03. März 2012

DR Kongo: REMAK - Medizinische Versorgung und Starthilfe für Überlebende sexualisierter Gewalt

Projektförderung im Osten der Demokratischen Republik Kongo, Süd-Kivu: In Kamituga, einer Gemeinde in der Provinz Süd-Kivu, hat eine Gruppe von Müttern 2001 die erste Frauenorganisation gegründet: Das Ziel von REMAK (Regroupement de Mamans de Kamituga) ist es, Überlebende sexualisierter Gewalt mit medizinischer Versorgung und...

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15. Februar 2012

Kongolesische Frauenrechtsaktivistinnen fordern: „Kein Krieg auf den Körpern von Frauen!“

Kongolesische Frauenrechtsaktivistinnen fordern Ende der Vergewaltigungen: „Kein Krieg auf den Körpern von Frauen“ lautet das Motto kongolesischer Friedens- und Frauenrechtaktivistinnen. Jeannine Mukanirwa Tshimpambu von der Organisation PAIF ist eine dieser mutigen Frauen, die in ihrer Heimat gegen die anhaltende Gewalt kämpfen. Die erfahrene Frauenrechtsexpertin koordiniert den kongolesischen Teil eines EU-finanzierten Friedensprojekts, das PAIF mit Unterstützung von medica mondiale seit 2009 in den Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu und Maniema durchführt. Das dreijährige länderübergreifende Projekt bildet Frauen aus der DR Kongo, Liberia und Afghanistan in der politischen Lobbyarbeit und Konfliktbearbeitung aus. Ziel ist es, Frauen zur Mitwirkung an Friedensprozessen und der Sicherheitspolitik zu befähigen.

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01. Februar 2012

DR Kongo: AFPDE - Medizinische Hilfe für vergewaltigte Frauen

Projektförderung im Osten der Demokratische Republik Kongo, Süd-Kivu: Mit Unterstützung von medica mondiale ermöglicht die kongolesische Frauenorganisation AFPDE (Association des Femmes pour la Promotion et le Développement Endogène) die medizinische Versorgung von Frauen in Kaniola, einer Gemeinde in der Provinz Süd-Kivu. AFPDE...

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15. Juli 2011

Politische Aktionen 2010 gegen Gewalt an Frauen

Exzessive Gewalt, Straffreiheit und Rechtlosigkeit gehören zur Lebensrealität der Frauen im Kongo. Frauenorganisationen vor Ort kämpfen seit Jahrzehnten gegen die vorherrschende Gewalt. Unter diesen schwierigen Bedingungen ist die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Frauenorganisationen sehr wichtig. Das betrifft den Austausch in der DR Kongo, zwischen afrikanischen Ländern und auf internationaler Ebene. Wie eng lokale, nationale und internationale Friedensarbeit verbunden sind, verdeutlicht das von medica mondiale entwickelte Konzept, die Friedens- und Frauenrechtsaktivistinnen innerhalb ihrer Länder, auf dem afrikanischen Kontinent und international stärker zu vernetzen.

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06. April 2011

„Irgendwann, wenn ich stark genug bin" Leben mit dem Kind des Vergewaltigers

Am 6. April jährte sich zum 17. Mal in Ruanda der Beginn des Völkermordes im Jahr 1994. Jedes Mal bricht an diesem Tag viel Schmerz der Opfer auf, vor allem für die vielen Frauen, die in dem nur 100 Tage anhaltenden Krieg vergewaltigt und verstümmelt wurden. Natalie S.* ist eine der Frauen in Ruanda, die Kinder der Völkermörder geboren haben – zwischen 5.000 und 20.000 dieser Mütter gibt es, doch genaue Zahlen sind nicht bekannt. Als eine der ersten hat sie das „Frauenforum“ besucht, ein solidarisches Netzwerk für hilfesuchende Mütter und Kinder in ganz Ruanda, das medica mondiale seit 2008 unterstützt. Bei einem Besuch vor Ort hat sie medica mondiale ihre Geschichte erzählt.

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25. Januar 2011

FEPADE in DR Kongo: Fortbildung von psychosozialen Helferinnen

Projektförderung im Osten der Demokratischen Republik Kongo, Süd-Kivu: In Kazimia, einer Gemeinde in der Provinz Süd-Kivu, hat medica mondiale 2009 und 2010 ein Projekt der kongolesischen Frauenorganisation FEPADE (Fédération des Femmes pour la Paix et le Développement) gefördert. FEPADE setzt sich für die Selbstbestimmung und die Rechte kongolesischer Frauen ein, unterstützt lokale Fraueninitiativen und fördert ihre Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen. Die Organisation betreut insbesondere Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, dokumentiert die Menschenrechtsverletzungen an den Frauen und klärt in Informationsveranstaltungen die Öffentlichkeit über die Rechte von Frauen und Kindern auf.

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