30. Juni 2010

50 Jahre Unabhängigkeit des Kongo

Am Vortag des 50. Jahrestages der Unabhängigkeit der Demokratischen Republik(DR) Kongo weist die Frauenrechtsorganisation medica mondiale auf das Schicksal tausender Frauen und Mädchen hin, die in den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen vor allem im Osten des Landes weiterhin Opfer von gezielten Vergewaltigungen seitens Rebellen und Soldaten der Regierung, aber auch zunehmend von Zivilisten werden. medica mondiale fordert die kongolesische Regierung auf, der humanitären Tragödie endlich ein Ende zu bereiten und ihren Verpflichtungen im Rahmen der UN Friedensmission MONUC nachzukommen.

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07. Juni 2010

medica mondiale entsetzt über Mord an kongolesischem Menschenrechtsaktivisten

Am 2. Juni wurde der kongolesische Menschenrechtler Floribert Chebeya Bahizire tot und mit gefesselten Händen in einem Auto in der Hauptstadt Kinshasa aufgefunden. Der Leiter der Organisation La Voix des Sans-Voix (Stimme der Stimmlosen) hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Immaculée Birhaheka zusammengearbeitet, der Leiterin von PAIF, kongolesische Partnerorganisation von medica mondiale. „Ich bin schockiert über den Mord an Chebeya und hoffe sehr, dass eine unabhängige Untersuchung die Täter ermittelt“, erklärte Birhaheka.

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03. Juni 2010

WEWPA in Uganda: Studie zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Projektförderung in der Teso-Region: Seit 2001 setzt sich die ugandische Frauenrechtsorganisation Teso Women Peace Activists (TEWPA) für Frieden in der Teso-Region im Nordosten des Landes und für die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt ein. In der Provinzhauptstadt Soroti und Umgebung klären die Frauenrechtsaktivistinnen über Menschen- und Frauenrechte auf, organisieren Ausbildungsprogramme für traumatisierte Frauen und machen sich gemeinsam mit ihnen für die Durchsetzung ihrer Rechte stark. Mit der Dokumentation und Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen an Frauen und Mädchen leistet TEWPA einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufklärung über die in Uganda ausgeprägte sexualisierte Gewalt gegen Frauen.

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25. Mai 2010

Engender in Südafrika: Fortbildung von psychosozialen Beraterinnen

Projektförderung in der Region Kapstadt, Südafrika: Diskriminierung und Gewalt gegen Mädchen und Frauen sind weit verbreitet in Südafrika. Die Frauenorganisation Engender will Frauen stärken und sie ermutigen, aus der Opferrolle herauszutreten.

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23. Mai 2010

Strey Khmer in Kambodscha: Aufbau von Frauenhäusern im Grenzgebiet

Projektförderung in der Poipet, Kambodscha: In der Grenzregion zu Thailand herrscht sehr viel Gewalt gegen Frauen. Zwangsprostitution und Frauenhandel sind verbreitet. Und auch die Gewalt in den Familien hat infolge des Bürgerkrieges, der von 1975 bis 1990 dauerte, deutlich zugenommen. Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen gibt es jedoch kaum.

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12. Mai 2010

Nordirak: Unterstützung des NAWA Frauenzentrums

Projektförderung in Suleymaniah, Nordirak: Frauen und Mädchen im kurdisch geprägten Norden des Irak sind vielen Formen von Gewalt und gesellschaftlichen Unterdrückungsmustern ausgesetzt: Beschneidungen, sexualisierte Gewalt und Folter sind weit verbreitet. Verweigert eine junge Kurdin die arrangierte Zwangsverheiratung oder geht voreheliche Beziehungen ein, droht ihr nach wie vor die so genannte Ehrentötung durch die eigene Familie. Die Angst vor dem Ehrenmord treibt viele junge Frauen in den Suizid.

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