sind heute 23 bis 24 Jahre alt. Unterstützen Sie medica mondiale, damit wir gemeinsam mit SEVOTA regelmäßig Jugendforen ausrichten können, in denen die jungen Erwachsen die Kriegsverbrechen und Traumata ihrer Familien aufarbeiten können. Spenden Sie jetzt.

Hilfe für Kinder und Frauen nach den Gräueln des Genozids


Völkermord, Vergewaltigungen, Aids – die Wunden des Bürgerkriegs sind noch frisch, als Godelieve Mukasarasi SEVOTA ins Leben ruft. Sie selbst verlor ihren Mann und ihre Tochter. Godelieve Mukasarasis tragischen Geschichte zum Trotz wird sie getragen von ihrer „Vision von glücklichen Frauen“.
Godelieve Mukasarasis ganzes Engagement gilt den Frauen und Kindern, die an den Folgen des Genozids in Ruanda leiden. Die Frauenrechts-Heldin kennt jede ihrer Geschichten.
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Ein neuer Lebensweg

Olivia ist 24 Jahre alt und lebt in Ruanda. Der Völkermord von 1994 wird immer ein Teil ihres Lebens sein, denn ihre Mutter wurde während des Genozids vergewaltigt und mit ihr schwanger. Olivia kam zur Welt, hineingeboren in eine schwer belastete Beziehung zu ihrer traumatisierten Mutter. Doch beide, Mutter und Tochter, haben es geschafft zueinander zu finden.
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