Zurück zur Übersicht
17. Dezember 2015

Dokumentation: Fachgespräch im Auswärtigen Amt

Gemeinsam mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Christoph Strässer, veranstaltete medica mondiale im Juli dieses Jahres ein Fachgespräch zum Thema „Von der Rhetorik zur Praxis: Strategien zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Konflikten“. Beiträge und Ergebnisse der Veranstaltung hat medica mondiale in Form einer Dokumentation zusammengefasst und nun veröffentlicht.

Bereits vor 15 Jahren forderte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) in seiner Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ den Schutz von Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten. Gegenwärtige Krisen wie im Süd-Sudan oder Irak zeigen jedoch, dass sexualisierte und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt für viele Frauen und Mädchen noch immer grausame Realität sind.

Angesichts dieser ernüchternden Bilanz luden die VeranstalterInnen des Fachgespräches ExpertInnen aus Politik und Zivilgesellschaft ins Auswärtige Amt, um praxisorientierte Ansätze zur Umsetzung der VN-Resolution zu diskutieren.

Gewalt gegen Frauen bekämpfen, Überlebende sexualisierter Gewalt unterstützen, Frauenrechte fördern

Rund 40 Teilnehmende erörterten Lösungsansätze zu folgenden Fragen: Wie kann Gewalt gegen Frauen und Mädchen präventiv entgegengewirkt werden? Welche Form der Unterstützung brauchen Überlebende sexualisierter Gewalt? Wie kann auf diplomatischer Ebene zur Förderung von Frauenrechten beigetragen werden?

Fachliche Beiträge lieferten Rashida Manjoo, Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen zu Gewalt gegen Frauen, Katharina Braig, Leiterin der Rechts- und Konsularabteilung der deutschen Botschaft in Kabul und Monika Hauser, Gründerin von medica mondiale.

Die Dokumentation des Fachgespräches finden Sie hier.