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25. Oktober 2013

Nachricht vom britischen Außenminister William Hague und der UNHCR-Sonder- gesandten Angelina Jolie

Zenica, 24. Oktober 2013. Außenminister William Hague und die UNHCR-Sondergesandte Angelina Jolie schickten eine Nachricht an die Konferenz '20 Jahre Arbeit mit traumatisierten Frauen und Mädchen in Kriegsgebieten' in Zenica, Bosnien-Herzegowina: "Seit 20 Jahren sind Medica Zenica und medica mondiale ein Rettungsanker für die Überlebenden von sexualisierter Kriegsgewalt in Bosnien-Herzegowina. Wir begrüßen und unterstützen nachdrücklich Ihre Arbeit."

"Lange nach dem Ende von Konflikten tragen die Überlebenden von Vergewaltigungen eine schreckliche Last. Als Internationale Gemeinschaft müssen wir dafür sorgen, dass sie nie vergessen werden. Und wir müssen viel mehr tun, um andere unschuldige Frauen, Kinder und Männer davor zu beschützen, die gleiche Gewalt in anderen Konflikten zu erleiden.

Wir werden uns gemeinsam dafür einsetzen, um die Regierungen weltweit davon zu überzeugen, den Einsatz von Vergewaltigung als Kriegswaffe überall in der Welt zu stoppen. Wir haben bereits ermutigende Fortschritte gesehen. Im vergangenen Monat haben bei einem Treffen der Vereinten Nationen 134 Länder eine neue Erklärung verabschiedet, die sich zum Ziel setzt, sexualisierte Gewalt in Konflikten zu beseitigen. Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass diese Erklärung in praktische Maßnahmen umgesetzt und so nachhaltige Veränderung herbeigeführt wird.

Während Sie heute hier zusammenkommen, entsteht auf internationaler Ebene ebenfalls eine neue Bewegung, die Ihre Bemühungen unterstützt. Wir hoffen, dass wir mit Ihnen und Ihren KollegInnen gemeinsam darauf hinwirken können, dass dieser Wandel unumkehrbar wird."

Außenminister William Hague und UNHCR-Sondergesandte Angelina Jolie, Co-Gründer der Initiative zur Prävention sexualisierter Gewalt