23. März 2010

Medica Kosova: Unterstützung für Minderheiten

Frauen, die einer ethnischen Minderheit angehören, haben es in Kosovo doppelt schwer. Roma, Sinti oder Askahli sind fast überall im Land Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. Die meisten dieser Frauen leben zudem in bitterer Armut und unter schwierigen sozialen Bedingungen. In ihren Siedlungen herrscht oftmals ein Klima der Gewalt, von dem Frauen besonders hart betroffen sind. Während des Krieges gab es regelrechte Pogrome gegenüber den ethnischen Minderheiten, in deren Verlauf etliche Familien ihre Dörfer verlassen und fliehen mussten. Zwar stehen Angehörige ethnischer Minderheiten heutzutage offiziell unter dem Schutz der Vereinten Nationen – die Realität zwingt sie jedoch weiterhin an den Rand der Gesellschaft. Seit Ende des Krieges unterstützt Medica Kosova Minderheiten-Frauen in Kosovo mit medizinischer und psychosozialer Beratung.

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19. März 2010

AID in Dr Kongo: Psychosoziale und ökonomische Stärkung von Frauen

Projektförderung in Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo: In der Provinz Süd-Kivu unterstützt die Frauenorganisation AID (Appui aux Initiatives de Développement) Frauen und Mädchen, die vergewaltigt wurden oder andere sexualisierte Gewalt erlebt haben. AID verbindet psychosoziale Betreuung mit Einkommen schaffende Maßnahmen und der Aufklärung der Frauen über ihre Rechte.

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19. März 2010

COPERMA in DR Kongo: Berufskurse und psychosoziale Betreuung für Mädchen und Frauen

Projektförderung in Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo: In der Provinz Nord-Kivu hat die Frauenorganisation COPERMA (Communauté des Planteurs et Eleveurs de la Région Maraîchère) Ausbildungszentren aufgebaut. Das Ziel: den Menschen ein besseres Auskommen zu verschaffen. Als die Zahl der Kriegsvergewaltigungen in Nord-Kivu nach 1993 immer weiter anstieg, begann die Organisation, sich verstärkt auch für die Opfer sexualisierter Gewalt einzusetzen. Inzwischen betreibt COPERMA rund zehn Zentren mit insgesamt 193 MitarbeiterInnen, in denen sowohl Überlebende sexualisierter Gewalt als auch Kriegswaisen eine Bleibe finden, psychosozial betreut werden und an Ausbildungskursen teilnehmen können.

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19. März 2010

GESOM in DR Kongo: Bau einer Küche im Krankenhaus in Goma

Projektförderung in Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo setzt sich die kongolesische Organisation GESOM (Groupe d'Entraide et de Solidarité Médicale) für das Überleben und den Schutz von Frauen und Mädchen ein, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Die 2002 gegründete Organisation betreibt in Goma, Hauptstadt der Krisenprovinz Nord-Kivu, ein Krankenhaus, in dem Überlebende von Vergewaltigungen medizinisch versorgt werden. Pro Monat werden dort rund 30 Frauen behandelt.

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14. März 2010

Medica Afghanistan: Rechtshilfe für afghanische Frauen und Mädchen

Das Rechtshilfeprojekt von Medica Afghanistan bietet allgemeine Rechtsberatung für Frauen sowie Strafverteidigung von inhaftierten Frauen vor Gericht. Die afghanischen Anwältinnen setzen sich dafür ein, dass inhaftierte Frauen ein gerechtes Verfahren erhalten und beraten darüber hinaus auch in Zivilrechtsfällen beispielsweise bei Scheidungs- und Sorgerechtsfragen. Des Weiteren führen die Anwältinnen und Sozialarbeiterinnen von Medica Afghanistan Vermittlungsgespräche zwischen Frauen und ihren Familienangehörigen durch, um familiäre Konfliktsituationen – häufig Ursache für die Inhaftierung von Frauen – zu entschärfen und dadurch ein Gerichtsverfahren und eine Verurteilung bereits im Vorfeld verhindern.

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17. Februar 2010

Medica Tirana: Die Entstehung von Medica Tirana

1999 – mitten im Kosovakrieg – entstand mit Unterstützung von medica mondiale in Albaniens Hauptstadt Tirana ein kleines Frauentherapie- und Beratungszentrum. Anlass waren die vielen kosovarischen Flüchtlinge, die damals vor dem serbischen Militär über die Berge ins albanische Nachbarland geflohen waren. Im größten Flüchtlingslager baute medica mondiale ein Zelt auf, in dem Frauen Medikamente und Nahrung für ihre Kinder erhielten. Für die psychosoziale Betreuung der mehrheitlich albanischstämmigen Flüchtlingsfrauen aus Kosova wurden albanische Fachfrauen eingesetzt.

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