
Schaffung nachhaltiger Unterstützungsstrukturen
Gemeinsam mit einheimischen Frauen unterstützt medica mondiale den Aufbau von Beratungs- und Therapiezentren für Frauen, die während oder nach dem Krieg sexualisierte Gewalt erlebt haben. Die Überlebenden brauchen vor allem einen Ort, an dem sie vor erneuter Gewalt geschützt sind, an dem sie sich stabilisieren und ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten können.
In bislang fünf Ländern haben wir Beratungs- und Therapiezentren für Frauen aufgebaut – in Afghanistan, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosova und Liberia. In der Grundkonzeption der Projekte bleibt der ganzheitliche Ansatz von medica mondiale – medizinische, psychosoziale und juristische Unterstützung sowie politische Aufklärung und Menschenrechtsarbeit – stets erhalten. In der praktischen Arbeit können sich die konkreten Ziele und der jeweilige Aufbau der Projekte von Land zu Land jedoch unterscheiden. Nur so können sich unter Beteiligung von lokalen Akteurinnen Projekte entwickeln, die Frauen und Mädchen in ihrer spezifischen Umwelt erreichen und im jeweiligen Land einen Akzent setzen, der sich sensibel an den Bedürfnissen vor Ort ausrichtet.

