17. März 2011

Monika Hauser ist Europäerin des Jahres – Preisverleihung in Köln

Mit Freude und viel Applaus nahm Monika Hauser am 16. März in Köln die Ehrung zur „Europäerin des Jahres 2011“ vom Magazin Reader's Digest entgegen. Der Preis in Höhe von 5.000 Euro wurde ihr symbolisch in Form einer Skulptur überreicht. Vor rund 70 Gästen, darunter VertreterInnen aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft, wurde die 51-jährige Ärztin und Gründerin von medica mondiale für ihren jahrelangen weltweiten Einsatz für Überlebende sexualisierter Gewalt in Konflikten ausgezeichnet.

Weiterlesen
21. Februar 2011

Spielen und Spenden - Maren Kroymann gewinnt 100.000 Euro für medica mondiale

Bei der ZDF-Show “Rette die Million“ vom 19. Februar hat Maren Kroymann gemeinsam mit ihrer Quiz-Partnerin Ulrike Kriener stolze 300.000 Euro erspielt – einen Großteil ihres Gewinns wird die Schauspielerin und Kabarettistin an medica mondiale spenden. Beim Prominenten-Special der Show traten vier Paare gegeneinander an – und das für einen guten Zweck! Die Rate-Teams stellten sich acht Fragen und versuchten, so viel Geld wie möglich zu retten. für die Spende von 100.000 Euro bedankt sich medica mondiale sehr herzlich – auch im Namen der Frauen weltweit, die medica mondiale unterstützt!

Weiterlesen
25. Januar 2011

Eindrücke aus Liberia: Traumatherapeutin Maria Zemp berichtet aus Zwedru

Seit 2003 ist die Krankenschwester, Heilpraktikerin und Traumatherapeutin Maria Zemp regelmäßig als Trainerin von Gesundheitsfachkräften für medica mondiale tätig. Immer wieder fährt die erfahrene Therapeutin im Auftrag von medica mondiale in die Projektgebiete, nach Afghanistan und seit Sommer 2009 auch nach Liberia, um die Mitarbeiterinnen vor Ort sowie medizinisches Personal in staatlichen Krankenhäusern in traumasensibler medizinischer Behandlung und Betreuung zu schulen. Zur Zeit ist Zemp zum zweiten Mal in Liberia. Während ihres zweiwöchigen Aufenthaltes berichtet sie in E-Mails an ihre Kolleginnen in Köln von ihren ganz persönlichen Eindrücken, von erschwerten Reisebedingungen oder den gewalttätigen Auseinandersetzungen im Nachbarland Elfenbeinküste.

Weiterlesen
14. Oktober 2010

Friedensaktivistinnen fordern umfassende politische Veränderungen

Kurswechseln – Mit Frauen in die Zukunft! So lautete das Motto des internationalen Forums, das medica mondiale gemeinsam mit dem Internationalen Frauenzentrum Bonn (ifz) am 16. September in Bonn ausrichtete. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Internationalen Konferenz „kursWECHSELN!“ zum 30-jährigen Bestehen des Alternativen Nobelpreises statt. Namhafte Preisträgerinnen aus Indien, Kroatien, Malaysia und Schweden folgten der Einladung zu diesem einzigartigen Frauenforum. Gemeinsam mit über fünfzig Teilnehmerinnen aus Forschung, Politik und Entwicklungszusammenarbeit diskutierten sie intensiv, wie die Situation von Frauen weltweit verbessert werden kann und wie AkteurInnen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft dazu beitragen können.

Weiterlesen
07. Juni 2010

medica mondiale entsetzt über Mord an kongolesischem Menschenrechtsaktivisten

Am 2. Juni wurde der kongolesische Menschenrechtler Floribert Chebeya Bahizire tot und mit gefesselten Händen in einem Auto in der Hauptstadt Kinshasa aufgefunden. Der Leiter der Organisation La Voix des Sans-Voix (Stimme der Stimmlosen) hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Immaculée Birhaheka zusammengearbeitet, der Leiterin von PAIF, kongolesische Partnerorganisation von medica mondiale. „Ich bin schockiert über den Mord an Chebeya und hoffe sehr, dass eine unabhängige Untersuchung die Täter ermittelt“, erklärte Birhaheka.

Weiterlesen
13. Januar 2010

Afghanistan: Offener Brief an die Bundesregierung

Im Vorfeld der internationalen Konferenz zu Afghanistan am 28. Januar 2010 in London hat medica mondiale gemeinsam mit Amnesty International Deutschland und Human Rights Watch der deutschen Bundesregierung in einem öffentlichen Brief konkrete Empfehlungen und Forderungen unterbreitet, um die Menschenrechtslage in Afghanistan langfristig zu verbessern. Entschieden stärker als bisher müsse sie sich für den Auf- und Ausbau von staatlichen Strukturen und Diensten im Bereich Gemeinwesen, Justiz und Gesundheit sowie für die Stärkung rechtsstaatlichen Handelns und die Beendigung der Straflosigkeit einsetzen.

Weiterlesen