Parteilichkeit für Frauen

Parteilichkeit für Frauen

Die Mitarbeiterinnen von medica mondiale zeigen unbedingte Solidarität mit Frauen, die Gewalt erfahren haben. Sie setzen sich als Anwältinnen von Frauen und Mädchen ein, indem sie Ungerechtigkeiten, Diskriminierungen und Gewalt benennen und verurteilen.

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Ganzheitlichkeit

Die Folgen sexualisierter Kriegsgewalt sind weitreichend – sowohl für die betroffenen Frauen als auch für ihre Gesellschaft. Zur Unterstützung von kriegstraumatisierten Frauen hat medica mondiale Konzepte und Methoden entwickelt, die sowohl das individuelle Schicksal von Frauen, als auch die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den Blick nehmen.

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Ressourcen- orientierung

Ressourcen- orientierung

Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, werden häufig ausschließlich als Opfer angesehen. Mitarbeiterinnen von medica mondiale sind bewusst in Haltung und Sprache: Sie nehmen die traumatisierten Frauen als Überlebende wahr, die es geschafft haben, nicht an der Gewalt zu zerbrechen.

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Partnerinnenschaft

Partnerinnenschaft

Überlebende sexualisierter Gewalt haben erfahren, dass ungleiche Machtverhältnisse dazu ausgenutzt wurden, um ihnen Gewalt anzutun. In der Arbeit mit den Klientinnen achten die Mitarbeiterinnen darauf, dass bei aller notwendigen professionellen Distanz deutlich wird, dass zwischen Helferin und Klientin ein grundsätzlich gleichwertiges Verhältnis besteht.

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Empowerment

Empowerment

Der englische Begriff „to empower bedeutet jemanden dazu befähigen, etwas zu tun oder zu erreichen: Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten werden in die Lage versetzt und darin bestärkt, eigene Handlungsspielräume wahrzunehmen und zu erweitern, auf die Veränderung gesellschaftlicher Machtverhältnisse Einfluss zu nehmen und so perspektivisch eine Verbesserung ihrer Lebenssituation zu erzielen.

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Teilhabe

Teilhabe

medica mondiale setzt sich dafür ein, dass Frauen aktiv an Konfliktlösungsstrategien und Friedensprozessen sowie an Verfassungsschreibung und Gesetzgebung mitwirken können. Dazu wird unter anderem der Aufbau von frauenpolitischen Aktivistinnen und übergreifenden Netzwerken unterstützt. Auch auf Projektebene fördert medica mondiale eine aktive Mitwirkung aller Frauen, die auf verschiedene Weise an den Projekten beteiligt sind.

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Gerechtigkeit

Gerechtigkeit

Sexualisierte Kriegsgewalt ist ein Ausdruck der strukturellen Gewalt gegen Frauen und Mädchen in patriarchalen Gesellschaften. Sie trägt dazu bei, ungleiche Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen aufrechtzuerhalten. medica mondiale setzt sich kontinuierlich durch frauenpolitisches Engagement dafür ein, dass sexualisierte Kriegsgewalt als schwere Menschenrechtsverletzung vor nationalen und internationalen Gerichten anerkannt und bestraft wird.

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Toleranz und Wertschätzung kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt

Toleranz und Wertschätzung kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt

medica mondiale unterstützt Frauen weltweit darin, eigene Wege Bewältigung von traumatischen Gewalterfahrungen und zur Verhinderung erneuter Gewalt zu finden. medica mondiale respektiert die lokalen Gebräuche der verschiedenen Kulturkreise, solange sie mit den universellen Menschenrechten in Einklang stehen. So darf die Berücksichtigung kulturspezifischer Aspekte nicht die Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen oder sogar Gewalt gegen sie fördern.

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Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Sexualisierte Gewalt und Traumatisierung im Krieg haben weitreichende Konsequenzen für die einzelne Frau, für Familiensysteme und die ganze Gesellschaft. Die Verarbeitung und Integration dieser traumatischen Erfahrungen ist angesichts der Tiefe und Schwere der Verletzung ein langwieriger Prozess. medica mondiale entwickelt Projekte, die eine Grundlage für die langfristige Unterstützung von Frauen bieten und auch über ein Projektende hinaus wirksam sind.

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Selbstreflexion

Selbstreflexion

medica mondiale ermöglicht den Mitarbeiterinnen, sich allein, als Team oder Institution bewusst mit den besonderen Herausforderungen in der Arbeit zu sexualisierter Gewalt und Trauma auseinander zu setzen – unter anderem durch Supervision und Workshops zu Burn-out-Prophylaxe. Dadurch gelingt es den Mitarbeiterinnen trotz hoher emotionaler Belastung, ihre professionelle Haltung zu bewahren und adäquate Hilfeleistungen für die Klientinnen anzubieten.

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