Zurück zur Übersicht
02. Januar 2009

Empfang zu Ehren von Monika Hauser im Historischen Rathaus Köln

Aus Anlass der Verleihung des Alternativen Nobelpreises an Monika Hauser hat der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, die Kölner Gynäkologin am 22. Dezember 2008 mit einem Empfang im Historischen Rathaus geehrt. “Veränderung ist möglich, wir müssen es bloß tun” schrieb Monika Hauser in das Gästebuch der Stadt Köln. Zwei langjährige Mitarbeiterinnen von medica mondiale, Elke Schell-Fischer und Kirsten Wienberg, setzten außerdem ihre Unterschrift darunter. In seiner Rede lobte Oberbürgermeister Fritz Schramma das selbstlose und unbeirrbare Engagement der Kölnerin.

„Ob im Sudan, der Republik Kongo, Liberia, Uganda und anderswo – medica mondiale und Frau Dr. Hauser versuchen, überall dort, wo nötig, den Frauen eine Perspektive, Hoffnung und Lebensmut, vor allem aber eine Stimme zu geben.“

Monika Hauser sprach in ihrer Dankesrede nicht nur von den Verbrechen an Frauen in Kriegs- und Krisengebieten, sie prangerte auch das Verhalten der Gesellschaft in Westeuropa an: „Wo ist die internationale Reaktion auf jene Männer, die als vermeintliche „Peacekeeper“ auf dem Balkan oder in afrikanischen Konfliktgebieten für Frieden sorgen sollen und sich vor Ort für ein paar Dollar ein 14jähriges Mädchen kaufen?“

Die rund 150 Gäste des Empfangs hatten nach dem offiziellen Teil Gelegenheit zum Besuch einer Fotoausstellung von medica mondiale mit Bildern aus der Demokratischen Republik Kongo. Im September 2008 war die Fotografin Cornelia Suhan im Auftrag von medica mondiale nach Goma gereist, um vor Ort die Arbeit der Partnerorganisation PAIF zu dokumentieren.