16. Juli 2010

Aktivistinnen bringen sich in afghanischen Friedensprozess ein

In einer gemeinsamen Presseerklärung im Nachgang zur Friedens-Dschirga im Juni in Kabul haben sich afghanische Frauenrechtsaktivistinnen kritisch zu deren Ausgang geäußert. Die VertreterInnen von zehn Nichtregierungs-Organisationen begrüßten in ihrer Erklärung die aktive Teilnahme von Frauen an der nationalen Friedensversammlung. Gleichzeitig sprachen sie sich vehement gegen jede Form von Friedensverhandlung aus, die die Errungenschaften der letzten zehn Jahre auf dem Gebiet der Frauenrechte in Afghanistan gefährden könnten.

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07. Juni 2010

medica mondiale entsetzt über Mord an kongolesischem Menschenrechtsaktivisten

Am 2. Juni wurde der kongolesische Menschenrechtler Floribert Chebeya Bahizire tot und mit gefesselten Händen in einem Auto in der Hauptstadt Kinshasa aufgefunden. Der Leiter der Organisation La Voix des Sans-Voix (Stimme der Stimmlosen) hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Immaculée Birhaheka zusammengearbeitet, der Leiterin von PAIF, kongolesische Partnerorganisation von medica mondiale. „Ich bin schockiert über den Mord an Chebeya und hoffe sehr, dass eine unabhängige Untersuchung die Täter ermittelt“, erklärte Birhaheka.

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03. Juni 2010

WEWPA in Uganda: Studie zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Projektförderung in der Teso-Region: Seit 2001 setzt sich die ugandische Frauenrechtsorganisation Teso Women Peace Activists (TEWPA) für Frieden in der Teso-Region im Nordosten des Landes und für die Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt ein. In der Provinzhauptstadt Soroti und Umgebung klären die Frauenrechtsaktivistinnen über Menschen- und Frauenrechte auf, organisieren Ausbildungsprogramme für traumatisierte Frauen und machen sich gemeinsam mit ihnen für die Durchsetzung ihrer Rechte stark. Mit der Dokumentation und Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen an Frauen und Mädchen leistet TEWPA einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufklärung über die in Uganda ausgeprägte sexualisierte Gewalt gegen Frauen.

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02. April 2010

SEVOTA in Ruanda: Forum der Hoffnung

Schätzungsweise 250.000 Frauen und Mädchen wurden während des Völkermordes 1994 in Ruanda vergewaltigt, verstümmelt, viele von ihnen getötet. Etliche brachten Kinder ihrer Vergewaltiger zur Welt – sie kämpfen daher nicht nur mit den Folgen von Gewalt, Krieg und Zerstörung, sondern auch mit Gefühlen von Schuld und Ablehnung gegenüber ihren ungewollten Töchtern und Söhnen.

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19. März 2010

AID in Dr Kongo: Psychosoziale und ökonomische Stärkung von Frauen

Projektförderung in Süd-Kivu, Demokratische Republik Kongo: In der Provinz Süd-Kivu unterstützt die Frauenorganisation AID (Appui aux Initiatives de Développement) Frauen und Mädchen, die vergewaltigt wurden oder andere sexualisierte Gewalt erlebt haben. AID verbindet psychosoziale Betreuung mit Einkommen schaffende Maßnahmen und der Aufklärung der Frauen über ihre Rechte.

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19. März 2010

COPERMA in DR Kongo: Berufskurse und psychosoziale Betreuung für Mädchen und Frauen

Projektförderung in Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo: In der Provinz Nord-Kivu hat die Frauenorganisation COPERMA (Communauté des Planteurs et Eleveurs de la Région Maraîchère) Ausbildungszentren aufgebaut. Das Ziel: den Menschen ein besseres Auskommen zu verschaffen. Als die Zahl der Kriegsvergewaltigungen in Nord-Kivu nach 1993 immer weiter anstieg, begann die Organisation, sich verstärkt auch für die Opfer sexualisierter Gewalt einzusetzen. Inzwischen betreibt COPERMA rund zehn Zentren mit insgesamt 193 MitarbeiterInnen, in denen sowohl Überlebende sexualisierter Gewalt als auch Kriegswaisen eine Bleibe finden, psychosozial betreut werden und an Ausbildungskursen teilnehmen können.

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