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13. Mai 2016

Berlin: Monika Hauser im Gespräch mit angehenden EntscheidungsträgerInnen deutscher Außenpolitik

Anfang Mai war Monika Hauser zu Gast bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Sie sprach mit Studierenden und jungen Berufstätigen der Außenpolitik über ihre Arbeit, ihre Motivation sowie ihr Engagement als politische Aktivistin. „Machen Sie den Mund auf und protestieren Sie, wenn Ihnen Ungerechtigkeiten begegnen!“ – so die Kernaussage von Monika Hauser.

Neben der direkten Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt war und ist das politische Engagement für die Rechte von Frauen und Mädchen ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit von medica mondiale. Es gilt patriarchale Strukturen zu überwinden und gesellschaftliches Bewusstsein für die Ursachen und Folgen von sexualisierter Kriegsgewalt zu schärfen. „Als angehende EntscheidungsträgerInnen deutscher Außenpolitik fordere ich Sie auf, sich hierfür konsequent einzusetzen“, betonte Monika Hauser. Mit den 30 Teilnehmenden diskutierte sie über konkrete Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten sowie deren gleichberechtigte Beteiligung an Friedensprozessen.

Doch sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt betrifft nicht nur Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Auch in Deutschland besteht Handlungsbedarf, wenn es um die Anerkennung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung geht. Entsprechend wurde auch über die Reform des deutschen Sexualstrafrechts diskutiert. Die Veranstaltung wurde organisiert von der Jungen DGAP und Women in International Security.