Zurück zur Übersicht
03. Mai 2012

Peacebuilding-Projekt: Vernetzung stärkt

Ziel der Vernetzung ist es, nationale Problemfelder zu definieren, die im Rahmen des Projekts thematisiert werden sollen, sowie eine Strategie für die Lobbyaktivitäten auszuarbeiten. Dabei sollen auch internationale Verbindungen zwischen den drei Projektländern Afghanistan, Liberia und der Demokratischen Republik Kongo, der Europäischen Union und deutschen Organisationen entstehen.

Die Projektteilnehmerinnen treffen sich pro Jahr zwei Mal in jedem der drei Projektländer sowie zu zwei internationalen Workshops. Die Projektmanagerin in jedem Land koordiniert die Arbeit mit den Aktivistinnen, die in bereits bestehenden Netzwerken organisiert sind. Das Projekt soll diese nationalen Netzwerke stärken, die sich schon seit Jahren gegen (sexualisierte) Gewalt an Frauen und Mädchen und für mehr politische Teilhabe in den Friedensprozessen und der Sicherheitspolitik einsetzen.

National und international soll die Umsetzung der Sicherheitsratsresolutionen 1325 und 1820 begleitet und kommentiert werden und auf die Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in Krisen- und Kriegsgebieten sowie ihre Beteiligung an Friedens- und Sicherheitspolitik gedrängt werden. Das erste internationale Netzwerktreffen fand im Juli 2009 im Kosovo statt. Im Juni 2011 kamen die Teilnehmerinnen aus Afghanistan, Liberia und der DR Kongo erneut zum Erfahrungsaustausch in Köln zusammen.