03. Juni 2010

WEWPA in Uganda: Studie zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Projektförderung in der Teso-Region: Seit 2001 setzt sich die ugandische Frauenrechtsorganisation Teso Women Peace Activists (TEWPA) für Frieden in der Teso-Region im Nordosten des Landes und für die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt ein. In der Provinzhauptstadt Soroti und Umgebung klären die Frauenrechtsaktivistinnen über Menschen- und Frauenrechte auf, organisieren Ausbildungsprogramme für traumatisierte Frauen und machen sich gemeinsam mit ihnen für die Durchsetzung ihrer Rechte stark. Mit der Dokumentation und Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen an Frauen und Mädchen leistet TEWPA einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufklärung über die in Uganda ausgeprägte sexualisierte Gewalt gegen Frauen.

Weiterlesen
25. Mai 2010

Engender in Südafrika: Fortbildung von psychosozialen Beraterinnen

Projektförderung in der Region Kapstadt, Südafrika: Diskriminierung und Gewalt gegen Mädchen und Frauen sind weit verbreitet in Südafrika. Die Frauenorganisation Engender will Frauen stärken und sie ermutigen, aus der Opferrolle herauszutreten.

Weiterlesen
23. Mai 2010

Strey Khmer in Kambodscha: Aufbau von Frauenhäusern im Grenzgebiet

Projektförderung in der Poipet, Kambodscha: In der Grenzregion zu Thailand herrscht sehr viel Gewalt gegen Frauen. Zwangsprostitution und Frauenhandel sind verbreitet. Und auch die Gewalt in den Familien hat infolge des Bürgerkrieges, der von 1975 bis 1990 dauerte, deutlich zugenommen. Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen gibt es jedoch kaum.

Weiterlesen
12. Mai 2010

Nordirak: Unterstützung des NAWA Frauenzentrums

Projektförderung in Suleymaniah, Nordirak: Frauen und Mädchen im kurdisch geprägten Norden des Irak sind vielen Formen von Gewalt und gesellschaftlichen Unterdrückungsmustern ausgesetzt: Beschneidungen, sexualisierte Gewalt und Folter sind weit verbreitet. Verweigert eine junge Kurdin die arrangierte Zwangsverheiratung oder geht voreheliche Beziehungen ein, droht ihr nach wie vor die so genannte Ehrentötung durch die eigene Familie. Die Angst vor dem Ehrenmord treibt viele junge Frauen in den Suizid.

Weiterlesen
24. April 2010

ECAP in Guatemala: Fortbildung von psychosozialen Beraterinnen

Projektförderung in Guatmala-Stadt, Guatemala: 2009 hat medica mondiale die guatemaltekische Frauenorganisation ECAP (Equipo de Estudios Comunitarios y Acción Psicosocial) unterstützt. ECAP setzt sich für die Überlebenden sexualisierter Gewalt während des Bürgerkrieges in Guatemala (1960 bis 1996) ein, bei dem etwa 200.000 Menschen ermordet wurden. Sexualisierte Gewalt war Bestandteil der Angriffe gegen die Zivilbevölkerung. Angehörige der staatlichen Sicherheitskräfte und Paramilitärs, verantwortlich für mehr als 90 Prozent der Gewaltakte, vergewaltigten Frauen und Mädchen systematisch. Während weitgehend Straflosigkeit für die Täter herrscht, leiden viele Frauen bis heute unter den traumatischen Erlebnissen.

Weiterlesen
02. April 2010

SEVOTA in Ruanda: Forum der Hoffnung

Schätzungsweise 250.000 Frauen und Mädchen wurden während des Völkermordes 1994 in Ruanda vergewaltigt, verstümmelt, viele von ihnen getötet. Etliche brachten Kinder ihrer Vergewaltiger zur Welt – sie kämpfen daher nicht nur mit den Folgen von Gewalt, Krieg und Zerstörung, sondern auch mit Gefühlen von Schuld und Ablehnung gegenüber ihren ungewollten Töchtern und Söhnen.

Weiterlesen